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	<title>Trading CFD &#187; Arthur Brunner</title>
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		<title>Anleihen: „Kuh vom Eis“ in Sachen Griechenland</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>26. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Weiter dreht sich an den Staatsanleihemärkten alles um die Hellenen: „Die Entscheidung über mögliche Hilfen für Griechenland hielt die ganze Woche die Märkte in Atem“, berichtet etwa Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Während zu Anfang der Woche noch die Sorgen dominierten und die Renditeaufschläge für Anleihen der PIIG-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland) in die Höhe trieben, kam gestern der Umschwung. „In Sachen Griechenland ist die Kuh jetzt vom Eis“, urteilt Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsgesellschaft und verweist auf die auf dem EU-Gipfel vereinbarte Unterstützung durch den IWF sowie durch bilaterale Kredite. Die Maßnahmen sind allerdings nur für den äußersten Notfall gedacht. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
Brunner<br />
</span></div>
<p>„Die zehnjährige griechische Staatsanleihe konnte den Renditeabstand zur Bundesanleihe seit Montag um 32 auf jetzt 305 Basispunkte verringern“, meldet Arthur Brunner. Auch die Äußerung von EZB-Chef Trichet, dass die reduzierten Anforderungen an zentralbankfähige Sicherheiten vorerst beibehalten werden sollen, trug zur Entspannung bei. Bundesanleihen tendierten bei festen Aktienmärkten wieder schwächer. Nachdem der Euro-Bund-Future in den Tagen zuvor klar über 123 notiert und am Dienstag zwischenzeitlich sogar 123,78 Prozent erreicht hatte, fiel er gestern zurück und liegt heute zur Mittagszeit bei 122,69. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Portugal-Herabstufung ohne große Folgen</h4>
<p>Zu Beginn der Woche hatte das noch etwas anders ausgesehen: Auch die Herabstufung der langfristigen Schulden Portugals von AA auf AA- durch die Ratingagentur Fitch hatte nicht gerade dazu beigetragen, die durch die immense Verschuldung vieler Länder bedingte Skepsis abzuschütteln. „An den Kapitalmärkten führte die Portugalherabstufung allerdings zu keinen großen Verwerfungen“, kommentiert Klaus Stopp von der Baader Bank. „Der Bund-Future hat davon nur kurzfristig profitiert“, meint auch Gregor Daniel. </p>
<p>Die vielen US-Treasury-Versteigerungen, die offenbar etwas zögerlicher verliefen als erwartet, trüben die Stimmung an den Anleihemärkten nun noch zusätzlich. Die Baader Bank berichtet von rekordverdächtigen Refinanzierungsvolumina in dieser Woche: Neben 31 Milliarden US-Dollar als 4-Wochen-, 28 als 3-Monats- und 29 als 6-Monats T-Bills seien noch weitere 118 Milliarden als 2-, 5- und 7-jährige T-Bonds emittiert worden. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><br />
Daniel<br />
</span></div>
<h4>IKB-Anleihen von Presseberichten beflügelt</h4>
<p>Neben diversen Aufstockungen von Staatsanleihen standen in dieser Woche abermals zahlreiche Neuemissionen von Unternehmen an. „Am Primärmarkt geben sich weiterhin die Emittenten die Klinke in die Hand“, schreibt die Baader Bank. Emission folge auf Emission. Deutlich zulegen können heute Anleihen der IKB (WKN 859275 und A0BDRX), wie Gregor Daniel berichtet: „Hier gibt es Gerüchte über einen Ausstieg von Lone Star“, erläutert er. Arthur Brunner meldet Ähnliches von einer Nachranganleihe der IKB (WKN 273032). Zeitungsberichten zufolge lotet der US-Finanzinvestor den Verkauf der Mittelstandsbank aus. Lone Star hatte die krisengeschüttelte Bank im Herbst 2008 übernommen. Am Markt wird der Ausstieg offenbar positiv bewertet. </p>
<h4>Merck-Anleihen kommen gut an </h4>
<p>Die in der vergangenen Woche begebenen Anleihen von Merck Financial Services kamen gut an, wie Daniel außerdem meldet. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen (WKN A1C981, A1C982, A1C983) mit Laufzeiten von zwei, fünf und zehn Jahren zusammen, die Walter Ludwig Wertpapierhandelsgesellschaft ist Skontroführer bei der Tranche mit mittlerer Laufzeit. </p>
<p>&#169; 26. März 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation in Griechenland seien nach Meinung der Volkswirte die Gründe dafür, dass der ZEW Konjunkturausblick mit 44,5 zum sechsten Mal in Folge rückläufig gewesen sei. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die Geschäftsentwicklung für das nächste halbe Jahr negativ. Auch besteht bezüglich der Preisentwicklung keinerlei Handlungsbedarf für die Notenbanken. Der nachlassende Inflationsdruck und ein weiterhin stagnierender Arbeitsmarkt wurden auch als Gründe angeführt, warum die amerikanische Notenbank in den USA am Dienstag den Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent beließ und gleichzeitig verkündete, dass dieser noch über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleiben werde.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span><br />
Brunner</span></span></div>
<p>Zum Thema Griechenland herrscht immer noch keine Klarheit, wie eine konkrete Hilfe aussehen könnte. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken seitens der Bundesregierung will man auch einen neuen Angriff der Spekulanten vermeiden, die wohl sehr schnell austesten würden, was konkrete Hilfeversprechen in der Praxis wert wären. „All diese Faktoren wirken sich stützend auf die Rentenmärkte aus und so notierte der Bund- Future diese Woche wieder über der Marke von 123 Punkten“, beschreibt Brunner die Lage. Der Renditeabstand griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen habe seit Montag wieder deutlich angezogen. Im zehnjährigen Bereich stieg der Aufschlag um 21 Basispunkte auf 327 Basispunkte. Vor allem aber im kurzen Laufzeitbereich waren die Kursverluste griechischer Staatsanleihen am größten. „Der größte Spread besteht im Moment bei den dreijährigen Anleihen mit 415 Basispunkten, 51 Basispunkte mehr als zu Wochenanfang“, erzählt der Skontroführer für Anleihen.</p>
<p>Im April und Mai stehen für Griechenland weitere 20 Milliarden Euro zur Finanzierung an, da Anleihen fällig werden“, fügt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig zu dem Thema an. Ob die neuen Griechenlandanleihen ihre Abnehmer finden und zu welchem Preis sei schwierig einzuschätzen. Derzeit sei es im Handel um die griechischen Staatspapiere eher ruhig. „Keine Umsätze mehr in der Höhe, wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.“</p>
