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	<title>Trading CFD &#187; baader bank</title>
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		<title>Anleihen: „Kuh vom Eis“ in Sachen Griechenland</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>26. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Weiter dreht sich an den Staatsanleihemärkten alles um die Hellenen: „Die Entscheidung über mögliche Hilfen für Griechenland hielt die ganze Woche die Märkte in Atem“, berichtet etwa Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Während zu Anfang der Woche noch die Sorgen dominierten und die Renditeaufschläge für Anleihen der PIIG-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland) in die Höhe trieben, kam gestern der Umschwung. „In Sachen Griechenland ist die Kuh jetzt vom Eis“, urteilt Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsgesellschaft und verweist auf die auf dem EU-Gipfel vereinbarte Unterstützung durch den IWF sowie durch bilaterale Kredite. Die Maßnahmen sind allerdings nur für den äußersten Notfall gedacht. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
Brunner<br />
</span></div>
<p>„Die zehnjährige griechische Staatsanleihe konnte den Renditeabstand zur Bundesanleihe seit Montag um 32 auf jetzt 305 Basispunkte verringern“, meldet Arthur Brunner. Auch die Äußerung von EZB-Chef Trichet, dass die reduzierten Anforderungen an zentralbankfähige Sicherheiten vorerst beibehalten werden sollen, trug zur Entspannung bei. Bundesanleihen tendierten bei festen Aktienmärkten wieder schwächer. Nachdem der Euro-Bund-Future in den Tagen zuvor klar über 123 notiert und am Dienstag zwischenzeitlich sogar 123,78 Prozent erreicht hatte, fiel er gestern zurück und liegt heute zur Mittagszeit bei 122,69. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Portugal-Herabstufung ohne große Folgen</h4>
<p>Zu Beginn der Woche hatte das noch etwas anders ausgesehen: Auch die Herabstufung der langfristigen Schulden Portugals von AA auf AA- durch die Ratingagentur Fitch hatte nicht gerade dazu beigetragen, die durch die immense Verschuldung vieler Länder bedingte Skepsis abzuschütteln. „An den Kapitalmärkten führte die Portugalherabstufung allerdings zu keinen großen Verwerfungen“, kommentiert Klaus Stopp von der Baader Bank. „Der Bund-Future hat davon nur kurzfristig profitiert“, meint auch Gregor Daniel. </p>
<p>Die vielen US-Treasury-Versteigerungen, die offenbar etwas zögerlicher verliefen als erwartet, trüben die Stimmung an den Anleihemärkten nun noch zusätzlich. Die Baader Bank berichtet von rekordverdächtigen Refinanzierungsvolumina in dieser Woche: Neben 31 Milliarden US-Dollar als 4-Wochen-, 28 als 3-Monats- und 29 als 6-Monats T-Bills seien noch weitere 118 Milliarden als 2-, 5- und 7-jährige T-Bonds emittiert worden. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><br />
Daniel<br />
</span></div>
<h4>IKB-Anleihen von Presseberichten beflügelt</h4>
<p>Neben diversen Aufstockungen von Staatsanleihen standen in dieser Woche abermals zahlreiche Neuemissionen von Unternehmen an. „Am Primärmarkt geben sich weiterhin die Emittenten die Klinke in die Hand“, schreibt die Baader Bank. Emission folge auf Emission. Deutlich zulegen können heute Anleihen der IKB (WKN 859275 und A0BDRX), wie Gregor Daniel berichtet: „Hier gibt es Gerüchte über einen Ausstieg von Lone Star“, erläutert er. Arthur Brunner meldet Ähnliches von einer Nachranganleihe der IKB (WKN 273032). Zeitungsberichten zufolge lotet der US-Finanzinvestor den Verkauf der Mittelstandsbank aus. Lone Star hatte die krisengeschüttelte Bank im Herbst 2008 übernommen. Am Markt wird der Ausstieg offenbar positiv bewertet. </p>
<h4>Merck-Anleihen kommen gut an </h4>
<p>Die in der vergangenen Woche begebenen Anleihen von Merck Financial Services kamen gut an, wie Daniel außerdem meldet. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen (WKN A1C981, A1C982, A1C983) mit Laufzeiten von zwei, fünf und zehn Jahren zusammen, die Walter Ludwig Wertpapierhandelsgesellschaft ist Skontroführer bei der Tranche mit mittlerer Laufzeit. </p>
<p>&#169; 26. März 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Auslandsaktien: Die Zuversicht steigt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Kaum beginnt sich der Horizont für das Euro-Schiff in Richtung Griechenland zu lichten, ziehen weiter westlich neue Wolken auf. Die Ratingagentur Fitch hat Portugal wegen mangelnder Haushaltsdisziplin herabgestuft, das führt zu weiteren Währungsverlusten. „Trotz der starken europäischen Indizes könnte sich das Blatt in Richtung USA wenden“, meint Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Roland Stadler von der Baader Bank bestätigt: „Der Euro steht nicht so gut da, am Anfang des Jahres stand er gegen den US-Dollar bei 1,44, jetzt ist er nur noch 1,33 US-Dollar wert. Das ist eine Bewährungsprobe.“</p>
<p>Abgesehen von den Jubelnachrichten um den Suchmaschinenbetreiber Baidu sieht es rund um den chinesischen Leitindex etwas müde aus. Der Hang Seng, zu Anfang des Jahres noch bei stolzen 22.700 Punkten, hat seitdem um etwa zehn Prozent eingebüßt und steht jetzt bei 20.788 Punkten. „Die stringente Geldpolitik der Regierung drückt auf die Stimmung der Investoren, jetzt fehlt einfach Liquidität“, erklärt Vorhauser.</p>
<h4>Walgreen Co. plant Übernahme</h4>
<p>Die Erwartungen der Analysten enttäuscht, hat laut Vorhauser die größte US-amerikanische Drogeriekette Walgreen Co. (WKN 855826). Sie hätten einen höheren Quartalsgewinn erwartet als die Anfang der Woche vorgestellten 669 Millionen US-Dollar bzw. 68 US-Cents pro Aktie. Dafür sei der Geschäftsrückgang der letzten drei Monate verantwortlich. „Trotz der bitteren Kälte sind weniger Mittel gegen Husten und Grippe verkauft worden“, weiß der Skontroführer. Für die Zukunft gut aufgestellt sei das Unternehmen aber mit der geplanten Übernahme der regionalen Drogeriekette Duane Reade für rund 618 Millionen US-Dollar. „Damit ist die Position im Nordosten der USA für Walgreen deutlich gestärkt“, meint Vorhauser. Man plane für den auf Hautpflegeprodukte spezialisierten Filialisten bereits eine Verjüngungskur. „Duane Reade wird eine neue Optik bekommen und das Sortiment soll straffer werden“, erklärt der Skontroführer. Am Ende konnten die Wachstumspläne die Enttäuschung über den mageren Gewinn kompensieren. Der Aktienkurs legte um sechs Prozent zu und notiert am Donnerstag bei 26,50 Euro. </p>
<h4>EADS stellt Antrag auf Fristverlängerung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><br />
Vorhauser</span></div>
<p>Neues vom Bieterstreit um den milliardenschweren Tankjetauftrag für die US-Luftwaffe weiß Stadler zu berichten. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS (WKN 938914) versuche, Zeit zu gewinnen, um nach dem Abspringen des US-Partners Northrop Grumman ein eigenständiges Angebot vorlegen zu können. Die deutsche Bundesregierung unterstütze nun den Flugzeugbauer dabei, mit Hilfe einer Verlängerung der Bewerbungsfrist um 90 Tage doch noch ins Geschäft mit dem US-Verteidigungsministerium zu kommen. Der Konzern hatte im Vorfeld scharf kritisiert, dass die Ausschreibung für den Auftrag den US- Konkurrenten Boeing bevorteile. Der Aktienkurs konnte von der neuen Hoffnung auf Geschäfte profitieren und notiert aktuell bei 15,30 Euro. </p>
