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	<title>Trading CFD &#187; Währung</title>
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		<title>Stefan Riße: Die Inflation kommt!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:36:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Weite Teile der westlichen Welt haben ein Verschuldungsproblem. Und damit ist nicht nur die Staatsverschuldung gemeint. Auch private Haushalte, beispielsweise in den USA, in Großbritannien und in Spanien, haben zu lange auf Pump gelebt. Hinzu kommt, dass sich auch einige Unternehmen zu hohe Verbindlichkeiten aufgebürdet haben, um Übernahmen zu finanzieren. Die Verschuldung in den USA [...]


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<div id="_mcePaste">Quelle: Wallstreet-online.de</div>
<div>Eine Entschuldung der Staaten und Privathaushalte mittels gerade noch erträglicher, aber deutlich spürbarer Geldentwertung bei niedrigen Zinsen wäre ein gemäßigtes Szenario.</div>


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		<title>Anleihen: Griechenland macht weiterhin Sorgen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:24:12 +0000</pubDate>
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<p>Die Rating-Agentur S&amp;P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der Bevölkerung für die Sparmaßnahmen der Regierung innerhalb eines Monats die Herabstufung um bis zu zwei Stufen von derzeit BBB+ nach sich ziehen könnte. Für Griechenland komme das ganz hart, weil die Regierung den Spagat schaffen müsse, die versprochenen Einsparungen im Staatshaushalt durchzudrücken und gleichzeitig dafür in der Bevölkerung die Akzeptanz für die teilweise drastischen Einschnitte zu gewinnen, meint Brunner. „Dass dies gelingt, bezweifelt die Finanzwelt, und wird es immer schwieriger für Griechenland, die geplante neue Anleihe in den nächsten Wochen erfolgreich zu platzieren. Es sei denn, die restlichen Euro- Staaten würden sich zu konkreten Hilfsmaßnahmen durchringen.“</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" alt="" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>„Eine Herabstufung hätte weitreichende Folgen“, erläutert Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig dazu. Die EZB könne dann griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren. Viele institutionelle Investoren müssten die Anleihen aus dem Portfolio nehmen. „Postbank, Deutsche Bank und die Eurohypo haben schon verlauten lassen, dass sie keine neuen griechischen Anleihen mehr kaufen werden.“</p>
<h4>Konjunkturdämpfer</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" alt="" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Jede Menge Konjunkturdaten in dieser Woche versetzen der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Konjunkturkrise einen Rückschlag. „Am besten fiel noch der Ifo-Geschäftsklimaindex aus, der witterungsbedingt leichte Einbußen hinnehmen musste, aber bei den Konjunkturerwartungen weiterhin positiv gestimmt ist“, erzählt Brunner. Viel schlechter sei die Stimmung jedoch bei den Verbrauchern auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA ist das Verbrauchervertrauen bezogen auf die Beurteilung der derzeitigen Lage so schlecht wie seit 27 Jahren nicht mehr, und auch die neuesten Arbeitsmarktzahlen bestätigen diese Auffassung. In Deutschland ist der GfK-Konsumklimaindex zum fünften Mal in Folge rückläufig. „Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Bund-Future deutlich zulegen konnte, da sowohl Konjunkturängste als auch die Verunsicherung über die Zukunft des Euro die Liquidität in die Anleihen der soliden Staaten drängt“, kommentiert Brunner.</p>