<p>„Auf das Jahr gesehen muss sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden, wobei sich ein ähnliches Fragezeichen ergibt“, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Doch selbst wenn dies gelingt, dürften die Zinskosten dem Land schwer zu schaffen machen. Daher drängen die Griechen auf eine Konkretisierung des EU-Hilfspakets, wovon sie sich eine Einengung der Spreads zwischen griechischen Staatstiteln und Bundesanleihen versprechen.“</p>
<p>Der Euro-Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,16. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Renditesuche kommt vor Risiko</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span><br />
Daniel</span></span></div>
<p>Die niedrigen Zinsen lassen Investoren nach höheren Renditen suchen. „Hochzinsanleihen, Perpetuals oder nachrangige Papiere – man versucht raus zu schnitzen, was möglich ist“, kommentiert Daniel. Gute Umsätze sieht der Skontroführer in der bis 2015 laufenden Venezuela-Anleihe (WKN A0DZ45). Ebenso greifen Investoren nach einer Daueranleihe der GFW Capital (WKN A0JCC9). Das Papier notiert bei 70 Prozent und trägt einen Kupon von 6 Prozent. Eine EIB-Anleihe (WKN A0T7UF), die mit 2,5 Prozent verzinst ist und bis 2012 läuft, wird nur verkauft. Die Händler der Hellwig Wertpaphandelsbank berichten, dass alte Argentinienanleihen in dieser Woche um vier bis fünf Punkte gestiegen sind, ohne dass es eine Geschichte dahinter gebe. Die Alt-Anleihen, z.B. (WKN 130860) werden immer noch ohne Stückzinsen berechnet.</p>
<h4>Genussschein mit Nennwertverlust</h4>
<p>Zu größeren Umsätzen kam es diese Woche in Genussscheinen der ehemaligen HypoRealEstate. „Gründe dafür waren eine Pressemitteilung der deutschen Pfandbriefbank, worauf Anleger in bestimmten Genusscheinen (WKNs 812404, 546325) mit dem Verlust von 99 Prozent des Nennwerts in den nächsten beiden Jahren rechnen müssen“, meldet Brunner.</p>
<h4>Neu am Markt </h4>
<p>Auch in dieser Woche wurden wieder jede Menge Staatsanleihen, u.a. von Spanien und Frankreich platziert. Bei den Unternehmensanleihen ist die Platzierung der Merck Financial Service im Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. Euro besonders erwähnenswert. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen mit den Laufzeiten zwei Jahre (500Mio, +127 Basispunkte, ISIN XS0497185271), fünf Jahre (1,35 Mrd. +129,6 BP, ISIN XS0497185511) und zehn Jahre (1,35 Mrd. +143,7 Basispunkte, ISIN XS0497186758) zusammen, und notiert deutlich über den Ausgabepreisen. „Die Nachfrage soll immens gewesen sein“, sagt Brunner.</p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Neue Anleihen bringen Leben in den Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:18:58 +0000</pubDate>
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<p>12. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Probleme der „PIIGS“-Staaten sind diese Woche immer noch das beherrschende Thema in den Medien – den kleineren Ländern aus der Europeripherie wie Portugal, Griechenland und Irland. „Immerhin, nachdem Athen angekündigt hatte, die von Brüssel geforderten Sparmaßnahmen auch umzusetzen, reduzierten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen“, berichtet Klaus Stopp von der Baader Bank. Es hätte sich auch in der weiteren Euro-Peripherie Entspannung breit gemacht, ohne dass dies allerdings in Folge von Tauschoperationen zu höheren Renditen bei Bundesanleihen geführt habe. „Wie nachhaltig diese Entwicklung ist, wird sich spätestens in den Monaten April und Mai zeigen, wenn die Prolongation von jeweils gut 8 Milliarden Euro durch Griechenland ansteht.“</p>
<p>So hatten sich durch die erfolgreiche Emission der griechischen Regierung in der vergangenen Woche positive Impulse für den gesamten Emissionsmarkt ergeben. „Mittlerweile setzt sich aber unter den Marktteilnehmern die Meinung durch, dass die Auszeit am Primärmarkt für Corporate Bonds (Unternehmensanleihen), in den vergangenen Wochen eher den anstehenden Quartals- und Jahreszahlen geschuldet wurde und weniger der Schuldenkrisen einiger europäischer Staaten“, kommentiert Brunner die Situation.</p>
<h4>Neuemissionen im Fokus</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
<span>Brunner</span></span></div>
<p>Eine wahre Flut von Neuemissionen sowohl von Staats- als auch Unternehmensanleihen überspülen diese Woche den Markt. Mit dabei sind auch Emittenten, die in den vergangenen Jahren wenig aktiv waren, wie Israel oder Rumänien. „Auch Spanien und Portugal brachten neue Anleihen, die Nachfrage dafür hielt sich aber in Grenzen“, erzählt Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Frankreich habe die Gunst der Stunde genutzt und eine Anleihe emittiert, die erst im Jahr 2060 fällig wird (ISIN FR0010870956) mit einer Rendite von 4,175 Prozent. Diese Anleihe zielt auf Pensionsfonds und wurde aufgrund fehlender Anlage-Alternativen auch erfolgreich bei diesen platziert. „Für private Anleger ist diese Anleihe völlig uninteressant und die Verzinsung nicht attraktiv“, meint Brunner. Diese sollten sich eher für eine Rumänien-Anleihe interessieren, die am Donnerstag platziert wurde (ISIN XS0495980095). Das Papier hat einen Kupon von 5 Prozent und ist im März 2015 fällig. Bei den Unternehmensanleihen spielt sich der Laufzeitbereich hauptsächlich in einer drei- bis fünfjährigen Spanne ab.</p>
<p>Mit Spannung werden in den nächsten Wochen weitere Anleihen, insbesondere Griechenlands erwartet, und dann wird sich zeigen, wie es um die Aufnahmebereitschaft der Märkte wirklich bestellt ist. Vor diesem Hintergrund stellt der zum Ende dieser Woche leicht nachgebende Bund-Future auch keine große Überraschung für die Marktteilnehmer dar. Das Barometer für die langfristigen Zinserwartungen notiert am Freitag zur Mittagszeit bei 122,34 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,18 Prozent.</p>
<h4>Gute Stimmung für Unternehmensanleihen</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><br />
<span>Stopp</span></span></div>
<p>„Am Markt für Unternehmensanleihen herrscht weiter Kauflaune – mit der Folge, dass sich die Spreads in allen Sektoren eingeengt haben“, sagt Stopp. Die bereits emittierten Anleihen, wie z.B. ein Papier der Rhön Kliniken (WKN A1C9UX) werden rege nachgefragt. </p>
<p>Einen neuartigen Anleihetyp emittiert diese Woche die Rabobank mit so genannten „Contingent Bonds“. Sinkt das Verhältnis von Eigenkapital zu risikobewerteten Aktiva unter sieben Prozent, verliert die Anleihe 75 Prozent ihres Nennwerts. Im Moment liegt die Eigenkapitalquote der niederländischen Bank allerdings bei 12,5 Prozent. Zum Ausgleich wird die zehnjährige Anleihe allerdings auch mit 6,875 Prozent verzinst. „In Ernstfall würde die Rabobank mit dem Gewinn von 75 Prozent ihr Eigenkapital stärken können“, erklärt Brunner. Eine solche Anleihe könne aber nur von Banken mit bester Bonität und solider Geschäftsausrichtung bei den Anlegern Interesse finden, was im Fall der Rabobank allerdings gelungen sei. Die Rabobank ist als einzige Privatbank in Europa mit einem Triple A-Rating von Standard &amp; Poor&#8217;s bzw. Moody&#8217;s bewertet.</p>
