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	<title>Trading CFD &#187; Deutschland</title>
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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Konstruktionsfehler in der Währungsunion</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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Hüfner<br />
</span></div>
<p>26. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt).Vor ein paar Tagen mailte mir ein New Yorker Hedgefonds-Manager (mit dem ich mich ab und zu austausche) voller Mitgefühl: &#8220;Don&#8217;t worry about the Greeks. They will just do fine. It&#8217;s the Germans who need our sympathy.&#8221; Die Fronten im Streit in der Währungsunion haben sich verschoben. Manchmal sieht es so aus, als seien es nicht mehr die Griechen, die an den Spannungen schuld sind, sondern die Deutschen. Und zwar nicht, weil sie nicht für die Griechen zahlen wollen, sondern weil sie angeblich eine falsche Wirtschaftpolitik betreiben. Als Ökonom, der die Anpassungen der Bundesrepublik in den letzten Jahren im Grundsatz begrüßt hat, fühle ich mich in einer etwas merkwürdigen Situation. Haben wir da doch etwas falsch gemacht?</p>
<p>Natürlich geht es in der Debatte nicht nur um sachliche Argumente. Es ist vor allem ein Pokern um öffentliche Mittel für die Griechen. Da klingt es natürlich besser, wenn die französische Finanzministerin den Deutschen eine falsche Wirtschaftspolitik vorwirft, als wenn Athen über mangelnde Reparationszahlungen aus dem Zweiten Weltkrieg klagt. Es geht aber nicht nur um Geld. Dahinter steht ein grundsätzliches Problem der Konstruktion der Europäischen Währungsunion.</p>
<p>Unterschiedliche Ansätze der Wirtschaftspolitik gibt es immer. In einer Währungsunion geht es nicht darum, sie als richtig oder falsch zu klassifizieren. Die Kunst ist es, die Positionen so zu kanalisieren, dass sie nicht zur Spaltung führen, sondern zu einer gemeinsamen Lösung. Im Euroraum ist das bei der Geldpolitik hervorragend gelungen. Alle Mitglieder haben ihre geldpolitische Souveränität an die Europäische Zentralbank abgegeben. In Frankfurt treffen sich die nationalen Notenbanken alle zwei Wochen und beschließen die gemeinsame Politik. Dabei gibt es natürlich auch Meinungsverschiedenheiten. Sie werden aber diskutiert und münden in einen Kompromiss, dem alle zustimmen müssen.</p>
<p>Nun hängt die Stabilität der Währungsunion aber nicht nur von der Geldpolitik ab. Das wird gerade in diesen Wochen deutlich. Auch die Fiskal- und Wirtschaftspolitik spielen eine Rolle. Hier ist die Koordination der unterschiedlichen nationalen Konzepte aber bei weitem nicht so gut gelungen.</p>
<p>Im Prinzip könnte man es hier so wie bei der Geldpolitik machen: Man schafft eine Wirtschaftsregierung, in der Vertreter der nationalen Regierungen über eine gemeinsame Politik für die Union entscheiden. Die Nationalstaaten übertragen diesem Institut ihre eigene Souveränität. Die operative Ausführung der Politik kann dann durchaus bei den nationalen Regierungen liegen. So wie es in vielen Nationalstaaten gehandhabt wird. </p>
<p>Das wäre die sauberste Lösung. Sie ist jedoch bei der Fiskal- und Wirtschaftspolitik viel schwerer zu realisieren. Zum einen würde dadurch das Budgetrecht der nationalen Parlamente ausgehebelt. Das aber ist ein Kernstück der parlamentarischen Demokratie. Zum anderen berührt die Fiskal- und Wirtschaftspolitik – mehr als die Geldpolitik – essentielle Interessen der Regierungen und der Wähler. Wie viel Geld steht für die Sozialausgaben zur Verfügung, was bekommen Schulen und Universitäten und wie viel wird für Straßen und Brücken ausgegeben? Diese Entscheidungen will, jedenfalls derzeit, keiner der EU überlassen. Die Europäische Zentralbank ist darüber sicher auch nicht ganz unglücklich. Sie bekäme sonst eine Institution an die Seite gestellt, die ihre Unabhängigkeit gefährden könnte.</p>
<p>Daher hat man sich bei der Einführung des Euro gegen eine Wirtschaftsregierung entschieden. Die unterschiedlichen wirtschaftspolitischen Konzepte werden nicht in gemeinsamer Runde zusammengeführt und entschieden. Es gibt vielmehr nur eine lose Koordination. Sie geschieht in den monatlichen Treffen der Eurogruppe der Finanzminister. Gleichzeitig gibt es Leitplanken, die krasse Fehlentwicklungen vermeiden sollten. Das sind die Maastricht-Kriterien für die Höhe der öffentlichen Defizite (nicht mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts) und der Gesamtverschuldung (nicht mehr als 60 %).</p>
<p>Es war von vornherein klar, dass ein solches System nur eine zweitbeste Lösung sein kann. Ein Nachteil ist, dass die Leitplanken asymmetrisch konstruiert sind. Sie begrenzen nur die Defizite, nicht aber die Überschüsse. </p>
<p>Dadurch ergibt sich eine in der Tendenz deflationäre Grundstruktur. Ein anderer Nachteil ist, dass man die Wirkung unterschiedlicher Wirtschaftspolitiken immer erst sieht, wenn die Ungleichgewichte entstanden sind, das Kind also schon in den Brunnen gefallen ist. Bei unterschiedlichen Geldpolitiken zeigen sich die Effekte immer schon in Sekundenschnelle an den Märkten. Ein dritter ist, dass in diesem System die größeren Länder mehr Einfluss haben als die kleineren. Es ist hier so wie im richtigen Leben. Wenn zwei so unterschiedliche Länder wie Griechenland und Deutschland in derselben Gemeinschaft sind, dann muss sich schon allein wegen der Größe Griechenland an Deutschland anpassen und nicht umgekehrt. Damit ist Ärger vorprogrammiert. In der EZB ist das anders. Dort wird nach Köpfen abgestimmt. </p>
<p>Was wir jetzt erleben ist die logische Konsequenz dieses Systems. Eine solche Auseinandersetzung war zu erwarten. Sie ist, wenn keiner es darauf anlegt, keine Katastrophe. Überraschend ist eher, dass sie in der bisherigen Geschichte des Euro so selten vorgekommen ist. Die Deutschen sollten sich nicht beklagen. Sie haben sich selbst gegen die Wirtschaftsregierung ausgesprochen. Sie sind es auch, die am meisten von dem derzeitigen Modell profitieren. Jetzt müssen sie auch mal Kritik aushalten.</p>
<p>Wer diesen Streit nicht will, muss für eine Wirtschaftsregierung eintreten. Sie wäre besser und logischer als alles, was derzeit als Ersatzlösung diskutiert wird (Europäischer Währungsfonds, Ausschlussklauseln für einzelne Mitglieder, Aufhebung des &#8220;Bailout&#8221;-Verbots etc.). Es ist bemerkenswert, dass sich die Fronten in der Frage der Wirtschaftsregierung in letzter Zeit etwas gelockert haben. Vor allem die deutsche Bundeskanzlerin zeigte sich zuletzt etwas aufgeschlossener. Man sollte das aber nicht überinterpretieren. Wir sind noch meilenweit davon entfernt, Souveränität an eine Wirtschaftsregierung abzugeben.</p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Der Streit um die richtige Wirtschaftspolitik belastet die Devisenmärkte und kann zu einer weiteren Abwertung des Euro führen. Man sollte das aber nicht dramatisieren. Es ist nicht das Ende des Euro. Keiner will aus dem Euro austreten. Alle wissen, dass eine Währung in der heutigen arbeitsteiligen Welt nichts ist, was man wie ein Hemd wechseln kann. </p>
<p>&#169; 26. März 2010 / Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>DAX-Sentiment: Aktien zeigen innere Stärke und die Bullen keine Angst</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:04:29 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Goldberg Die Sentimentanalyse zum Anhören: Podcasts (mp3) TecDAX-Sentiment Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren 24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fast schon könnte man geneigt sein zu behaupten, der DAX habe eine verlorene Woche hinter sich. Doch zu diesem Schluss wird vor allem der gelangen, der sich den Stand des Börsenbarometers nur am Tage unserer Stimmungserhebung [...]


