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	<title>Trading CFD &#187; Euro</title>
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		<title>Auslandsaktien: Die Zuversicht steigt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Kaum beginnt sich der Horizont für das Euro-Schiff in Richtung Griechenland zu lichten, ziehen weiter westlich neue Wolken auf. Die Ratingagentur Fitch hat Portugal wegen mangelnder Haushaltsdisziplin herabgestuft, das führt zu weiteren Währungsverlusten. „Trotz der starken europäischen Indizes könnte sich das Blatt in Richtung USA wenden“, meint Walter Vorhauser [...]


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<p>25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Kaum beginnt sich der Horizont für das Euro-Schiff in Richtung Griechenland zu lichten, ziehen weiter westlich neue Wolken auf. Die Ratingagentur Fitch hat Portugal wegen mangelnder Haushaltsdisziplin herabgestuft, das führt zu weiteren Währungsverlusten. „Trotz der starken europäischen Indizes könnte sich das Blatt in Richtung USA wenden“, meint Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Roland Stadler von der Baader Bank bestätigt: „Der Euro steht nicht so gut da, am Anfang des Jahres stand er gegen den US-Dollar bei 1,44, jetzt ist er nur noch 1,33 US-Dollar wert. Das ist eine Bewährungsprobe.“</p>
<p>Abgesehen von den Jubelnachrichten um den Suchmaschinenbetreiber Baidu sieht es rund um den chinesischen Leitindex etwas müde aus. Der Hang Seng, zu Anfang des Jahres noch bei stolzen 22.700 Punkten, hat seitdem um etwa zehn Prozent eingebüßt und steht jetzt bei 20.788 Punkten. „Die stringente Geldpolitik der Regierung drückt auf die Stimmung der Investoren, jetzt fehlt einfach Liquidität“, erklärt Vorhauser.</p>
<h4>Walgreen Co. plant Übernahme</h4>
<p>Die Erwartungen der Analysten enttäuscht, hat laut Vorhauser die größte US-amerikanische Drogeriekette Walgreen Co. (WKN 855826). Sie hätten einen höheren Quartalsgewinn erwartet als die Anfang der Woche vorgestellten 669 Millionen US-Dollar bzw. 68 US-Cents pro Aktie. Dafür sei der Geschäftsrückgang der letzten drei Monate verantwortlich. „Trotz der bitteren Kälte sind weniger Mittel gegen Husten und Grippe verkauft worden“, weiß der Skontroführer. Für die Zukunft gut aufgestellt sei das Unternehmen aber mit der geplanten Übernahme der regionalen Drogeriekette Duane Reade für rund 618 Millionen US-Dollar. „Damit ist die Position im Nordosten der USA für Walgreen deutlich gestärkt“, meint Vorhauser. Man plane für den auf Hautpflegeprodukte spezialisierten Filialisten bereits eine Verjüngungskur. „Duane Reade wird eine neue Optik bekommen und das Sortiment soll straffer werden“, erklärt der Skontroführer. Am Ende konnten die Wachstumspläne die Enttäuschung über den mageren Gewinn kompensieren. Der Aktienkurs legte um sechs Prozent zu und notiert am Donnerstag bei 26,50 Euro. </p>
<h4>EADS stellt Antrag auf Fristverlängerung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><br />
Vorhauser</span></div>
<p>Neues vom Bieterstreit um den milliardenschweren Tankjetauftrag für die US-Luftwaffe weiß Stadler zu berichten. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS (WKN 938914) versuche, Zeit zu gewinnen, um nach dem Abspringen des US-Partners Northrop Grumman ein eigenständiges Angebot vorlegen zu können. Die deutsche Bundesregierung unterstütze nun den Flugzeugbauer dabei, mit Hilfe einer Verlängerung der Bewerbungsfrist um 90 Tage doch noch ins Geschäft mit dem US-Verteidigungsministerium zu kommen. Der Konzern hatte im Vorfeld scharf kritisiert, dass die Ausschreibung für den Auftrag den US- Konkurrenten Boeing bevorteile. Der Aktienkurs konnte von der neuen Hoffnung auf Geschäfte profitieren und notiert aktuell bei 15,30 Euro. </p>
<h4>Baidu profitiert vom Google-Rückzug</h4>
<p>Die Geschichte der Woche kommt aus China: nach dem Rückzug von Google aus dem chinesischen Festland steigt der Kurs des einheimischen Konkurrenten Baidu (WKN A0F5DE) unaufhaltsam. Die Aktie konnte seit Montag von 420 Euro auf aktuell 457 Euro zulegen und das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange. Vorhauser erklärt: „Laut dem Marktbeobachter Screen Digest wird der jährliche Werbemarkt von 2,2 Milliarden Euro in 2009 bis 2014 noch auf 7,7 Milliarden Euro steigen. Und weil die ehemaligen Google-Nutzer zu drei Vierteln auf Baidu umsteigen, werden 90 Prozent davon direkt in deren Kasse fließen.“ Baidu hätte es auch leicht, die Verwendung der chinesischen Schriftzeichen trüge zu einer Art „Einer-von-uns-Image“ bei. Laut dem Skontroführer sehen die Analysten das Potenzial der Aktie bei 500 Euro, das bedeute einen Aufschlag von rund zehn Prozent. </p>
<h4>Bank of China vervierfacht ihren Gewinn </h4>
<p>Auch die drittgrößte chinesische Bank, die Bank of China (WKN A0M4WZ) hat ihre Quartalszahlen gebracht, berichtet Vorhauser. Das Finanzinstitut habe einen Nettogewinn von rund 2,8 Milliarden US-Dollar ausgewiesen und damit alle Markterwartungen übertroffen. Die Einkünfte aus Gebühren und Provisionen seien um zwölf Prozent auf 10,8 Milliarden US-Dollar gestiegen. Trotz allem brauche die Bank dringend frisches Kapital, mindestens 12 Milliarden US-Dollar. „Die Eigenkapitalquote von neun Prozent muss gehalten werden“, weiß Vorhauser. „Deshalb haben die Aktionäre gerade einer Anleihenemission von 2,8 Milliarden US-Dollar zugestimmt.“ Der Kurs reagierte darauf freundlich und steht heute bei 0,385 Euro.s </p>
