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	<title>Trading CFD &#187; Boerse Frankfurt</title>
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		<title>ETFs: Klare Richtung fehlt</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 13:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[Fondsthemen der Woche Fonds-Marktbericht ETF-Marktbericht Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa Neue Bluechip-ETFs Neue Aktien-ETFs Neue Amundi-ETFs Statistischer Rückblick 13. April 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). An den ETF-Märkten hält die nachösterliche Ruhe an. Zumindest in der vergangenen Woche wirkte sich noch die Ferienzeit aus, vor allem aber fehlt an den Aktienbörsen derzeit die klare Richtung. [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/20_general/15_market_movement/two_chart_screens_188x80.jpg" /></span></div>
<div>
<p><strong>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4740" title="Fonds-Marktbericht">Fonds-Marktbericht</a> </li>
<li>ETF-Marktbericht</li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4727" title="Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa">Fakten: 10 Jahre ETF-Handel in Europa</a></li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4734" title="Neue Bluechip-ETFs">Neue Bluechip-ETFs</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4729" title="Neue Aktien-ETFs">Neue Aktien-ETFs</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4719" title="Neue Amundi-ETFs">Neue Amundi-ETFs</a></li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4738" title="Statistiken">Statistischer Rückblick</a> </li>
</ul>
</div>
<p>13. April 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). An den ETF-Märkten hält die nachösterliche Ruhe an. Zumindest in der vergangenen Woche wirkte sich noch die Ferienzeit aus, vor allem aber fehlt an den Aktienbörsen derzeit die klare Richtung. Griechenlands Probleme haben die Märkte weiter fest im Griff: Ende der vergangenen Woche waren die Sorgen um die Schuldensituation der Hellenen wieder hochgekocht, nach der Konkretisierung der EU-Hilfen am Wochenende ist dann die Zuversicht wieder gestiegen. Ganz überzeugt zeigen sich die Börsianer aber nicht. </p>
<h4>Bluechips: Zu- und Verkäufe halten sich die Waage</h4>
<p>„Die Umsätze bei den Bluechip-ETFs waren eher überschaubar“, berichtet Andreas Bartels von der Commerzbank. Insgesamt sieht er einen leichten Käuferüberhang. Auch die Société Générale beschreibt die aktuelle Marktlage als ruhig: „Zu- und Abflüsse bei DAX- und Euro Stoxx-ETFs sind ziemlich ausgeglichen“, meldet Marco Salaorno. Florian Perini von Flow Traders teilt diese Haltung, ihm zufolge finden allenfalls gehebelte Produkte im Moment mehr Beachtung, vor allem bei Day Tradern. Etwa würden der Lyxor ETF LevDAX (LYX0AD) und der Lyxor ETF Leveraged Euro Stoxx 50 (LYX0BZ) aktuell stärker gehandelt. Umsatzrenner waren in den vergangenen fünf Handelstagen an der Börse Frankfurt, wie üblich, allerdings die klassischen DAX- und Euro Stoxx-Tracker (WKN 593395, 593393, DBX1DA, 935927, DBX1EU).</p>
<h4>Schwellenländer beliebt, aber auch Gewinnmitnahmen</h4>
<p>Interessanter als die Industrieländer sind für viele Anleger derzeit die Emerging Markets, das meint zumindest die Commerzbank. Sie meldet eine durchaus rege Nachfrage nach marktbreiten Schwellenländer-ETFs, etwa dem db x-trackers MSCI Emerging Markets (WKN DBX1EM) und dem Lyxor ETF MSCI Emerging Markets (WKN LYX0BX). „Grundsätzlich bleiben die Anleger davon überzeugt, dass Schwellenländer eine wichtige Rolle spielen werden“, urteil Perini. Er macht aktuell einen Trend aus, sich weniger in die Aktien einzelner Länder zu engagieren zu Gunsten marktbreiter Indexfonds: Etwa sind aus Russland- (WKN LYX0AF) oder Indienfonds (WKN LYX0BA) ausgestiegen und in den iShares FTSE BRIC 50 (WKN A0MSAE) oder den iShares MSCI Emerging Markets (WKN A0HGZT) eingestiegen. „Portfolios mit Werten einzelner Länder wie Südafrika, Brasilien oder die Türkei fänden zwar Anhänger, berichtet Marco Salaorno und nennt den Lyxor ETF South Africa (WKN LYX0BY) als Beispiel, es gebe aber auch Gewinnmitnahmen. </p>
<h4>Immobilien-ETFs profitieren von Konjunkturhoffnungen</h4>
<p>Bei den Sektoren-ETFs habeen laut Flow Traders zuletzt die Immobilien-Indexfonds gezogen, etwa der iShares EPRA/NAREIT Developed Markets Property Yield Fund (WKN A0LGQL) und der iShares FTSE/EPRA Euro Property Index Fund (WKN A0HG2Q). „Hier rechnen Anleger angesichts der konjunkturellen Erholung wohl mit steigenden Kursen“, vermutet Perini. Der letztere der beiden ETFs, der die Entwicklung europäischer Immobiliengesellschaften wie Unibail Holding, Corio oder Foncière des Régions abbildet, hat auf Sicht von einem Jahr 44 Prozent zugelegt. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/bartels_andreas_120x125.jpg" /><span><br />
Bartels</span></span></div>
<p>Laut Commerzbank bescherten die Nachrichten um Griechenland den Banken-Indexfonds vergleichsweise hohe Umsätze. Investoren hätten etwa am ComStage ETF Stoxx 600 Banks (WKN ETF062) Gefallen gefunden, es gebe aber auch Verkäufe. „Auf die Woche betrachtet überwiegen auch hier leicht die Eindeckungen“, resümiert Bartels. Ähnlich sei das Bild bei Indexfonds, die an die Industriegüterbranche gekoppelt sind (WKN ETF069), während bei Chemie-ETFs (WKN ETF064) die Käufe überwögen. Laut Société Générale gab es beim Lyxor ETF Stoxx 600 Health Care (WKN LYX0AS) zuletzt Gewinnmitnahmen, hingegen hätten sich Investoren beim Lyxor ETF Stoxx 600 Media (WKN LYX0AU) kauffreudig gezeigt. </p>
<h4>Wenig Bewegung bei Renten-Indexfonds</h4>
<p>Bei den Renten-ETFs, deren Umsätze ohnehin deutlich hinter denen der Aktien-ETFs herhinken, gab es wenig Bewegung. „Die Volumina sind niedrig, ein richtungsweisender Trend fehlt“, schildert die Société Générale die Lage. Der Commerzbank zufolge trennten sich Anleger von Kurz- (WKN DBX0AD und ETFL12) und setzten stattdessen auf Langläufer (WKN ETF504). </p>