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Goldberg</span></span></div>
<div>
<p><strong>Die Sentimentanalyse zum Anhören:</strong> </p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=180&amp;PodcastID=7" title="Podcasts (mp3)">Podcasts (mp3)</a> </li>
</ul>
<p><strong>TecDAX-Sentiment</strong> </p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4686" title="Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren">Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren</a> </li>
</ul>
</div>
<p>24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fast schon könnte man geneigt sein zu behaupten, der DAX habe eine verlorene Woche hinter sich. Doch zu diesem Schluss wird vor allem der gelangen, der sich den Stand des Börsenbarometers nur am Tage unserer Stimmungserhebung ansieht. Und diesbezüglich gibt es keine Veränderung. Immerhin, könnte man einwenden, wer richtig gut war, konnte sich zwischenzeitlich rund 1,5 Prozent günstiger als heute mit Standardwerten eindecken. Aber diese letztlich doch kleine Korrektur konnte niemanden so recht aus dem Unterholz hervorlocken – auch nicht die institutionellen Investoren der Börse Frankfurt, so dass unser Bull/Bear-Index einen marginalen Dämpfer versetzt bekam, der unter dem Begriff einer statistischen Ungenauigkeit verbucht werden könnte. </p>
<p>Unter dem Strich erstaunt dennoch, dass die negativen Signale, ausgehend vor allem vom Kurs der Gemeinschaftswährung, von den Börsianern bislang ignoriert wurden. Denn der Euro hat während des Berichtszeitraums etwa gegenüber dem US-Dollar gut drei Prozent seines Wertes verloren, was in früheren Zeiten – man denke allein einmal an den Januar dieses Jahres – nicht spurlos am deutschen Aktienmarkt vorbei gegangen wäre. Aber es scheint gegenüber dem Anfang dieses Quartals einen signifikanten Unterschied zu geben: Die jüngste Attacke gegen den Euro ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf langfristige Kapitalabflüsse aus Deutschland bzw. Europa zurückzuführen, sondern vielmehr das Resultat anderer Kräftespiele, die bislang sowohl am Aktien- als auch am deutschen Rentenmarkt keine Spuren hinterließen. </p>
<p>Wenn man jedoch bedenkt, dass nicht nur die Haltung der Bundeskanzlerin gegenüber einer Hilfe im Falle Griechenlands sehr unterschiedlich wahrgenommen wird, oder auch die vermehrte Kritik, Deutschland habe seinen Exportüberschuss durch übertriebenes Sparen auf dem Rücken anderer Nationen erwirtschaftet, kann man sich nur wundern, wie stark der Aktienmarkt eigentlich sein muss. Auch wenn man sich hierzulande nicht gerne sagen lässt, man solle mehr für den Konsum tun, etwa durch Lohnerhöhungen oder Steuersenkungen, wird eines tunlichst übersehen: Der deutsche Exportüberschuss könnte auch anders gesenkt werden. Etwa, wenn die defizitären Nationen Europas mehr sparen würden. Egal aber, ob die Deutschen eine ihrer größten Tugenden, das Sparen, bleiben ließen oder die Undisziplinierten doch noch aufs Ausgeben verzichteten. Letztlich liefe alles doch nur auf die Frage hinaus, ob man zur Lösung dieser Ungleichgewichte Inflation oder lieber Deflation in Kauf nehmen möchte. </p>
<div>
<p><strong>Die Sentimentanalyse im TV:</strong><br />
Jeden Donnerstag</p>
<ul>
<li>11.15 Uhr auf n-tv </li>
<li>14.10 / 18.05 Uhr auf DAF </li>
</ul>
</div>
<p>Wenn die Aussichten für die Akteure also so ungewiss und im Zweifel sogar negativ sind, muss man sich wundern, dass man angesichts eines DAX, der mit den Jahreshochs flirtet, nicht mehr Aktienverkäufe zu sehen bekommen hat. Denn bullish ist das Gros der Akteure schon seit ein paar Wochen. Selbst wenn man sich an die Causa Griechenland und alle damit verbundenen Ansteckungsrisiken gewöhnt haben sollte, stellt sich die Frage nach Gewinnmitnahmen. Offenbar sind die zugrundeliegenden Positionen aber relativ gering, so dass man es mit derlei Aktivitäten nicht eilig hat. Ein weiteres Indiz also, dass wir nicht mit großer Dynamik am Aktienmarkt rechnen können. </p>
<p>Joachim Goldberg, cognitrend </p>
</p>
<div>
<h2>Verhältnis Optimisten zu Pessimisten</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th></th>
<th>Bullish</th>
<th>Bearish</th>
<th>Neutral</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Total</td>
<td>52 %</td>
<td>28 %</td>
<td>20 %</td>
</tr>
<tr>
<td>ggü. letzter Erhebung</td>
<td>- 1 %</td>
<td>+ 1 %</td>
<td>+ 0 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div><span><span></p>
<h2>DAX-Stimmungskurve</h2>
<p></span><img alt="DAX-Stimmungskurve" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Document/Sentiment/DAX Sentiment/dax_sentiment_20100324_584_210.gif" /><span><br />
Stand DAX 24.03.2010, 12:00 Uhr: 6.000 Punkte (+ 0 % gegenüber der letzten Erhebung)</span></span></div>
</p>
<div>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=376" title="Erhebungsregeln für Stimmungsindikatoren">Erhebungsregeln für Stimmungsindikatoren</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=185" title="Alle Analysen des DAX- und TecDAX-Sentiment">Alle Analysen des DAX- und TecDAX-Sentiment</a> </li>
<li><a href="http://www.cognitrend.de/de/index.php" title="Zur Homepage von cognitrend (www.cognitrend.com)" target="_blank">Zur Homepage von cognitrend (www.cognitrend.com)</a> </li>
</ul>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETFs: „Gelassen positive“ Stimmung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:03:48 +0000</pubDate>
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<div>
<p><strong>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4684" title="Fonds-Marktbericht">Fonds-Marktbericht</a> </li>
<li>ETF-Marktbericht </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4682" title="Statistiken">Statistischer Rückblick</a> </li>
</ul>
</div>
<p>23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der DAX schlägt sich zwar wacker, die 6.000 Punkte wurden schon mehrfach überschritten, echte Begeisterung kommt aber nicht auf. Das gilt auch für die ETFs: Es bleibt ruhig im Handel mit den Indexfonds. „Wir sehen wenig Volumen“, berichtet Eric Wiegand von der Deutschen Bank. Das Geschäft sei durchwachsen, Käufe und Verkäufe hielten sich die Waage. Diese Einschätzung teilt auch Andreas Bartels von der Commerzbank: „Es fehlt die Richtung. Wir beobachten vor allem Portfolioumschichtungen“. Als „gelassen positiv“ beschreibt Bernardus Roelofs von Flow Traders die Stimmung. Die Käufe überwiegen seiner Ansicht nach zwar, einige Marktteilnehmer nutzten die hohen Kurse aber auch für Gewinnmitnahmen. </p>