<p>&#169; 25. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Wallgreen Co.</td>
<td>Handel</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US9314221097" title="855826">855826</a></td>
</tr>
<tr>
<td>EADS</td>
<td>Technologie</td>
<td>Niederlande</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=NL0000235190" title="938914">938914</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Baidu</td>
<td>Internet</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US0567521085" title="A0F5DE">A0F5DE</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bank of China</td>
<td>Banken</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033" title="A0M4WZ">A0M4WZ</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation in Griechenland seien nach Meinung der Volkswirte die Gründe dafür, dass der ZEW Konjunkturausblick mit 44,5 zum sechsten Mal in Folge rückläufig gewesen sei. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die Geschäftsentwicklung für das nächste halbe Jahr negativ. Auch besteht bezüglich der Preisentwicklung keinerlei Handlungsbedarf für die Notenbanken. Der nachlassende Inflationsdruck und ein weiterhin stagnierender Arbeitsmarkt wurden auch als Gründe angeführt, warum die amerikanische Notenbank in den USA am Dienstag den Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent beließ und gleichzeitig verkündete, dass dieser noch über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleiben werde.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span><br />
Brunner</span></span></div>
<p>Zum Thema Griechenland herrscht immer noch keine Klarheit, wie eine konkrete Hilfe aussehen könnte. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken seitens der Bundesregierung will man auch einen neuen Angriff der Spekulanten vermeiden, die wohl sehr schnell austesten würden, was konkrete Hilfeversprechen in der Praxis wert wären. „All diese Faktoren wirken sich stützend auf die Rentenmärkte aus und so notierte der Bund- Future diese Woche wieder über der Marke von 123 Punkten“, beschreibt Brunner die Lage. Der Renditeabstand griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen habe seit Montag wieder deutlich angezogen. Im zehnjährigen Bereich stieg der Aufschlag um 21 Basispunkte auf 327 Basispunkte. Vor allem aber im kurzen Laufzeitbereich waren die Kursverluste griechischer Staatsanleihen am größten. „Der größte Spread besteht im Moment bei den dreijährigen Anleihen mit 415 Basispunkten, 51 Basispunkte mehr als zu Wochenanfang“, erzählt der Skontroführer für Anleihen.</p>
<p>Im April und Mai stehen für Griechenland weitere 20 Milliarden Euro zur Finanzierung an, da Anleihen fällig werden“, fügt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig zu dem Thema an. Ob die neuen Griechenlandanleihen ihre Abnehmer finden und zu welchem Preis sei schwierig einzuschätzen. Derzeit sei es im Handel um die griechischen Staatspapiere eher ruhig. „Keine Umsätze mehr in der Höhe, wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.“</p>
<p>„Auf das Jahr gesehen muss sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden, wobei sich ein ähnliches Fragezeichen ergibt“, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Doch selbst wenn dies gelingt, dürften die Zinskosten dem Land schwer zu schaffen machen. Daher drängen die Griechen auf eine Konkretisierung des EU-Hilfspakets, wovon sie sich eine Einengung der Spreads zwischen griechischen Staatstiteln und Bundesanleihen versprechen.“</p>
<p>Der Euro-Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,16. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Renditesuche kommt vor Risiko</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span><br />
Daniel</span></span></div>
<p>Die niedrigen Zinsen lassen Investoren nach höheren Renditen suchen. „Hochzinsanleihen, Perpetuals oder nachrangige Papiere – man versucht raus zu schnitzen, was möglich ist“, kommentiert Daniel. Gute Umsätze sieht der Skontroführer in der bis 2015 laufenden Venezuela-Anleihe (WKN A0DZ45). Ebenso greifen Investoren nach einer Daueranleihe der GFW Capital (WKN A0JCC9). Das Papier notiert bei 70 Prozent und trägt einen Kupon von 6 Prozent. Eine EIB-Anleihe (WKN A0T7UF), die mit 2,5 Prozent verzinst ist und bis 2012 läuft, wird nur verkauft. Die Händler der Hellwig Wertpaphandelsbank berichten, dass alte Argentinienanleihen in dieser Woche um vier bis fünf Punkte gestiegen sind, ohne dass es eine Geschichte dahinter gebe. Die Alt-Anleihen, z.B. (WKN 130860) werden immer noch ohne Stückzinsen berechnet.</p>
<h4>Genussschein mit Nennwertverlust</h4>
<p>Zu größeren Umsätzen kam es diese Woche in Genussscheinen der ehemaligen HypoRealEstate. „Gründe dafür waren eine Pressemitteilung der deutschen Pfandbriefbank, worauf Anleger in bestimmten Genusscheinen (WKNs 812404, 546325) mit dem Verlust von 99 Prozent des Nennwerts in den nächsten beiden Jahren rechnen müssen“, meldet Brunner.</p>
<h4>Neu am Markt </h4>