<p>Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt derzeit eine Rendite von 3,1 Prozent. Die zweijährigen lägen mit 0,98 Prozent nahe des Rekordtiefs seit Einführung der Gemeinschaftswährung, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. Zum Vergleich: Eine zweijährige Euro-Staatsanleihe bringt durchschnittlich 1,53 Prozent, eine zehnjährige 3,93 Prozent. Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen ist von 318 auf 351 Basispunkte gestiegen, die aktuelle zehnjährige Rendite der Griechenlandanleihe beträgt 6,62 Prozent. Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 124,14 Prozentpunkten</p>
<h4>Euro-Staatsanleihen mit attraktivem Renditeniveau</h4>
<p>Die Ängste um Griechenlands Staatsfinanzen haben zumindest einige Anleger nicht abgehalten, sich wieder iBoxx-ETFs zuzuwenden. Allerdings seien die Käufe sehr zurückhaltend und selektiv erfolgt, wie die Market Maker der HypoVereinsbank durchgeben.</p>
<h4>Vergehende Lust auf Neuemissionen</h4>
<p>„Die höheren Risikoaufschläge und die aktive Emissionstätigkeit der so genannten Peripherie-Anleihen – also Staatsanleihen aus der zweiten Reihe – schwächt die Nachfrage für Unternehmensanleihen ab“, weiß Klaus Stopp von der Baader Bank. Im Vergleichszeitraum 2009 seien viermal so viel Corporate Bonds emittiert worden als bisher in 2010. „Daher verwundert es nicht, dass es am Primärmarkt wie auch schon in der vergangenen Woche weiter ruhig zugeht. Indirekt dämpft damit die Schuldenkrise der PIIGS-Staaten (d.h. Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. d. R.) die Emissionsfreude der Unternehmen.“ Die Auktionen aus Portugal und Italien gingen problemlos über die Bühne, wie die Volkswirte der HSH Nordbank melden.</p>
<h4>Platz schaffen im Depot</h4>
<p>Daniel beobachtet, dass in den vergangenen Tagen VW-Anleihen (WKNs 780429 und A0T6HS) zurückgegeben wurden. Einen Grund kann der Händler jedoch nicht ausmachen. Von den Privatanlegern waren diese Woche Anleihen in australischen Dollar und norwegischen Kronen nachgefragt. Ansonsten ließen waren im Berichtszeitraum gute Umsätze in allen Anlageklassen beobachten, wobei sich Käufe und Verkäufe die Waage hielten.</p>
<p>© 26. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Euro über 1,45 USD &#8211; Die Carry Trader sind zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:24:34 +0000</pubDate>
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Quelle: www.finanzen.net</p>


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		<title>Der Forex-Handel mit Metatrader 4.0</title>
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		<description><![CDATA[Devisenhandel hat viele Vorteile gegenüber Aktien, Optionsscheinen, Zertifikaten etc. Vorteile des Devisenhandels: Man kann von Sonntag 23:00 Uhr bis Freitag 22:00 Uhr handeln.Der Devisenmarkt zeichnet sich dadurch aus, dass ohne Unterbrechung in der oben genannten Zeit gehandelt werden kann&#8230;weiter lesen Quelle: www.forex-magazin.de No related posts. Ähnliche Artikel bereitgestellt von Yet Another Related Posts Plugin.


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<p><strong>Vorteile des Devisenhandels:</strong><br />
Man kann von Sonntag 23:00 Uhr bis Freitag 22:00 Uhr handeln.Der Devisenmarkt zeichnet sich dadurch aus, dass ohne Unterbrechung in der oben genannten Zeit gehandelt werden kann&#8230;<a href="http://www.forex-magazin.de/handeln-mit-metatrader-forex-autopilot/">weiter lesen</a></p>
<p>Quelle: www.forex-magazin.de</p>


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		<title>EURO-YEN dreht und geht in Aufwärtstrend über</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 17:19:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine schöne Chance zum Longgehen gibt es bei Euro-Yen… Nach einem Fehlausbruch Richtung 130 dreht der Markt jetzt wieder nach oben. Wir haben eine Aufwärtstrendlinie, in deren Nähe sich Käufe immer ausgezahlt haben. Stops setzen wir bei 129,50 und ein erstes Ziel ist die 134, hier würden wir Teilgewinne einlocken&#8230; weiter Quelle: cfd-blog.ad-hoc-news.de No related [...]