<h4>Griechenland-Sorgen halten an</h4>
<p>Die Probleme Griechenlands halten Roelofs zufolge den Markt weiter in der Schwebe: „Die Unsicherheit ist unverändert da“, urteilt der Market Maker. Bei den ETFs auf den Euro Stoxx, etwa von iShares (WKN 935927 und 593395), Lyxor (WKN 798328) oder db x-trackers (WKN DBX1ET), sowie den DAX (WKN 593393) beobachtet er vor allem Zu-, aber auch Abflüsse. Zugreifen würden Investoren darüber hinaus beim iShares S&amp;P 500 (WKN 264388), während der Amundi ETF MSCI USA (WKN A0REJY) eher auf der Verkaufsliste stehe. Laut Commerzbank zeigen sich die Anleger bei ETFs auf US-amerikanische und kanadische Indizes hingegen durchweg kauffreudig. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><br />
Roelofs</span></div>
<p>Angesichts dieser Marktlage finden auch Short-Produkte, etwa auf den DAX (WKN DBX1DS), ihre Anhänger, wie Eric Wiegand außerdem meldet. An der Börse Frankfurt war der Short-DAX von db x-trackers in den vergangenen fünf Handelstagen nach dem iShares DAX dann auch das Produkt mit den zweithöchsten Umsätzen.</p>
<h4>Mit Health Care-Verkäufen aufs falsche Pferd gesetzt</h4>
<p>Bei den Sektoren-ETFs wurde so mancher Anleger zuletzt auf dem falschen Fuß erwischt, das berichtet zumindest Bernardus Roelofs. Einige hätten sich in Erwartung des Scheiterns der US-Gesundheitsreform nämlich von Health Care-ETFs getrennt, etwa dem Lyxor ETF Stoxx 600 Health Care (WKN LYX0AS). Nachdem Obama für seine Pläne im Repräsentantenhaus eine Mehrheit gefunden hat, könnten diese Unternehmen nun profitieren, meint Roelofs. Eindeckungen habe es im Übrigen beim iShares Stoxx 600 Industrial Goods &amp; Services Swap (WKN A0F5T4), beim Lyxor ETF Privex (WKN LYX0BH) und beim iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap (WKN A0H072) gegeben. </p>
<p>Von Interesse an Indexfonds, die die Entwicklung von Industriegüteraktien abbilden, berichten auch andere Market Maker, Eric Wiegand nennt als Beispiel den db x-trackers DJ Stoxx 600 Industrial Goods (WKN DBX1F0). Die Commerzbank weiß darüber hinaus noch von Positionierungen bei Versicherungs- und Technologie-ETFs sowie Abflüssen aus Chemie- sowie Öl- und Gas-Indexfonds. „Die Volumina sind aber auch hier eher niedrig“, bemerkt Andreas Bartels. </p>
<h4>Mäßige Umsätze bei Schwellenländer-ETFs</h4>
<p>Das Interesse an Schwellenländern ist weiter da, es gibt aber auch weniger begehrte Emerging Markets-ETFs. Laut Roelofs war etwa der breit aufgestellte iShares MSCI Emerging Markets (WKN A0HGZT) gesucht, während Asien-ETFs zum Teil gekauft (WKN DBX1MA), zum Teil aber auch verkauft (WKN LYX0AB) wurden. Der Deutschen Bank zufolge überwiegen im Moment sogar die Abflüsse bei den Schwellenländerprodukten. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/Wiegand_e_120x125.jpg" /><br />
Wiegand<br />
</span></div>
<h4>Renten-Indexfonds wenig begehrt</h4>
<p>Unverändert abgestoßen werden Geldmarkt-ETFs, wie Eric Wiegand registriert. Auch von Renten-Indexfonds am langen Ende, etwa dem db x-trackers II iBoxx Sovereigns Eurozone 5-7 (WKN DBX0AF) oder dem db x-trackers II iBoxx Sovereigns Eurozone 7-10 (WKN DBX0AG), trennten sich Anleger tendenziell. </p>
<p>&#169; 23. März 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=IE0008471009" title="935927">935927</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933956" title="593395">593395</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ EURO STOXX 50</td>
<td>Aktienfonds Eurozone </td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0007054358" title="798328">798328</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ EURO STOXX ETF </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0380865021" title="DBX1ET">DBX1ET</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DAX (DE) </td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933931" title="593393">593393</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares S&amp;P 500</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0002643889" title="264388">264388</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Amundi ETF MSCI USA </td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010688275" title="A0REJY">A0REJY</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers ShortDAX ETF </td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106241" title="DBX1DS">DBX1DS</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ STOXX 600 Health Care</td>
<td>Aktienfonds Gesundheit &amp; Pharma</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010344879" title="LYX0AS">LYX0AS</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ STOXX 600 Industrial Goods &amp; Services Swap (DE)</td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0F5T44" title="A0F5T4">A0F5T4</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Privex </td>
<td>Aktienfonds Alternative Investments</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010407197" title="LYX0BH">LYX0BH</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap (DE)</td>
<td>Rohstofffonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0H0728" title="A0H072">A0H072</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ STOXX 600 Industrial Goods ETF </td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106084" title="DBX1F0">DBX1F0</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares MSCI Emerging Markets </td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0HGZT7" title="A0HGZT">A0HGZT</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI EM Asia TRN Index etf</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107991" title="DBX1MA">DBX1MA</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI AC Asia-Pacific ex Japan </td>
<td>Aktienfonds Regionenindizes</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010312124" title="LYX0AB">LYX0AB</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone 5-7 TR Index ETF </td>
<td>Rentenfonds Staatsanleihen</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0290357176" title="DBX0AF">DBX0AF</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone 7-10 TR Index ETF</td>
<td>Rentenfonds Staatsanleihen</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0290357259" title="DBX0AG">DBX0AG</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Amundi knackt mit 21 ETFs die 600er Marke</title>
		<link>http://trading-cfd.info/amundi-knackt-mit-21-etfs-die-600er-marke-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel. Branchen-Indizes des MSCI Europe Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, [...]