<p>Auch in dieser Woche wurden wieder jede Menge Staatsanleihen, u.a. von Spanien und Frankreich platziert. Bei den Unternehmensanleihen ist die Platzierung der Merck Financial Service im Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. Euro besonders erwähnenswert. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen mit den Laufzeiten zwei Jahre (500Mio, +127 Basispunkte, ISIN XS0497185271), fünf Jahre (1,35 Mrd. +129,6 BP, ISIN XS0497185511) und zehn Jahre (1,35 Mrd. +143,7 Basispunkte, ISIN XS0497186758) zusammen, und notiert deutlich über den Ausgabepreisen. „Die Nachfrage soll immens gewesen sein“, sagt Brunner.</p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Amundi knackt mit 21 ETFs die 600er Marke</title>
		<link>http://trading-cfd.info/amundi-knackt-mit-21-etfs-die-600er-marke-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel. Branchen-Indizes des MSCI Europe Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, [...]


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<p><a href="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/boersensaal-stuttgart.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-720" src="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/boersensaal-stuttgart-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt).</p>
<p>Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel.</p>
<h4>Branchen-Indizes des MSCI Europe</h4>
<p>Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, Materials (Grundstoffe), Telecom Services und Utilities (Telekomdienstleistungen und -ausrüstung. Der MSCI Europe Index ist ein auf Basis des Streubesitzes nach der Marktkapitalisierung gewichteter Index, der darauf abzielt, die Wertentwicklung der Aktienmärkte der folgenden 17 Industrieländer zu messen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Nordirland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Österreich und die Schweiz.</p>
<h4>Unternehmen mit Dividendenrendite</h4>
<p>Mit dem Amundi ETF MSCI EMU High Dividend und dem Amundi ETF MSCI Europe High Dividend können Anleger ebenfalls erstmals in die Wertentwicklung von Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite in der Eurozone bzw. in Europa investieren.</p>
<h4>Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten</h4>
<p>Amundi bietet Anlegern außerdem die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Renten-ETFs aus der Indexfamilie des EuroMTS Broad Index zu partizipieren. Dem Anleger stehen sechs Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten zur Verfügung, die Staatsanleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einer Mindestrestlaufzeit von einem Jahr sowie einem ausstehenden Mindestvolumen von zwei Milliarden Euro enthalten.</p>
<h4>Geldmarkt-ETF und Renten-ETFs auf inflationsindexierter Anleihen sowie Unternehmensanleihen</h4>
<p>Der Geldmarkt-Indexfonds folgt der Performance des EuroMTS Government Bill Index. Dieser Index misst die Rendite von Staatsanleihen, die von Mitgliedstaaten der Eurozone emittiert wurden und eine Laufzeit von sechs Monaten nicht überschreiten.</p>
<p>Mit dem Amundi ETF Euro Inflation können Anleger in die Performance staatlicher inflationsindexierter Anleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einem ausstehenden Nennbetrag von mindestens zwei Milliarden Euro investieren. Das Angebot wird abgerundet durch den Amundi ETF Euro Corporate, der die Wertentwicklung des Markit iBoxx Euro Liquid Corporates Index abbildet. Dieser Index bildet 40 in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade ab.</p>
<p>Das Produktangebot auf Xetra umfasst derzeit insgesamt 610 börsengehandelte Indexfonds.</p>
<p>© 15. März 2010/Deutsche Börse AG</p>
<div>
<h2>Details zu den neuen ETFs</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name</th>
<th>WKN</th>
<th>Handelswährung</th>
<th>Managementgebühr</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO CORPORATES</td>
<td>A0RNWE</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO INFLATION</td>
<td>A0RNW</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD</td>
<td>A0RNV5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 10-15</td>
<td>A0RNWA</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 1-3</td>
<td>A0RNV6</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 3-5</td>
<td>A0RNV7</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 5-7</td>
<td>A0RNV8</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 7-10</td>
<td>A0RNV9</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EUROMTS CASH 3 MONTHS</td>
<td>A0RNWC</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EMU HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF42</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE BANKS</td>
<td>A0REJZ</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER DISCRETIONARY</td>
<td>A0REJ0</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER STAPLES</td>
<td>A0REJ1</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HEALTHCARE</td>
<td>A0REJ2</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF44</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INDUSTRIALS</td>
<td>A0REJ3</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INSURANCE</td>
<td>A0REJ4</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE IT</td>
<td>A0RF45</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE MATERIALS</td>
<td>A0X9SL</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE TELECOM SERVICES</td>
<td>A0RF46</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE UTILITIES</td>
<td>A0REJ5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>Auslandsaktien: Technik zieht die anderen mit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon [...]