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<p>Nach einem Fehlausbruch Richtung 130 dreht der Markt jetzt wieder nach oben. Wir haben eine Aufwärtstrendlinie, in deren Nähe sich Käufe immer ausgezahlt haben.<br />
Stops setzen wir bei 129,50 und ein erstes Ziel ist die 134, hier würden wir Teilgewinne einlocken&#8230; <a href="http://cfd-blog.ad-hoc-news.de/2009/09/28/forex-markteinschatzung-eurjpy/">weiter</a><br />
Quelle: cfd-blog.ad-hoc-news.de</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Japanisches Menetekel an den Rentenmärkten</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:36:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[20. November 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Japan macht auch in Europa wieder einmal Schlagzeilen. Diesmal aber nicht wegen Rezession und Deflation, sondern mit seinem Bondmarkt. Die Renditen der Staatsanleihen sind dort in den letzten Wochen zeitweise so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr. Von Anfang Oktober bis Anfang November erhöhten sie sich im 10-jährigen [...]


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<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-124" title="Japan" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2009/11/Japan-150x150.jpg" alt="Japan" width="150" height="150" />20. November 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Japan macht auch in Europa wieder einmal Schlagzeilen. Diesmal aber nicht wegen Rezession und Deflation, sondern mit seinem Bondmarkt. Die Renditen der Staatsanleihen sind dort in den letzten Wochen zeitweise so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr.</div>
<p>Von Anfang Oktober bis Anfang November erhöhten sie sich im 10-jährigen Bereich von 1,25 auf 1,48 Prozent. Das mag wegen des niedrigen Niveaus nicht so dramatisch aussehen. Übertragen auf den europäischen Rentenmarkt entspräche es aber einem Anstieg von derzeit 3,3 auf knapp 4 Prozent in gerade mal vier Wochen. Das ist schon ein Big Bang. Dies umso mehr, als sich die Entwicklung nicht auf das Segment der Staatsanleihen beschränkte. Die Optionen auf Zins-Swaps gingen noch stärker nach oben. Ebenso die Preise für Kreditausfallversicherungen (CDS).</p>
<p>Zunächst taten viele das als ein Problem der neuen japanischen Regierung ab, das uns nichts angeht. Inzwischen sieht es jedoch so aus, als käme es von der hohen Staatsverschuldung und Zweifeln der Anleger an der Finanzierbarkeit der Schulden. Das kann man nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen, denn solche Probleme gibt es auch bei uns. Könnte es sein, dass die europäischen Märkte für Festverzinsliche vor größeren Verwerfungen stehen? Müssen auch wir mit höheren Zinsen rechnen?</p>
<p>Ausschließen kann das niemand. Es gibt eine Reihe von guten Gründen, die sich dafür anführen lassen. Das Wichtigste sind auch hier die Staatsschulden. Die Situation ist in Europa zwar nicht so schlimm wie in Japan. Sie ist aber auch schwierig. In Deutschland beispielsweise dürfte sich die Defizitquote 2010 von 3 auf knapp 6 Prozent verdoppeln (öffentliche Defizite in Prozent des Bruttoinlandsprodukts). Es gibt keinerlei Anzeichen, dass die Regierung auf einen konsequenten Konsolidierungskurs einschwenkt. Sie denkt im Gegenteil über kräftige Steuersenkungen nach. In anderen Ländern ist das nicht viel anders. Der Staat droht damit, mit seiner Kreditnachfrage auf den Märkten in Konkurrenz zu den Unternehmen zu treten.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Inflationsrate im November/Dezember in Euroland wieder positiv wird. Die Energiepreise liegen schon wieder um mehr als 30 Prozent über dem Vorjahr. Die an den inflationsindexierten Anleihen gemessenen Preissteigerungserwartungen betragen in den USA über die nächsten fünf Jahre gerechnet 3 Prozent. Zu Jahresanfang waren es weniger als 1 Prozent. Schließlich scheint es derzeit so gut wie sicher, dass die Notenbanken im Verlauf des kommenden Jahres die Zügel anziehen und auch die Leitzinsen erhöhen. Es wäre merkwürdig und gegen jede historische Erfahrung, wenn sich das nicht negativ auf die Rentenmärkte auswirken würde.</p>