<p>&#169; 13. April 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p></p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Lyxor ETF LevDAX</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0252634307" title="LYX0AD">LYX0AD</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Leveraged DJ Euro STOXX 50 </td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010468983" title="LYX0BZ">LYX0BZ</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933956" title="593395">593395</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DAX (DE)</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933931" title="593393">593393</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DAX ETF</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0274211480" title="DBX1DA">DBX1DA</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=IE0008471009" title="935927">935927</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ Euro STOXX 50 ETF </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0274211217" title="DBX1EU">DBX1EU</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI Europe TRN Index ETF </td>
<td>Aktienfonds Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0274209237" title="DBX1ME">DBX1ME</a></td>
<td>Käufe, auch Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Emerging Markets</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010429068" title="LYX0BX">LYX0BX</a></td>
<td>Käufe, auch Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Russia </td>
<td>Aktienfonds Russland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010326140" title="LYX0AF">LYX0AF</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI India</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010361683" title="LYX0BA">LYX0BA</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares FTSE BRIC 50</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0MSAE7" title="A0MSAE">A0MSAE</a></td>
<td>Käufe, auch Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares MSCI Emerging Markets</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0HGZT7" title="A0HGZT">A0HGZT</a></td>
<td>Käufe, auch Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF South Africa (FTSE JSE Top 40)</td>
<td>Aktienfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010464446" title="LYX0BY">LYX0BY</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares FTSE EPRA/NAREIT Developed Markets Property Yield Fund </td>
<td>Aktienfonds Immobilien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0LGQL5" title="A0LGQL">A0LGQL</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares FTSE/EPRA European Property Index Fund</td>
<td>Aktienfonds Immobilien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0HG2Q2" title="A0HG2Q">A0HG2Q</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Banks TR</td>
<td>Aktienfonds Banken</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435399" title="ETF062">ETF062</a></td>
<td>Käufe, auch Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Industrial Goods &amp; Services TR</td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378436017" title="ETF069">ETF069</a></td>
<td>Käufe, auch Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Chemicals TR</td>
<td>Aktienfonds Chemie</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435555" title="ETF064">ETF064</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ STOXX 600 Health Care</td>
<td>Aktienfonds Gesundheit &amp; Pharma</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010344879" title="LYX0AS">LYX0AS</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ STOXX 600 Media </td>
<td>Aktienfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010344929" title="LYX0AU">LYX0AU</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone 1-3 TR Index ETF </td>
<td>Rentenfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0290356871" title="DBX0AD">DBX0AD</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab iBoxx &#8364; Liquid Sovereign Diversified 1-3</td>
<td>Rentenfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL128" title="ETFL12">ETFL12</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF iBoxx &#8364; Liquid Sovereigns Diversified 5-7 TR</td>
<td>Rentenfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0444606296" title="ETF504">ETF504</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 06:23:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span><br />
Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 03:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span><br />
Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 03:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
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Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 02:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
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Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 02:59:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span><br />
Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 02:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
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Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 02:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span><br />
Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 02:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/wochenausblick-bergspitze-in-sichtweite-1025/</guid>
		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span><br />
Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Bergspitze in Sichtweite</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 02:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>

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		<description><![CDATA[29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite [...]


