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	<title>Trading CFD &#187; Analyst</title>
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		<title>CFD Rohstoffe – Rohöl: Nachlassende Dynamik bei Öl</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:16:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten und Tradern erwartet eine Mehrheit – wie in der Vorwoche auch – für die kommende Handelswoche rückläufige Ölpreise. So rechnen 45 Prozent der Befragten mit fallenden, 32 Prozent mit steigenden und die restlichen 23 Prozent mit stagnierenden Notierungen. Für Impulse in die eine oder andere Richtung&#8230; zum Artikel Quelle: www.wallstreet-online.de [...]


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Quelle: www.wallstreet-online.de</p>


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		<title>Wochenausblick: Erste Frühlingsgefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:38:57 +0000</pubDate>
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<p>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Platzierung der Griechenlandanleihe und dem schrumpfenden Risikoaufschlag für andere Staatsanleihen des Landes blicken viele Börsianer wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die zum Teil heftigen Verluste in diesem Jahr sind wieder wettgemacht, der DAX schloss am Freitag mit 5.945 nur knapp unter dem Jahresschlusskurs. In Sachen Griechenland versprechen die kommenden Tage abermals allerhand Neuigkeiten: Heute und morgen treffen sich die europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, um dem griechische Sparpaket zuzustimmen und um über einen europäischen Währungsfonds (EWF) zu beraten. Die Idee eines EWF hat viele Gegner, an den Märkten könnte der Plan allerdings weiter für Beruhigung sorgen. Nach Kurszuwächsen von 1,2 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag mit 0,10 % ganz leicht im Minus. Der Nikkei-225 schloss heute Morgen fast unverändert bei 10.752 Punkten.</p>
<h4>Jahreshoch im Blick</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span><br />
Roth</span></span></div>
<p>Oliver Roth von Close Brothers Seydler geht davon aus, dass in den kommenden Tagen neue Jahreshöchststände erreicht werden: „Momentan sieht es ganz danach aus, jedenfalls so lange, wie uns Griechenland nicht in die Parade fährt“, meint der Händler spricht von „ersten Frühlingsgefühlen an der Börse“. Durchweg optimistisch ist er aber nicht. Zwar koche das Griechenlandproblem derzeit auf kleiner Flamme, „das Thema Staatsverschuldung ist aber sehr ernst und wird uns auch noch in den kommenden Jahren immer wieder beschäftigen“, argumentiert Roth. Rückschläge an der Börse seien daher jederzeit möglich. </p>
<h4>DekaBank gibt sich vorsichtig</h4>
<p>Allzu hoffnungsvoll zeigt sich auch die DekaBank nicht. Ihrer Ansicht nach werden sich die Märkte zwar künftig wieder verstärkt auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne konzentrieren – jedenfalls solange das „Nachbeben der Finanzkrise“ nicht zu einer erneuten massiven Zuspitzung führe. Die Gewinne würden im Zuge des globalen Aufschwungs allerdings moderater als in „normalen“ Aufschwüngen ansteigen, prognostizieren die Analysten. Sie rechnen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit mit weiterhin „ungewöhnlich hoher“ Anfälligkeit der Aktienmärkte für Schwankungen. In drei Monaten sieht die Bank den DAX daher lediglich bei 5.500, in sechs Monaten bei 6.000 Punkten.</p>
<h4>DAX charttechnisch „überanstrengt“</h4>
<p>Charttechnisch wirkt der DAX nach Ansicht der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt „überanstrengt“. Zwar sei das Aktienbarometer weiter auf Kurs gen Norden, das Ziel aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 6.040 Punkten rücke das Januarhoch bei 6.094 ins Visier. Allerdings schwänden die Aufwärtskräfte, die Stochastik erreiche den überkauften Bereicht. Gefahr nach unten droht der Bank zufolge aber nicht: „Auf der Unterseite bildet das Cluster aus den Hochpunkten bei 5.888 und 5.859 Punkten eine solide Unterstützungszone“, meinen die Analysten. </p>
<p>Die Berichtssaison läuft mittlerweile auch in Deutschland aus, in den kommenden Tagen werden von den DAX-Unternehmen noch Linde und BMW detaillierte Zahlen vorlegen. Anders als in der Vorwoche stehen aber wieder zahlreiche wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, außerdem wird das Ergebnis der US-Notenbanksitzung mit Spannung erwartet. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 15. März </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: New York Empire State Index März.</strong> Eine Abschwächung auf hohem Niveau prognostiziert die DekaBank, konkret erwartet sie 20 Punkte nach 24,9 im Vormonat. </p>
<p>14.15 Uhr. <strong>USA: Industrieproduktion/Kapazitätsauslastung Februar.</strong> HSBC Trinkaus rechnet bei der Industrieproduktion nach zuletzt sieben Anstiegen in Folge mit einem Monatsminus von 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung werde in diesem Umfeld mit 72,4 Prozent etwas niedriger ausfallen als zuletzt mit 72,6 Prozenten. </p>
<p>18.00 Uhr. <strong>USA: NAHB/WF Hausmarktindex März.</strong> Die Konsensschätzungen liegen bei 17 Punkten, was dem Vormonatswert entspricht. </p>
<p>Dienstag, 16. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen März.</strong> Die Finanzanalysten werden nach Ansicht von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt vor dem Hintergrund der Solidität der Staatsfinanzen in der Eurozone ihre Konjunkturerwartungen wohl etwas zurückschrauben, die Bank rechnet mit 42 Punkten nach 45,1 im Vormonat. Die aktuelle Lagebeurteilung werde hingegen aufgrund der guten Auftragslage den Aufwärtstrend fortsetzen. </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Wohnbaubeginne/-genehmigungen Februar.</strong> Die Helaba sieht bei den Wohnbaubeginnen aufgrund der wetterbedingten Verzerrungen etwas Enttäuschungspotenzial und rechnet mit einem Minus von 5,2 Prozen, im Januar war es noch ein Zuwachs von 2,8 Prozent. Bei den Baugenehmigungen wird ein Minus von 3,5 Prozent nach &#8211; 4,7 Prozent im Vormonat prognostiziert. </p>
<p>19.15 Uhr. <strong>USA: Zinsentscheid der US-Notenbank.</strong> Im Statement zu ihrem Zinsentscheid sollte die Fed nach wie vor von einer graduellen Erholung bei niedriger Inflation ausgehen, meint die DekaBank. Die Finanzmärkte werden nach Einschätzung der Analysten besonders darauf achten, ob die Zentralbank weiterhin eine „ausgedehnte Periode“ außergewöhnlich niedriger Leitzinsen in Aussicht stellen werde. </p>
<p>Mittwoch, 17. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen BMW, Linde, Lanxess</strong></p>
<p><strong>Bank of Japan: Zinsentscheid</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Erzeugerpreisindex Februar.</strong> Die Analysten gehen in der Mehrheit von einem leichten Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Januar aus. </p>
<p>Donnerstag, 18. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen HeidelbergCement, Deutz</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Verbraucherpreise Februar.</strong> Die Preise sollten laut DekaBank im Februar lediglich um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen sein, vor allem aufgrund rückläufiger Benzinpreise. Zudem machten sich die stagnierenden bis fallenden Wohnungsmieten bemerkbar. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Philadelphia Fed Index März.</strong> Nach Einschätzung der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt wird der Philadelphia Fed Index nach wie vor eine Expansion der Wirtschaftsaktivität anzeigen. Die Dynamik habe aber wahrscheinlich zumindest temporär an Schwung verloren. Konkret werden 15 Punkte nach 17,6 im Vormonat erwartet.</p>