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<p>18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. </p>
<p>Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon sieben Tage in Folge, die Stimmung schwappt auch auf die europäischen Märkte über. Es gibt zudem viel Liquidität im Markt.“ Private Konsumfreude und unternehmerischer Investitionswille hätten gleichermaßen angezogen. Eines der ersten Ziele für Unternehmensinvestitionen sei der Bereich Informationstechnik. So wundert es nicht, dass nach der Talsohle hier zuerst die Kurse steigen. „Durch die niedrigen Zinssätze investieren viele Unternehmen und rüsten nach“, bemerkt Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Weiteren Nachholbedarf sieht der Skontroführer im Reich der Mitte: „Die Anzahl der IT-Nutzer in China ist im vergangenen Jahr um satte 29 Prozent gestiegen.“ </p>
<h4>Intel: Schon wieder die Nase vorn</h4>
<p>Die weiter gestiegene Nachfrage nach Computern, vor allem in China und dem gesamten Pazifikraum, hat dem Kurs des Chipherstellers Intel (WKN 855681) einen kräftigen Schub gegeben. Am Dienstag, nach Veröffentlichung aktueller Zahlen, konnte die Aktie 4 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 16,18 Euro. Anfang Februar stand sie noch bei 13,80 Euro. Für die erfreuliche Entwicklung gibt es laut Vorhauser mehrere Gründe: „Intel hat mit seinen Gewinnaussichten die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Außerdem ist der neue XEON-Prozessor draußen, also Servertechnik in 32 Nanometer, damit hat Intel AMD schon wieder abgehängt. Nicht zuletzt plant Intel jetzt mit Sony und Google die Entwicklung von Geräten, die Internetdienste wie z.B. Twitter am Fernseher verfügbar machen sollen.“ </p>
<h4>Tencent Holding: Riesengewinne durch Social Networking Services</h4>
<p>Auf einmal wollen es alle haben: Social Networking via Internet bescherte der chinesischen Tencent Holding (WKN A0YAJU) im vergangenen vierten Quartal ein Umsatzplus von fast 74 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar und einen um 85,5 Prozent gestiegenen Gewinn. Laut Vorhauser kommt der größte Teil des Erfolges aus der um 20 Prozent gestiegenen Nutzung des Dienstes „Xiaoyou“, das bedeute so viel wie „Schulfreunde“. Das Geschäft mit Online-Spielen sei dagegen nur um 1,7 Prozent gewachsen. „Die Aktie hat einen enormen Sprung gemacht, sie lag im ersten Quartal 2009 noch bei 4 Euro, jetzt, kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen hatte sie ihr Allzeithoch von 16 Euro erreicht“, erläutert der Skontroführer. Aktuell notiert die Aktie etwas leichter bei 14,80 Euro.</p>
<h4>China Mobile: weiter auf Wachstumskurs </h4>
<p>Über erfreuliche Geschäftszahlen und Perspektiven für den Mobilfunkanbieter China Mobile (WKN 909622) berichtet Vrbsky. Der mit rund 500 Millionen Kunden weltweit größte Netzbetreiber habe sein bisher bestes Quartalergebnis präsentiert und die Erwartungen der Marktteilnehmer übertroffen. „Sogar der Umsatz pro Kunde konnte gesteigert werden, das ist bei den Wettbewerbern eher umgekehrt“, betont der Skontroführer. Der Aktienkurs legte nach Bekanntgabe der Zahlen um 1 Prozent zu und steht aktuell bei 7,19 Euro. Laut Vrbsky setzt das Unternehmen zukünftig auf Wachstum rund um das mobile Internet. „Besonders die Zusatzapplikationen wie Spiele- und Musik-Downloads haben bereits Akzeptanz bei den Kunden gefunden.“ Auch im E-Commerce-Segment plane China Mobile zusätzliche Geschäfte, nachdem man sich erst kürzlich mit 20 Prozent an der Shanghai Pudong Development Bank beteiligt hatte. </p>
<h4>General Electric setzt positive Signale </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><span><br />
Vorhauser</span></span></div>