<h4>Baidu profitiert vom Google-Rückzug</h4>
<p>Die Geschichte der Woche kommt aus China: nach dem Rückzug von Google aus dem chinesischen Festland steigt der Kurs des einheimischen Konkurrenten Baidu (WKN A0F5DE) unaufhaltsam. Die Aktie konnte seit Montag von 420 Euro auf aktuell 457 Euro zulegen und das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange. Vorhauser erklärt: „Laut dem Marktbeobachter Screen Digest wird der jährliche Werbemarkt von 2,2 Milliarden Euro in 2009 bis 2014 noch auf 7,7 Milliarden Euro steigen. Und weil die ehemaligen Google-Nutzer zu drei Vierteln auf Baidu umsteigen, werden 90 Prozent davon direkt in deren Kasse fließen.“ Baidu hätte es auch leicht, die Verwendung der chinesischen Schriftzeichen trüge zu einer Art „Einer-von-uns-Image“ bei. Laut dem Skontroführer sehen die Analysten das Potenzial der Aktie bei 500 Euro, das bedeute einen Aufschlag von rund zehn Prozent. </p>
<h4>Bank of China vervierfacht ihren Gewinn </h4>
<p>Auch die drittgrößte chinesische Bank, die Bank of China (WKN A0M4WZ) hat ihre Quartalszahlen gebracht, berichtet Vorhauser. Das Finanzinstitut habe einen Nettogewinn von rund 2,8 Milliarden US-Dollar ausgewiesen und damit alle Markterwartungen übertroffen. Die Einkünfte aus Gebühren und Provisionen seien um zwölf Prozent auf 10,8 Milliarden US-Dollar gestiegen. Trotz allem brauche die Bank dringend frisches Kapital, mindestens 12 Milliarden US-Dollar. „Die Eigenkapitalquote von neun Prozent muss gehalten werden“, weiß Vorhauser. „Deshalb haben die Aktionäre gerade einer Anleihenemission von 2,8 Milliarden US-Dollar zugestimmt.“ Der Kurs reagierte darauf freundlich und steht heute bei 0,385 Euro.s </p>
<p>&#169; 25. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Wallgreen Co.</td>
<td>Handel</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US9314221097" title="855826">855826</a></td>
</tr>
<tr>
<td>EADS</td>
<td>Technologie</td>
<td>Niederlande</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=NL0000235190" title="938914">938914</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Baidu</td>
<td>Internet</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US0567521085" title="A0F5DE">A0F5DE</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bank of China</td>
<td>Banken</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033" title="A0M4WZ">A0M4WZ</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Auslandsaktien: Technik zieht die anderen mit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon [...]


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<p>18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. </p>
<p>Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon sieben Tage in Folge, die Stimmung schwappt auch auf die europäischen Märkte über. Es gibt zudem viel Liquidität im Markt.“ Private Konsumfreude und unternehmerischer Investitionswille hätten gleichermaßen angezogen. Eines der ersten Ziele für Unternehmensinvestitionen sei der Bereich Informationstechnik. So wundert es nicht, dass nach der Talsohle hier zuerst die Kurse steigen. „Durch die niedrigen Zinssätze investieren viele Unternehmen und rüsten nach“, bemerkt Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Weiteren Nachholbedarf sieht der Skontroführer im Reich der Mitte: „Die Anzahl der IT-Nutzer in China ist im vergangenen Jahr um satte 29 Prozent gestiegen.“ </p>
<h4>Intel: Schon wieder die Nase vorn</h4>
<p>Die weiter gestiegene Nachfrage nach Computern, vor allem in China und dem gesamten Pazifikraum, hat dem Kurs des Chipherstellers Intel (WKN 855681) einen kräftigen Schub gegeben. Am Dienstag, nach Veröffentlichung aktueller Zahlen, konnte die Aktie 4 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 16,18 Euro. Anfang Februar stand sie noch bei 13,80 Euro. Für die erfreuliche Entwicklung gibt es laut Vorhauser mehrere Gründe: „Intel hat mit seinen Gewinnaussichten die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Außerdem ist der neue XEON-Prozessor draußen, also Servertechnik in 32 Nanometer, damit hat Intel AMD schon wieder abgehängt. Nicht zuletzt plant Intel jetzt mit Sony und Google die Entwicklung von Geräten, die Internetdienste wie z.B. Twitter am Fernseher verfügbar machen sollen.“ </p>
<h4>Tencent Holding: Riesengewinne durch Social Networking Services</h4>
<p>Auf einmal wollen es alle haben: Social Networking via Internet bescherte der chinesischen Tencent Holding (WKN A0YAJU) im vergangenen vierten Quartal ein Umsatzplus von fast 74 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar und einen um 85,5 Prozent gestiegenen Gewinn. Laut Vorhauser kommt der größte Teil des Erfolges aus der um 20 Prozent gestiegenen Nutzung des Dienstes „Xiaoyou“, das bedeute so viel wie „Schulfreunde“. Das Geschäft mit Online-Spielen sei dagegen nur um 1,7 Prozent gewachsen. „Die Aktie hat einen enormen Sprung gemacht, sie lag im ersten Quartal 2009 noch bei 4 Euro, jetzt, kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen hatte sie ihr Allzeithoch von 16 Euro erreicht“, erläutert der Skontroführer. Aktuell notiert die Aktie etwas leichter bei 14,80 Euro.</p>
<h4>China Mobile: weiter auf Wachstumskurs </h4>
<p>Über erfreuliche Geschäftszahlen und Perspektiven für den Mobilfunkanbieter China Mobile (WKN 909622) berichtet Vrbsky. Der mit rund 500 Millionen Kunden weltweit größte Netzbetreiber habe sein bisher bestes Quartalergebnis präsentiert und die Erwartungen der Marktteilnehmer übertroffen. „Sogar der Umsatz pro Kunde konnte gesteigert werden, das ist bei den Wettbewerbern eher umgekehrt“, betont der Skontroführer. Der Aktienkurs legte nach Bekanntgabe der Zahlen um 1 Prozent zu und steht aktuell bei 7,19 Euro. Laut Vrbsky setzt das Unternehmen zukünftig auf Wachstum rund um das mobile Internet. „Besonders die Zusatzapplikationen wie Spiele- und Musik-Downloads haben bereits Akzeptanz bei den Kunden gefunden.“ Auch im E-Commerce-Segment plane China Mobile zusätzliche Geschäfte, nachdem man sich erst kürzlich mit 20 Prozent an der Shanghai Pudong Development Bank beteiligt hatte. </p>
<h4>General Electric setzt positive Signale </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><span><br />
Vorhauser</span></span></div>
<p>Der Mischkonzern General Electric (WKN 851144) hat nach der Aussage von Analysten die Talsohle durchschritten und rechne für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinnwachstum. Positive Signale kämen aus der Medizintechniksparte und dem Bereich Flugzugtriebwerke. Nachdem im vergangenen Jahr die Dividende um 68 Prozent beschnitten worden war, wolle GE 2010 wieder Gewinne ausschütten. Zum Ende des Jahres erwarte man einen Barbestand von 25 Milliarden US-Dollar. „Der Konzern hat vor allem unter GE Capital gelitten“, weiß Vorhauser. Nun sei man aber der Auffassung, dass die Abschreibungen durch Kreditkartenausfälle und andere Wertpapierverluste in der zweiten Jahreshälfte 2010 zurückgehen werden. Die Anleger honorierten die positiven Aussichten. An der Börse Frankfurt legte der Kurs um 10 Prozent zu und notiert aktuell bei 13,16 Euro.</p>