<p>Die Frage ist freilich, um wie viel die Renditen steigen werden. Müssen wir uns schon bald wieder auf 5 bis 6 Prozent einstellen? Oder wird es &#8220;nur&#8221; bis 4 Prozent oder vielleicht ein wenig darüber gehen?</p>
<p>Aus meiner Sicht wird es nicht so schlimm werden wie manche befürchten. Es wird auch hier nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. Hier sind fünf Gründe, weshalb die längerfristigen Renditen kaum über die 4 Prozent hinausgehen sollten. Erstens befinden wir uns in einem sehr langfristigen Kanal niedriger und sinkender Zinsen. Seit fast dreißig Jahren gehen die Sätze zurück, natürlich immer unter erheblichen Schwankungen. So ein Trend dreht sich nicht von heute auf morgen. Da muss es schon massive Ursachen geben.</p>
<p>Zweitens: Die Inflationsraten steigen zwar wieder an, sie bleiben insgesamt gesehen aber niedrig. Selbst Pessimisten glauben derzeit nicht, dass die Geldentwertung in den nächsten zwölf Monaten in Euroland über die kritische Grenze von 2 Prozent hinausgehen wird. Bei einer solchen Perspektive brauchen die Rentenmärkte nicht nervös zu werden.</p>
<p>Dies umso mehr als die Gefahr einer Deflation ja noch nicht ganz vom Tisch ist (auch wenn sie aus meiner Sicht unwahrscheinlich ist). Bei sinkendem Preisniveau könnten die Zinsen sogar zurückgehen und wir bekä-men eine Rallye auf den Bond-Märkten. Im Jahr 2007 konnte man ausgerechnet am japanischen Bondsmarkt phantastische Renditen von 40 Prozent erzielen (in Dollar gerechnet, das heißt einschließlich Währungsgewinne).</p>
<p>Drittens gibt es derzeit keine Anzeichen, dass es zwischen staatlicher und privater Kreditnachfrage zu einem zinstreibenden &#8220;Crowding-out&#8221; kommt. Es ist viel Liquidität vorhanden. Die Nachfrage der Unternehmen nach Kapitalmarktmitteln hält sich angesichts der mageren Wachstumsperspektiven und der unterausgelasteten Kapazitäten in Grenzen. Von einem &#8220;Anlegerstreik&#8221; bei Staatsanleihen ist nichts zu sehen. Die Auktionen für Staatspapiere laufen nach wie vor reibungslos.</p>
<p>Viertens sind die derzeitigen Renditen gemessen an den traditionellen Modellen bei weitem zu hoch. Bei einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr um 4 Prozent in Euroland und einer Preissteigerung von unter 1 Prozent müssten die langfristigen Zinsen eigentlich negativ sein. Wenn sich im nächsten Jahr ein reales Wachstum von 1 bis 2 Prozent ergeben sollte und eine Preissteigerung in der gleichen Größenordnung, dann wäre ein Zins von lediglich 3 Prozent angemessen, also weniger als heute.</p>
<p>Fünftens schließlich sollte man den Einfluss der Geldpolitik nicht überschätzen. Zum einen werden die Notenbanken bei Ihren Restriktionen vorsichtig vorgehen, um größere Verwerfungen zu vermeiden. Zum anderen ist derzeit die Differenz zwischen kurzfristen und langfristigen Zinsen im historischen Vergleich sehr hoch. Sie liegt in Europa bei 2,5 bis 3 Prozent; gerechtfertigt wäre allenfalls die Hälfte. Das bedeutet: Selbst wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen im nächsten Jahr auf 2 Prozent oder noch darüber erhöht, bräuchten die Langfristzinsen eigentlich gar nicht zu steigen. In jedem Fall werden die Renditen langsamer nach oben gehen als die Leitzinsen.</p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die Angst, die derzeit von den japanischen Bond-Märkten ausgeht, ist nicht gerechtfertigt. Natürlich ist Vorsicht angebracht, denn es gibt Belastungen und bei so hohen Staatsschulden sind immer negative Überraschungen denkbar. Die Renditen können und werden im Verlauf von 2010 voraussichtlich stark schwanken und am Ende auch etwas steigen. Das wird aber nicht dramatisch sein. Auf kurze Sicht – zum Jahresende und darüber hinaus – ist sogar mit sinkenden Sätzen zu rechnen, weil viel Liquidität durch die Zins- und Tilgungstermine auf den Markt kommt.</p>