<p>Freitag, 19. März</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Erzeugerpreise Februar.</strong> Die Konsensschätzungen belaufen sich auf ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 15. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: Für neue Hausse noch nicht reif</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:44:06 +0000</pubDate>
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<p>3. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Stimmung an den Börsen hat sich seit dem vergangenen Freitag zwar klar verbessert, Hoffnungen auf weitere Schritte Griechenlands zur Reduzierung der Schulden sorgen für etwas Entspannung. Das zeigt auch die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt. Charttechniker warnen aber weiterhin vor zu viel Überschwang. Sie verweisen auf wichtige Hürden, die der DAX erst noch überwinden müsse. Viele Analysten reiben sich auch an der fehlenden Marktbreite: Die geringen Umsätze deuteten darauf hin, dass die Zeit für eine neue Hausse-Bewegung noch nicht reif sei, meint etwa die Commerzbank. Heute Mittag notiert der deutsche Leitindex bei 5.763 Punkten leicht im Minus.</p>
<h4>Staud: Zu früh für Entwarnung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/staud_neu120x125.jpg" /><span>Staud</span></span></div>
<p>Einer der technisch orientierten Analysten, die vorsichtig bleiben, ist Wieland Staud von Staud Research: „Die Entwicklung der vergangenen Tage war zwar gut, für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh“, meint der Analyst. DAX-Stände über 6.000 werden seiner Einschätzung nach so schnell nicht mehr erreicht werden. Allerdings wertet Staud die Tatsache, dass der deutsche Leitindex gestern oberhalb der Stauzone von 5.750/5.760 Punkten aus dem Handel ging, durchaus positiv. Damit liefen die Bären jetzt höchste Gefahr, ihr analytisch größtes Pfand aus den Händen zu verlieren.</p>
<p>Uneingeschränkt optimistisch gibt sich Staud aber nicht: „Wir haben bei 5.850 Punkten eine sehr beachtliche Widerstandszone“, erklärt er. Erst wenn das deutsche Aktienbarometer darüber klettere, könne möglicherweise erstmals über ein Ende der Korrekturphase nachgedacht werden. Unmittelbar neue Gefahr drohe bei einer Rückkehr unter 5.620 Zähler. Insgesamt lautet sein Motto zur Wochenmitte „Kurzfristig verhalten optimistisch“.</p>
<h4>Das Gröbste laut WestLB noch nicht überstanden</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/henke_120x125.jpg" /><span>Henke</span></span></div>
<p>Christian Henke von der WestLB rechnet mittelfristig mit weiter steigenden Kursen, allerdings nur, solange die Glättungslinie steige und der DAX sich darüber halte. Kurzfristig ist der Charttechniker nur eingeschränkt positiv gestimmt. „Erst oberhalb der Widerstände bei 5.760 und 5.850 Punkten sowie der Verlaufshochs bei 6.048/6.094 Zählern wäre das Gröbste überstanden“, meint Henke. Bis dahin ist es seiner Ansicht nach für den deutschen Leitindex aber noch ein langer Weg.</p>
<p>Henke sieht den DAX seit Mitte Januar in einer Korrekturphase. „Es wäre noch tiefer gen Süden gegangen, wenn die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie den Fall nicht abgebremst hätte“, urteilt er. Am 5. Februar habe der DAX mit 5.434 Punkten knapp oberhalb der Glättungslinie bei 5.402 Zählern geschlossen. Davon sei der Index nach oben abgeprallt, ein Kursfeuerwerk wäre jedoch ausgeblieben. Laut Henke konnte die horizontale Schiebezone bei 5.572/5.575 Punkten zwar zurückerobert werden, nach oben versperre aber ein ganzes Widerstandsbündel den Weg.</p>
<h4>Bei Überwinden der Hürden Potenzial bis 6.400 Punkte</h4>
<p>Zu den Hürden zählen Henke zufolge zum einen die Haltelinien bei 5.750 und 5.850 Zählern: „Diese Widerstände kommen sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis vor und sollten daher ernst genommen werden.“ Eine weitere Hürde seien die Jahreshochs bei 6.048/6.094 Punkten. „Sollte jedoch das Widerstandsbündel nachhaltig eliminiert werden, trauen wir dem DAX ein Kurspotenzial bis zuerst 6.400 Punkte zu“, resümiert Henke.</p>
<h4>Marktstimmung wieder besser</h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich im Übrigen wieder etwas aufgehellt, wie die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren zeigt. Der Bull/Bear-Index kletterte auf 60 Punkte. 5 Prozent mehr Anleger als in der Vorwoche rechnen mit steigenden Kursen. , insgesamt sind es nun 45 Prozent. Das negativ eingestellte Lager schrumpfte leicht um 3 auf 27 Prozent. Noch deutlicher ist der Stimmungsumschwung bei den Technologiewerten: Beim TecDAX verzeichneten die Bullen einen satten Zuwachs von 14 auf 50 Prozent, während die Pessimisten mit 30 Prozent jetzt deutlich in der Minderheit sind. Die absolute Marktstimmung ist mit 64,3 wieder klar positiv.</p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/sentiment">www.boerse-frankfurt.de/sentiment</a>.</p>
<p>&#169; 3. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Rohstoffe: Edelmetalle bleiben Verkaufsrenner</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 08:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands und anderer europäischer Peripheriestaaten prägen den Handel mit Rohstoff-Produkten an der Börse Frankfurt weiter. Investoren greifen nach wie vor am liebsten zu vermeintlich sicheren Anlagen – vor allem zu Gold. In Euro ist der Goldpreis vor einigen Tagen auf ein Allzeithoch geklettert. Analysten des [...]


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<p>In Euro ist der Goldpreis vor einigen Tagen auf ein Allzeithoch geklettert. Analysten des Edelmetallkonzerns Heraeus sprechen von der „griechischen Grippe“, die den Euro geschwächt und die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold angeheizt habe. Nach Erreichen des Höchststandes kam es zwar zu einigen Gewinnmitnahmen, auch ist der Goldpreis noch weit von seinem US-Dollar-Rekord vom Dezember entfernt. Beliebt bleibe das Edelmetall aber dennoch.</p>
<h4>Bei Gold-ETCs „überhaupt kein Verkaufsdruck“</h4>
<div><span><img style="width: 120px; height: 125px;" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/wrzesniok_120x125.jpg" alt="Wrzesniok-Roßbach" /><span>Wrzesniok-Roßbach</span></span></div>
<p><span> </span>„Die Zukäufe der China Investment Corp zeigen, dass das Interesse nach wie vor groß ist“, meint etwa Bernardus Roelofs von Flow Traders. Der chinesische Staatsfonds hat zuletzt 1,45 Millionen Anteile bzw. 0,4 Prozent am weltweit größten börsennotierten Goldfonds, dem SPDR Gold Trust, erworben. Analysten zufolge will China sich damit, ebenso wie mit Anlagen in Öl-Fonds, gegen künftige Preissteigerungen absichern. „Auch die vom IWF angekündigten Abgaben haben keine negativen Folgen, das war schon so erwartet worden“, erklärt Roelofs außerdem: „Wir sehen überhaupt keinen Verkaufsdruck.“ Der IWF hat vor einigen Tagen angekündigt, in Kürze mit dem Verkauf von rund 191 Tonnen Gold zu beginnen.</p>
<p>Nach Einschätzung von Heraeus ist mit einem deutlichen Preiseinbruch beim Gold vorerst nicht zu rechnen: Die Analysten prognostizieren eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.095 und 1.133 US-Dollar, aktuell notiert Gold bei 1.192 US-Dollar. Unter den Gold-Produkten an der Börse Frankfurt waren in den vergangenen zwei Wochen Xetra-Gold (WKN A0S9GB) und der Gold Bullion (A0LP78) sowie der ETFS Physical Gold (WKN A0N62G) besonders gefragt.</p>