<p>&#169; 12. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Dauerbrenner Griechenland</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>5. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der griechischen Regierung ist es diese Woche gelungen, durch die Ankündigung drastischer Sparmaßnahmen das Vertrauen der Investoren – zumindest zeitweilig – wieder zu gewinnen. „Was auch bitter nötig ist, stehen doch in den nächsten zwei Monaten noch 25 Milliarden Euro zur Refinanzierung an“, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Zumindest sei gestern mit der Platzierung einer zehnjährigen Anleihe im Volumen von fünf Milliarden Euro ein Teilerfolg gelungen. „Die Anleihe war mehr als dreifach überzeichnet, und das bei einem Kupon von 6,25 Prozent. Ein Ergebnis, das noch vor Wochenfrist von vielen Marktteilnehmern also utopisch bezeichnet worden wäre.“ </p>
<p>Wie es mit dem angekündigten Sparpaket genau weitergeht, sei dennoch unklar, meinen die Volkswirte der HSH Nordbank dazu. Denn die Haltung Griechenlands sei jetzt offensichtlich, nachdem den Worten Papandreous: „Wir haben gezeigt, dass wir schwierige Entscheidungen treffen können. Jetzt warten wir auf Unterstützung von Europa – die andere Seite des Abkommens“. Und dann habe sein Finanzminister quasi noch damit gedroht, dass das Land sich auch dem IWF zuwenden könne, wenn von der EU keine adäquate Hilfe käme. „Die Haltung ist unseres Erachtens frech und vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die Regierung gehörig unter Druck steht und die Maßnahmen auch in der Bevölkerung verkaufen muss. Offensichtlich läuft es auf ein baldiges Hilfspaket von Seiten der EU hinaus“, schreiben die Volkswirte. Aber was die Anleger jubeln lässt, treibt die Bevölkerung auf die Straße. Wenn man die Bilder in den Nachrichten sieht, wird einem drastisch vor Augen geführt, vor welchem Dilemma die dortige Regierung jetzt steht und welch schwierige Aufgaben in den kommenden Monaten noch auf sie zukommen werden.</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Gestern steckte die EZB den Rahmen ihrer zukünftigen Geldmarktpolitik ab. Der wichtigste Punkt: Die Kreditinstitute werden bis Oktober weiterhin unbeschränkt mit Liquidität versorgt. „Letztmalig wird im März ein Sechsmonatstender in unbeschränkter Höhe ausgeschrieben, der aber wie schon beim letzten Mal an die zukünftige Leitzinsentwicklung gekoppelt ist“, erzählt Brunner. Beim Dreimonatstender kehre man zum Prozedere vor der Krise zurück, indem eine bestimmte Menge an Liquidität in einem Bieterverfahren an die Meistbietenden zugeteilt werde.</p>
<p>Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen ist seit letzter Woche um 23 auf jetzt 302 Basispunkte zurückgegangen. Am deutlichsten war der Rückgang im zweijährigen Bereich um 95 Basispunkte von 517 auf aktuell 422 Basispunkte. Die Renditen der Bundesanleihen ziehen wieder leicht an auf 3,12 Prozent für ein zehnjähriges Papier, der Bund-Future verliert einige Punkte auf 124,26.</p>
<h4>Fremdwährungsanleihen als Alternative</h4>
<p>Der Euro profitiert nur in einem geringen Maße von den Ereignissen. „Wiederum sind Anleihen in norwegischen Kronen und südafrikanischem Rand von den Anlegern nachgefragt“, beschreibt Brunner die Aktivitäten der Investoren. Ansonsten seien mangels Neuemissionen und damit fehlender Alternativen die gleichen Unternehmensanleihen wie in den Vorwochen gesucht.</p>
<h4>Renditeabstände wieder enger</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/petz_rainer_120x125.jpg" /><span>Petz</span></span></div>
<p>Die Risikoaversion der Investoren nimmt wieder ab. Die Renditeabstände hätten sich etwas eingeengt, berichtet Rainer Petz von Close Brothers Seydler. „In den hochverzinslichen Anleihen hatten wir gute Kursbewegungen im Vergleich zu den Vorwochen. </p>
<p>Nächste Woche geht eine neue Anleihe der Rhön Kliniken in den Handel (WKN A1C9UX). Der Kupon lockt mit 3,875 Prozent, so dass die Anleihe bereits im vorbörslichen Handel leicht über 100 Prozent notiert. Das Papier sei deutlich überzeichnet gewesen, berichtet Petz.</p>
<h4>Genussschein der Commerzbank</h4>
<p>Die Skontroführer der Hellwig Wertpapierhandelsbank beobachten wie in den vergangenen Wochen bereits höhere Umsätze in einem Genussschein der Commerzbank, der im Dezember 2010 fällig wird und Mitte 2011 zur Auszahlung kommt (WKN 803205). „Zinsen werden für das Papier, das Anfang Oktober noch bei etwa 75 Prozent stand, nicht gezahlt. Der Kurs hat sich mittlerweile auf 88 Prozent erholt“, erklärt ein Händler. Die Skontroführer beobachten sowohl Gewinnmitnahmen als auch Neupositionierungen in dem Genussschein.</p>
<p>&#169; 5. März 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Griechenland macht weiterhin Sorgen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p><a href="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/02/griechenland.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-773" title="griechenland" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/02/griechenland.jpg" alt="" width="96" height="96" /></a>26. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Diese Woche ist von äußerst volatilen Kapitalmärkten geprägt. Die Schuldenkrise Griechenlands beherrscht nach wie vor die Rentenmärkte. „Es herrscht ein Klima der allgemeinen Verunsicherung, wie es um die Zukunft des Euros aussieht“, äußert Arthur Brunner von ICF Kursmakler.</p>
<p>Die Rating-Agentur S&amp;P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der Bevölkerung für die Sparmaßnahmen der Regierung innerhalb eines Monats die Herabstufung um bis zu zwei Stufen von derzeit BBB+ nach sich ziehen könnte. Für Griechenland komme das ganz hart, weil die Regierung den Spagat schaffen müsse, die versprochenen Einsparungen im Staatshaushalt durchzudrücken und gleichzeitig dafür in der Bevölkerung die Akzeptanz für die teilweise drastischen Einschnitte zu gewinnen, meint Brunner. „Dass dies gelingt, bezweifelt die Finanzwelt, und wird es immer schwieriger für Griechenland, die geplante neue Anleihe in den nächsten Wochen erfolgreich zu platzieren. Es sei denn, die restlichen Euro- Staaten würden sich zu konkreten Hilfsmaßnahmen durchringen.“</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" alt="" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>„Eine Herabstufung hätte weitreichende Folgen“, erläutert Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig dazu. Die EZB könne dann griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren. Viele institutionelle Investoren müssten die Anleihen aus dem Portfolio nehmen. „Postbank, Deutsche Bank und die Eurohypo haben schon verlauten lassen, dass sie keine neuen griechischen Anleihen mehr kaufen werden.“</p>