<h4>Nike im Fußball-WM Fieber </h4>
<p>Im vergangenen Jahr stand das US-amerikanische Unternehmen Nike Inc. (WKN 866993) noch mit einschneidenden Umstrukturierungen und Kostenprogrammen in den Schlagzeilen. Laut Vrbsky präsentiert sich der weltgrößte Sportartikelhersteller mittlerweile in Topform. Im dritten Quartal habe Nike seinen Nettogewinn mit 496 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt. „Am meisten profitiert hat Nike vom Wachstum in den Schwellenländern“, weiß Vrbsky. Die erfreuliche Nachricht hat den Aktienkurs um ganze 5 Prozent beflügelt, auf aktuell 54,20 Euro. „Nicht nur die Zahlen, sondern vor allem der positive Ausblick sorgen für Phantasien auf gute Geschäfte“, bemerkt der Skontroführer, „Der Hoffnungsträger ist wohl die bevorstehende Fußball-WM.&#8221;</p>
<p>&#169; 18. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Intel Corp.</td>
<td>Halbleiter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US4581401001">855681</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Tencent Holding</td>
<td>Internet</td>
<td>Caiman Islands</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=KYG875721485">A0YAJU</a></td>
</tr>
<tr>
<td>China Mobile</td>
<td>Telekommunikation</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=HK0941009539" title="909622">909622</a></td>
</tr>
<tr>
<td>General Electric Co.</td>
<td>Industrie</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033">851144</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Nike</td>
<td>Konsumgüter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US6541061031">866993</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Neue Anleihen bringen Leben in den Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[12. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Probleme der „PIIGS“-Staaten sind diese Woche immer noch das beherrschende Thema in den Medien – den kleineren Ländern aus der Europeripherie wie Portugal, Griechenland und Irland. „Immerhin, nachdem Athen angekündigt hatte, die von Brüssel geforderten Sparmaßnahmen auch umzusetzen, reduzierten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen“, berichtet Klaus Stopp [...]


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<p>12. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Probleme der „PIIGS“-Staaten sind diese Woche immer noch das beherrschende Thema in den Medien – den kleineren Ländern aus der Europeripherie wie Portugal, Griechenland und Irland. „Immerhin, nachdem Athen angekündigt hatte, die von Brüssel geforderten Sparmaßnahmen auch umzusetzen, reduzierten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen“, berichtet Klaus Stopp von der Baader Bank. Es hätte sich auch in der weiteren Euro-Peripherie Entspannung breit gemacht, ohne dass dies allerdings in Folge von Tauschoperationen zu höheren Renditen bei Bundesanleihen geführt habe. „Wie nachhaltig diese Entwicklung ist, wird sich spätestens in den Monaten April und Mai zeigen, wenn die Prolongation von jeweils gut 8 Milliarden Euro durch Griechenland ansteht.“</p>
<p>So hatten sich durch die erfolgreiche Emission der griechischen Regierung in der vergangenen Woche positive Impulse für den gesamten Emissionsmarkt ergeben. „Mittlerweile setzt sich aber unter den Marktteilnehmern die Meinung durch, dass die Auszeit am Primärmarkt für Corporate Bonds (Unternehmensanleihen), in den vergangenen Wochen eher den anstehenden Quartals- und Jahreszahlen geschuldet wurde und weniger der Schuldenkrisen einiger europäischer Staaten“, kommentiert Brunner die Situation.</p>
<h4>Neuemissionen im Fokus</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
<span>Brunner</span></span></div>
<p>Eine wahre Flut von Neuemissionen sowohl von Staats- als auch Unternehmensanleihen überspülen diese Woche den Markt. Mit dabei sind auch Emittenten, die in den vergangenen Jahren wenig aktiv waren, wie Israel oder Rumänien. „Auch Spanien und Portugal brachten neue Anleihen, die Nachfrage dafür hielt sich aber in Grenzen“, erzählt Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Frankreich habe die Gunst der Stunde genutzt und eine Anleihe emittiert, die erst im Jahr 2060 fällig wird (ISIN FR0010870956) mit einer Rendite von 4,175 Prozent. Diese Anleihe zielt auf Pensionsfonds und wurde aufgrund fehlender Anlage-Alternativen auch erfolgreich bei diesen platziert. „Für private Anleger ist diese Anleihe völlig uninteressant und die Verzinsung nicht attraktiv“, meint Brunner. Diese sollten sich eher für eine Rumänien-Anleihe interessieren, die am Donnerstag platziert wurde (ISIN XS0495980095). Das Papier hat einen Kupon von 5 Prozent und ist im März 2015 fällig. Bei den Unternehmensanleihen spielt sich der Laufzeitbereich hauptsächlich in einer drei- bis fünfjährigen Spanne ab.</p>
<p>Mit Spannung werden in den nächsten Wochen weitere Anleihen, insbesondere Griechenlands erwartet, und dann wird sich zeigen, wie es um die Aufnahmebereitschaft der Märkte wirklich bestellt ist. Vor diesem Hintergrund stellt der zum Ende dieser Woche leicht nachgebende Bund-Future auch keine große Überraschung für die Marktteilnehmer dar. Das Barometer für die langfristigen Zinserwartungen notiert am Freitag zur Mittagszeit bei 122,34 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,18 Prozent.</p>
<h4>Gute Stimmung für Unternehmensanleihen</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><br />
<span>Stopp</span></span></div>
<p>„Am Markt für Unternehmensanleihen herrscht weiter Kauflaune – mit der Folge, dass sich die Spreads in allen Sektoren eingeengt haben“, sagt Stopp. Die bereits emittierten Anleihen, wie z.B. ein Papier der Rhön Kliniken (WKN A1C9UX) werden rege nachgefragt. </p>
<p>Einen neuartigen Anleihetyp emittiert diese Woche die Rabobank mit so genannten „Contingent Bonds“. Sinkt das Verhältnis von Eigenkapital zu risikobewerteten Aktiva unter sieben Prozent, verliert die Anleihe 75 Prozent ihres Nennwerts. Im Moment liegt die Eigenkapitalquote der niederländischen Bank allerdings bei 12,5 Prozent. Zum Ausgleich wird die zehnjährige Anleihe allerdings auch mit 6,875 Prozent verzinst. „In Ernstfall würde die Rabobank mit dem Gewinn von 75 Prozent ihr Eigenkapital stärken können“, erklärt Brunner. Eine solche Anleihe könne aber nur von Banken mit bester Bonität und solider Geschäftsausrichtung bei den Anlegern Interesse finden, was im Fall der Rabobank allerdings gelungen sei. Die Rabobank ist als einzige Privatbank in Europa mit einem Triple A-Rating von Standard &amp; Poor&#8217;s bzw. Moody&#8217;s bewertet.</p>
<p>&#169; 12. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Fonds: Erwartungen steigen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 14:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fondsthemen der Woche Fonds-Marktbericht ETF-Marktbericht Neuer Renten-ETF Statistischer Rückblick 9. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eine stabile Aufwärtstendenz zeigt der Handel an der Frankfurter Börse. Der Leitindex DAX ist mittlerweile bei knapp 5.900 Punkten, in den USA entwickeln sich die Kurse positiv, auch die Märkte in Japan und dem Rest Asiens haben sich gefangen. Dirk [...]