<h4>Spitzenstände bei ETC-Beständen in Palladium und Silber</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" alt="" /><span>Roelofs</span></span></div>
<p>Doch auch andere Edelmetall-ETCs bleiben begehrt. Die weltweiten Anlagen in Palladium- und Silber-ETCs bei ETF Securities erreichten vor kurzem neue Spitzenstände, wie der Emittent meldet. Bei Platin und Gold bewegen sich die Volumina nahe den Allzeithochs. „Edelmetall-ETCs haben mit die stärksten Zuflüsse in 2010 verzeichnet, mit über 630 Millionen US-Dollar allein in physisch hinterlegten Platin- und Palladium-Produkten in den USA“, heißt es in einem Bericht der Emittenten. Platin- und Palladium profitieren von der anhaltenden Nachfrage nach Autos in den Schwellenländern und der Erholung in Europa und den USA. Heraeus zeigt sich bezüglich Palladium optimistisch: „Längerfristig bleiben wir für das Metall weiter positiv gestimmt, die hohe Autonachfrage in China und der wieder steigende Bedarf der Automobilindustrie in den USA sollten auch längerfristig für eine stabile Situation sorgen.“</p>
<p>Kupfer wird aktuell wieder etwas negativer beurteilt. „Hier kaufen die Anleger gerne Short-Produkte“, meldet Roelofs und verweist auf Zukäufe beim ETFS Short Copper DJ-UBSCI (WKN A0V9XV). Der Kupferpreis ist nach einem rasanten Anstieg im vergangenen Jahr im Januar stark gefallen, konnte sich dann etwas erholen und schwächelt derzeit wieder etwas.</p>
<h4>Öl-Produkte tradinggetrieben</h4>
<p>Bei Öl-Verbriefungen setzt sich der taktische Handel fort. „Im Moment werden Long-Produkte verkauft, Short-Produkte gekauft“, berichtet etwa Bernardus Roelofs. Bei Gas verhalte es sich ebenso. Anleger trennen sich somit etwa vom ETFS WTI Oil (WKN A0KRKN), vom ETFS Crude Oil (WKN A0KRJX) und vom ETFS Natural Gas (WKN A0KRJ3) und setzen stattdessen auf den ETFS Short Crude Oil DJ-UBSCI (WKN A0V9XY) und den ETFS Short Natural Gas DJ-UBSCI (WKN A0V9X4). ETF Securities bestätigt den Trend und spricht von Gewinnmitnahmen nach Zukäufen bei Long-Produkten in der Vorwoche. Bereits seit Mitte 2009 hätten Händler in einer Preisspanne zwischen 65 und 80 US-Dollar je Barrel immer wieder Positionen auf- und abgebaut. „Investoren gehen long, sobald der Ölpreis Richtung 70 US-Dollar fällt und gehen short, bzw. stellen ihre Long-Positionen glatt, sobald der Preis sich auf 80 US-Dollar zu bewegt“, erläutern die Analysten.</p>
<h4>Agrarrohstoffe lassen Anleger kalt</h4>
<p>Agrar-Rohstoffe spielen derzeit keine große Rolle. Bei den Top Ten der ETCs von ETF Securities mit den meisten Zuflüssen weltweit in diesem Jahr taucht gerade einmal Weizen auf – auf Platz sieben weit abgeschlagen hinter den Edelmetallen. Auch in der vergangenen Woche gab es dem Emittenten zufolge mehr Ab- als Zuflüsse bei den Soft Commodities. Gut abgeschnitten haben allerdings Investoren, die auf Short-Produkte aus der Agrarbranche gesetzt haben, etwa den ETFS Short Corn, den ETFS Short Grains, den ETFS Short Soybeans oder den ETFS Short Wheat. Die haben in diesem Jahr nämlich beachtliche Gewinne zwischen knapp 9 bis zu über 13 Prozent erzielen können, wie ETF Securities berichtet.</p>
<p>© 25. Februar 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>Rohstoffe: Edelmetalle bleiben Verkaufsrenner</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 14:14:10 +0000</pubDate>
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<p>25. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands und anderer europäischer Peripheriestaaten prägen den Handel mit Rohstoff-Produkten an der Börse Frankfurt weiter. Investoren greifen nach wie vor am liebsten zu vermeintlich sicheren Anlagen – vor allem zu Gold. </p>
<p>In Euro ist der Goldpreis vor einigen Tagen auf ein Allzeithoch geklettert. Analysten des Edelmetallkonzerns Heraeus sprechen von der „griechischen Grippe“, die den Euro geschwächt und die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold angeheizt habe. Nach Erreichen des Höchststandes kam es zwar zu einigen Gewinnmitnahmen, auch ist der Goldpreis noch weit von seinem US-Dollar-Rekord vom Dezember entfernt. Beliebt bleibe das Edelmetall aber dennoch.</p>
<h4>Bei Gold-ETCs „überhaupt kein Verkaufsdruck“ </h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/wrzesniok_120x125.jpg" alt="Wrzesniok-Roßbach" style="width: 120px;height: 125px" /><span>Wrzesniok-Roßbach</span></span></div>
<p><span></span>„Die Zukäufe der China Investment Corp zeigen, dass das Interesse nach wie vor groß ist“, meint etwa Bernardus Roelofs von Flow Traders. Der chinesische Staatsfonds hat zuletzt 1,45 Millionen Anteile bzw. 0,4 Prozent am weltweit größten börsennotierten Goldfonds, dem SPDR Gold Trust, erworben. Analysten zufolge will China sich damit, ebenso wie mit Anlagen in Öl-Fonds, gegen künftige Preissteigerungen absichern. „Auch die vom IWF angekündigten Abgaben haben keine negativen Folgen, das war schon so erwartet worden“, erklärt Roelofs außerdem: „Wir sehen überhaupt keinen Verkaufsdruck.“ Der IWF hat vor einigen Tagen angekündigt, in Kürze mit dem Verkauf von rund 191 Tonnen Gold zu beginnen.</p>
<h4></h4>
<p>Nach Einschätzung von Heraeus ist mit einem deutlichen Preiseinbruch beim Gold vorerst nicht zu rechnen: Die Analysten prognostizieren eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.095 und 1.133 US-Dollar, aktuell notiert Gold bei 1.192 US-Dollar. Unter den Gold-Produkten an der Börse Frankfurt waren in den vergangenen zwei Wochen Xetra-Gold (WKN A0S9GB) und der Gold Bullion (A0LP78) sowie der ETFS Physical Gold (WKN A0N62G) besonders gefragt.</p>
<h4>Spitzenstände bei ETC-Beständen in Palladium und Silber </h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><span>Roelofs</span></span></div>
<p>Doch auch andere Edelmetall-ETCs bleiben begehrt. Die weltweiten Anlagen in Palladium- und Silber-ETCs bei ETF Securities erreichten vor kurzem neue Spitzenstände, wie der Emittent meldet. Bei Platin und Gold bewegen sich die Volumina nahe den Allzeithochs. „Edelmetall-ETCs haben mit die stärksten Zuflüsse in 2010 verzeichnet, mit über 630 Millionen US-Dollar allein in physisch hinterlegten Platin- und Palladium-Produkten in den USA“, heißt es in einem Bericht der Emittenten. Platin- und Palladium profitieren von der anhaltenden Nachfrage nach Autos in den Schwellenländern und der Erholung in Europa und den USA. Heraeus zeigt sich bezüglich Palladium optimistisch: „Längerfristig bleiben wir für das Metall weiter positiv gestimmt, die hohe Autonachfrage in China und der wieder steigende Bedarf der Automobilindustrie in den USA sollten auch längerfristig für eine stabile Situation sorgen.“ </p>
<p>Kupfer wird aktuell wieder etwas negativer beurteilt. „Hier kaufen die Anleger gerne Short-Produkte“, meldet Roelofs und verweist auf Zukäufe beim ETFS Short Copper DJ-UBSCI (WKN A0V9XV). Der Kupferpreis ist nach einem rasanten Anstieg im vergangenen Jahr im Januar stark gefallen, konnte sich dann etwas erholen und schwächelt derzeit wieder etwas. </p>
<h4>Öl-Produkte tradinggetrieben </h4>
<p>Bei Öl-Verbriefungen setzt sich der taktische Handel fort. „Im Moment werden Long-Produkte verkauft, Short-Produkte gekauft“, berichtet etwa Bernardus Roelofs. Bei Gas verhalte es sich ebenso. Anleger trennen sich somit etwa vom ETFS WTI Oil (WKN A0KRKN), vom ETFS Crude Oil (WKN A0KRJX) und vom ETFS Natural Gas (WKN A0KRJ3) und setzen stattdessen auf den ETFS Short Crude Oil DJ-UBSCI (WKN A0V9XY) und den ETFS Short Natural Gas DJ-UBSCI (WKN A0V9X4). ETF Securities bestätigt den Trend und spricht von Gewinnmitnahmen nach Zukäufen bei Long-Produkten in der Vorwoche. Bereits seit Mitte 2009 hätten Händler in einer Preisspanne zwischen 65 und 80 US-Dollar je Barrel immer wieder Positionen auf- und abgebaut. „Investoren gehen long, sobald der Ölpreis Richtung 70 US-Dollar fällt und gehen short, bzw. stellen ihre Long-Positionen glatt, sobald der Preis sich auf 80 US-Dollar zu bewegt“, erläutern die Analysten.</p>