<h4>Konjunkturdämpfer</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" alt="" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Jede Menge Konjunkturdaten in dieser Woche versetzen der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Konjunkturkrise einen Rückschlag. „Am besten fiel noch der Ifo-Geschäftsklimaindex aus, der witterungsbedingt leichte Einbußen hinnehmen musste, aber bei den Konjunkturerwartungen weiterhin positiv gestimmt ist“, erzählt Brunner. Viel schlechter sei die Stimmung jedoch bei den Verbrauchern auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA ist das Verbrauchervertrauen bezogen auf die Beurteilung der derzeitigen Lage so schlecht wie seit 27 Jahren nicht mehr, und auch die neuesten Arbeitsmarktzahlen bestätigen diese Auffassung. In Deutschland ist der GfK-Konsumklimaindex zum fünften Mal in Folge rückläufig. „Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Bund-Future deutlich zulegen konnte, da sowohl Konjunkturängste als auch die Verunsicherung über die Zukunft des Euro die Liquidität in die Anleihen der soliden Staaten drängt“, kommentiert Brunner.</p>
<p>Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt derzeit eine Rendite von 3,1 Prozent. Die zweijährigen lägen mit 0,98 Prozent nahe des Rekordtiefs seit Einführung der Gemeinschaftswährung, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. Zum Vergleich: Eine zweijährige Euro-Staatsanleihe bringt durchschnittlich 1,53 Prozent, eine zehnjährige 3,93 Prozent. Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen ist von 318 auf 351 Basispunkte gestiegen, die aktuelle zehnjährige Rendite der Griechenlandanleihe beträgt 6,62 Prozent. Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 124,14 Prozentpunkten</p>
<h4>Euro-Staatsanleihen mit attraktivem Renditeniveau</h4>
<p>Die Ängste um Griechenlands Staatsfinanzen haben zumindest einige Anleger nicht abgehalten, sich wieder iBoxx-ETFs zuzuwenden. Allerdings seien die Käufe sehr zurückhaltend und selektiv erfolgt, wie die Market Maker der HypoVereinsbank durchgeben.</p>
<h4>Vergehende Lust auf Neuemissionen</h4>
<p>„Die höheren Risikoaufschläge und die aktive Emissionstätigkeit der so genannten Peripherie-Anleihen – also Staatsanleihen aus der zweiten Reihe – schwächt die Nachfrage für Unternehmensanleihen ab“, weiß Klaus Stopp von der Baader Bank. Im Vergleichszeitraum 2009 seien viermal so viel Corporate Bonds emittiert worden als bisher in 2010. „Daher verwundert es nicht, dass es am Primärmarkt wie auch schon in der vergangenen Woche weiter ruhig zugeht. Indirekt dämpft damit die Schuldenkrise der PIIGS-Staaten (d.h. Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. d. R.) die Emissionsfreude der Unternehmen.“ Die Auktionen aus Portugal und Italien gingen problemlos über die Bühne, wie die Volkswirte der HSH Nordbank melden.</p>
<h4>Platz schaffen im Depot</h4>
<p>Daniel beobachtet, dass in den vergangenen Tagen VW-Anleihen (WKNs 780429 und A0T6HS) zurückgegeben wurden. Einen Grund kann der Händler jedoch nicht ausmachen. Von den Privatanlegern waren diese Woche Anleihen in australischen Dollar und norwegischen Kronen nachgefragt. Ansonsten ließen waren im Berichtszeitraum gute Umsätze in allen Anlageklassen beobachten, wobei sich Käufe und Verkäufe die Waage hielten.</p>
<p>© 26. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Die Fed wirbelt die Märkte um</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[19. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wenig Neues unter der Sonnne im Rentenhandel: So zumindest beschreiben Händler die Marktlage bis gestern. Am Donnerstag jedoch hat die US-amerikanische Notenbank Fed nach Ende der Börsensitzung die Ruhe beendet. Mit der Erhöhung des Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Basispunkte sei „das Ende ihrer ultralockeren Geldpolitik“ eingeläutet worden, [...]


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<p>19. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wenig Neues unter der Sonnne im Rentenhandel: So zumindest beschreiben Händler die Marktlage bis gestern. Am Donnerstag jedoch hat die US-amerikanische Notenbank Fed nach Ende der Börsensitzung die Ruhe beendet. </p>
<p>Mit der Erhöhung des Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Basispunkte sei „das Ende ihrer ultralockeren Geldpolitik“ eingeläutet worden, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler den Schritt, der für einige Verwirrung sorgte. Der Diskontsatz liegt gewöhnlich 100 Basispunkte über dem Leitzins. Im Zuge der Finanzkrise wurde die Differenz jedoch verringert, denn der Vertrauensverlust innerhalb des Bankensektors habe zu Liquiditätsengpässen für die Banken geführt, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Die Maßnahme soll nun die Geschäftsbanken dazu ermutigen, sich bei ihrer Refinanzierung auf den privaten Sektor zu verlassen.“ Die Möglichkeit, sich bei der Fed Geld zu leihen, könnte damit wieder mehr als Absicherung im Notfall gesehen werden, meinen die Analysten. Die Fed habe jedoch deutlich gemacht, dass die Erhöhung des Diskontsatzes nicht als Signal für eine weitere Straffung der Geldpolitik zu verstehen sei. „Die Leitzinsen werden noch für einen längeren Zeitraum auf ihrem derzeitigen niedrigen Niveau von 0 bis 0,25 Prozent verharren.“</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Bei den Wirtschaftsdaten bot sich diese Woche zunächst ein uneinheitliches Bild und so konnten weder der zum fünften Monat hintereinander nachgebende ZEW-Index noch die deutlich verbesserten Zahlen zum produzierenden Gewerbe des Staates New York als wichtiger Frühindikator den Bund-Future beeinflussen. „Gerade die Zahlen aus Amerika wurden an Dienstagnachmittag von den Akteinmärkten fast euphorisch aufgenommen und waren mit ein Grund dafür, dass der DAX innerhalb von zwei Tagen um drei Prozent zulegen konnte, während der Bund-Future nahezu unverändert notierte“, berichtet Brunner. </p>
<p>Erst am Donnerstag hätten die stark gestiegen Erzeugerpreise in den USA dem Bund-Future einen negativen Stempel aufgedrückt. „Die überraschende Diskontsatzerhöhung brachte heute früh weiteren Druck auf die Rentenmärkte und drückte den Bund-Future bis auf sein Wochentief von 122,58 Prozentpunkten.“ Allerdings sei alles gesittet und in ruhigen Bahnen abgelaufen, beschreibt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig die Situation auf dem Parkett.</p>