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<div>
<p><strong>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li>Fonds-Marktbericht </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4642" title="ETF-Marktbericht">ETF-Marktbericht</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4618" title="Neuer Renten-ETF">Neuer Renten-ETF</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4641" title="Statistiken">Statistischer Rückblick</a> </li>
</ul>
</div>
<p>9. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Eine stabile Aufwärtstendenz zeigt der Handel an der Frankfurter Börse. Der Leitindex DAX ist mittlerweile bei knapp 5.900 Punkten, in den USA entwickeln sich die Kurse positiv, auch die Märkte in Japan und dem Rest Asiens haben sich gefangen. Dirk Schröder von der Baader Bank gibt den Aktienkursen gute Chancen. „Es könnte sein, dass die Kurse bis Mai weiter steigen, das Gold ist auch wieder günstiger geworden.“ Passend dazu berichtet Frank Wöllnitz von ICF Kursmakler von steigenden Umsätzen im Handel mit aktiv verwalteten Fonds. </p>
<h4>Anleger unentschlossen gegenüber Schwellenländerfonds</h4>
<p>Bei den Portfolios mit Emerging-Markets-Aktien sind die Trends uneinheitlich, wie Schröder beobachtet. Es habe Verkäufe bei dem hauptsächlich in Australien und Südkorea engagierten UniAsia Pacifik A (WKN 921589) gegeben, desgleichen beim Allianz RCM China Fund A EUR (WKN 989859), der sich überwiegend in China engagiert. </p>
<p>Einige Käufe meldet der Spezialist beim First State Asia Pacific Leaders Fund A Acc (WKN A0BK0C) und dem DWS Invest Africa LC (WKN DWS0QM). Letzterer führt auch südafrikanische Wertpapiere im Portfolio. „Die Anleger lassen sich wohl von der Fußball-WM inspirieren“, meint Schröder</p>
<h4>Gewinnmitnahmen bei Edelmetallfonds</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schroeder_120x125.jpg" /><span><br />
Schröder</span></span></div>
<p>Nachdem der Kurs des gelben Edelmetalls in der vergangenen Woche noch auf 1.140 US-Dollar geklettert war, sei in der aktuellen Handelswoche der Dampf draußen gewesen. Das sehen Anleger wohl ähnlich, Verkäufe meldet Schröder bei DWS Goldminenaktien Typ O (WKN 976982). Der Fonds investiert etwa die Hälfte seines Vermögens in Minen aus Kanada. Auch beim Nestor Gold Fonds (WKN 570771), ebenfalls vorrangig in Kanada engagiert, seien Abgeber aktiv. Ein paar Käufe konnte der Spezialist dagegen beim World Gold Expertise Fund (USD) P A (WKN 813929) beobachten.</p>
<h4>Bewegungen in deutsche und internationale Aktienfonds ausgeglichen</h4>
<p>Bei den internationalen Aktienfonds hätten sich Verkäufe und Käufe die Waage gehalten, berichtet Schröder. Ins Depot legten sich Anleger beispielsweise den weltweit in Aktien und andere Wertpapiere anlegenden FvS &#8211; Aktien Global F (WKN 989975). Gesucht worden seien auch der in Nebenwerten engagierte FPM Funds Stockpicker Germany All Cap (WKN 603328) und der UniDeutschland XS (WKN 975049). </p>
<p>Auf der Verkaufsseite habe diese Woche der Fidelity Funds &#8211; European Growth Fund A (EUR) (WKN 973270) gestanden, der Euro Stoxx 50-Werte führt.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/woellnitz_120x125.jpg" /><br />
Wöllnitz</span></div>
<h4>Augenmerk auf Nachhaltigkeit</h4>
<p>Dem Nachhaltigkeitsgedanken sind diese Woche einige Investoren gefolgt und haben sich laut Wöllnitz Anteile des DWS InveGefrast Global Agribusiness LC (WKN DWS0BU) ins Depot gelegt. Der Fonds investiert in Aktien von Unternehmen entlang der gesamten Nahrungsmittel-Wertschöpfungskette aus den Bereichen Agrarrohstoffe und -technologie, Fleischproduktion, Düngemittelherstellung und Biotechnologie. „Der Fonds steigt langsam, aber beständig. Das Thema hat Zukunft“, glaubt der Spezialist</p>
<p>Ebenfalls beliebt gewesen sei der Pioneer Funds &#8211; Global Ecology A EUR (ND) (WKN A0MJ48). „Das ist ein relativ ruhiger Fonds, der aber konstant nach oben steigt“, meint Wöllnitz. Das Portfolio enthält Aktien von Unternehmen, die umweltfreundliche Produkte oder Technologien herstellen. Umweltbewusstsein schließt jedoch den Anspruch auf Rendite nicht aus. Der Spezialist berichtet dagegen von Verkäufen beim Pictet Funds (LUX) &#8211; Water-P Cap (WKN 933349), der weltweit im Sektor Wasser anlegt. „Hier haben einige Leute gut verdient, der Sektor war davor schön gestiegen“, begründet Wöllnitz die Transaktionen. </p>
<p>&#169; 9. März 2010/Margarethe Dawo </p>
</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des Fonds</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>UNIASIAPACIFIC INH. A </td>
<td>Aktienfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0100937670" title="921589">921589</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Allianz RCM China A EUR</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=IE0004874099" title="989859">989859</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>First State Asia Pacific Leaders Fund A Acc</td>
<td>Aktienfonds Asien/ex Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=GB0033874214" title="A0BK0C">A0BK0C</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Invest Africa LC</td>
<td>Aktienfonds Mittlerer Osten/Afrika</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0329759764" title="DWS0QM">DWS0QM</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Goldminenaktien Typ 0</td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009769828" title="976982">976982</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Nestor Gold </td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0147784465" title="570771">570771</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>LO Funds &#8211; World Gold Expertise Fund (USD) P A</td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0172583626" title="813929">813929</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>FvS &#8211; Aktien Global F</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0097333701" title="989975">989975</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>FPM Funds Stockpicker Germany All Cap </td>
<td></td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0124167924" title="603328">603328</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>UniDeutschland XS </td>
<td>Aktienfonds Deutschland/Nebenwerte</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009750497" title="975049">975049</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Fidelity European Growth A EUR</td>
<td>Aktienfonds Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0048578792" title="973270">973270</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Invest Global Agribusiness LC</td>
<td></td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0273158872" title="DWS0BU">DWS0BU</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Pioneer Funds &#8211; Global Ecology A EUR (ND)</td>
<td>Aktienfonds Ökologie / Nachhaltigkeit</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0271656133" title="A0MJ48">A0MJ48</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Pictet Funds (LUX)-Water P Cap</td>
<td>Aktienfonds Ökologie/Nachhaltigkeit</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0104884860" title="933349">933349</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Auslandsaktien: Märkte in guter Verfassung</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>4. März 2010. FRANKFURT. Die Seitwärtsbewegung im Handel mit internationalen Aktien hält an. Zwei Sektoren reagieren auf Pläne von US-Präsident Obama: Pharmaunternehmen rechnen mit Einschnitten und Banken können die Folgen staatlicher Regulierung nicht einschätzen. „Das konnte man gestern beim Dow Jones sehen, Aktien beider Branchen haben geschwächelt“, bemerkt Jan Vrbsky von der Baader Bank. „Dagegen erleben Informationstechnologien einen deutlichen Aufschwung“, weiß Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Einen Dämpfer hat die Börse in Hongkong hinnehmen müssen, seit Jahresanfang ist der Hang Seng rund 10 Prozent gefallen.</p>
<h4>AIG: Schwere See</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><span>Vorhauser</span></span></div>