<h4>Agrarrohstoffe lassen Anleger kalt </h4>
<p>Agrar-Rohstoffe spielen derzeit keine große Rolle. Bei den Top Ten der ETCs von ETF Securities mit den meisten Zuflüssen weltweit in diesem Jahr taucht gerade einmal Weizen auf – auf Platz sieben weit abgeschlagen hinter den Edelmetallen. Auch in der vergangenen Woche gab es dem Emittenten zufolge mehr Ab- als Zuflüsse bei den Soft Commodities. Gut abgeschnitten haben allerdings Investoren, die auf Short-Produkte aus der Agrarbranche gesetzt haben, etwa den ETFS Short Corn, den ETFS Short Grains, den ETFS Short Soybeans oder den ETFS Short Wheat. Die haben in diesem Jahr nämlich beachtliche Gewinne zwischen knapp 9 bis zu über 13 Prozent erzielen können, wie ETF Securities berichtet. </p>
<p>&#169; 25. Februar 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Trotz Startschuss für höhere Zinsen optimistischer</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:09:14 +0000</pubDate>
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<p>22. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Börsianer zeigen sich mittlerweile wieder etwas gelassener: Zwar wird die überraschende Anhebung des Diskontsatzes durch die US-Notenbank als Signal für den Beginn des „Exit“, den Ausstieg aus der expansiven Finanzpolitik, gewertet. Nachhaltig beeinträchtigen konnte der Schritt die Marktakteure aber nicht. Auch in Sachen Griechenland ist etwas Ruhe eingekehrt, denn die Euro-Finanzminister haben dem angeschlagenen Land eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um Konsolidierungsschritte einzuleiten. Nach einem deutlichen Anstieg von 4 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag bei 5.734 Punkten leicht im Plus. Der Nikkei-225 ging heute mit klaren Gewinnen von 2,74 Prozent bei 10.400 Punkten aus dem Handel.</p>
<h4>Neuer G-REIT an der Börse Frankfurt</h4>
<p>Auch in das Segment der börsengehandelten Immobilien, den REITs, kommt Bewegung. Die HAMBORNER REIT AG hat seit heute G-REIT-Status nach der deutschen Regelung und ist damit der dritte deutsche REIT, kurz G-REIT genannt. REITs sind eine Sonderform börsengehandelter Immobilienwerte. Aus Anlegersicht bieten sie vor allem eine besonders hohe Gewinnausschüttung, in Deutschland mindestens 90 Prozent. <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=135">Mehr Informationen zu der jungen Assetklasse</a>.</p>
<h4>„Fed schätzt Lage nicht mehr so prekär ein“ </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span>Stabel</span></span></div>
<p>Die Anhebung des Diskontsatzes, des Zinssatzes also, den die US-Notenbank anderen Banken in Rechnung stellt, wird von Analysten nicht unbedingt negativ gewertet. „Man kann dieser Erhöhung sogar etwas Positives abgewinnen: Mit diesem Schritt wird nämlich von der Fed signalisiert, dass sie die Lage nicht mehr als so prekär einschätzt wie zuvor“, meint etwa Klaus Stabel von ICF Kursmakler. Er hat die Entwicklung der US-Märkte während der letzten Zinserhöhungsphase ab 2004 untersucht. Sein Ergebnis: Eine Erhöhung des US-Diskontsatzes führe nicht automatisch zu sinkenden Aktienkursen. „Wichtiger ist vielmehr, dass die Unternehmensergebnisse besser als erwartet ausfallen“, erläutert Stabel. Zwar habe der DJ Industrial Index auf die ersten Zinserhöhungen mit leichten Kursabschlägen reagiert, nach etwa der vierten Zinserhöhung aber erst richtig an Fahrt nach oben aufgenommen.</p>
<h4>Keine negativen Überraschungen von DAX-Unternehmen </h4>
<p>Für Deutschland zeigt sich Stabel weiter zuversichtlich: Von den zahlreichen Pressekonferenzen von DAX-Unternehmen befürchtet er keine negativen Überraschungen: „Selbst der unerwartete Dividendenausfall bei Daimler und die sehr zurückhaltende Lagebeurteilung des Premiumherstellers hat den DAX nicht nachhaltig aus der Bahn geworfen“. Auch die Landesbank Baden-Württemberg befürwortet die „graduelle Rückkehr zur Normalität“: „Fundamental halten wir es für begrüßenswert, wenn es der Zustand der Finanzmärkte und auch der Realwirtschaft wieder zuließe, nach und nach die Anwendung von Kriseninstrumenten zurückzufahren“, meint Investment-Analyst Marc-Gregor Czaja. Kurzfristig könnet sich die Unsicherheit der Marktteilnehmer allerdings erst einmal wieder erhöhen, Chancen auf einen Kursanstieg gebe es kaum. </p>
<h4>Technische Analysten: Abwärtstrend beendet </h4>
<p>Charttechnisch ist der kurzfristige Abwärtstrend Geschichte, das meint zumindest die HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt. Mit dem Aufwärtsgap von 5.592 zu 5.626 Punkten habe der DAX den seit Anfang Januar laufenden Baissetrend beendet. „Solange ein Rückfall in den Abwärtstrend bzw. ein Schließen der Kurslücke ausbleibt, sollte sich die laufende Erholung fortsetzen“, meinen die Analysten. Auch der MACD, der Moving Average Convergence/Divergence-Indikator, liefere ein neues Kaufsignal. Als nächste Anlaufzone dient der HSBC zufolge die Kombination aus dem Hoch von Anfang Februar bei 5.733 Punkten und dem Mini-Gap vom 22. Januar bei 5.741/42 Zählern. </p>
<h4>Zahlenflut aus Deutschland </h4>
<p>Indessen erreicht die Berichtssaison in Deutschland ihren Höhepunkt: In den kommenden Tagen legen zahlreiche DAX-Unternehmen ihre Zahlen vor. Auch aus dem übrigen Europa wird es umfangreiches Zahlenmaterial geben, aus den USA berichten hingegen nur noch wenige Unternehmen. Unter den Konjunkturdaten werden voraussichtlich vor allen der ifo-Geschäftsklimaindex und das US-Verbrauchervertrauen am Dienstag interessieren sowie die neuesten Arbeitslosenzahlen für Deutschland und die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter am Donnerstag. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine </h4>
<p>Dienstag, 23. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Merck KGaA, Continental, Pfeiffer Vacuum</strong></p>
<p>10.00 Uhr. <strong>Deutschland: ifo Geschäftklimaindex Februar. </strong>Angesichts der Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2009 bezeichnet die DekaBank die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland als „holprig“. Das wird sich nach Ansicht der Analysten in den Erwartungen widerspiegeln. Die Lagebeurteilung, die von den Unternehmen zumeinst im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt werde, habe sich hingegen wahrscheinlich noch weiter verbessert. Alles in allem erwartet die Bank einen Anstieg von 95,8 auf 96,4 Punkte, die Konsensschätzungen liegen mit 96,2 leicht darunter. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist der wichtigste Frühindikator für Deutschland. Dazu werden vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München monatlich 7.000 Unternehmen zur ihrer Einschätzung der Geschäftslage heute und auf Sicht von sechs Monaten befragt. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case-Shiller Hauspreisindex 20 Cities. </strong></p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: US Verbrauchervertrauen Conference Board Februar. </strong>Umfragen zufolge wird mehrheitlich von 54,8 Punkten nach 55,9 im Vormonat ausgegangen. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. 5.000 Haushalte bekommen Fragen zu den örtlichen konjunkturellen Bedingungen und der Verfügbarkeit von Jobs sowie zum erwarteten Familieneinkommen gestellt. </p>