<p>Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 122,75 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe wirft eine Rendite von 3,25 Prozent.</p>
<h4>Neue Anleihen aus Europas Süden</h4>
<p>Während die Staatsanleihen Portugals, Italiens und Spaniens im Vergleich zur Vorwoche den Renditeabstand zu den Bundesanleihen leicht verringern konnten, mussten die griechischen Staatsanleihen einen Kursrückgang verbunden mit einem Renditeanstieg von 34 Basispunkten im zehnjährigen Bereich hinnehmen, was den Spread zur vergleichbaren Bundesanleihe von 297 auf 321 Basispunkte ansteigen ließ. </p>
<p>Portugal konnte diese Woche eine einjährige Anleihe im Volumen von einer Milliarden Euro mit einer Rendite von 1,173 Prozent platzieren (ISIN PTPBTDGE0012). Das Papier sei 2,2 -fach überzeichnet gewesen, erzählt der Skontroführer. Mit Spannung wurde die Emission einer fünfzehnjährigen spanischen Staatsanleihe im Volumen von 5 Milliarden Euro erwartet. „Diese galt als Test für die anstehenden Emissionen aus den südeuropäischen Problemstaaten. Doch dank einer attraktiven Ausstattung – 21,6 Basispunkte Renditevorteil gegenüber der bereits bestehenden spanischen Staatsanleihe – war die Platzierung ein voller Erfolg.“ Das Papier (ISIN: ES00000122E5) hat einen Kupon von 4,65 Prozent und ist Ende Juli 2025 fällig. Aktuell notiert es bei 100,6 Prozent. </p>
<h4>Dunkle Wolken über Großbritannien</h4>
<p>Neben Europas Sorgenkinder im Süden rückt nun auch Großbritannien in den Fokus der Marktteilnehmer. Laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland steht es um die Haushaltslage der Briten schlimmer als bei den Griechen. Das Verhältnis von Schulden und Bruttoinlandsprodukt verschlechtere sich deutlich schneller als in Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Das Defizit sei mit fast 13 Prozent eines der größten weltweit. Sparmaßnahmen und eine Verbesserung der Konjunktur könnte die Lage bessern. Doch auch hier sehe es schlecht aus. Es bliebe noch die Währungsabwertung. „Zumindest in diesem Punkt haben es die Briten etwas besser als die südeuropäischen Sorgenkinder der Eurozone.“</p>
<h4>Fremdwährungsanleihen gesucht</h4>
<p>Wie bereits in der vergangenen Woche kaufen Investoren Anleihen in Türkischer Lira und schlagen der Euro-Schwäche ein Schnäppchen. Gesucht sind die bis 2013 und 2014 laufenden Lira-Anleihen der KFW (WKNs A0Z10U und A1AR39).</p>
<h4>Neuemissionen</h4>
<p>Das neue Papier der Metro AG kommt bei Investoren gut an (WKN A1C92S). Die Anleihe ist mit 4,25 Prozent verzinst und läuft bis 2017. Trotz einer großen Stückelung von 50.000 Euro wird auch die Anleihe des britischen Finanzdienstleisters MAN Group gut nachgefragt, melden die Händler der Hellwig Wertpapierhandelsbank. Hier gibt es einen Kupon von 6 Prozent bei einer Laufzeit bis Februar 2015 (WKN A1ATPS).</p>
<h4>Kurz vor Schluss gekauft</h4>
<p>„Manchmal wäre für einige Anleger eine Beratung wünschenswert“, sagt Brunner, denn anders sei es nicht zu erklären, dass es noch Käufer für eine Anleihe der Bayerischen Landesbank (WKN BLB5KL) gibt, obwohl die Emittentin zum 18. Juni diesen Jahres ein Kündigungsrecht habe und dieses bei einem Kupon von 6 Prozent auch ausüben werde. Große Umsätze waren weiterhin in der 4,5 Prozent Nachranganleihe der IKB (WKN: 273032) zu beobachten. Hier scheint eine Rendite von 12,48 Prozent bei einer Laufzeit bis zum Juli 2013 für die Anleger attraktiv zu sein. </p>
<p>&#169; 19. Februar 2010/Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Von fernen Ländern gelockt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 17:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>12. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eindeutig drücken wieder die Turbulenzen um die griechischen Staatsfinanzen dem Rentenmarkt ihren Stempel auf. „Die übrigen Wirtschaftsdaten wie der gestiegene Export oder das schwächer als erwartet ausgefallene deutsche Bruttoinlandsprodukt sind dadurch in den Hintergrund getreten“, beschreibt Arthur Brunner von ICF die Situation für die Marktteilnehmer.</p>
<p>Nachdem sich Mitte dieser Woche eine Hilfe für Griechenland abgezeichnet hat, fiel der Bund-Future wieder unter die Marke von 124 Punkte. Das jetzige Niveau stelle lediglich eine Normalisierung um den eigentlichen Trendverlauf dar, meint Brunner. „Jedoch reagierten die Rentenmärkte nicht so nervös wie die Devisenmärkte, die am Donnerstag enttäuscht über das Nichtbenennen konkreter Hilfsmaßnahmen für Griechenland den Euro gegenüber dem US-Dollar wieder auf Talfahrt schickten.“ Der Renditeabstand der zehnjährigen griechischen Staatsanleihe zur vergleichbaren Bundesanleihe verringerte sich im Wochenverlauf von 363 auf 273 Basispunkte. Die aktuelle Rendite beträgt 5,945 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe beträgt aktuell 3,21 Prozent. Der Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,36 Punkten.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Privatanleger greifen nach wie vor zu griechischen Anleihen – vor allem zu Papieren mit kürzeren bis mittleren Restlaufzeiten wie die vor kurzem emittierte bis 2012 laufende griechische Staatsanleihe (WKN A0T6US). „Schaut man sich die Renditekurve an, ist das auch verständlich“, erläutert Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig. Im zweijährigen Bereich liegt die Rendite bei 5,1 Prozent, Anleihen mit einer Restlaufzeit bringen 5,9 Prozent, eine zehnjährige ebenso.“</p>
<p>Institutionelle Anleger verabschieden sich zunächst, wie in der vergangenen Woche, aus iBoxx-ETFs und greifen stattdessen zu eb.rexx-ETFs mit Bundesanleihen. Allerdings, so geben die Market Maker von der Hypovereinsbank durch, hätten die Verkäufe in iBoxx-ETFs weitgehend nun aufgehört, seit die EU eine Unterstützung für Griechenland zugesagt hat. Doch es sei noch nicht zu einer Trendwende gekommen.</p>
<h4>Euro-Schwäche macht Währungs-Anleihen beliebt</h4>
<p>Die Schwierigkeiten der PIGS-Staaten – wie die europäischen Peripheriestaaten mit Finanz- und Bonitätsschwierigkeiten nun genannt werden – und die daraus folgende Euroschwäche lasse einige Investoren nun wieder zu Währungsanleihen greifen, meldet Daniel. Jedoch ist nicht der US-Dollar gefragt, sondern Südafrikanischer Rand oder Türkische Lira. Gekauft wurde ein Papier der KfW, notiert in Südafrikanischem Rand (WKN A0E9TN). Die Anleihe läuft bis August 2012 und rentiert mit 8,38 Prozent. Eine EIB-Anleihe in Türkischer Lira (WKN A1AR39) mit einer Laufzeit bis 2014 und einer Rendite von 9,83 Prozent war ebenfalss gesucht.</p>
<h4>Im Kielwasser der PIG-Staaten</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><span>Stopp</span></span></div>