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<p>29. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Neben der Aussicht auf ein paar freie und hoffentlich sonnige Osterfeiertage stimmen derzeit gleich mehrere Faktoren die Marktteilnehmer optimistisch: Zum einen scheint das Griechenlandproblem nach der Einigung auf dem EU-Gipfel zumindest vorerst gebannt. Der IWF soll den Hellenen, falls nötig, zur Hilfe kommen, auch sollen bei Bedarf bilaterale Kredite vergeben werden. Zum anderen sorgen auch diverse Konjunkturdaten für gute Laune. Nicht zuletzt sind die ersten großen Börsengänge nach langer Eiszeit – Tom Taylor und Kabel Deutschland in der vergangenen Woche sowie Brenntag heute morgen – nach Einschätzung der meisten Beobachter ein Erfolg. „Die positiven Beispiele, insbesondere Kabel Deutschland, dürfen sich diese Woche wiederholen, das heißt dann, dass das IPO-Eis tatsächlich gebrochen ist.“ Brenntag ist heute morgen bei 51,10 Euro gestartet, nach einem Emissionspreis von 50 Euro. Inzwischen kostet die Aktie des Chemikalienhändlers 52,20 Euro. Morgen wagt der chinesische Armaturen- und Sanitärhersteller Joyou aufs Parkett. </p>
<p>Dem DAX gelang jedenfalls erstmals seit September 2008 wieder der Sprung über 6.100 Punkte. Die meisten Analysten zeigen sich zwar durchaus zuversichtlich, eine ungebremste Hausse erwarten sie aber nicht. Am Montag Mittag liegt das deutsche Aktienbarometer mit 6.165 Punkten weiter gut im Plus. </p>
<h4>Nächste Etappe der Bergtour </h4>
<p>Die Einigung auf ein Konzept zur Lösung der Griechenlandkrise sieht Markus Reinwand von der Helaba als „Aufbruchsignal zur nächsten Etappe der Bergtour“. Allerdings sei auch die konjunkturelle Begleitmusik in Form eines unerwartet kräftigen Anstiegs des ifo-Geschäftsklimas hilfreich gewesen. „Bei voraussichtlich freundlichen Daten aus dem fundamentalen Umfeld ist vorerst kein neues Tiefdruckgebiet in Sicht“, meint Reinwand. Er hält es für möglich, dass der DAX in der gegenwärtigen Stärkephase auch in Regionen um 6.500 Punkte vorstößt. Allerdings gerät Reinwand zufolge das Gipfelkreuz langsam in Sichtweite. Er empfiehlt daher mittelfristig orientierten Anlegern, einen Teil der Gewinne einzufahren und den Aktienanteil antizyklisch wieder in Richtung des strategischen Normalmaßes zurückzufahren. </p>
<h4>DAX sollte von Ausschüttungen profitieren</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span><br />
Stabel</span></span></div>
<p>Nach Einschätzung von Klaus Stabel von ICF Kursmakler hat sich mit dem Antesten des bisherigen Jahreshöchststandes vom Januar die Chance für eine weiterhin positive Börsenverfassung verbessert. „Die grundsätzlich freundliche Verfassung sollte durch die bevorstehende Hauptversammlungssaison und die in diesem Zusammenhang angekündigte Ausschüttung von knapp 20 Milliarden Euro im DAX-Bereich unterstützt werden können“, meint Stabel. Der DAX werde als Performanceindex durch die theoretisch unterstellte Reinvestition der Dividenden in den Index in dieser Zeit besonders stark begünstigt. </p>
<h4>Long-Positionen absichern</h4>
<p>Aus charttechnischer Sicht steigert das neue Jahreshoch laut HSBC Trinkaus &amp; Burkhard die Chancen auf den Test der Widerstände in Form der Tiefs vom März 2008 bzw. Dezember 2006 bei 6.168/6.196 Punkten. Die Zahl der Bären an den Aktienmärkten klettere zwar, die Hausse sterbe aber nicht in der Skepsis, sondern in der Euphorie, heißt es. Grundsätzlich sind die Analysten davon überzeugt, dass Long-Positionen haltenswert bleiben, sie sollten aber auf Basis der Ausbruchsmarken bei 6.094/6.042 Zählern abgesichert werden. </p>
<p>In den kommenden Tagen berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten Reihe über das Schlussquartal. Höhepunkte bei den Konjunkturdaten sind unter anderem der ISM-Index am Donnerstag und der US-Arbeitsmarktbericht am Karfreitag.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
</p>
<p>Montag, 29. März<br />
<strong>Börsengang Brenntag </strong><br />