<p>Der Mischkonzern General Electric (WKN 851144) hat nach der Aussage von Analysten die Talsohle durchschritten und rechne für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinnwachstum. Positive Signale kämen aus der Medizintechniksparte und dem Bereich Flugzugtriebwerke. Nachdem im vergangenen Jahr die Dividende um 68 Prozent beschnitten worden war, wolle GE 2010 wieder Gewinne ausschütten. Zum Ende des Jahres erwarte man einen Barbestand von 25 Milliarden US-Dollar. „Der Konzern hat vor allem unter GE Capital gelitten“, weiß Vorhauser. Nun sei man aber der Auffassung, dass die Abschreibungen durch Kreditkartenausfälle und andere Wertpapierverluste in der zweiten Jahreshälfte 2010 zurückgehen werden. Die Anleger honorierten die positiven Aussichten. An der Börse Frankfurt legte der Kurs um 10 Prozent zu und notiert aktuell bei 13,16 Euro.</p>
<h4>Nike im Fußball-WM Fieber </h4>
<p>Im vergangenen Jahr stand das US-amerikanische Unternehmen Nike Inc. (WKN 866993) noch mit einschneidenden Umstrukturierungen und Kostenprogrammen in den Schlagzeilen. Laut Vrbsky präsentiert sich der weltgrößte Sportartikelhersteller mittlerweile in Topform. Im dritten Quartal habe Nike seinen Nettogewinn mit 496 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt. „Am meisten profitiert hat Nike vom Wachstum in den Schwellenländern“, weiß Vrbsky. Die erfreuliche Nachricht hat den Aktienkurs um ganze 5 Prozent beflügelt, auf aktuell 54,20 Euro. „Nicht nur die Zahlen, sondern vor allem der positive Ausblick sorgen für Phantasien auf gute Geschäfte“, bemerkt der Skontroführer, „Der Hoffnungsträger ist wohl die bevorstehende Fußball-WM.&#8221;</p>
<p>&#169; 18. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Intel Corp.</td>
<td>Halbleiter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US4581401001">855681</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Tencent Holding</td>
<td>Internet</td>
<td>Caiman Islands</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=KYG875721485">A0YAJU</a></td>
</tr>
<tr>
<td>China Mobile</td>
<td>Telekommunikation</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=HK0941009539" title="909622">909622</a></td>
</tr>
<tr>
<td>General Electric Co.</td>
<td>Industrie</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033">851144</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Nike</td>
<td>Konsumgüter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US6541061031">866993</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Euro auf Erholungskurs</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Griechenland und sein Staatsdefizit sind nicht mehr die vorherrschenden Themen. Die zusätzlichen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung haben dazu geführt, dass dem Euro wieder mehr Vertrauen entgegen gebracht wird. Die Schwäche des Euro gegenüber den verschiedenen Währungen war vor allem auf die Schwierigkeiten Griechenlands und in diesem Sog Irlands, Portugals und Spaniens zurückzuführen. Das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung erhielt einen massiven Dämpfer. </p>
<p>Die Sorgen um den Bestand der Währungsunion haben den Euro in übertriebenem Maße belastet, schreiben die Volkswirte der DekaBank. Doch weder ein Auseinanderbrechen der Eurozone noch ein Staatsbankrott Griechenlands hätten je zur Debatte gestanden, meint Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. „Das Budgetdefizit der Eurozone war im letzten Jahr mit 6 Prozent nicht ansatzweise so hoch wie das der USA oder Großbritanniens bei mehr als 12 Prozent. Und die eingeleiteten strukturellen Maßnahmen in der Eurozone gehen die Probleme an. Im Vergleich dazu pflegt die USA ihre Politik der Defizite weiter.“ Die USA sei der Defizit-Sünder schlechthin, während die EU ihre Hausaufgaben mache. Bis zum Jahresende werde die Neuverschuldung der USA Rekordhöhen bei 94 Prozent des BIP erreichen.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/hellmeyer_120x125.jpg" /><br />
Hellmeyer<br />
</span></div>
<h4>Scheitert der Euro?</h4>