<p>Das amerikanische Versicherungsunternehmen AIG (WKN A0X88Z) hat am Freitag einen Verlust von 8,9 Milliarden US-Dollar ausgewiesen, berichtet Vorhauser. Darauf ist der Aktienkurs nach unten gerutscht, aktuell steht er bei 18 Euro. „Der Kurs befindet sich weiter auf dem Weg nach unten“, kommentiert Vorhauser die Situation. Kürzliche Verkaufsaktivitäten des Versicherers konnten den Kurs nur kurzfristig beleben. Um Geld in die Kasse zu bekommen, habe der Konzern seine Asien-Sparte, die American International Insurance, kurz AIA, für 35,5 Milliarden US-Dollar an den Konkurrenten Prudential verkauft. Die AIA gelte als wichtiger Baustein der AIG, sie betreut mit 20.000 Mitarbeitern rund 20 Millionen Kunden. Das Geld aus dem Verkauf brauche die AIG zur Schuldentilgung, 25 Milliarden US-Dollar gehen direkt an die staatseigene Federal Reserve Bank of New York, der Rest von 10,5 Milliarden US-Dollar soll in Prudential-Aktien gezahlt werden. „Damit sind die Kronjuwelen weg“, bemerkt Vorhauser. Etwas Bewegungsfreiheit wolle der Konzern nun durch den Verkauf von Flugzeugen aus dem Bestand der Flugzeugleasing-Firma ILFC erreichen. „Das Geschäft soll 3,5 Milliarden US-Dollar bringen“, weiß der Skontroführer.</p>
<h4>Anheuser-Busch Inbev: Besserung der Ertragslage in Sicht</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vrbsky_120x125.jpg" /><span>Vrbsky</span></span></div>
<p>Die Zahlen, die die weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch Inbev (WKN A0N916), Hersteller von Marken wie Budweiser und Beck’s, veröffentlicht hat, seien unter den Erwartungen geblieben, berichtet Vrbsky. Der Bierdurst in den USA habe in der Wirtschaftskrise spürbar nachgelassen und das Ergebnis getrübt. Die Aktie geriet daraufhin unter Druck und notiert aktuell in Frankfurt bei 36,60 Euro. „Dennoch kann man die Aussichten als gut bezeichnen“, sagt der Skontroführer. Das Unternehmen habe seine ehrgeizigen Sparpläne von mehr als einer Milliarde US-Dollar erfolgreich umgesetzt und sei für die Zukunft gut gerüstet. „Ein großer Teil der durch die Fusion entstandenen Schulden ist abgebaut, das ist gut für die Marge und den Profit.“ Außerdem habe das Unternehmen Marktanteile in Brasilien gewonnen.</p>
<h4>Costco: erfolgreicher US-Einzelhändler</h4>
<p>Der US-amerikanische Einzelhändler Costco Wholesale (WKN 888351) hat laut Vorhauser erfreuliche Geschäftszahlen präsentiert. Der Gewinn des Unternehmens konnte auf 299 Millionen US-Dollar gesteigert werden, ebenso ist der Nettoumsatz auf 18,36 Milliarden US-Dollar gewachsen. Der Konzern gelte als Schlüsselindikator für den US-amerikanischen Einzelhandel. „Dort sieht es nach einer leichten Erholung aus“, meint Vorhauser. Insgesamt seien die Zahlen durchaus im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und der Aktienkurs schon vor der Veröffentlichung gut gelaufen. Seit Jahresanfang ist die Aktie von knapp 39 Euro auf heute 44,29 Euro gestiegen.</p>
<h4>A.P. Moeller Maersk mit erstem Verlust in der Firmengeschichte</h4>
<p>Wie so viele andere musste auch die größte Reederei der Welt, der dänische Mischkonzern A.P. Moeller Maersk (WKN 861837), Federn lassen. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte habe sie mit einem Verlust von 740 Millionen Euro rote Zahlen eingefahren. Noch im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro präsentiert. Schuld an dem Einbruch im Kerngeschäft seien die stark gesunkenen Frachtraten bei Containerschiffen. Auch die Ölsparte des Konzernriesen ist im roten Bereich. Die weit unter den Erwartungen liegenden Ergebnisse enttäuschten die Anleger und bescherten dem Kurs ein Minus von 5 Prozent, bei aktuellen 5.640 Euro. „Man muss sehen, wie sich das weiterentwickelt. Die Aktie ist in diesem Jahr schon um einiges gestiegen und ganze 13<br />
Prozent im Plus“, bemerkt Vrbsky. Das Unternehmen sehe trotzdem optimistisch in die Zukunft und rechne für das laufende Jahr wieder mit schwarzen Zahlen.</p>
<h4>Holcim: Zement für Indien</h4>
<p>Auch der schweizerische Baustoffhersteller Holcim (WKN 869898) hat die Folgen der Finanzkrise zu spüren bekommen. Das Geschäftsergebnis ist laut den veröffentlichten Quartalszahlen von 1,78 Milliarden Schweizer Franken auf 1,47 Milliarden gesunken, der Umsatz sogar um 16 Prozent geschrumpft. Die Nachfrage in Europa und den USA habe nachgegeben, dagegen würden sich die Märkte in Indien und China gut entwickeln. „Holcim ist mit 46 Prozent am indischen Zementhersteller Ambuja Cements beteiligt und will dort die Produktionskapazitäten erhöhen“, weiß Vorhauser. Für die Aktie ist das eine gute Nachricht. Denn nachdem das Schweizer Unternehmen seine Dividende von 2,58 auf 1,50 Schweizer Franken reduziert habe,</p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p>Normal<br />
0</p>
<p>MicrosoftInternetExplorer4</p>
<p><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<p>sei die Aktie zunächst um 3 Prozent gefallen. Dank<br />
des indischen Engagements konnte sich der Kurs wieder fangen und steht aktuell<br />
bei 50,40 Euro</p>
<h4>BYD: Kooperative für Elektroautos</h4>
<p>Von einer aktuellen Initiative des Daimler-Konzerns in China berichtet Vrbsky. Mit dem führenden chinesischen Batteriehersteller BYD (WKN A0M4W9) wolle Daimler unter einer neuen Marke im großen Stil Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt bauen. Der BYD-Konzern, der bereits seit 2003 Autos baut, will hierfür mit Daimler ein Joint-Venture und ein neues Technologiezentrum gründen. „Die Ankündigung</p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p>Normal<br />
0</p>
<p>MicrosoftInternetExplorer4</p>
<p><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<p>bei Anlegern für gute Stimmung gesorgt“, erklärt Vrbsky, „deutsche Autoexperten fürchten den Abgang wichtiger Kompetenzen nach Fernost.“ Der BYD-Aktie, die in Hongkong und in Frankfurt gehandelt wird, tun die Pläne offenbar gut; sie ist von 60 auf 64 Hongkong-Dollar gestiegen und steht aktuell in Frankfurt bei 6,10 Euro.</p>
<p>&#169; 4. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AIG</td>
<td>Versicherungen</td>
<td>USA</td>
<td><a title="A0X88Z" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US0268747849">A0X88Z</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Anheuser-Busch</td>
<td>Nahrungsmittel</td>
<td>USA</td>
<td><a title="A0N916" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US03524A1088">A0N916</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US46612J5074"></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Costco Wholesale</td>
<td>Handel</td>
<td>USA</td>
<td><a title="888351" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US22160K1051">888351</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=HK0883013259"></a></td>
</tr>
<tr>
<td>A.P. Moeller Maersk</td>
<td>Industrie</td>
<td>Dänemark</td>
<td><a title="861837" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=DK0010244508">861837</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=GB00B03MLX29"></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Holcim</td>
<td>Bauindustrie</td>
<td>Schweiz</td>
<td><a title="869898" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=CH0012214059">869898</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BYD</td>
<td>Automobilbranche</td>
<td>China</td>
<td><a title="A0M4W9" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=CNE100000296">A0M4W9</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=JP3854600008"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Zertifikate-Trends: Bärenmarkt nicht in Sicht</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 08:34:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[3. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die meisten Investoren verhalten sich derzeit im Handel mit Anlage- und Hebelprodukten weitgehend abwartend. Griechenlands angespannte Finanzlage mit der drohenden Bonitätsabstufung durch Rating-Agenturen scheint die Anlagelust zu vertreiben. „Im Vergleich zum Januar und Anfang Februar ist es ruhig geworden“, beobachtet Peter Bösenberg von der Société Générale. Die aktiven Akteure [...]