<p>Abzulesen sei die anhaltende Unsicherheit bei Unternehmensanleihen an der Entwicklung der Indexfamilie I-Traxx, deren Einzelindizes den Abstand ihrer Mitgliedsemissionen zu Anleihen mit erstklassiger Bonität widerspiegeln, schreibt Klaus Stopp von der Baader Bank. „Steigt der Indexwert, ist die Nachfrage nach den darin enthaltenden Emissionen zurückgegangen. Oder anders ausgedrückt, der Spread-Aufschlag für Emissionen mit schwacher Bonität nimmt zu.“ Der I-Traxx Europa legte um 5 Basispunkte zu, der X-Traxx Xover um 24.</p>
<p>Hochzinsanleihen sind derzeit also wenige beliebt. Abzulesen ist diese Entwicklung auch am Beispiel der Heidelberger-Zement-Anleihen, die vor einiger Zeit emittiert worden sind. Beide Papiere, sowohl die bis 2020 (WKN A1C90N) und die bis 2015 (WKN A1C90M) laufende Anleihen, sind im gegenüber der vergangenen Woche nochmals gefallen und notieren einiges unter dem Reoffer-Preis.</p>
<p>Multicredit-Anleihen mit Focus Südeuropa konnten größere Kursgewinne verbuchen, allerdings war hier das Interesse der Anleger nicht allzu groß.</p>
<p>Im Schatten dieser Großereignisse verkündete die IKB diese Woche den Garantierahmen des Soffin um 2 Euro auf 10 Milliarden zu reduzieren. Daraufhin kam es vor allem am Mittwoch zu größeren Umsätzen in einer Nachranganleihe der IKB (WKN 273032). Das Papier hat einen Coupon von 4,5 Prozent und ist im Juli 13 fällig. Bei einem Preis von 78,5 beträgt die Rendite 12,66 Prozent. </p>
<h4>Tausch bei Venezuela-Anleihe</h4>
<p>Die US-Dollar-Stärke auf der anderen Seite führt nicht zu besonderen Nachfrage bei US-Dollar-Anleihen. Es ist jedoch bei einer Venezuela-Anleihe in US-Dollar vermutlich zu Gewinnmitnahmen (WKN A0DDU8) gekommen. Das Papier wurde in eine etwas länger laufende Euro-Anleihe getauscht (WKN A0DZ45).</p>
<p>&#169; 12. Februar 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Emittent / Typ</th>
<th>Laufzeit</th>
<th>WKN</th>
<th>Kupon</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>GRIECHENLAND 09/12 </td>
<td>2012</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=GR0110021236" title="A0T6US">A0T6US</a></td>
<td>4,3 %</td>
</tr>
<tr>
<td>KRED.F.WIED.05/12 MTN RC </td>
<td>2012</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=XS0225458412" title="A0E9TN">A0E9TN</a></td>
<td>7,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>EIB EUR.INV.BK 10/14 MTN </td>
<td>2014</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=XS0477880057" title="A1AR39">A1AR39</a></td>
<td>10 %</td>
</tr>
<tr>
<td>HEIDEL.CEMENT NTS 10/20 </td>
<td>2020</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=XS0478803355" title="A1C90N">A1C90N</a></td>
<td>7,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>HEIDELB.CEM. 10/15 </td>
<td>2015</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=XS0478802548" title="A1C90M">A1C90M</a></td>
<td>6,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>IKB MTN R.332 </td>
<td>2013</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=XS0171797219" title="273032">273032</a></td>
<td>7,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>VENEZUELA 04/14 </td>
<td>2014</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=US922646BM57" title="A0DDU8">A0DDU8</a></td>
<td>8,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>VENEZUELA 05/15 INTL </td>
<td>2015</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=108&amp;ISIN=XS0214851874" title="A0DZ45">A0DZ45</a></td>
<td>7 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Schnüffeln nach Rendite</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 16:09:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>15. Januar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Ein gemischtes Bild bot sich diese Woche an den Rentenmärkten. „Während eine Flut von neuen Unternehmensanleihen auf rege Nachfrage bei den Investoren stieß und dabei die Risikoaufschläge weiter sinken ließen, brachen griechische Staatsanleihen vor allem auch bei kurzen Laufzeiten ein“, berichtet Arthur Brunner von der ICF AG. Letztere hätten vor allem am gestrigen Donnerstag massive Verluste verbucht, nachdem EZB-Chef Trichet verlauten ließ, dass es für das Land keine Ausnahmeregelungen geben werde. „Die Rendite der zweijährigen Staatsanleihe legte allein am gestrigen Donnerstag um 38 Basispunkte zu. Der Renditeabstand zu den Bundesanleihen vergrößerte sich im Wochenverlauf bei den zweijährigen Anleihen um 71 Basispunkte auf 232 Basispunkte. Bei den zehnjährigen Anleihen stieg er um 48 Basispunkte von 227 auf 275 Basispunkte.“</p>
<p>Die Sorge um Griechenlands Schuldenlast, neben anderen Wackelkandidaten aus der Euro-Zone bringt auch bisher die als sichere Schuldner eingestuften Euro-Ländern in Verruf. Wie die Financial Times Deutschland meldet, sei es erstmals an den Märkten teurer, sich gegen den Ausfall europäischer Staaten abzusichern als gegen die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens mit Top-Bonitätsnote. Das betrifft auch Länder wie Deutschland, Frankreich oder Großbritannien.</p>
<h4>Lateinamerika in Turbulenzen</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Argentinien und Venezuela sorgen für Schlagzeilen und Kursbewegungen am Rentenmarkt. Der venzuelanische Staatspräsident Hugo Chavez verunsichert wieder einmal die Marktteilnehmer. Chavez wertete den Bolivar am Wochenende um 50 Prozent ab, um zu verhindern, dass US-Dollar Kapital abfließt. Zudem wurde ein paralleles Wechselkurssystem eingeführt, das für unterschiedliche Güter verschiedene Wechselkurse ansetzt. Laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland erinnere das neue Wechselkurssystem an das Währungssystem Venezuelas der 80er Jahre, das in einem Börsencrash, einem „Schwarzen Freitag“, mündete. Aktien außerländischer Unternehmen reagierten empfindlich auf diese Veränderung. „Bei Venezuela-Anleihen können wir bisher keinen Rückzug der Investoren feststellen“, berichtet Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig. Eine bis 2015 laufende Euro-Anleihe (WKN A0DZ45), die in den vergangenen Wochen im Fokus der Anleger stand, hat bisher nicht an Beliebtheit eingebüßt. Der Kurs hält sich bei etwa 85 Prozent. </p>
<p>In Argentinien sorgt die Staatspräsidentin Kirchner in einem Kampf mit dem Zentralbankchef Redrado für Unruhe. „Kirchner will, dass der Staatsbankchef Devisenreserven freigibt, um einen Teil der Staatsschulden zu begleichen. Redrado hat sich geweigert, wurde entlassen und hat sich in sein Amt zurückgeklagt“, berichtet ein Händler der Hellwig Wertpapierhandelsbank. Ein solches Theater würde dem Vertrauen in Argentinien nach der Staatspleite im Jahr 2001 nicht hilfreich sein. Argentinien-Anleihen haben in dieser Woche kräftig verloren.</p>