<p>Seit der Einführung des Euro ist die Gemeinschaftswährung von der Debatte um ihre Auflösung begleitet. „Letztes Jahr sorgten sich die Marktteilnehmer unter Getöse um Österreich und Osteuropa, dieses Jahr stehen die PIIGS-Staaten im Fokus“, sagt Hellmeyer. Bei aller Kritik am Euro und den Zulassungkriterien bei der Einführung arbeite die EU-Kommission nun endlich nachhaltig gegenüber den Sündern der Eurozone. „Das Scheitern des Euro, das immer wieder diskutiert wird, werte ich als eine Kampagne der Finanzmächte aus London und aus New York, um von den zunehmenden Schwächen des US.Dollars abzulenken.“ Die strukturellen Maßnahmen, die ergriffen werden, würden zeigen, dass man in der Eurozone in die richtige Richtung gehe. Die Diskussion über einen Europäischen Währungsfond seien Sinn stiftend. Es wird diskutiert, dass man auch Teilnehmer ausschließen könne. „Die Eurozone kann man als einen Gastraum verstehen. Wer sich hier nicht wie ein Gast, sondern wie ein Schmarotzer verhält, sollte rausfliegen.</p>
<p>Längerfristig dürfte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder auf einem Niveau von 1,40 US-Dollar einpendeln.</p>
<h4>Japans Wirtschaft am Subventionstropf </h4>
<p>Auch die Stärke des japanischen Yen gegenüber dem Euro führen Analysten auf die Friktionen in der Eurozone zurück. „Die Bank of Japan hat heute ihre Nullzinspoltik bestätigt und wird mittel- bis langfristig daran festhalten. Die Konjunktur erfährt nach wie vor eine nachhaltige Subventionierung“, beschreibt Hellmeyer die Situation. Die Deflation und die erforderlichen Maßnahmen der Politik sollten den Yen weiterhin belasten. Die Wachstumspotenziale in der Eurozone seien ungleich höher. Investoren setzen hier vor allem auf einen fallenden Yen gegenüber dem Euro (WKN TB82CH). Ebenso auch die Anleger, die die neu an der Börse Frankfurt handelbaren ETNs bevorzugen. Sie kaufen den ETFS SHORT JPY LONG EUR (WKN A1DFSF0).</p>
<h4>Defizit-Sünder Großbritannien </h4>
<p>Ähnlich wie die USA ist Großbritannien in einer Defizitklemme. Wahlen stehen an und dies macht das Parlament handlungsunfähig. „Die Versuche zur Eindämmung der konjunkturellen Probleme und der hohen Staatsverschuldung sind halbherzig“, meint Hellmeyer. Das britische Pfund hat in den vergangenen Wochen massiv gegenüber dem Euro verloren. Die heutige Erholung im Tagesgeschäft basierend auf den Arbeitsmarktdaten ist nicht nachhaltig. Dass sich vor den Wahlen an dieser Situation noch etwas ändern könnte, glauben wenige Investoren. Sie setzen auf einen weiteren Verfall des Pfund mit dem ETFS SHORT GBP LONG EUR (WKN A1DFSD5) und mit einem Knock-out-Schein (WKN TB7AWW).</p>
<h4>Stabiler Hort im Sturm der Weltwirtschaft </h4>
<p>Der Schweizer Franken zeigte sich als sicherer Hafen in der Krise und wertete gegenüber dem Euro stark auf. Die norwegische Krone hat sich gegenüber dem Euro in den vergangenen Wochen als stabil erwiesen. „Die Februar-Pause der Norges Bank bei ihren Zinserhöhungen führte dazu, dass sich der Aufwertungstrend der Krone zunächst nicht fortsetzte“, schreiben die Volkswirte der DekaBank. Sie finden diese Entwicklung nicht erstaunlich, denn seit Ende 2008 hat die Krone um rund 20 Prozent gegen den Euro zugelegt. „Wir rechnen auf Sicht von sechs Monaten mit wenig Veränderung, ab dem Jahreswechsel aber wieder mit einem stärkeren Euro, wenn die EZB-Zinserhöhungen näher kommen.“</p>
<p>&#169; 17. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETFs: Käufe und Gewinnmitnahmen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 17:14:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fondsthemen der Woche Fonds-Marktbericht ETF-Marktbericht Neuer Renten-ETF Statistischer Rückblick 9. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Market Maker für die Indexfonds berichten überwiegend von niedrigen Umsätzen und einer „Abwartehaltung“ der Investoren. „Es gibt keine neuen Impulse“, meint etwa Bernardus Roelofs von Flow Traders. „Mit der erfolgreichen Emission der Griechenlandanleihe und den überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten kamen letzte [...]