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<p>Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel.</p>
<h4>Branchen-Indizes des MSCI Europe</h4>
<p>Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, Materials (Grundstoffe), Telecom Services und Utilities (Telekomdienstleistungen und -ausrüstung. Der MSCI Europe Index ist ein auf Basis des Streubesitzes nach der Marktkapitalisierung gewichteter Index, der darauf abzielt, die Wertentwicklung der Aktienmärkte der folgenden 17 Industrieländer zu messen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Nordirland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Österreich und die Schweiz.</p>
<h4>Unternehmen mit Dividendenrendite</h4>
<p>Mit dem Amundi ETF MSCI EMU High Dividend und dem Amundi ETF MSCI Europe High Dividend können Anleger ebenfalls erstmals in die Wertentwicklung von Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite in der Eurozone bzw. in Europa investieren.</p>
<h4>Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten</h4>
<p>Amundi bietet Anlegern außerdem die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Renten-ETFs aus der Indexfamilie des EuroMTS Broad Index zu partizipieren. Dem Anleger stehen sechs Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten zur Verfügung, die Staatsanleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einer Mindestrestlaufzeit von einem Jahr sowie einem ausstehenden Mindestvolumen von zwei Milliarden Euro enthalten.</p>
<h4>Geldmarkt-ETF und Renten-ETFs auf inflationsindexierter Anleihen sowie Unternehmensanleihen</h4>
<p>Der Geldmarkt-Indexfonds folgt der Performance des EuroMTS Government Bill Index. Dieser Index misst die Rendite von Staatsanleihen, die von Mitgliedstaaten der Eurozone emittiert wurden und eine Laufzeit von sechs Monaten nicht überschreiten.</p>
<p>Mit dem Amundi ETF Euro Inflation können Anleger in die Performance staatlicher inflationsindexierter Anleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einem ausstehenden Nennbetrag von mindestens zwei Milliarden Euro investieren. Das Angebot wird abgerundet durch den Amundi ETF Euro Corporate, der die Wertentwicklung des Markit iBoxx Euro Liquid Corporates Index abbildet. Dieser Index bildet 40 in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade ab.</p>
<p>Das Produktangebot auf Xetra umfasst derzeit insgesamt 610 börsengehandelte Indexfonds.</p>
<p>© 15. März 2010/Deutsche Börse AG</p>
<div>
<h2>Details zu den neuen ETFs</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name</th>
<th>WKN</th>
<th>Handelswährung</th>
<th>Managementgebühr</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO CORPORATES</td>
<td>A0RNWE</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO INFLATION</td>
<td>A0RNW</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD</td>
<td>A0RNV5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 10-15</td>
<td>A0RNWA</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 1-3</td>
<td>A0RNV6</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 3-5</td>
<td>A0RNV7</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 5-7</td>
<td>A0RNV8</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 7-10</td>
<td>A0RNV9</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EUROMTS CASH 3 MONTHS</td>
<td>A0RNWC</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EMU HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF42</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE BANKS</td>
<td>A0REJZ</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER DISCRETIONARY</td>
<td>A0REJ0</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER STAPLES</td>
<td>A0REJ1</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HEALTHCARE</td>
<td>A0REJ2</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF44</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INDUSTRIALS</td>
<td>A0REJ3</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INSURANCE</td>
<td>A0REJ4</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE IT</td>
<td>A0RF45</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE MATERIALS</td>
<td>A0X9SL</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE TELECOM SERVICES</td>
<td>A0RF46</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE UTILITIES</td>
<td>A0REJ5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>UBS forciert ETF Geschäftsausbau</title>
		<link>http://trading-cfd.info/ubs-forciert-etf-geschaftsausbau/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/ubs-forciert-etf-geschaftsausbau/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die schweizerische UBS will ihr ETF-Geschäft vor allem in Deutschland in diesem Jahr stark ausbauen. Vor allem Produkte auf Schwellenländer-Indizes und nationale Leitindizes sollen emittiert werden. Bislang bilden die Aktien-ETFs der UBS überwiegend nur MSCI-Indizes ab. Auch Rohstoff ETFs sollen verstärkt emittiert werden. Die Mehrzahl der Neuemissionen werden jedoch im Anleihebereich kommen. Hier sollen neben [...]


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<p>Vor allem Produkte auf Schwellenländer-Indizes und nationale Leitindizes sollen emittiert werden. Bislang bilden die Aktien-ETFs der UBS überwiegend nur MSCI-Indizes ab.  Auch Rohstoff ETFs sollen verstärkt emittiert werden.<br /> Die Mehrzahl der Neuemissionen werden jedoch im Anleihebereich kommen. Hier sollen neben Staats- auch vielfach Unternehmensanleihen auf den Markt gebracht werden.<br /> Als Novum wollen die UBS-Banker auch verstärkt  auch Produkte anbieten, welche nicht in die Indexpapiere investieren, sondern die Wertentwicklung des jeweiligen Index über Swap-Geschäfte von anderen Marktteilnehmern erhalten.</p>
<p>Hebel-ETFs sollen nicht emittiert werden. Short ETFs stehen hingegen schon auf der Agenda.</p>
<p>Die UBS ist über ihre Sparte UBS Global Asset Management aktuell der zehntgrößte europäische ETF-Anbieter, gemessen am verwalteten Vermögen von knapp 3 Milliarden Euro. Das Institut bietet seit 2001 bereits ETFs an. Bislang ist die Produktpalette mit 27 Fonds, von denen 17 an der Frankfurter Börse gelistet sind, im Vergleich zu den Wettbewerbern dürftig. Die deutsche Angebotspalette beschränkt sich bislang auf Aktien-ETFs.</p>
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		<title>Roth: &quot;Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen&quot;</title>
		<link>http://trading-cfd.info/roth-alle-hundert-jahre-sollte-ein-staat-pleite-gehen/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/roth-alle-hundert-jahre-sollte-ein-staat-pleite-gehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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Roth</span></span></div>
<p>18. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die, den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen, um den Staat wieder handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger Versuche nicht mehr abzuwenden. Die drastischen Einschnitte machten die Regierenden zu den meist gehassten Personen des öffentlichen Lebens. Die Bürger gingen auf die Strasse und protestierten, denn sie wollten und konnten die Last der Staatssanierung nicht alleine tragen. Kommt ihnen die Geschichte bekannt vor?</p>
<p>Es handelt sich hierbei nicht um den griechischen Finanzminister im März 2010, wie man meinen könnte. Sondern es handelte sich bei diesem Finanzminister um Abbé Terray und der war Mitte des 18. Jahrhunderts der leidgeprüfte Schatzmeister von König Ludwig XV. von Frankreich. Dieser hatte vom Sonnenkönig Ludwig XIV. ein schweres Erbe übernommen. Abbé Terray fiel nun die Aufgabe der Staatssanierung zu.</p>
<p>Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit verbundenen allgemeinen dramatischen Zuspitzung der Staatsverschuldung wird das Thema Staatspleite wieder heiß diskutiert. In vielen Ländern der Welt ist die Kasse genauso leer wie zu Zeiten des Sonnenkönigs. </p>