<p>© 20. November 2009/Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Rohstoffe: Gold zieht magisch an</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 18:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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18. November 2009. Frankfurt (Börse Frankfurt). Gold, dessen Preis jetzt auf ein neues Rekordhoch geklettert ist, zieht Anleger weiter magisch an. Auch bei den Exchange Traded Commodities bleiben Gold-Produkte Favoriten der Investoren. Auf das gesamte Jahr gerechnet ist es bei den Investitionen in Gold-ETCs bislang zu Zuwächsen von 66 Prozent weltweit gekommen, berichtet ETF Securities. An der Börse Frankfurt waren in den vergangenen zwei Wochen Xetra-Gold (WKN AOS9GB), der Gold Bullion (AOPL78) und Physical Gold (WKN A0N62G) heiß begehrt.</p>
<h4>Schwellenländer setzen auf Gold</h4>
<p>Auslöser für den Höhenflug sind zum einen die Goldkäufe von Notenbanken aus Schwellenländern, zuletzt hatte Indien angekündigt, 200 Tonnen Gold vom Internationalen Währungsfonds zu kaufen. Auch China und Russland stocken ihre Reserven auf. „Die Zentralbanken werden vom Nettoverkäufer zum Nettokäufer“, erläutert Axel Herlinghausen, Rohstoffexperte der DZ Bank. Anfang dieses Jahrzehnts hatten Verkäufe der westlichen Notenbanken den Goldpreis noch unter 300 US-Dollar gedrückt.</p>
<h4>Inflation befürchtet</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brooks_nicholas_120x125.jpg" alt="" /><span>Brooks</span></span></div>
<p>Doch für den hohen Goldpreis gibt es auch andere Gründe: Viele Anleger sind der Meinung, dass die wirtschaftliche Erholung lediglich Folge der expansiven Geld- und Fiskalpolitik weltweit ist und die Inflation steigen wird. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Regierungen glaubhafte Pläne entwickelt haben, um die stetig ansteigenden Steuerdefizite in den Griff zu bekommen und den rasanten Anstieg an Staatsschulden zu stoppen“, erklärt Nicholas Brooks, Head of Research and Investment Strategy bei ETF Securities.</p>
<h4>Platin ebenfalls begehrt</h4>
<p>All das spricht auch für andere Edelmetalle, hier gehört derzeit Platin zu den Lieblingen. Die im ETFS Physical Platinum (WKN A0N62D) investierten Mittel liegen dem Emittenten zufolge mittlerweile bei 507 Millionen US-Dollar – ein neuer Rekordstand. Florian Perini von Flow Traders berichtet außerdem von anhaltendem Interesse am ETFS Silver (WKN A0KRJ5) und dem ETFS Precious Metals (WKN A0KRKK), einem ETC auf einen Edelmetallkorb.</p>
<h4>Palladium neben Kupfer Renditerenner</h4>
<p>Auch Palladium findet weiter Anhänger, hier steigen die in ETCs gehaltenen Mittel in etwa parallel zum Palladiumpreis. Der hat sich in diesem Jahr schon mehr als verdoppelt. In Bezug auf die Rendite schneidet der ETFS Physical Palladium 2009 daher extrem gut ab. Mit einem Plus von 79 Prozent steht er auf den Ranglisten von ETF Securities gleich hinter dem ETFS Copper mit 103 Prozent Zuwachs und noch vor dem ETFS Zinc mit 68 Prozent.</p>
<h4>Interesse an Erdgas-ETCs flacht sich ab</h4>
<p>Angesichts des Goldrausches sind Öl- und Erdgas etwas in den Hintergrund geraten. ETF Securities zufolge bleibt Erdgas gefragt – im Vergleich zum Öl sind die Preise hier nämlich ziemlich niedrig. Der Mittelbestand bei beim gehebelten Leveraged Natural Gas und beim Natural Gas (WKN A0KRJ3) liege mittlerweile bei 1,1 Milliarde US-Dollar, was einem Plus von 95 Prozent innerhalb der vergangenen drei Monate entspräche. Allerdings scheint sich das Interesse etwas abzuflachen: Laut Flow Traders waren Angebot und Nachfrage hier zuletzt mehr oder weniger ausgeglichen.</p>
<h4>Erdgasschwemme befürchtet</h4>