<p>Mittwoch, 24. Februar</p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Commerzbank, Fresenius, Fresenius Medical Care, Iberdrola, MLP</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Maastricht-Defizit-Quote 2009.</strong> Die DekaBank prognostiziert 3,2 Prozent, die erste Überschreitung der Quote nach vier Jahren.</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: BIP 4. Quartal/Details. </strong>Die detaillierten BIP-Zahlen werden nach Ansicht der Helaba zeigen, dass das Auslaufen der Abwrackprämie zu einem deutlichen Konsumrückgang geführt hat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Auftragseingänge Industrie Dezember.</strong> Hier wird mehrheitlich ein Rückgang von 1,3 Prozent erwartet. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe neuer Häuser Januar.</strong> Die Helaba rechnet mit 350.000 Neubauverkäufen nach 342.000 im Dezember. </p>
<p>Donnerstag, 25. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Allianz, BASF, Henkel, Deutsche Telekom, Deutsche Postbank, RWE, BAT, Crédit Agricole, France Télécom, Royal Bank of Scotland</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote Februar.</strong> Die Arbeitslosigkeit in Deutschland könnte nach Ansicht der DekaBank im Februar weiter gestiegen sein, aufgrund der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ufere der Anstieg aber nicht aus. Konkret gehen die Analysten nicht saisonbereinigt von einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent aus, saisonbereinigt von 8,2 Prozent. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Industrievertrauen Februar.</strong> Die LBBW erwartet 96 nach 95,7 Punkten im Vormonat.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar.</strong> Laut Helaba sollten die Aufträge im Januar gegenüber dem Dezember um 1 Prozent zugelegt haben. </p>
<p>Freitag, 26. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Telefónica</strong></p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Verbraucherpreise Februar.</strong> Mehrheitlich rechnen die Analysten im Monatsvergleich mit einem Plus von 0,5 Prozent nach einem Minus von 0,6 Prozent im Vormonat. </p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Importpreise Januar.</strong> Hier gehen die meisten Analysten im Monatsvergleich von einem Plus von 0,7 Prozent nach 0,5 Prozent im Vormonat aus. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: BIP 4. Quartal/Revision.</strong> Die zweite Schätzung des Wirtschaftswachstums könnte nach Ansicht der Helaba für positive Stimmung sorgen, da eine Aufwärtsrevision des ohnehin schon beachtlichen Quartalswachstums möglich sei. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Februar.</strong> Die Analysten der Helaba erwarten 58 Punkte nach 61,5 im Januar und sind damit etwas pessimistischer als der Konsens (59 Punkte). Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe bestehender Häuser Januar.</strong> </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 22. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Trotz Startschuss für Exit optimistischer</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:44:14 +0000</pubDate>
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<p>22. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Börsianer zeigen sich mittlerweile wieder etwas gelassener: Zwar wird die überraschende Anhebung des Diskontsatzes durch die US-Notenbank als Signal für den Beginn des „Exit“, den Ausstieg aus der expansiven Finanzpolitik, gewertet. Nachhaltig beeinträchtigen konnte der Schritt die Marktakteure aber nicht. Auch in Sachen Griechenland ist etwas Ruhe eingekehrt, denn die Euro-Finanzminister haben dem angeschlagenen Land eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um Konsolidierungsschritte einzuleiten. Nach einem deutlichen Anstieg von 4 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag bei 5.734 Punkten leicht im Plus. Der Nikkei-225 ging heute mit klaren Gewinnen von 2,74 Prozent bei 10.400 Punkten aus dem Handel.</p>
<h4>Neuer G-REIT an der Börse Frankfurt</h4>
<p>Auch in das Segment der börsengehandelten Immobilien, den REITs, kommt Bewegung. Die HAMBORNER REIT AG hat seit heute G-REIT-Status nach der deutschen Regelung und ist damit der dritte deutsche REIT, kurz G-REIT genannt. REITs sind eine Sonderform börsengehandelter Immobilienwerte. Aus Anlegersicht bieten sie vor allem eine besonders hohe Gewinnausschüttung, in Deutschland mindestens 90 Prozent. <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=135">Mehr Informationen zu der jungen Assetklasse</a>.</p>
<h4>„Fed schätzt Lage nicht mehr so prekär ein“ </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span>Stabel</span></span></div>
<p>Die Anhebung des Diskontsatzes, des Zinssatzes also, den die US-Notenbank anderen Banken in Rechnung stellt, wird von Analysten nicht unbedingt negativ gewertet. „Man kann dieser Erhöhung sogar etwas Positives abgewinnen: Mit diesem Schritt wird nämlich von der Fed signalisiert, dass sie die Lage nicht mehr als so prekär einschätzt wie zuvor“, meint etwa Klaus Stabel von ICF Kursmakler. Er hat die Entwicklung der US-Märkte während der letzten Zinserhöhungsphase ab 2004 untersucht. Sein Ergebnis: Eine Erhöhung des US-Diskontsatzes führe nicht automatisch zu sinkenden Aktienkursen. „Wichtiger ist vielmehr, dass die Unternehmensergebnisse besser als erwartet ausfallen“, erläutert Stabel. Zwar habe der DJ Industrial Index auf die ersten Zinserhöhungen mit leichten Kursabschlägen reagiert, nach etwa der vierten Zinserhöhung aber erst richtig an Fahrt nach oben aufgenommen.</p>
<h4>Keine negativen Überraschungen von DAX-Unternehmen </h4>
<p>Für Deutschland zeigt sich Stabel weiter zuversichtlich: Von den zahlreichen Pressekonferenzen von DAX-Unternehmen befürchtet er keine negativen Überraschungen: „Selbst der unerwartete Dividendenausfall bei Daimler und die sehr zurückhaltende Lagebeurteilung des Premiumherstellers hat den DAX nicht nachhaltig aus der Bahn geworfen“. Auch die Landesbank Baden-Württemberg befürwortet die „graduelle Rückkehr zur Normalität“: „Fundamental halten wir es für begrüßenswert, wenn es der Zustand der Finanzmärkte und auch der Realwirtschaft wieder zuließe, nach und nach die Anwendung von Kriseninstrumenten zurückzufahren“, meint Investment-Analyst Marc-Gregor Czaja. Kurzfristig könnet sich die Unsicherheit der Marktteilnehmer allerdings erst einmal wieder erhöhen, Chancen auf einen Kursanstieg gebe es kaum. </p>
<h4>Technische Analysten: Abwärtstrend beendet </h4>
<p>Charttechnisch ist der kurzfristige Abwärtstrend Geschichte, das meint zumindest die HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt. Mit dem Aufwärtsgap von 5.592 zu 5.626 Punkten habe der DAX den seit Anfang Januar laufenden Baissetrend beendet. „Solange ein Rückfall in den Abwärtstrend bzw. ein Schließen der Kurslücke ausbleibt, sollte sich die laufende Erholung fortsetzen“, meinen die Analysten. Auch der MACD, der Moving Average Convergence/Divergence-Indikator, liefere ein neues Kaufsignal. Als nächste Anlaufzone dient der HSBC zufolge die Kombination aus dem Hoch von Anfang Februar bei 5.733 Punkten und dem Mini-Gap vom 22. Januar bei 5.741/42 Zählern. </p>
<h4>Zahlenflut aus Deutschland </h4>
<p>Indessen erreicht die Berichtssaison in Deutschland ihren Höhepunkt: In den kommenden Tagen legen zahlreiche DAX-Unternehmen ihre Zahlen vor. Auch aus dem übrigen Europa wird es umfangreiches Zahlenmaterial geben, aus den USA berichten hingegen nur noch wenige Unternehmen. Unter den Konjunkturdaten werden voraussichtlich vor allen der ifo-Geschäftsklimaindex und das US-Verbrauchervertrauen am Dienstag interessieren sowie die neuesten Arbeitslosenzahlen für Deutschland und die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter am Donnerstag. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine </h4>