<h4>Neuemissionen im Fokus</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/petz_rainer_120x125.jpg" /><span>Petz</span></span></div>
<p>Eine wahre Flut an Neuemissionen ergoss sich in dieser Woche über die investitionswilligen Anleger. „Heidelberger Cement platzierte insgesamt 1,5 Milliarden Euro in zwei Tranchen mit fünf und zehn Jahren Laufzeit. Vor allem die bis 2015 laufende Anleihe, die mit 6,5 Prozent (WKN A1C90M) verzinst ist, stoße besonders auf große Nachfrage bei Privatanlegern, meldet Rainer Petz von Close Brothers Seydler. Das bis 2020 laufende Schwesterpapier – ausgestattet mit einem Kupon von 7,5 Prozent – sei ebenfalls beliebt. „Sehr gut aufgenommen wurde auch eine Anleihe von Fresenius Medical Care, die bis 2016 läuft und mit 5,5 Prozent verzinst ist.“ Am Kaufverhalten der Anleger habe sich nicht viel verändert. „Die größte Nachfrage konzentriert sich auf bekannte Namen und eine möglichst hohe Rendite, unabhängig vom Rating“, sagt Petz. </p>
<p>Daimler platzierte 2 Milliarden Euro in zwei Tranchen mit 3,5 und 7 Jahre Laufzeit, die mit 3 bzw. 4,125 Prozent verzinst sind. „Wie stark sich die Kreditmärkte binnen zwölf Monaten erholt haben, zeigt der Vergleich zum Vorjahr. Daimler musste damals seinen Anlegern noch einen 9 Prozent-Kupon für eine dreijährige Anleihe bieten. Bei der jetzigen Neuemission ist es gerade mal ein Drittel“, kommentiert Klaus Stopp von der Baaderbank. Die Anleihen werden nächste Woche eingeführt.</p>
<p>BMW schließlich brachte zwei neue Anleihen im Volumen von insgesamt 2,5 Milliarden Euro und Laufzeiten von drei und einem Kupon von 2,875 Prozent bzw. sieben Jahren und einem Kupon von 3,875 Prozent. </p>
<p>&#169; 15. Januar 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>8. Januar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Rentenmarkt bewegte sich diese Woche in einem ganz engen Bereich von 120,84-121,6 im Bund-Future. „Auch die Umsätze waren gering, was wohl auch an dem Feiertag am Mittwoch in einigen Bundesländern gelegen haben mag“, kommentiert Arthur Brunner von ICF AG. Trotzdem stand am Mittwoch europaweit traditionell zum Jahresanfang eine Reihe von Staatsanleihen zur Platzierung an. In Deutschland war dies die zehnjährige Bundesanleihe mit Fälligkeit im Januar 2020 und einem Kupon von 3,25 Prozent. Dem Emissionsvolumen von 6 Milliarden Euro standen laut Bundesfinanzagentur Bietungen von 7,635 Milliarden Euro gegenüber. Das kann als zufrieden stellendes Ergebnis bezeichnet werden“, meint Brunner. Es seien 4,885 Milliarden Euro zu einem gewogenen Durchschnittskurs von 98,92 zugeteilt worden, was einer Rendite von 3,38 Prozent entspricht. Die Marktpflegequote habe 1,115 Milliarden Euro betragen.</p>
<h4>Griechenland erscheint attraktiv</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>In den ersten Tagen des neuen Jahres gehen Investoren am Rentenmarkt auf Renditefang. Dabei fiel der Fokus der Marktteilnehmer auf Griechenland. „Griechische Staatsanleihen waren aufgrund verschiedener Äußerungen seitens Politik und Notenbanken wieder enormen Kursausschlägen ausgesetzt“, berichtet Brunner. Der Renditeabstand der zehnjährigen Anleihe habe sich dennoch letztendlich gegenüber der Vorwoche von 237 auf 225 Basispunkte verringert. Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig konnte bei griechischen Staatspapieren eine rege Nachfrage beobachten. „Die niederländische Investmentgesellschaft Robeco hat griechische Staatsanleihen von „untergewichten“ auf „neutral“ hochgestuft laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland.“ Und die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, dass Robeco die Bestände aufgestockt habe.</p>
<h4>Argentinien bewegt sich</h4>
<p>Schwellenländeranleihen profitierten diese Woche von der Ankündigung Argentiniens, seine noch ausstehenden Anleihen bedienen zu wollen. Unklar ist wie dieses Angebot aussehen soll. Einen Großteil seiner Staatsanleihen hat das Land aber schon am Markt zurückgekauft. Sollte es gelingen für den Rest eine Lösung zu finden stände dem Land der dringend benötigte Zugang zu den Kapitalmärkten wieder offen. Bisher kann sich das Land nur mittels befreundeter Drittstaaten zu enormen Aufschlägen refinanzieren. </p>
<h4>Risiko spielt keine, Rendite eine große Rolle</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Wie die Skontroführer der Hellwig Wertpapierhandelsbank berichten, setzen Privatanleger in dieser Woche vor allem auf Hybridanleihen, die entsprechend im Kurs gestiegen sind. In einer Daueranleihe von Südzucker (WKN A0E6FU) konnten die Händler eine rege Nachfrage beobachten. Das Papier stieg in dieser Woche von etwa 84 auf 90 Prozent. Auch ein Papier der Deutschen Bank (WKN A0TU30) aus dieser Anleihenkategorie wurde kräftig gekauft. „Risikobehaftete Schuldner bzw. riskantere Papiere, alles wo etwas mehr Rendite drauf steht, werden wieder gekauft“, sagt Daniel, „Unternehmensanleihen aus Schwellenländern, Venezuela oder beispielsweise ein Papier der Ineos Holding (WKN A0GM40)“. Die Anleihe, die bis 2016 läuft ist mit einem Kupon von 7,875 Prozent ausgestattet und wirft zurzeit eine Rendite von 15,95 Prozent ab. Die Stückelung bei dieser Anleihe ist 50.000 Euro.</p>
<h4>Risikoscheuere Investitionen</h4>
<p>Doch finden sich auf dem Parkett durchaus auch einige vorsichtigere Anleger ein. „Da sich einige größere Akteure noch in den Ferien befinden konzentrierte sich das Geschäft diese Woche im wesentlichen auf die Kleinanleger“, erzählt Brunner. Diese hätten diese Woche unter anderem eine Stufenzinsanleihe der WestLB (WKN WLB6KP) bevorzugt. „Das Papier verzinst sich bis zum September 2011 mit 4 Prozent. Sollte es zu diesem Zeitpunkt nicht gekündigt werden, beträgt die Verzinsung bis zur Fälligkeit im September 2015 3,70 Prozent“, meldet Brunner. Außerdem wurde ein Papier des Zementherstellers Lafarge – in einer 50.000er Stückelung &#8211; nachgefragt (WKN A1AQ49). Die Anleihe wird 2019 zurückgezahlt und ist mit 5,5 Prozent verzinst. Nach einem leichten Kursanstieg seit Jahresbeginn rentiert sie bei 5,3 Prozent. </p>