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<p><strong><a href="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2010/03/Monitor-Händler.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2871" src="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2010/03/Monitor-Händler-150x80.jpg" alt="" width="150" height="80" /></a>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li>Fonds-Marktbericht</li>
<li>ETF-Marktbericht</li>
<li>Neuer Renten-ETF</li>
<li>Statistischer Rückblick</li>
</ul>
</div>
<p>9. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Market Maker für die Indexfonds berichten überwiegend von niedrigen Umsätzen und einer „Abwartehaltung“ der Investoren. „Es gibt keine neuen Impulse“, meint etwa Bernardus Roelofs von Flow Traders. „Mit der erfolgreichen Emission der Griechenlandanleihe und den überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten kamen letzte Woche zwar zwei sehr positive Nachrichten, aktuell mangelt es aber an Neuigkeiten, sowohl guten als auch schlechten“, urteilt der Händler.</p>
<p>Frank Mohr von der Commerzbank spricht dennoch von einem Käuferüberhang: „Wir sehen zu 65 Prozent Käufer, zu 45 Prozent Verkäufer, und zwar bei Bluechip-ETFs aller Länder.“ Ihm zufolge legen sich Investoren gerne an den Euro Stoxx gebundene Indexfonds wie den iShares DJ Euro Stoxx 50 (WKN 593395) und den UBS DJ Euro Stoxx 50 (WKN 778188) ins Portfolio, ebenso Produkte, die den S&amp;P 500 (WKN 264388) oder den Nasdaq (WKN ETF011) abbilden.</p>
<h4>Einige steigen aus</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" alt="" /><br /> Roelofs</span></div>
<p>Flow Traders zufolge gab es aber auch zahlreiche Abgaben: „Investoren haben die steigenden Kurse für Gewinnmitnahmen und den Abbau von Positionen genutzt“, meldet Roelofs. Betroffen gewesen seien etwa Euro Stoxx 50-ETFs (WKN 935927, 593395, 798328, DBX1ET) sowie der iShares DAX (WKN 593393). Bei Indexfonds, die an den MSCI World (WKN DBX1MW) sowie an koreanische (WKN LYX0A8) oder japanische Indizes (WKN A0ESMK) gekoppelt sind, hätten hingegen die Zuflüsse überwogen.</p>
<p>Dass die Stimmung nicht eindeutig ist, entspricht auch den Beobachtungen der Unicredit Group: Bastian Ohta zufolge sind besonders am Freitag und am gestrigen Montag viele Short-ETFs auf Bluechip-Indizes gekauft worden, und zwar von großen Investoren. Auf Short-Produkte setzt, wer mit sinkenden Kursen rechnet. „Gleichzeitig steigen Anleger aber auch bei Long-Produkten ein“, weiß Ohta. An der Frankfurter Börse waren in den vergangenen fünf Handelstagen der iShares DJ Euro Stoxx 50 (WKN 593395) und der iShares DAX (WKN 593393) mit Abstand die umsatzstärksten Produkte, gefolgt vom db x-trackers ShortDAX (WKN DBX1DS).</p>
<h4>Geringere Zuflüsse in Schwellenländer</h4>
<p>Die Emerging Markets bleiben beliebt, die Handelsvolumina sind nach Einschätzung der meisten Marktteilnehmer aber eher mau. „Käufer sind zwar weiter in der Mehrheit, die Zuflüsse aber lang nicht so hoch wie bis Ende Februar“, erläutert Stefano Valenti von der Unicredit Group, Investoren verharrten in Wartestellung. Vor allem breit angelegte Indexfonds seien gesucht, Valenti sieht aber auch Interesse an Russland-ETFs.</p>
<p>Nach Aussage von Frank Mohr findet der marktbreite db x-trackers MSCI Emerging Markets (WKN DBX1EM) viele Anhänger. „Eine Konzentration auf bestimmte Länder gibt es nicht“, äußert Mohr. Roelofs berichtet auch hier von Gewinnmitnahmen, etwa beim Lyxor ETFMSCI Emerging Markets (WKN LYX0BX).</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/hamme_gregor_120x125.jpg" alt="" /><br /> Hamme</span></div>
<h4>Sektoren-ETFs fristen Schattendasein</h4>
<p>Das Interesse an Sektoren-ETFs bleibt gering. Den klaren Trend hin zu einer Branche gibt es derzeit nicht. „Wir sehen nur wenig Umsätze“, erklärt Gregor Hamme von der Unicredit Group. Flow Traders zufolge zeigen sich Investoren beim db x-trackers DJ Stoxx 600 Food&amp; Beverage (WKN DBX1FB) und beim ETFX DAXglobal Gold Mining Fund (WKN A0Q8NC) kauffreudig. „Statt direkt in Gold zu investieren, setzen Anleger auf Goldminen-ETFs“, erklärt Roelofs. Das Goldminenprodukt des Emittenten ETF Securities hat im vergangenen Monat um gut 12 Prozent zugelegt.</p>
<p>Der Indexfonds spiegelt die Entwicklung großer Goldminenunternehmen wider, Indexschwergewichte sind die kanadischen Goldförderer Barrick Gold und Goldcorp sowie das US-Unternehmen Newmont Mining und Newcrest Mining aus Australien</p>
<h4>Bei Rentenprodukten allenfalls Kurzläufer</h4>
<p>Rentenprodukte werden weiter eher gemieden. Allenfalls Kurzläufer würden gekauft, berichtet die Commerzbank, etwa der ComStage ETF iBoxx € Liquid Sovereign Diversified 1-3 (WKN ETF502). Laut Flow Traders finden Anleger durchaus auch am iShares € Corporate Bond (WKN 251124) Gefallen, einem Indexfonds, der die Entwicklung von Unternehmensanleihen abbildet.</p>