<p>Dienstag, 23. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Merck KGaA, Continental, Pfeiffer Vacuum</strong></p>
<p>10.00 Uhr. <strong>Deutschland: ifo Geschäftklimaindex Februar. </strong>Angesichts der Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2009 bezeichnet die DekaBank die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland als „holprig“. Das wird sich nach Ansicht der Analysten in den Erwartungen widerspiegeln. Die Lagebeurteilung, die von den Unternehmen zumeinst im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt werde, habe sich hingegen wahrscheinlich noch weiter verbessert. Alles in allem erwartet die Bank einen Anstieg von 95,8 auf 96,4 Punkte, die Konsensschätzungen liegen mit 96,2 leicht darunter. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist der wichtigste Frühindikator für Deutschland. Dazu werden vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München monatlich 7.000 Unternehmen zur ihrer Einschätzung der Geschäftslage heute und auf Sicht von sechs Monaten befragt. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case-Shiller Hauspreisindex 20 Cities. </strong></p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: US Verbrauchervertrauen Conference Board Februar. </strong>Umfragen zufolge wird mehrheitlich von 54,8 Punkten nach 55,9 im Vormonat ausgegangen. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. 5.000 Haushalte bekommen Fragen zu den örtlichen konjunkturellen Bedingungen und der Verfügbarkeit von Jobs sowie zum erwarteten Familieneinkommen gestellt. </p>
<p>Mittwoch, 24. Februar</p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Commerzbank, Fresenius, Fresenius Medical Care, Iberdrola, MLP</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Maastricht-Defizit-Quote 2009.</strong> Die DekaBank prognostiziert 3,2 Prozent, die erste Überschreitung der Quote nach vier Jahren.</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: BIP 4. Quartal/Details. </strong>Die detaillierten BIP-Zahlen werden nach Ansicht der Helaba zeigen, dass das Auslaufen der Abwrackprämie zu einem deutlichen Konsumrückgang geführt hat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Auftragseingänge Industrie Dezember.</strong> Hier wird mehrheitlich ein Rückgang von 1,3 Prozent erwartet. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe neuer Häuser Januar.</strong> Die Helaba rechnet mit 350.000 Neubauverkäufen nach 342.000 im Dezember. </p>
<p>Donnerstag, 25. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Allianz, BASF, Henkel, Deutsche Telekom, Deutsche Postbank, RWE, BAT, Crédit Agricole, France Télécom, Royal Bank of Scotland</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote Februar.</strong> Die Arbeitslosigkeit in Deutschland könnte nach Ansicht der DekaBank im Februar weiter gestiegen sein, aufgrund der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ufere der Anstieg aber nicht aus. Konkret gehen die Analysten nicht saisonbereinigt von einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent aus, saisonbereinigt von 8,2 Prozent. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Industrievertrauen Februar.</strong> Die LBBW erwartet 96 nach 95,7 Punkten im Vormonat.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar.</strong> Laut Helaba sollten die Aufträge im Januar gegenüber dem Dezember um 1 Prozent zugelegt haben. </p>
<p>Freitag, 26. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Telefónica</strong></p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Verbraucherpreise Februar.</strong> Mehrheitlich rechnen die Analysten im Monatsvergleich mit einem Plus von 0,5 Prozent nach einem Minus von 0,6 Prozent im Vormonat. </p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Importpreise Januar.</strong> Hier gehen die meisten Analysten im Monatsvergleich von einem Plus von 0,7 Prozent nach 0,5 Prozent im Vormonat aus. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: BIP 4. Quartal/Revision.</strong> Die zweite Schätzung des Wirtschaftswachstums könnte nach Ansicht der Helaba für positive Stimmung sorgen, da eine Aufwärtsrevision des ohnehin schon beachtlichen Quartalswachstums möglich sei. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Februar.</strong> Die Analysten der Helaba erwarten 58 Punkte nach 61,5 im Januar und sind damit etwas pessimistischer als der Konsens (59 Punkte). Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe bestehender Häuser Januar.</strong> </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 22. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Gold steigt weiter – Kontraindikator Coba Analysten</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 19:24:22 +0000</pubDate>
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<p>DIe Analysten der Commerzbank Corporate &#38; Markets gehen daher davon aus, dass die jüngste entfachte Angstrallye in Gold weiter anhalten sollte.</p>
<p>Die Redaktion von Exchange Traded Funds sieht gerade in der Meinung der Analysten einen perfekten Kontraindikator und empfiehlt daher keine Goldengagements einzugehen.<br /> Die Griechenlandkrise wird so schnell vergessen sein wie sie gekommen ist.</p>
<p>Vor allem die ausbleibenden Zuflüsse in den weltgrössten Gold-ETF, SPDR Gold Trust stimmen sogar die Analysten der Coba skeptisch.</p>
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		<title>Wochenausblick: Griechenlandkrise noch nicht ausgestanden</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:34:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>15. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Auch wenn einige Analysten die Korrektur für übertrieben halten: Insgesamt zeigen sich die Marktakteure deutlich pessimistischer als noch zu Jahresanfang. Gute Unternehmens- und Konjunkturzahlen ändern daran derzeit wenig: Zu sehr lasten die Sorgen um die Staatschulden Griechenlands und anderer europäischer Länder auf den Märkten. Daneben hatte zuletzt auch die Entscheidung der chinesischen Zentralbank, die Mindestreservesätze anzuheben um einer Überhitzung vorzubeugen, für Bremsspuren an den Börsen gesorgt. Nach einem kleinen Plus gegenüber der Vorwoche von 1,2 Prozent auf 5.500 Punkte liegt der DAX am Montagvormittag ein halbes Prozent im Plus. Der Nikkei-225 hat heute mit minus 0,78 Prozent auf 10.013 Punkte etwas schwächer geschlossen. </p>
<h4>Übertriebener Pessimismus? </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/Reinwand120x125.jpg" /><span>Reinwand</span></span></div>
<p>Die Helaba spricht im Zusammenhang mit den Kursverlusten durch die Griechenlandkrise von „übertriebenem Pessimismus“. „Dass sich die angespannte Haushaltslage Griechenlands zu einer systemischen Krise ausweitet, ist wenig wahrscheinlich, auch wenn die Details einer Lösung noch ausstehen“, meint Markus Reinwand. Die Aktienmärkte würden daher in den kommenden Wochen wieder in ruhigeres Fahrwasser gelangen. Auch fundamentale Argumente sprechen ihm zufolge für allmählich wieder steigende Notierungen, mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 12 beim DAX und 11 beim Euro Stoxx 50 auf Basis der Gewinnprognosen für 2010 seien Aktien günstig. Allerdings hat die Helaba aufgrund der Strukturprobleme im Euroraum und der Extremkälte in Europa ihre DAX-Schätzungen nach unten geschraubt und rechnet zur Jahreshälfte jetzt nur noch mit 6.300 Punkten, zuvor waren es 6.500 Punkte, zum Jahresende mit 6.200 nach 6.300 Punkten zuvor. </p>