Deutschland: <strong>Konsumentenpreise März</strong>. Die Konsensschätzungen liegen bei 0,8 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Economic Sentiment März</strong>. Das Economic Sentiment sollte im März deutlich gestiegen sein, meint die DekaBank und verweist auf positive nationale Umfragen sowie eine wahrscheinliche Gegenbewegung nach der kalten Witterung. Konkret erwartet sie 98 Punkte nach 95,9 im Vormonat. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Einkommen/Ausgaben Februar</strong>. Bedingt durch die infolge der Schneestürme nur schwache Lohnentwicklung rechnet die DekaBank mit einem nur leichten Plus von 0,1 Prozent wie im Vormonat bei den Einnahmen sowie einem Zuwachs von 0,2 Prozent nach zuvor 0,5 bei den privaten Konsumausgaben. </p>
<p>Dienstag, 30. März </p>
<p><strong>Börsengang Yoyou.</strong> Ab 9.00 Uhr live bei boerse-frankfurt.de </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case Shiller-Hauspreisindex Januar</strong>. Laut HSBC hat es hier einen Rückgang gegenüber dem Dezember von 0,3 Prozent gegeben. Der Index umfasst die Preisentwicklung in 20 US-Metropolen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbrauchervertrauen Conference Board März</strong>. Die DekaBank prognostiziert aufgrund der Verbesserung am Arbeitsmarkt einen Zuwachs von 46 auf 51 Punkte. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. Dazu bekommen 5.000 Haushalte repräsentative Fragebögen, thematisiert werden unter anderem die örtlichen konjunkturellen Bedingungen und die Verfügbarkeit von Jobs sowie das erwartete Familieneinkommen. </p>
<p>Mittwoch, 31. März </p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote März</strong>. Mit einer nur schwach ausgeprägten saisonalen Besserung am deutschen Arbeitsmarkt rechnet die Helaba, da zumindest die ersten beiden Wochen noch überdurchschnittlich kalt waren. Konkret wird eine Arbeitslosenquote von nicht saisonbereinigt 8,6 Prozent erwartet nach 8,7 im Vormonat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosigkeit Februar</strong>. Umfragen zufolge geht die Mehrheit der Analysten von 10 Prozent aus. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone März</strong>. Die Landesbank Baden-Württemberg prognostiziert ein Plus von 1 Prozent im Jahresvergleich. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago März</strong>. Die Mehrzahl der Analysten erwartet hier 61,7 Punkte nach 62,6 im Vormonat. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingänge Industrie Februar</strong>. Laut DekaBank gab es einen Zuwachs von 0,5 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. </p>
<p>Donnerstag, 1. April </p>
<p>1.50 Uhr. <strong>Japan: Tankan Bericht 1. Quartal</strong>. Die monatlichen Indikatoren deuten auf eine kräftige Verbesserung hin, meint die DekaBank. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index März</strong>. Im März sollte der ISM-Einkaufsmanagerindex wieder leicht von 56,5 auf 57 Punkte gestiegen sein, meint die Helaba. Damit spreche der wichtige Frühindikator für eine anhaltend robuste Konjunktur in den kommenden drei bis sechs Monaten. Der von Institute for Supply Management (ISM) erhobene Indikator zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur. </p>
<p>Freitag, 2. April </p>
<p><strong>Karfreitag. Feiertag </strong>mit geschlossen Börsen in den meisten Ländern Europas, Nord- und Südamerikas sowie in Australien, etc. Einen Überblick über alle internationalen Börsenfeiertage finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de unter dem Navigationspunkt Termine. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote März</strong>. Nach Ansicht der Helaba dürfte die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft im März so stark gestiegen sein wie seit Anfang 2007 nicht mehr, konkret prognostiziert die Bank ein Plus von 250.000 Stellen und eine Arbeitslosenquote von 9,7 Prozent. Allerdings spiegle dies auch Sondereffekte wider wie die zusätzlichen 100.000 Volkszähler für den alle zehn Jahre stattfindenden Census sowie eine Gegenbewegung nach den wetterbedingt schlechten Zahlen vom Februar. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a> </p>
<p>&#169; 29. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
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