<p>&#169; 8. Januar 2010/ Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Jahresausblick 2010: Frohgemut ins neue Jahr</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2009 08:25:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[28. Dezember 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Trotz beachtlicher Kursgewinne an den Aktienmärkten in diesem Jahr blicken die meisten Marktteilnehmer durchaus optimistisch ins neue Jahr. Allerdings wird mit weiterhin hohen Volatilitäten gerechnet, Rücksetzer werden nicht ausgeschlossen. Baader Bank sieht vorerst noch Liquiditätsrallye Eine anhaltende Liquiditätsrallye prognostiziert Robert Halver von der Baader Bank &#8211; zumindest für die [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/kaffeetasse-kurszeitung.jpg"><img src="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/kaffeetasse-kurszeitung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-354" /></a>28. Dezember 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Trotz beachtlicher Kursgewinne an den Aktienmärkten in diesem Jahr blicken die meisten Marktteilnehmer durchaus optimistisch ins neue Jahr. Allerdings wird mit weiterhin hohen Volatilitäten gerechnet, Rücksetzer werden nicht ausgeschlossen.</p>
<h4>Baader Bank sieht vorerst noch Liquiditätsrallye</h4>
<p>Eine anhaltende Liquiditätsrallye prognostiziert Robert Halver von der Baader Bank &#8211; zumindest für die erste Jahreshälfte. „Exitstrategien der Notenbanken werden wir vorerst nicht sehen“, glaubt er. Erst in der zweiten Jahreshälfte werde eine straffere Geldpolitik zum Thema werden und dann für zumindest volatile Märkte sorgen. Konkret erwartet er einen DAX-Stand von 6.400 bis 6.500 Punkten bis zum Sommer, gefolgt von starken Schwankungen. Für das Jahresende hält er dann 6.700 bis 6.800 Punkte für möglich, allerdings verweist er auf die hohe Unsicherheit solcher Schätzungen.</p>
<h4>„Konzentration auf Branchenführer und dividendenstarke Titel“ </h4>
<p>Insgesamt ist Halver davon überzeugt, dass man Aktien auch im neuen Jahr übergewichten sollte. „Anleger sollten sich allerdings auf die jeweiligen Branchenführer und dividendenstarke Titel konzentrieren“, empfiehlt er. Für die Dividendentitel sprächen nicht zuletzt die hohen Länderrisiken, die den Rentenmarkt im kommenden Jahr belasten würden, und die Gefahr der Inflation. „Sachwerte sind angesagt“, meint er.</p>
<h4>Close Brothers befürchtet Korrektur </h4>
<p>Mit anhaltend hohen Preisschwankungen an den Aktienmärkten rechnet Oliver Roth von Close Brothers Seydler. „Wir werden auch im neuen Jahr extreme Situationen erleben, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt wie 2009“, urteilt er. Auf der einen Seite blieben die Börsen weiter liquiditätsgetrieben, auf der anderen Seite drohten diverse Gefahren: „Die extrem hohe Verschuldung verschiedener Institutionen, etwa der Banken, vieler Unternehmen, aber auch von Immobilienfonds und Private Equity-Gesellschaften wird für massive Probleme sorgen“, befürchtet der Chefhändler. Dazu kämen noch die Bonitätsrisiken einzelner Länder, auch einiger strukturell schwächerer europäischer Staaten. </p>
<h4>Chancen für Einstieg durch Konsolidierung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span>Roth</span></span></div>
<p>„Wo das Feuer ausbricht, ist noch ungewiss“, erläutert Roth. Am Aktienmarkt sei aber eine Korrektur 2010 wahrscheinlich, voraussichtlich im ersten Halbjahr. „Dadurch erwachsen allerdings auch neue Chancen für einen Einstieg“, ergänzt er. Auf das ganze Jahr gesehen hält er Zugewinne beim deutschen Aktienbarometer für wahrscheinlich und prognostiziert 6.500 bis 6.800 Punkte zum Jahresende 2010. Er macht allerdings deutlich, dass er von dieser „Kaffeesatzleserei“ nicht viel hält und verweist auf die Problematik solcher Prognosen.</p>
</p>
<h4>Helaba: Renten profitieren in zweiter Jahreshälfte </h4>
<p>Auch nach Einschätzung der Helaba spricht das fundamentale Umfeld weiter eher für Aktien als für Renten, nicht zuletzt wegen der hohen Budgetdefizite. „Dass der Bund den Kapitalmarkt 2010 mit einem Emissionsvolumen von über 340 Milliarden Euro extrem belasten wird und die Ratingagenturen zuletzt eine deutliche Warnung in Richtung der großen Industrieländer ausgesprochen haben, dürfte das Kurspotenzial zu Jahresbeginn spürbar begrenzen“, meint Ulf Krauss. Während in der ersten Jahreshälfte die Aktien noch die Nase vorn haben würden, dürften in der zweiten Jahreshälfte hingegen die Rentemärkte von den wieder zunehmenden konjunkturellen Unsicherheiten profitieren, heißt es bei der Bank. </p>
<h4>ICF Kursmakler erwartet schwieriges Bondjahr </h4>
<p>Arthur Brunner von ICF Kursmakler befürchtet, dass 2010 insgesamt für den Rentenmarkt ein schwieriges Jahr werden wird. „Die Probleme Griechenlands wirken sich schon jetzt belastend aus“, meint er. Insgesamt stimmen ihn die hohen Defizite zahlreicher Länder eher pessimistisch. „Auch charttechnisch ist der Bund-Future derzeit angeschlagen“, ergänzt er. </p>
<h4>Commerzbank: Zeit des einfachen Geldverdienens vorbei </h4>
<p>„Mit Blick auf 2010 ist eines klar: So „einfach“ wie in den vergangenen Monaten wird man an den Kapitalmärkten sein Geld im nächsten Jahr nicht mehr verdienen können“, schreibt die Commerzbank. Äußerste Anlagedisziplin, Flexibilität und gutes Timing seien daher gefragt. Die Analysten erwarten, dass der Rückzugskurs der großen Notenbanken die Märkte ebenso beschäftigen wird wie die strukturellen Nachwirkungen aus der Finanzmarktkrise. Die Bank sieht gute Chancen bei Anlagen aus den Schwellenländern, dividendenstarken Aktien und Rohstoffen. </p>
<h4>Rohstoffe immer wichtiger – „Beton-Gold“ zieht nicht mehr </h4>
<p>Was die Rohstoffe angeht, zeigen sich die meisten Analysten zuversichtlich. „Inflationsängste werden angesichts ausufernder Staatsdefizite auf Jahrzehnte hinaus eine Rolle spielen“, urteilt etwa der Edelmetallhändler Heraeus. Private, institutionelle und staatliche Anleger würden in Zukunft sehr viel stärker auf eine Diversifikation ihrer Anlagen achten. Rohstoffe und insbesondere Gold würden dabei immer wichtiger. „Beton-Gold“ werde hingegen wegen der demographischen Entwicklung zumindest in weiten Teilen Europas nicht mehr ziehen. </p>
<h4>Heraeus: Intakter Aufwärtstrend beim Gold </h4>
<p>Beim Gold sieht Heraeus einen weiterhin intakten Aufwärtstrend. „Eine Änderung der insgesamt positiven Stimmung dürfte sich bei einer Zinswende in den USA und in Europa ergeben“, heißt es, vor 2011 sei damit aber nicht zu rechnen. 2010 sehen die Experten die Handelsspanne bei 1.050 bis 1.375 US-Dollar je Unze bei einem Durchschnittspreis von 1.175 nach ca. 956 US-Dollar 2009. Silber werde in erster Linie weiter dem Gold folgen, bei allerdings hoher Volatilität. Die Handelsspanne wird Heraeus zufolge bei 12 bis 25 US-Dollar je Unze liegen, als Durchschnittspreis werden 16,50 US-Dollar genannt nach ca. 14,65 2009. Für Platin (Prognose Durchschnittspreis 1.400 US-Dollar) erwartet der Edelmetallhändler hingegen eher eine Seitwärtsbewegung mit einigen kurzfristigen Einbrüchen, der Palladium-Preis (Prognose Durchschnittspreis 375 US-Dollar) bleibe weiter gut unterstützt. </p>
<p>&#169; 28. Dezember 2009/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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