<h4>Stehen uns Staatsbankrotte bevor? </h4>
<p>Meine Antwort darauf ist „Ja, natürlich.“. Jetzt werden Sie vielleicht staunen und sich fragen, wie kann der so was sagen? Nun, dass Staaten sich kontinuierlich verschulden ist Teil unseres Geld- und Wirtschaftssystems. Früher oder später können oder wollen sie ihre Schulden nicht mehr bedienen. Die Staatsinsolvenz ist keine Ausnahme sondern ereignet sich in regelmäßigen Abständen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann das geschieht. Sie glauben mir nicht? In den letzten 200 Jahren hat Spanien bereits achtmal seine Staatsschulden nicht zurückgezahlt, Griechenland fünfmal, Deutschland allein- zweimal im letzten Jahrhundert (1923 und 1948). Auch bestimmte Bundesstaaten der USA haben einst ihre Schulden nicht mehr bedient. Wenn ich Beispiele von Staatspleiten anführe, dann muss ich gar nicht soweit in die Vergangenheit reisen. Die beiden letzten Bankrotteure, die zumindest teilweise ihre Schulden gestrichen haben, waren Russland 1998 und Argentinien 2002. Am Beispiel dieser Länder erkennen wir, dass die Zahlungsunfähigkeit nicht mit dem Ende des Staatsgebildes verbunden ist.</p>
<h4>Wann ist ein Staat pleite? Was sind die Folgen einer Staatsinsolvenz?</h4>
<p>Am Umgang der Verantwortlichen mit einer Überschuldung des Staats hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Die Regierung hat verschiedene Möglichkeiten, auf eine drohende Insolvenz zu reagieren. Es existieren, wie bei einer Pyramide, verschiedene Stufen des Risikomanagements. Eine Währungsreform ist nur die letzte Stufe davon. Wie wir in Griechenland sehen konnten, neigen zunächst die Regierenden zur Verschleierung der Zahlungskrise. Die kritische Situation wird zunächst verharmlost. Es folgt die Haushaltssanierung mit Ausgabensenkungen durch die Streichung von Sozialleistungen und Subventionen. Höhere Einnahmen sollen durch Steuererhöhungen erzielt werden. </p>
<p>Wenn das nicht ausreicht (und das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie), wird die Druckerpresse womöglich angeworfen. Die Geldmenge wird erhöht. Die Theorie dahinter ist, dass so die Schulden weg inflationiert werden könnten. Nominal würden die Schulden zurückgezahlt, aber das Geld hätte massiv an Kaufkraft verloren. Doch das funktioniert nur, solange keiner das wahre Ausmaß der Krise mitbekommt. Sobald der Kapitalmarkt vom Schuldendesaster und der Inflation erfährt, steigen die Risikoaufschläge und damit die Zinsen für künftige Staatsanleihen. Somit steigen auch wieder die Ausgaben des zuständigen Finanzministers. Das funktionierte auf Dauer nur durch bewusste Desinformation der Öffentlichkeit. </p>
<p>Die nächste Stufe ist eine Schwierige, denn die Regierung müsste die Staatsinsolvenz formell erklären. Damit stellt der Staat fest, dass Dieser seine Schulden nicht mehr (ganz oder teilweise) bedient. Im Falle der Insolvenz durch Überschuldung ist zunächst einmal nichts sicher und alles möglich, denn die Geschichte lehrt, dass jede Insolvenz anders abläuft. Dennoch existieren viele Erfahrungswerte und somit Parallelen. Umschuldung stände nun auf dem Programm. Der Staat versucht sich durch einen Vergleich mit seinen Gläubigern zu entschulden. Ein Teil der Schulden wird zurückgezahlt und die Restschuld wird gestrichen. Das führt unter anderem bei Staatsanleihen zu empfindlichen Abschlägen. In Deutschland sind neben den vielen Bürgern besonders Pensionsfonds und Versicherer in Staatsanleihen investiert. Man kann sich ja ausrechnen, was die Lebensversicherer an Policen noch auszuzahlen im Stande wären, wenn massenhaft Staatsanleihen ausfallen würden. Zwar werden ausländische Gläubiger im Vergleich zu inländischen Gläubigern meist schlechter gestellt, in dem unterschiedliche Rückzahlungsquoten festgelegt werden. Doch wird der Bürger, als Hauptabnehmer von Staatsschulden, unter dem Strich kaum besser als Andere wegkommen. Wer das Angebot akzeptiert, wird umgeschuldet und wer nicht akzeptiert, bekommt den Schuldendienst gestrichen. Russland und Argentinien haben uns die Umschuldung um die Jahrtausendwende vorgemacht. Wenn alle genannten Maßnahmen die Situation nicht beruhigen, bleibt der Regierung nur noch die letzte Stufe der Pyramide zu erklimmen. Der totale Neuanfang. Der Staat hofft auf die Wiederherstellung des Vertrauens der Kapitalmärkte und Bürger durch eine neue Währung. Währungsreform! Währungsschnitt! Der Staat entschuldet sich, in dem seine Gläubiger (Bürger) enteignet werden. </p>
<h4>Welche Lehren ziehen wir daraus?</h4>
<p>Ein Staat geht nicht wirklich Pleite. Er wird nicht liquidiert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Überschuldung zu begegnen. Neben dem frühzeitigen Sparen, dem Sanieren, dem Umschulden hat er noch als Ultima Ratio den Währungsschnitt, um sich zu entschulden. Schlussendlich müssten die Gläubiger die Rechnung zahlen. Bürger haften für ihre Staaten. </p>
<p>„Die ewige Dauer des Staates erfordert es, alle hundert Jahre den Staatsbankrott zu erklären, damit der Staat seine Bilanzen wieder in Ordnung bringe“. Mit diesem Zitat wurde Abbé Terray unsterblich und ist mit dieser Aussage heute aktueller den je. </p>
<p>&#169; 18. März 2010/Oliver Roth</p>
<p>* Oliver Roth ist Chefhändler und Börsenstratege der Close Brothers Seydler Bank AG, ein eigenständiges Tochterunternehmen der an der London Stock Exchange gelisteten Close Brothers Group plc, London. Das Unternehmen ist eine der größten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Roth arbeitet seit 1990 an der Frankfurter Wertpapierbörse und ist seit 1996 bei der Close Brothers Seydler Bank AG. </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETFs: In Wartestellung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 14:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>16. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Wenig los“ ist beinahe unisono die Aussage der Market Maker im Handel mit ETFs. „Investoren wissen derzeit nicht, wie sie sich positionieren sollen und warten ab“, sagt ein Händler. „Der DAX kämpft sich an die 6.000er Marke heran, aber solange die Impulse fehlen, ob es nach oben oder nach unten gehen wird, sitzen die Anleger in einer Warteschleife“, kommentiert Bernardus Roelofs von Flow Traders.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><span><br />
Roelofs</span></span></div>
<p>Die Konjunkturzahlen in dieser Woche seien zu uneinheitlich gewesen. „Die US-Einzelhandelsdaten sind besser als erwartet ausgefallen, der Konjunkturindikator der Uni Michigan, die das US-Verbrauchervertrauen abfragen, bleibt weiterhin schwach, die US-Finanzmarktreform wird diskutiert, Ergebnisse sind noch unklar und Chinas Konjunktur und Geldpolitik könnten das Weltwirtschaftswachstum bremsen“, fasst Roelofs die Ereignisse der vergangenen Tage zusammen. „Überraschungen bleiben aber aus und man wartet ab.“</p>
<p>So halten sich Verkäufe und Käufe in ETFs auf die großen Indizes – DAX (WKNs 593393, LYX0AC, ETFL01), Euro Stoxx 50 (WKNs 593395, ETFL02, 798328, DBX1ET) oder dem französischen CAC 40 die Waage.</p>
<h4>Selektive Investitionsentscheidung</h4>
<p>Eindeutig jedoch Käufe sehen die Market Maker in ETFs auf den MDAX&#174; (WKN 593392) und dem MSCI Emerging Markets (WKN DBX1EM). Ebenso stehen ETFs auf den MSCI Asien (WKN DBX1MA) und auf US-Werte (WKN 264388, DBX1MU) auf den Einkaufszetteln der Investoren</p>
<p>Bei europäischen Aktienfonds dagegen dagegen sind Investoren weniger zuversichtlich bzw. abwartend. Quer über alle Anbieter wird der MSCI Europe-ETF (WKN A0JDGC) verkauft.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/Wiegand_e_120x125.jpg" /><br />
<span>Wiegand</span></span></div>
<h4>Kommt die Korrektur?</h4>