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<p>3. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die meisten Investoren verhalten sich derzeit im Handel mit Anlage- und Hebelprodukten weitgehend abwartend. Griechenlands angespannte Finanzlage mit der drohenden Bonitätsabstufung durch Rating-Agenturen scheint die Anlagelust zu vertreiben. „Im Vergleich zum Januar und Anfang Februar ist es ruhig geworden“, beobachtet Peter Bösenberg von der Société Générale. Die aktiven Akteure würden außerdem zu einer höheren Umschlagsfrequenz neigen, d.h. sie verkaufen auch schnell wieder bei entsprechender Marktlage. </p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/boesenberg_peter_120x125.jpg" /><span>Bösenberg</span></span></div>
<p>Die Stimmung spreche jedoch nicht für einen Bärenmarkt, sondern eher für eine Seitwärtstendenz. „Anleger sichern sich derzeit über reverse Short-Index-Tracker und Diskount-Zertifikate oder entsprechende Optionsscheine gegen fallende Kurse ab“, meint Bösenberg. Gekauft wurden beispielsweise ein Korridor-Discount-Zertifikat und ein reverses Bonus-Zertifikat auf den DAX (WKNs SG1L99, DB4CAK) und ein Discount-Zertifikat auf den Euro Stoxx 50 (WKN CB77HZ). Risikobereiter Anleger setzen auf einen Korridor-Optionsschein mit einer oberen und unteren Knock-out-Barriere auf den DAX (WKN SG1JX0). „Das ist etwas für spekulative Anleger, die sich derzeit eher an kürzeren Laufzeiten von drei bis sechs Monaten orientieren“, berichtet Bösenberg.</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/sattler_marcel_120x125.jpg" /><span>Sattler</span></span></div>
<p>Die klassischen Index-Tracker wie das sehr viel gehandelte Papier der Deutschen Bank (WKN 709335) werden eher verkauft. Gefragt seien defensive Strukturen mit Teilschutz, meldet Oliver Köchel von der Baader Bank. </p>
<p>Marcel Sattler von ICF Kursmakler beobachtet ähnliches. „Der DAX pendelt um 5.700 Punkte. 5.800 scheint ein größeres Hindernis zu sein.“ Gründe für einen weiteren Anstieg gäbe es nicht und auch größere Verkäufe würden nicht getätigt. „Man setzt auf einen Seitwärtsmarkt. </p>
<h4>Verstärkte Nachfrage nach Soft-Conmmodities </h4>
<p>Während die Nachfrage nach Produkten auf Edelmetalle eher etwas rückläufig sei, wie Köchel durch gibt, beobachtet Bösenberg eine verstärkte Nachfrage nach Produkten auf Soft Commodities, also Getreide oder Zucker. Gekauft werden beispielsweise Korridor-Optionsscheine (WKNs SG1MRX und SG1K9M) auf die beiden Basiswerte. </p>
<h4>Quartalberichte geben Ideen</h4>
<p>„Wenn Unternehmensergebnisse kommen, beobachten wir Nachfrage in Produkten auf deren Aktien“, erzählt Köchel. So werden zum Beispiel Discounter oder Bonus-Zertifikate auf Bayer oder Stada gekauft. Spekulative Anleger setzen sich mit Lufthansa auseinander (WKN DZ02H0).</p>
<h4>Euro-Bewegung reizt</h4>
<p>Der Euro, der in den vergangenen Tagen gegenüber dem US-Dollar kräftig gefallen ist und satte Bewegungen zeigt, ist für spekulative Anleger immer ein beliebtes Zielobjekt. Auch die Verschiebungen gegenüber dem Yen (WKN TB84JE) wird genutzt. Gegenüber dem Britischen Pfund hat die europäische Gemeinschaftswährung zugelegt. Auch dies behalten einige Anleger im Auge. </p>
<p>&#169; 3. März 2010/Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Zertifikate-Trends: Kein Bärenmarkt lauert</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 14:09:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>3. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die meisten Investoren verhalten sich derzeit im Handel mit Anlage- und Hebelprodukten weitgehend abwartend. Griechenlands angespannte Finanzlage mit der drohenden Bonitätsabstufung durch Rating-Agenturen scheint die Anlagelust zu vertreiben. „Im Vergleich zum Januar und Anfang Februar ist es ruhig geworden“, beobachtet Peter Bösenberg von der Société Générale. Die aktiven Akteure würden außerdem zu einer höheren Umschlagsfrequenz neigen, d.h. sie verkaufen auch schnell wieder bei entsprechender Marktlage. </p>
<p>Die Stimmung spreche jedoch nicht für einen Bärenmarkt, sondern eher für eine Seitwärtstendenz. „Anleger sichern sich derzeit über reverse Index-Tracker, Diskount-Zertifikate oder entsprechende Optionsscheine gegen fallende Kurse ab“, meint Bösenberg. Gekauft wurden beispielsweise ein Korridor-Discount-Zertifikat und ein reverses Bonus-Zertifikat auf den DAX (WKNs SG1L99, DB4CAK) und ein Discount-Zertifikat auf den Euro Stoxx 50 (WKN CB77HZ). Risikobereiter Anleger setzen auf einen Knock-out-Schein mit einer oberen und unteren Knock-out-Barriere auf den DAX (WKN SG1JX0). „Das ist etwas für spekulative Anleger, die sich derzeit eher an kürzeren Laufzeiten von drei bis sechs Monaten orientieren“, berichtet Bösenberg. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/sattler_marcel_120x125.jpg" /><span>Sattler</span></span></div>
<p>Die klassischen Index-Tracker wie das sehr viel gehandelte Papier der Deutschen Bank (WKN 709335) werden eher verkauft. Gefragt seien defensive Strukturen mit Teilschutz, meldet Oliver Köchel von der Baader Bank. </p>
<p>Marcel Sattler von ICF Kursmakler beobachtet ähnliches. „Der DAX pendelt um 5.700 Punkte. 5.800 scheint ein größeres Hindernis zu sein.“ Gründe für einen weiteren Anstieg gäbe es nicht und auch größere Verkäufe würden nicht getätigt. „Man setzt auf einen Seitwärtsmarkt. </p>
<p><bR></p>
<h4>Verstärkte Nachfrage nach Soft-Conmmodities </h4>
<p>Während die Nachfrage nach Produkten auf Edelmetalle eher etwas rückläufig sei, wie Köchel durch gibt, beobachtet Bösenberg eine verstärkte Nachfrage nach Produkten auf Soft Commodities, also Getreide oder Zucker. Gekauft werden beispielsweise Korridor-Optionsscheine (WKNs SG1MRX und SG1K9M) auf die beiden Basiswerte. Ebenso werden Produkte auf Erdöl gehandelt.</p>
<h4>Quartalberichte geben Ideen</h4>
<p>„Wenn Unternehmensergebnisse kommen, beobachten wir Nachfrage in Produkten auf deren Aktien“, erzählt Köchel. So werden zum Beispiel Discounter oder Bonus-Zertifikate auf Bayer oder Stada gekauft. Spekulative Anleger setzen sich mit Lufthansa auseinander (WKN DZ02H0).</p>
<h4>Euro-Bewegung reizt</h4>