<h4>HSH Nordbank erwartet weitere Kursrückgänge </h4>
<p>Die HSH Nordbank ist davon überzeugt, dass die Korrektur am Aktienmarkt überfällig war. „Wir erwarten vorerst weitere Kursrückgänge“, schreiben die Analysten in ihren jüngsten „Finanzmarkttrends“. Der Grund: Die stabileren Gewinnschätzungen seien weniger Folge anziehender Preise oder Volumina, vielmehr hätten viele Unternehmen bei sinkenden Umsätzen ihre Kosten im Griff. Das lasse zwar einerseits für die zukünftige Entwicklung hoffen, andererseits sei ein nachfragebedingtes Wachstum in Richtung Vorkrisen-Volumina eben noch nicht in Sicht. „Nach wie vor bergen die für 2010 im Konsens erwarteten Gewinnzuwächse daher Enttäuschungspotenzial“, meint die Bank. Für Ende des zweiten Quartals prognostizieren die Analysten einen DAX von 5.200 Punkten, erst in der zweiten Jahreshälfte würden die Notierungen dann allmählich wieder anziehen. </p>
<h4>Abwärtsbewegung könnte sich beschleunigen </h4>
<p>Nach Ansicht der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt ist charttechnisch Zeit für eine Erholung gekommen. Der DAX versuche eine Stabilisierung oberhalb der 200-Tages-Linie bei 5.421 Zählern, wird die Lage beschrieben, die Indikatoren hätten den Sturzflug beendet. Als wichtigen Unterstützungsbereich sehen die technischen Analysten die Kombination aus der Glättungslinie und dem Tief vom November 2009 bei 5.313 Punkten. „Bei Bruch drohen massive Kursverluste“, warnt die Bank. Bei einem Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend bei 5.692 werde es aber zu einer deutlichen Aufhellung der Lage kommen. </p>
<h4>Griechenland dominiert weiter </h4>
<p>Mit MAN, Daimler und der Deutschen Börse präsentieren in dieser Woche drei DAX-Unternehmen ihre Zahlen, ebenso wie zahlreiche Großkonzerne aus dem europäischen Ausland wie Axa, Swiss Re oder L’Oréal. Daneben stehen einige wichtige Konjunkturtermine an, in Deutschland vor allem das ZEW-Konjunkturbarometer, in den US die Industrieproduktion, der Philadelphia Fed-Index und die Verbraucherpreise. Angesichts der Schuldenprobleme Griechenlands und anderer Länder rücken diese derzeit aber in den Hintergrund.</p>
<p>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine </p>
<p>Montag, 15. Februar </p>
<p><strong>US-Feiertag: Presidents Day – US-Märkte geschlossen </p>
<p>Quartalszahlen MAN, Air Liquide, Tui, L`Oréal </p>
<p></strong>00:50 Uhr. <strong>Japan: BIP 4. Quartal. </strong></p>
<p>Dienstag, 16. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Deutsche Börse, Barclays, Kraft Foods, Merck &amp; Co.</strong> </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>Deutschland: ZEW Konjunkturerwartungen Februar.</strong> Die Stimmung der Finanzmarktanalysten habe im Februar einen merklichen Dämpfer erfahren, meint die DekaBank. Die Haushaltsprobleme europäischer Peripheriestaaten, schlechte Konjunkturindikatoren sowie enttäuschende Wachstumszahlen für Deutschland und die Eurozone sollten sich nach Ansicht der Analysten bemerkbar machen. Prognostiziert werden nur noch 35,0 Punkte nach 47,2 Punkten im Januar. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: New York Empire State Index Februar.</strong> Hier rechnet die LBBW mit 16,50 Punkten nach 15,92 im Vormonat. Der New York Empire State Index ist ein Maß für die aktuelle wirtschaftliche Lage und die Einschätzung der nächsten sechs Monate im produzierenden Gewerbe des Staates New York. Ein Wert über 0 signalisiert eine positive Wirtschaftentwicklung, ein Wert unter 0 eine Verschlechterung.</p>
<p>19.00 Uhr. <strong>USA: NAHB/WF Hausmarktindex Februar.</strong> HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt geht von 16 nach 15 Punkten im Januar aus. </p>
<p>Mittwoch, 19. Februar</p>
<p><strong>Quartalszahlen BNP, Hewlett-Packard, ING Group, Puma</strong> </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Wohnbaubeginne/Wohnbaugenehmigungen Januar.</strong> Die LBBW rechnet mit einer Fortsetzung der Stabilisierung. Nach den unerwartet hoch ausgefallenen Baugenehmigungen im Vormonat werden bei den Baubeginnen nun 565.000 prognostiziert. Zuvor waren es 557.000. Bei den Genehmigungen wird ein Rücksetzer auf 600.000 von zuvor 653.000 erwartet. </p>
<p>15.15 Uhr. <strong>USA: Industrieproduktion Januar.</strong> Die Helaba prognostiziert ein Plus von 0,8 Prozent im Monatsvergleich. 15.15 Uhr. USA: Kapazitätsauslastung Januar. Die Konsensschätzungen liegen bei 72,6 Prozent, im Vormonat waren 72 Prozent. </p>
<p>20.00 Uhr. <strong>USA: Sitzungsprotokoll Zentralbank vom Januar. </strong></p>
<p>Donnerstag, 18. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Daimler, ABB, Akzo Nobel, Axa, Dell, Société Générale, Swiss Re, Wal Mart</strong> <strong>Japan: Bank of Japan Zinsentscheid. </strong></p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Erzeugerpreise Januar. </strong>Umfragen zufolge rechnen die meisten Analysten mit einem Anstieg um 0,8 Prozent. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Philadelphia Fed Index Februar.</strong> Die Konsensschätzungen belaufen sich auf 17 nach 15,20 Punkten im Januar. Der Index der Philadelphia Federal Reserve Bank zählt zu den wichtigsten Frühindikatoren für den US-Markt. Ein positiver Indexstand deutet auf eine weitere Expansion der US-Wirtschaft hin. </p>
<p>Freitag, 19. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Anglo American, Carrefour, Nestlé</strong> </p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Erzeugerpreise Januar.</strong> Die Helaba geht von einem Plus von 0,3 Prozent nach einem Minus von 0,1 Prozent im Dezember aus. </p>
<p>9.30 Uhr. <strong>Deutschland: Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe und Dienstleistungen Februar. </strong>Die Prognosen für die Vorabschätzung liegen bei 53,9 nach zuvor 53,7 Punkten für das verarbeitende Gewerbe und 52,5 für die Dienstleistungen. Hier waren es im Vormonat zuvor 52,2 Punkte gewesen. </p>
<p>9.30 Uhr. <strong>EU: Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe/Dienstleistungen Februar.</strong> Hier belaufen sich die Prognosen für die Vorabschätzung auf 52,8 nach zuvor 52,4 Punkten für das verarbeitende Gewerbe und gleich bleibenden 52,5 Punkten für die Dienstleistungen. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Verbraucherpreise Januar. </strong>Ohne Lebensmittel und Energie dürften die US-Verbraucherpreise nach Einschätzung der DekaBank erneut nur um moderate 0,1 Prozent im Monatsvergleich zugelegt haben. Vor allem die sehr stabilen Wohnungsmieten dämpfen die Kerninflation, meinen die Analysten. Andererseits habe sich insbesondere Benzin deutlich verteuert, und auch Lebensmittel trügen wieder stärker zum Preisanstieg bei. Insgesamt rechnen die Experten mit einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Dezember. Die Jahresrate veranschlagen sie auf 2,8 Prozent. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 15. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Nervosität hat Markt fest im Griff</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[8. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Angst hat wieder Oberhand. Griechenland ist dabei nicht mehr das einzige Problemkind, Sorgen machen sich die Börsianer auch um die Staatsschulden Portugals und Spaniens. Die beiden Länder hatten zuletzt Schwierigkeiten bei Anleiheauktionen. Ähnliches könnte in dieser Woche Italien und Irland drohen, wird befürchtet. Dass die Nervosität am Markt [...]