<p>Es mehren sich nämlich die Zweifel an einem wieder steigenden Erdgaspreis: „In den USA gibt es einen gewaltigen Erdgasüberschuss, in der EU herrscht ebenfalls Überangebot“, erläutert Herlinghausen und verweist auf die jüngsten Äußerungen der Internationalen Energieagentur IEA. Die hält mittelfristig eine Gasschwemme für wahrscheinlich: Vor dem Hintergrund neuer Vorkommen in den USA und dem stark gewachsenen Angebot an verflüssigtem Erdgas könnten laut IEA vollkommen neue Preisverhältnisse entstehen.</p>
<h4>Beim Ölpreis keine Fantasie mehr?</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/herlinghaus_axel_120x125.jpg" alt="" /><span>Herlinghaus</span></span></div>
<p>Bei Öl-ETCs sind Perini zufolge derzeit ebenfalls Zu- und Verkäufe zu verzeichnen. Seit Anfang Mai belaufen sich die Gesamtabflüsse laut ETF Securities zwar auf 865 Millionen US-Dollar, für das Gesamtjahr ergibt sich aber immer noch ein Plus von 105 Millionen. Auch bezüglich des Ölpreises zeigt sich die DZ Bank im Übrigen skeptisch: „Da ist keine Fantasie mehr drin“, urteilt Herlinghausen. Das Angebot sei zu hoch, die Nachfrage erhole sich zwar etwas, aber nicht ausreichend.</p>
<h4>Getreide-ETCs im Aufwind</h4>
<p>Hinter Gold und Erdgas bleiben die Agrarrohstoffe, gemessen an den Zuflüssen in den entsprechenden ETCs in diesem Jahr, die Nummer drei. Die zuletzt beobachtete rege Nachfrage nach Weizen-ETFs hat sich nun auch auf andere Getreide-Produkte ausgedehnt, wie Flow Traders erklärt. „Das ist wahrscheinlich auf die Schwäche des US-Dollar zurückzuführen“, meint Perini. Gut weggegangen sei etwa der ETFS Wheat (WKN A0KRJ9) und der ETFS Grains (WKN A0KRKF). Der letztere weist für die vergangenen drei Monate ein Plus von 6,89 Prozent auf, auf Sicht von sechs Monaten müssen Anleger aber immer noch Verluste von 10,43 Prozent hinnehmen. Der Weizenpreis hat sich nach einem tiefen Fall im vergangenen Jahr und in der ersten Jahreshälfte 2009 zuletzt wieder etwas erholt.</p>
<p>© 18. November 2009/Anna-Maria Borse</p>
<div>
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<thead>
<tr>
<th>Name</th>
<th>Rohstoff</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Xetra-Gold</td>
<td>Gold</td>
<td><a title="A0S9GB" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0S9GB0">A0S9GB</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Gold Bullion Securities</td>
<td>Gold</td>
<td><a title="A0LP78" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0LP781">A0LP78</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFS Physical Gold (physisches Gold)</td>
<td>Gold</td>
<td><a title="A0N62G" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0N62G0">A0N62G</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
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<td>Platin</td>
<td><a title="A0N62D" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0N62D7">A0N62D</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFS Silver (Silber)</td>
<td>Silber</td>
<td><a title="A0KRKM" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0KRKM5">A0KRJ5 </a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFS Precious Metals DJ-UBSCI</td>
<td>Edelmetalle</td>
<td><a title="A0N62D" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0N62D7"></p>
<p>A0KRKK</p>
<p></a><a title="A0N62D" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0N62D7"> </a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFS Natural Gas</td>
<td>Erdgas</td>
<td><a title="A0KRJ3" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0KRJ36">A0KRJ3</a></td>
<td>Käufe und Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFS Wheat</td>
<td>Weizen</td>
<td><a title="A0KRJ9" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0KRJ36">A0KRJ9</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFS Grains DJ-UBSCI</td>
<td>Getreide</td>
<td><a title="A0N62E" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=170&amp;ISIN=DE000A0KRJ93">A0KRKF</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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