<p>Der Euro, der in den vergangenen Tagen gegenüber dem US-Dollar kräftig gefallen ist und satte Bewegungen zeigt, ist für spekulative Anleger immer ein beliebtes Zielobjekt. Auch die Verschiebungen gegenüber dem Yen (WKN TB84JE) wird genutzt. Gegenüber dem Britischen Pfund hat die europäische Gemeinschaftswährung zugelegt. Auch dies behalten einige Anleger im Auge. </p>
<p>&#169; 3. März 2010/Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Fonds: Nischen wie Gold und BRIC gefragt</title>
		<link>http://trading-cfd.info/fonds-nischen-wie-gold-und-bric-gefragt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 15:24:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[23. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Dass allmählich Ruhe in den Markt kommt, zeigen die steigenden Nettozuflüsse in Investmentfonds, die die EZB nun für das Jahr 2009 veröffentlicht hat, wie die Börsen-Zeitung berichtet. Allen voran sind Aktienfonds gewachsen, gefolgt von Immobilien- und Rentenfonds. Einzig die Geldmarktfonds hätten verwaltetes Vermögen verloren, was in das Erholungsszenario passt. [...]


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<p>23. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Dass allmählich Ruhe in den Markt kommt, zeigen die steigenden Nettozuflüsse in Investmentfonds, die die EZB nun für das Jahr 2009 veröffentlicht hat, wie die Börsen-Zeitung berichtet. Allen voran sind Aktienfonds gewachsen, gefolgt von Immobilien- und Rentenfonds. Einzig die Geldmarktfonds hätten verwaltetes Vermögen verloren, was in das Erholungsszenario passt. </p>
<p>Mit etwas kurzfristigerer Brille ist an der Börse Frankfurt derzeit Bewegung bei Portfolios mit Goldaktien zu beobachten, aber auch in stabilen Geldmarktfonds. Insgesamt sei die Richtung aber unklar: „Momentan herrscht hier König Zufall“, meint Frank Wöllnitz von ICF Kursmakler zum Anlegerverhalten.</p>
<h4>Überwiegend Käufe bei Goldaktienfonds</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/mueller-raidt_120x125.jpg" /><span>Müller-Raidt</span></span></div>
<p>Die Angst vor den Folgen der hohen Staatsverschuldung Griechenlands und anderer Euro-Länder lasse die Anleger wieder zu Goldaktien greifen, glaubt Vanessa Müller-Raidt von der Baader Bank. Käufe hat die Spezialistin beispielsweise beim Stabilitas &#8211; Pacific Gold+Metals P (WKN A0ML6U) gesehen. Der Fonds investiert schwerpunktmäßig in Aktien von Unternehmen, die Gold und andere Edelmetalle fördern und verarbeiten, aber auch in Aktien anderer Rohstoffe wie Öl, Gas und Eisenerz. „Die breitere Aufstellung ist bei vielen Investoren beliebter“, weiß Müller-Raidt, „Eine kurzfristige Anlage in reine Goldaktien bleibt bei der aktuellen Seitwärtsbewegung eine spekulative Geschichte.“ Beliebt sei diese Woche auch der relativ neue Earth Gold Fund (WKN A0Q2SD) gewesen. „Der Fonds hat Potential, die Leute sehen ihn als gute Anlage.“ Verkauft hätten die Anleger den DWS Goldminenaktien Typ O (WKN 976982). </p>
<h4>Geldmarktfonds gesucht</h4>
<p>Relativ viele Käufe konnte Müller-Raidt in den vergangenen Tagen bei Geldmarktportfolios und Fonds mit festverzinslichen Wertpapieren beobachten. „Das ist eine der sicheren Anlageformen; richtig spekulativ ist es nicht, was Anleger jetzt machen. Die meisten warten ab, was demnächst passiert“, erläutert die Spezialistin. So haben einige Investoren Anteile des Deutsche Postbank Euro Cash (WKN 979779) auf ihrem Einkaufszettel gehabt. Die Anlageschwerpunkte des Fonds liegen im Bereich öffentlicher Anleihen, Pfandbriefe und Schuldverschreibungen von Banken. Gekauft worden sei auch der DWS Geldmarkt Plus (WKN 847423). Der Fonds setze auf Anlagen mit kurzer Restlaufzeit und besitze daher ein relativ niedriges Zinsänderungsrisiko.</p>
<h4>Interesse an südostasiatischen Fonds</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/woellnitz_120x125.jpg" /><span>Wöllnitz</span></span></div>
<p>Verstärkt gekauft haben laut Wöllnitz die Investoren den SISF BRIC (WKN A0HG8K). „Hier ging es schon etwas lebhafter zu, auch wenn die Umsätze immer noch gering sind“, bemerkt Wöllnitz. Nachfrage habe es auch bei dem in US-Dollar notierten JF India A (WKN 974541) gegeben. „In dem Produkt ist immer etwas Bewegung“, weiß Wöllnitz. Einige Investoren hätten sich in noch exotischere Regionen vorgewagt und Fondsanteile des Fidelity Funds &#8211; Indonesia Fund A (WKN 974129) gekauft. Der Fonds investiert in indonesische Nebenwerte und setzt den Schwerpunkt auf Unternehmen, die sich nach Ansicht des Managements die zunehmende Liberalisierung der Wirtschaft Indonesiens zu Nutze machen.</p>
<p></p>
<h4>Verkäufe von Anteilen an Solaraktien-Portfolios</h4>
<p>Anleger trennen sich z. B. vom BGF New Energy Fund A2 USD (WKN 630940). Seit heute Vormittag stünden die Zeichen für Unternehmen, die in erneuerbare Energien investieren, nicht so gut. Angesichts fallender Anlagenpreise habe die Koalition eine zusätzliche Senkung der Förderungen für Solarenergie beschlossen. „Das Argument heißt Überförderung. Jetzt ist die Branche natürlich verunsichert und spricht von mehreren zehntausend gefährdeten Arbeitsplätzen“, berichtet Wöllnitz.</p>
<p>&#169; 23. Februar 2010/Margarethe Dawo, Edda Vogt</p>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des Fonds</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>STABILITAS &#8211; PACIFIC GOLD+METALS P</td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0290140358" title="A0ML6U">A0ML6U</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Earth Gold Fund UI </td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE000A0Q2SD8" title="A0Q2SD">A0Q2SD</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Goldminenaktien Typ 0</td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009769828" title="976982">976982</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Deutsche Postbank EURO Cash</td>
<td>Geldmarkt(nahe)fonds </td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009797795" title="979779">979779</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Geldmarkt PLUS</td>
<td>Geldmarkt(nahe)fonds </td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0008474230" title="847423">847423</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>SISF BRIC (Brazil, Russia, India, China) A thesaurierend</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0228659784" title="A0HG8K">A0HG8K</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>JF India A (dist) &#8211; USD</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0058908533" title="974541">974541<br />