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<p>8. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Angst hat wieder Oberhand. Griechenland ist dabei nicht mehr das einzige Problemkind, Sorgen machen sich die Börsianer auch um die Staatsschulden Portugals und Spaniens. Die beiden Länder hatten zuletzt Schwierigkeiten bei Anleiheauktionen. Ähnliches könnte in dieser Woche Italien und Irland drohen, wird befürchtet. <br />
Dass die Nervosität am Markt wieder deutlich gestiegen ist, zeigt auch der VDAX-NEW, der als „Angstbarometer“ betrachtet wird. Der Volatilitätsindex für deutsche Bluechips ist inzwischen auf ein Zwei-Monats-Hoch geklettert. Am Montagvormittag liegt der DAX selbst mit einem leichten Plus bei knapp 4.670 Punkten. In Tokio ist der Nikkei-225 mit einem Minus von 1,05 Prozent unter die wichtige Marke von 10.000 Zählern auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten gefallen. </p>
<h4>Stimmung besser als die Lage</h4>
<p>Nach Ansicht der Landesbank Baden-Württemberg ist die Lage allerdings besser als die Stimmung. Zwar hätten in der derzeitigen Marktverfassung auch fortgesetzt gute Unternehmenszahlen wenig Chance, den Markttrend zu drehen, wie Marc-Gregor Czaja meint. Dennoch sieht der Analyst die Möglichkeit einer Trendwende, wenn sich die Nervosität im Zusammenhang mit den Euro-Peripherieländern lege. „Angesichts des häufig kurzen Gedächtnisses des Kapitalmarktes besteht unseres Erachtens die Hoffnung, dass Griechenland und Co an Präsenz verlieren“, glaubt Czaja. Dann werde sich der Blick wieder auf die realwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere die Unternehmenszahlen richten: „Und die sehen zur Zeit in Summe so schlecht nicht aus.“</p>
<h4>Abschläge übertrieben </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span>Stabel</span></span></div>
<p>Klaus Stabel von ICF Kursmakler will auch nicht einstimmen in den Chor der Pessimisten. Er weist darauf hin, dass von etwa der Hälfte der S&amp;P-Unternehmen immerhin über drei Viertel die Ergebniserwartungen übertroffen hätten. „Auch bei den deutschen Unternehmen lassen sich die derzeitigen, massiven Kursabschläge allein mit fundamentalen Fakten nicht begründen“, ergänzt der Analyst. Es deute sich zwar an, dass verschiedene Zentralbanken anfingen oder verstärkt überlegten, die Überschussliquidität wieder einzufangen. Insofern würden neue Rahmenbedingungen gesetzt. „Die derzeitigen Abschläge sind dennoch als überzogen anzusehen“, meint Stabel. </p>
<h4>Technisch trübes Bild </h4>
<p>Charttechnisch sieht das Bild allerdings abermals schlechter aus, urteilt Christian Schmidt von der Helaba. Reihenweise seien wichtige Marken nach unten durchbrochen worden. Für besonders bedeutsam hält der technische Analyst den Fall unter das 61,8 Prozent-Fibonacci-Retracement bei 5.611 Zählern. Daher müsse nun davon ausgegangen werden, dass das letzte Verlaufstief bei 5.312 Punkten als Kursziel in den Fokus rücke. Weitere Unterstützungsmarken befinden sich Schmidt zufolge bei 5.400 und 5.371 Zählern. </p>
<h4>Feuerwerk an Unternehmenszahlen</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schmidt_christian_120x125.jpg" /><span>Schmidt</span></span></div>
<p>Was Konjunkturnachrichten angeht, ist die neue Woche eher datenarm. Interessieren werden hier voraussichtlich vor allem die BIP-Zahlen für die Eurozone und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan am Freitag sowie die aktuellen US-Einzelhandelsumsätze am Donnerstag. Ein Feuerwerk an Zahlen wird hingegen von den Unternehmen erwartet: Unter den deutschen DAX-Werten wird zwar nur ThyssenKrupp über das abgeschlossene Quartal Rechenschaft ablegen, allerdings berichten zahlreiche Adressen aus der zweiten Reihe. Daneben werden die Schweizer Banken UBS und Credit Suisse ihre Zahlen offen legen sowie weitere große europäische und US-amerikanische Unternehmen, etwa Air France-KLM, Sanofi-Aventis und Coca-Cola.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Unternehmenstermine </h4>
<p>Dienstag, 9. Februar<br />
Quartalszahlen Coca-Cola, UBS, Demag Cranes, EnBW, Heidelberger Druck, Douglas, GrenkeLeasing<br />
8.00 Uhr. Deutschland: Außenhandel Dezember.<br />
8.00 Uhr. Deutschland: Verbraucherpreise Januar. Die LBBW rechnet mit einem Anstieg von 0,8 Prozent im Jahresvergleich, im Vormonat waren es 0,85 Prozent. </p>
<p>Mittwoch, 10. Februar<br />
Quartalszahlen Air France-KLM, ArcelorMittal, BHP Billiton, Peugeot Citroen, Sanofi-Aventis, Gerresheimer Glas<br />
14.30 Uhr. USA: Handelsbilanz Dezember. </p>
<p>Donnerstag, 11. Februar<br />
Quartalszahlen BT Group, Credit Suisse, Danone, Alcatel-Lucent, EDF, Total, Rhön-Klinikum, Gildemeister, Bilfinger Berger <br />
14.30 Uhr. USA: Einzelhandelsumsatz Januar. Nach einer eher enttäuschenden Umsatzentwicklung im Dezember sollten sich die US-Einzelhändler nach Ansicht der DekaBank im Januar wieder über ein Umsatzplus gefreut haben, konkret wird ein Zuwachs von 0,6 Prozent prognostiziert. Ausgenommen seien die Autohändler. Rechne man zusätzlich die Umsätze der Tankstellenbetreiber heraus, ergebe sich ein monatliches Plus von 0,4 Prozent, heißt es. Das entspreche dem langjährigen Durchschnitt. </p>
<p>Freitag, 12. Februar Quartalszahlen ThyssenKrupp, Leoni <br />
8.00 Uhr. Deutschland: BIP 4. Quartal. Klar ist, dass von den Nettoexporten massive Stimuli kamen, meint die DekaBank. Diese seien auf der anderen Seite aber von einem schwachen Konsum, einer geringeren Bautätigkeit und einem Lagerabbau wieder aufgezehrt worden. Die Analysten rechnen daher mit 0,0 Prozent.<br />
11.00 Uhr. EU: BIP 4. Quartal. Hier geht die DekaBank von einem Zuwachs von 0,2 Prozent aus. <br />
11.00 Uhr. EU: Industrieproduktion Dezember. Die Helaba erwartet ein Minus von 0,5 Prozent im Monatsvergleich nach einem Plus von 1,1 Prozent im November. Die Konsensschätzungen sind mit einem Plus von 0,1 Prozent aber etwas optimistischer. <br />
15.55 Uhr. USA: Verbraucherstimmung Uni Michigan Februar. Die LBBW rechnet mit 74,5 nach 74,4 Punkten im Vormonat. Der Index der University of Michigan basiert auf einer telefonischen Befragung von mindestens 500 Konsumenten in den USA. Das Verbrauchervertrauen ist ein Frühindikator für die künftigen Konsumausgaben. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de/termine. </p>
<p>Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an redaktion@deutsche-boerse.com. </p>
<p>&#169; 8. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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