<p>Eric Wiegand von der Deutschen Bank berichtet, dass einige Anleger sich auf eine Korrektur in den europäischen Indizes vorbereiten. Sie kaufen Short-Produkte auf den DAX (WKN DBX1DS) und den  Euro Stoxx 50 (WKN DBX1SS). Aber, so ist von verschiedenen Market Makers zu hören, es würden in keinem Produkt massive Verkäufe registriert. Wiegand bringt es auf den Punkt: „Es wird auf eine Korrektur spekuliert.“</p>
<h4>Selektive Länderauswahl</h4>
<p>Einzelne Investoren greifen zu ETFs, die die Länder Russland (WKN LYX0AF), Japan (WKN ETFL30, A0J3H2) oder Indien (WKN LYX0BA) abdecken.</p>
<h4>Sektorenrotation</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/mohr_frank_120x125.jpg" /><span><br />
Mohr<br />
</span></span></div>
<p>Frank Mohr von der Commerzbank beobachtet, dass einige Anleger sich aus zyklischen Sektoren verabschieden und nun defensive Sektoren suchen. „Ein Indiz, dass Investoren vorsichtiger werden“, meint Mohr. Verkauft haben sie ETFs mit Aktien aus dem Technologiesektor (WKN ETF076), der Chemie (WKN ETF064) und der Industreigüterindustrie (WKN ETF069). Gefragt sind stattdessen ETFs der Sektoren Gesundheit und Pharma (WKN ETF068), Haushaltsgüter (WKN ETF073) und Grundstoffe (WKN ETF063).</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Diskussion über die Finanzmarktreform trauen sich einige Investoren, in Banken-ETFs einzusteigen (WKN LYX0AP). Und von Immobilien lassen sich auch einige Investoren locken mit dem iShares FTSE/EPRA European Property Index Fund (WKN A0HG2Q). </p>
<h4>Setzen auf steigende Zinsen</h4>
<p>Einige Investoren nutzen die Gunst der Stunde und der neideren Zinsen: Wie schon in den vergangenen Wochen spekulieren sie auf einen Zinsanstieg über den db x-trackers II Short iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone TR Index ETF (WKN DBX0AW). </p>
<p>&#169; 16. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares DAX (DE) </td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933931" title="593393">593393</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DAX</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0252633754" title="LYX0AC">LYX0AC</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab DAX</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL011" title="ETFL01">ETFL01</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933956" title="593395">593395</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab DJ EURO STOXX 50</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL029" title="ETFL02">ETFL02</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0007054358" title="798328">798328</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ EURO STOXX ETF Anteilsklasse (1C) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0380865021" title="DBX1ET">DBX1ET</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares MDAX (DE)</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933923" title="593392">593392</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107645" title="DBX1EM">DBX1EM</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI EM Asia TRN Index etf</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107991" title="DBX1MA">DBX1MA</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>iShares S&amp;P 500</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0002643889" title="264388">264388</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI USA TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0274210672" title="DBX1MU">DBX1MU</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Europe</td>
<td>Aktienfonds Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010261198" title="A0JDGC">A0JDGC</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers ShortDAX ETF</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106241" title="DBX1DS">DBX1DS</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ Euro STOXX 50 Short ETF</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106753" title="DBX1SS">DBX1SS</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Russia</td>
<td>Aktienfonds Russland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010326140" title="LYX0AF">LYX0AF</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab MSCI Japan</td>
<td>Aktienfonds Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL300" title="ETFL30">ETFL30</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>UBS-ETF MSCI Japan I</td>
<td>Aktienfonds Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0258212462" title="A0J3H2">A0J3H2</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI India</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010361683" title="LYX0BA">LYX0BA</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Technology TR</td>
<td>Aktienfonds Technologie</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378437098" title="ETF076">ETF076</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Chemicals TR</td>
<td>Aktienfonds Chemie</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435555" title="ETF064">ETF064</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Industrial Goods &amp; Services TR</td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378436017" title="ETF069">ETF069</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Health Care TR</td>
<td>Aktienfonds Pharma &amp; Gesundheit</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435985" title="ETF068">ETF068</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Personal &amp; Household Goods TR</td>
<td>Aktienfonds Haushaltsgüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378436520" title="ETF073">ETF073</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Basic Resources TR</td>
<td>Aktienfonds Grundstoffe</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435472" title="ETF063">ETF063</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ STOXX 600 Banks</td>
<td>Aktienfonds Banken</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010345371" title="LYX0AP">LYX0AP</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares FTSE/EPRA European Property Index Fund</td>
<td>Aktienfonds Immobilien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435472" title="A0HG2Q">A0HG2Q</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II Short iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone TR Index ETF</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0321463258" title="DBX0AW">DBX0AW</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Erste Frühlingsgefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Platzierung der Griechenlandanleihe und dem schrumpfenden Risikoaufschlag für andere Staatsanleihen des Landes blicken viele Börsianer wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die zum Teil heftigen Verluste in diesem Jahr sind wieder wettgemacht, der DAX schloss am Freitag mit 5.945 nur knapp unter dem Jahresschlusskurs. In Sachen Griechenland versprechen die kommenden Tage abermals allerhand Neuigkeiten: Heute und morgen treffen sich die europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, um dem griechische Sparpaket zuzustimmen und um über einen europäischen Währungsfonds (EWF) zu beraten. Die Idee eines EWF hat viele Gegner, an den Märkten könnte der Plan allerdings weiter für Beruhigung sorgen. Nach Kurszuwächsen von 1,2 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag mit 0,10 % ganz leicht im Minus. Der Nikkei-225 schloss heute Morgen fast unverändert bei 10.752 Punkten.</p>
<h4>Jahreshoch im Blick</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span><br />
Roth</span></span></div>
<p>Oliver Roth von Close Brothers Seydler geht davon aus, dass in den kommenden Tagen neue Jahreshöchststände erreicht werden: „Momentan sieht es ganz danach aus, jedenfalls so lange, wie uns Griechenland nicht in die Parade fährt“, meint der Händler spricht von „ersten Frühlingsgefühlen an der Börse“. Durchweg optimistisch ist er aber nicht. Zwar koche das Griechenlandproblem derzeit auf kleiner Flamme, „das Thema Staatsverschuldung ist aber sehr ernst und wird uns auch noch in den kommenden Jahren immer wieder beschäftigen“, argumentiert Roth. Rückschläge an der Börse seien daher jederzeit möglich. </p>