            </a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Fidelity Funds &#8211; Indonesia Fund A (USD) </td>
<td>Aktienfonds Umwelttechnologie</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0055114457" title="974129">974129</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>BGF New Energy Fund A2 USD </td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0124384867" title="630940">630940</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Devisen: Der Euro wird wieder kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:29:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>18. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die am Markt in Derivaten aktiven Investoren glauben mehrheitlich nicht an einen weiteren Verfall des Euro gegenüber dem US-Dollar. Einige Investoren setzen auf einen Anstieg. „Der Euro hat einen gewaltigen Vertrauensverlust erlitten. Kaum ein Investor war vorbereitet und entsprechend positioniert“, fasst Atakan Sahin von der Baader Bank zusammen. Nun würden die Investoren beim Euro auf einen Anstieg gegenüber dem US-Dollar setzen (WKN DB6TWB). „Kaum einer spielt das „worst-case-Szenario“, dass andere Staaten der Eurozone ähnlich wie Griechenland am Tropf hängen werden und infolgedessen das Vertrauen in den Euro weiter fällt.“ Sven Titze von ICF Kursmakler sieht ebenfalls einige Aktivitäten beim Euro/US-Dollar als Underlying. Es seien jedoch beide Seiten aktiv, d.h. sowohl Investoren, die an eine Erholung des Euro gegenüber dem US-Dollar glauben als auch solche, die denken, es geht noch weiter abwärts mit der Gemeinschaftswährung.</p>
<h4>Hat der Euro eine Talsohle erreicht?</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/titze_sven_120x125.jpg" /><span>Titze</span></span></div>
<p>Die Finanzschwierigkeiten Griechenlands und einiger anderer Peripheriestaaten ließ das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung in den Keller sacken. „2009 noch war der Euro die Lieblingsalternative zum US-Dollar und er erreichte ein Hoch von 1,50 US-Dollar, bis Griechenland und seine fiskalischen Probleme die Schlagzeilen füllten“, schreibt ETF Securities in einem Research-Bericht zu Währungen. Der Druck auf den Euro werde durch die „Exit-Strategie des leichten Geldes“, an der die Europäische Zentralbank festhält, nicht kleiner.</p>
<p>Allerdings müsse man den Fall des Euros genauer betrachten. Die momentane Stärke des US-Dollars fuße auf dem Vertrauensverlust gegenüber dem Euro. „Die Euro-Skepsis halte ich für überzogen, weil ein kleines Land große Schlagzeilen macht. Griechenlands Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone beträgt gerade mal 3 Prozent“, erläutert Sebastian Wanke von der Deka-Bank. Und im Moment sei der Schuldenstand der USA vergleichbar mit dem der Eurozone. Doch 2010 und 2011 sollte das Defizit nur noch die Hälfte von dem der USA ausmachen.</p>
<p>Die Sorge, dass Griechenlands Schuldenkrise um sich greift und wesentlich größere Volkswirtschaften der Euro-Zone ebenfalls in Verruf bringt, sei nicht haltbar. „Spanien, das als weiterer Problemkandidat gehandelt wird, steht tatsächlich nicht so schlecht da. Der Schuldenstand beträgt 55 Prozent des BIPs. Die Spanier können sich ein paar Jahre Defizite leisten. Und Spaniens Haushaltsprobleme sind nicht allein struktureller Natur, auch die Konjunktur ist auch sehr stark eingebrochen.“</p>
<h4>Währungsgewinne aus Down Under</h4>
<p>Andere Währungen werden zumindest im Handel mit Zertifikaten derzeit kaum angefasst, teilt Sahin mit. Bei den Währungsanleihen dagegen strecken Investoren die Fühler in Richtung Australien aus. Der Australische Dollar war die Währung der G10-Staaten, die sich am besten entwickelt hat. Gegenüber dem Euro konnte er mehr als 20 Prozent zulegen.</p>
<p>„Australien war der einzige G10-Staat, dessen Wirtschaft nicht in der Folge der Finanzkrise in eine Rezession verfallen ist. Die australische Zentralbank musste Ende 2009 die Zinsen erhöhen“, sagen die Analysten von ETF Securities. Das Land hänge stark an der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas und die Rohstoffe seien im wahrsten Sinne des „Wortes Gold wert“, wie Wanke meint, da China und auch Indien für ihren Rohstoffbedarf auf die Weltmärkte zugreifen müssten. „Australien erlebt einen enormen Boom und hat kaum wirtschaftliche Schwäche gezeigt. Die Zinsen müssen höher gehalten werden, um die Nachfrage zu dämpfen“, berichtet der Währungsexperte. Der Austral-Dollar dürfte in den kommenden Jahren eine der Währungen sein, die gegenüber anderen gewinnen, da sowohl realwirtschaftlich als auch finanzwirtschaftlich wegen der höheren Zinsen Australische Dollar nachgefragt würden.</p>
<h4>Neuseeland schlägt sich noch besser</h4>
<p>Ähnliches ist auch vom Neuseeland-Dollar zu berichten, doch die hohen Erträge sind auch mit einem erheblichen Risiko verknüpft. „Die hohe Volatilität des Neuseeland-Dollars wurde 2009 nur von der Schwedischen Krone getoppt. Extreme Höhen und Tiefen habe die Währung gegenüber dem US-Dollar durchlaufen und sei mit einem Plus von 30 Prozent ins neue Jahr gestartet. Doch Vorsicht: Rendite-Sucher in Neuseeland könnten sich an einem zweischneidigen Schwert verletzen, meinen die Analysten von ETF Securities. Die Währung gewinne mit der sich verbessernden ökonomischen Aussicht, der Erwartung steigender Zinsen und einer soliden fiskalischen Lage. Doch die starke Abhängigkeit der Wirtschaft von den Rohstoffpreisen und die historisch hohe Volatilität der Währung mache den Neuseeland-Dollar anfälliger für eine Bewegung nach unten, wenn Risiko-Aversion wieder eine größere Rolle spielt.</p>
<h4>Im sicheren Hafen suchen wenige Schutz</h4>
<p>Die klassische, stabile und als sicherer Hafen dienende Währung – der Schweizer Franke – zeigt tatsächlich ziemlich unbewegliches Wasser in diesen stürmischen Zeiten. Der Risiko-Appetit der Investoren war zu hoch in den vergangenen Wochen und die Rendite aus der Schweiz zu gering. Das könnte sich 2010 eventuell ändern, wenn die Risiko-Aversion weiter zunimmt und die Investoren ihr Schifflein im trockenen haben wollen.</p>
<p>&#169; 18. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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