<h4>DekaBank gibt sich vorsichtig</h4>
<p>Allzu hoffnungsvoll zeigt sich auch die DekaBank nicht. Ihrer Ansicht nach werden sich die Märkte zwar künftig wieder verstärkt auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne konzentrieren – jedenfalls solange das „Nachbeben der Finanzkrise“ nicht zu einer erneuten massiven Zuspitzung führe. Die Gewinne würden im Zuge des globalen Aufschwungs allerdings moderater als in „normalen“ Aufschwüngen ansteigen, prognostizieren die Analysten. Sie rechnen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit mit weiterhin „ungewöhnlich hoher“ Anfälligkeit der Aktienmärkte für Schwankungen. In drei Monaten sieht die Bank den DAX daher lediglich bei 5.500, in sechs Monaten bei 6.000 Punkten.</p>
<h4>DAX charttechnisch „überanstrengt“</h4>
<p>Charttechnisch wirkt der DAX nach Ansicht der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt „überanstrengt“. Zwar sei das Aktienbarometer weiter auf Kurs gen Norden, das Ziel aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 6.040 Punkten rücke das Januarhoch bei 6.094 ins Visier. Allerdings schwänden die Aufwärtskräfte, die Stochastik erreiche den überkauften Bereicht. Gefahr nach unten droht der Bank zufolge aber nicht: „Auf der Unterseite bildet das Cluster aus den Hochpunkten bei 5.888 und 5.859 Punkten eine solide Unterstützungszone“, meinen die Analysten. </p>
<p>Die Berichtssaison läuft mittlerweile auch in Deutschland aus, in den kommenden Tagen werden von den DAX-Unternehmen noch Linde und BMW detaillierte Zahlen vorlegen. Anders als in der Vorwoche stehen aber wieder zahlreiche wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, außerdem wird das Ergebnis der US-Notenbanksitzung mit Spannung erwartet. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 15. März </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: New York Empire State Index März.</strong> Eine Abschwächung auf hohem Niveau prognostiziert die DekaBank, konkret erwartet sie 20 Punkte nach 24,9 im Vormonat. </p>
<p>14.15 Uhr. <strong>USA: Industrieproduktion/Kapazitätsauslastung Februar.</strong> HSBC Trinkaus rechnet bei der Industrieproduktion nach zuletzt sieben Anstiegen in Folge mit einem Monatsminus von 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung werde in diesem Umfeld mit 72,4 Prozent etwas niedriger ausfallen als zuletzt mit 72,6 Prozenten. </p>
<p>18.00 Uhr. <strong>USA: NAHB/WF Hausmarktindex März.</strong> Die Konsensschätzungen liegen bei 17 Punkten, was dem Vormonatswert entspricht. </p>
<p>Dienstag, 16. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen März.</strong> Die Finanzanalysten werden nach Ansicht von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt vor dem Hintergrund der Solidität der Staatsfinanzen in der Eurozone ihre Konjunkturerwartungen wohl etwas zurückschrauben, die Bank rechnet mit 42 Punkten nach 45,1 im Vormonat. Die aktuelle Lagebeurteilung werde hingegen aufgrund der guten Auftragslage den Aufwärtstrend fortsetzen. </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Wohnbaubeginne/-genehmigungen Februar.</strong> Die Helaba sieht bei den Wohnbaubeginnen aufgrund der wetterbedingten Verzerrungen etwas Enttäuschungspotenzial und rechnet mit einem Minus von 5,2 Prozen, im Januar war es noch ein Zuwachs von 2,8 Prozent. Bei den Baugenehmigungen wird ein Minus von 3,5 Prozent nach &#8211; 4,7 Prozent im Vormonat prognostiziert. </p>
<p>19.15 Uhr. <strong>USA: Zinsentscheid der US-Notenbank.</strong> Im Statement zu ihrem Zinsentscheid sollte die Fed nach wie vor von einer graduellen Erholung bei niedriger Inflation ausgehen, meint die DekaBank. Die Finanzmärkte werden nach Einschätzung der Analysten besonders darauf achten, ob die Zentralbank weiterhin eine „ausgedehnte Periode“ außergewöhnlich niedriger Leitzinsen in Aussicht stellen werde. </p>
<p>Mittwoch, 17. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen BMW, Linde, Lanxess</strong></p>
<p><strong>Bank of Japan: Zinsentscheid</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Erzeugerpreisindex Februar.</strong> Die Analysten gehen in der Mehrheit von einem leichten Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Januar aus. </p>
<p>Donnerstag, 18. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen HeidelbergCement, Deutz</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Verbraucherpreise Februar.</strong> Die Preise sollten laut DekaBank im Februar lediglich um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen sein, vor allem aufgrund rückläufiger Benzinpreise. Zudem machten sich die stagnierenden bis fallenden Wohnungsmieten bemerkbar. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Philadelphia Fed Index März.</strong> Nach Einschätzung der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt wird der Philadelphia Fed Index nach wie vor eine Expansion der Wirtschaftsaktivität anzeigen. Die Dynamik habe aber wahrscheinlich zumindest temporär an Schwung verloren. Konkret werden 15 Punkte nach 17,6 im Vormonat erwartet.</p>
<p>Freitag, 19. März</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Erzeugerpreise Februar.</strong> Die Konsensschätzungen belaufen sich auf ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 15. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Kabel Deutschland – Eisbrecher oder Menetekel?</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 16:48:58 +0000</pubDate>
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<p>11. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit dem geplanten Börsengang des Kabelbetreibers Kabel Deutschland kommt der deutsche IPO-Markt im Speziellen und der Aktienmarkt generell an einen entscheidenden Punkt. Das öffentliche Angebot, zu dem am Mittwochnachmittag viele Details bekannt gegeben worden sind, könnte zu einem der größten IPOs der vergangenen Jahre avancieren. Bei einer Preisspanne von 21,50 Euro bis 25,50 Euro und einem Volumen von 30 Millionen Aktien plus eventuell weiterer 4,5 Millionen Aktien geht es um ein Transaktionsvolumen im sehr hoch dreistelligen Millionen Euro-Bereich. Grund genug für alle Marktteilnehmer, einen Blick auf das Angebot zu werfen. Losgelöst von der Frage, ob Investoren eine Zeichnung wagen sollen, ist die Signalwirkung nicht zu unterschätzen. </p>
<p>Denn zum einen gibt es gute Gründe anzunehmen, dass die Transaktion Erfolg hat: Der Börsengang wird von einem überaus prominentem Konsortium internationaler Investmentbanken begleitet. Zum anderen liegt es in der Natur des Geschäftsmodells von Kabel Deutschland, eine hohe Planungssicherheit für künftige Erlöse zu haben. Die Marktkonsolidierung ist weit voran geschritten. Entsprechend der erreichten guten Marktposition generiert Kabel Deutschland üppige EBITDA-Margen.</p>
<p>Doch, und das ist einer der ebenso plausiblen Gründe, vorsichtig zu sein, kommt von eben diesem hohen Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Firmenwertamortisationen ausgesprochen wenig unter dem Strich an. So musste im Geschäftsjahr 2008/09 ein Nettoverlust verbucht werden. Insbesondere die hohe Zinsbelastung kann sich kurzfristig kaum bessern, da der komplette Börsengang mit keiner Kapitalzufuhr des Unternehmens verbunden ist. Die angebotenen Aktien entstammen komplett dem Besitz des Finanzinvestors Providence. Das schmeckt nicht jedem Investor, gleiches gilt für die dividendenfreien kommenden Jahre. Die Ausschüttungssperre ist auf eine Vereinbarung bei einem großen Darlehen an Kabel Deutschland zurück zu führen.</p>
<p>Unter dem Strich ist zu konstatieren, dass die Aktie von Kabel Deutschland mal losgelöst von Fragen der jeweiligen fundamentalen Bewertung auf diesem oder jenem Preisniveau eine regelrechte „Geschmackssache“ ist. Investoren müssen, nicht zuletzt auf Grund der nicht gerade geringen Schuldenlast des Konzerns eine gewisse Risikoneigung mit sich bringen. Das etwa kleinere Volumen als bis dahin vermutet dokumentiert, dass das IPO kein Selbstläufer ist.</p>
<p>Vielmehr handelt es sich bei der Transaktion um ein Event, das Zeichen setzt. Eine erfolgreiche Platzierung sollte nach menschlichem Ermessen Signalwirkung haben. Kabel Deutschland hat alleine auf Grund der Größe das Zeug, der ersehnte „Eisbrecher“ zu werden. Sollte das IPO hingegen floppen, wird der Gesamtmarkt Schaden nehmen. Kabel Deutschland könnte im schlimmsten Fall zu einem Menetekel für den gesamten IPO-Markt in 2010 werden. Eben um dies zu verhindern, werden sich die Konsortialbanken besonders in Zeug legen. Das gibt der „Eisbrecher-These“ objektiv eine erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit.</p>
<p>&#169; 11. März 2010/Roger Peeters</p>
<p>*Roger Peeters ist Vorstand der Close Brothers Seydler Research AG, einer Tochter der auf mittelständische Unternehmen fokussierte Close Brothers Seydler Bank. Zuvor leitete Peeters viele Jahre die Redaktion der &#8220;Platow Börse&#8221; und beriet den von ihm konzipierten DB Platinum III Platow Fonds. 2008 erschien von ihm &#8216;Finde die richtige Aktie &#8211; ein Profi zeigt seine Methoden&#8217; im Finanzbuchverlag. Peeters schreibt regelmäßig für die Börse Frankfurt.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Athen sorgt für Aufatmen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>8. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Anspannung an den Märkten hat sich gelegt, zumindest etwas: Die Maßnahmen Griechenlands zur Rückführung der Schulden und die überraschend problemlose Emission einer Griechenland-Anleihe über 5 Milliarden Euro beruhigten die Märkte. Auch das Kommuniqué der EZB am vergangenen Donnerstag trug dazu bei: „Allein schon die Qualifizierung des Zinsniveaus als „angemessen“ zeigt, dass eine Wende in der Zinspolitik noch in weiter Ferne liegt“, meint etwa die Commerzbank. Nach deutlichen Gewinnen von 5 Prozent in der Vorwoche, zuletzt beflügelt durch gute US-Arbeitsmarktdaten, liegt der DAX am Montagvormittag bei knapp 5.890 Punkten leicht im Plus. Der Nikkei-225 ging mit satten Gewinnen von über 2 Prozent aus dem Handel.</p>
<h4>Heleba hält Aktien weiter für günstig</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/Reinwand120x125.jpg" /><span>Reinwand</span></span></div>
<p>Die Helaba zeigt sich jetzt wieder optimistischer: „Wenn sich die Wogen um Griechenland weiter glätten, besteht die Chance auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends“, meinen die Analysten. Offensichtlich sei der Wachstumspessimismus zeitweilig überzogen worden, die wichtigen 200-Tage-Linien bei DAX und Euro Stoxx 50 hätten sich als tragfähig erwiesen. „Damit ist der Weg in Richtung der zyklischen Höchststände, die zum Jahreswechsel 2009/2010 markiert wurden, wieder frei“, urteilt Markus Reinwand. Er ist davon überzeugt, dass in den kommenden Monaten im Zuge der Umsatzbelebung die Nettoergebnisse hierzulande deutlich zulegen werden, zumal bei steigender Kapazitätsauslastung mit einer Verbesserung der Rentabilität zu rechnen sei. Konkret erwartet Reinwand bei den DAX-Unternehmen für 2010 Gewinnsteigerungen von 40 bis 50 Prozent: „Diese positiven Ertragsperspektiven könnten Aktien in den kommenden Monaten tragen. Die Bewertung von Dividendentiteln ist nicht nur im Vergleich mit Anleihen weiterhin günstig.“</p>
<h4>LBBW: Fantasie für signifikanten Kursanstieg fehlt</h4>
<p>Nach Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg sind allerdings wesentliche Treiber für diese Woche nicht in Sicht, die Erholungsbewegung werde an ihre Grenzen stoßen. „Bezüglich der Konjunkturdaten der kommenden Tage sehen wird das positive Überraschungspotenzial über die herrschenden Konsenserwartungen hinaus als sehr begrenzt an“, meint Investmentanalyst Steffen Neumann. Die Berichtssaison habe sich zwar bislang stabilisierend ausgewirkt, allerdings übten sich die Unternehmen in Sachen Ausblicke für 2010 mit Zurückhaltung. Daher fehle kurzfristig die Fantasie für weitere signifikante Terraingewinne.</p>
<h4>Charttechniker sehen weitere Hürden</h4>
<p>Das technische Bild ist durchwachsen: Zwar wurde mit dem Anstieg über die Hochs bei 5.744/5.734 Punkten die umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation komplettiert, wie HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt erläutert. Dadurch gebe es nun Anschlusspotenzial von rund 300 Punkten. Der Weg in Richtung des Jahreshochs bei 6.094 Punkten sei aber noch verbaut, unter anderem durch Hochpunkte bei 5.859/5.888 Zählern. Die quantitativen Indikatoren liefern den Analysten zufolge allerdings Kaufsignale und seien noch nicht in den überkauften Bereich vorgedrungen. Die Rückschlagsgefahr sei aber noch da: Eine Eintrübung drohe bei einem Rückfall unter 5.744/5.734 Punkte, befürchten die Charttechniker.</p>
<p>Die kommenden Tage werden eher datenarm: Auf der Konjunkturseite gibt es nur wenige Veröffentlichungen, Höhepunkte sind die am Freitag anstehenden US-Einzelhandelsumsätze vom Februar und die von der Uni Michigan ermittelte Verbraucherstimmung für März. Die Berichtssaison klingt mittlerweile auch in Deutschland langsam aus, von den DAX-Unternehmen legen noch die Deutsche Post, Lufthansa, Munich Re, Volkswagen, Eon und K+S ihre Bücher offen, allerdings sind die Eckdaten hier zum Teil schon bekannt.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 8. März 12.00 Uhr.<br />
<strong><br />
Deutschland: Industrieproduktion Januar.</strong> Die Industrieproduktion in Deutschland werde sich vom Einbruch im Dezember kaum erholt haben, meint die Helaba und prognostiziert ein Minus von 1 Prozent im Monatsvergleich. Da auch Bauleistungen in den Gesamtindex einflössen, verzerre der frostige Januar vermutlich das Produktionsergebnis.</p>
<p>Dienstag, 9. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen Deutsche Post, EADS, Klöckner &amp; Co</strong></p>
<p>Mittwoch, 10. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen Eon, Munich Re<br />
</strong><br />
8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Handels- und Leistungsbilanz Januar.</p>
<p></strong>Donnerstag, 11. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen K+S, Volkswagen, Deutsche Lufthansa, Hannover Rück</strong></p>
<p>20.00 Uhr. <strong>USA: Handelsbilanz Januar.</p>
<p></strong>Freitag, 12. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Industrieproduktion Januar.</strong> Die DekaBank erwartet ein Plus von 0,5 Prozent nach einem Rückgang von 1,4 Prozent im Dezember.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Einzelhandelsumsätze Februar.</strong> Im Februar sollten die Schneestürme nach Ansicht der Helaba die Kauflust der US-Amerikaner gedämpft haben. Zudem seien angesichts niedriger Benzinpreise die Tankstellenumsätze wohl rückläufig gewesen. Die Bank erwartet insgesamt ein Minus von 0,2 Prozent.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbraucherstimmung der Uni Michigan März.</strong> Nach dem Einbruch des Verbrauchervertrauens des Conference Board auf den Stand von April 2009 sollte der Michigan-Konsumindex mit Abwärtsrisiken belegt sein, meint die LBBW und prognostiziert 72 Punkte nach 73,60 im Vormonat. Damit ist die Bank allerdings pessimistischer als die Mehrheit der Analysten: Die Konsensschätzungen liegen bei 74 Punkten. Der Index der University of Michigan basiert auf einer telefonischen Befragung von mindestens 500 Konsumenten in den USA. Das Verbrauchervertrauen ist ein Frühindikator für die künftigen Konsumausgaben.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a>.</p>
<p>&#169; 8. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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