<p>© 9. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE)</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td>593395</td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>UBS-ETF DJ EURO STOXX 50 I</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td>778188</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares S&amp;P 500</td>
<td>Aktienfonds</td>
<td>264388</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF NASDAQ-100</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td>ETF011</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50</td>
<td>Aktienfonds</td>
<td>935927</td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ EURO STOXX 50</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td>798328</td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ EURO STOXX ETF Anteilsklasse (1C)</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td>DBX1ET</td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DAX (DE)</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td>593393</td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI World TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds</td>
<td>DBX1MW</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Korea</td>
<td>Aktienfonds Südkorea</td>
<td>LYX0A8</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Japan (TOPIX)</td>
<td>Aktienfonds Japan</td>
<td>A0ESMK</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td>DBX1EM</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Emerging Markets</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td>LYX0BX</td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ STOXX 600 Food&amp;Beverage ETF</td>
<td>Aktienfonds Nahrungsmittel &amp; Getränke</td>
<td>DBX1FB</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFX Russell Global Gold Fund ETF</td>
<td>Rohstofffonds</td>
<td>A0Q8NC</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF iBoxx € Liquid Sovereigns Diversified 1-3 TR</td>
<td>Rentenfonds Staatsanleihen</td>
<td>ETF502</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares € Corporate Bond</td>
<td>Rentenfonds</td>
<td>251124</td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>ETFs: Käufe und Gewinnmitnahmen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 13:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>9. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Market Maker für die Indexfonds berichten überwiegend von niedrigen Umsätzen und einer „Abwartehaltung“ der Investoren. „Es gibt keine neuen Impulse“, meint etwa Bernardus Roelofs von Flow Traders. „Mit der erfolgreichen Emission der Griechenlandanleihe und den überraschend guten US-Arbeitsmarktdaten kamen letzte Woche zwar zwei sehr positive Nachrichten, aktuell mangelt es aber an Neuigkeiten, sowohl guten als auch schlechten“, urteilt der Händler.</p>
<p>Frank Mohr von der Commerzbank spricht dennoch von einem Käuferüberhang: „Wir sehen zu 65 Prozent Käufer, zu 45 Prozent Verkäufer, und zwar bei Bluechip-ETFs aller Länder.“ Ihm zufolge legen sich Investoren gerne an den Euro Stoxx gebundene Indexfonds wie den iShares DJ Euro Stoxx 50 (WKN 593395) und den UBS DJ Euro Stoxx 50 (WKN 778188) ins Portfolio, ebenso Produkte, die den S&amp;P 500 (WKN 264388) oder den Nasdaq (WKN ETF011) abbilden. </p>
<h4>Einige steigen aus </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><br />
Roelofs</span></div>
<p>Flow Traders zufolge gab es aber auch zahlreiche Abgaben: „Investoren haben die steigenden Kurse für Gewinnmitnahmen und den Abbau von Positionen genutzt“, meldet Roelofs. Betroffen gewesen seien etwa Euro Stoxx 50-ETFs (WKN 935927, 593395, 798328, DBX1ET) sowie der iShares DAX (WKN 593393). Bei Indexfonds, die an den MSCI World (WKN DBX1MW) sowie an koreanische (WKN LYX0A8) oder japanische Indizes (WKN A0ESMK) gekoppelt sind, hätten hingegen die Zuflüsse überwogen. </p>
<p>Dass die Stimmung nicht eindeutig ist, entspricht auch den Beobachtungen der Unicredit Group: Bastian Ohta zufolge sind besonders am Freitag und am gestrigen Montag viele Short-ETFs auf Bluechip-Indizes gekauft worden, und zwar von großen Investoren. Auf Short-Produkte setzt, wer mit sinkenden Kursen rechnet. „Gleichzeitig steigen Anleger aber auch bei Long-Produkten ein“, weiß Ohta. An der Frankfurter Börse waren in den vergangenen fünf Handelstagen der iShares DJ Euro Stoxx 50 (WKN 593395) und der iShares DAX (WKN 593393) mit Abstand die umsatzstärksten Produkte, gefolgt vom db x-trackers ShortDAX (WKN DBX1DS).</p>
<h4>Geringere Zuflüsse in Schwellenländer </h4>
<p>Die Emerging Markets bleiben beliebt, die Handelsvolumina sind nach Einschätzung der meisten Marktteilnehmer aber eher mau. „Käufer sind zwar weiter in der Mehrheit, die Zuflüsse aber lang nicht so hoch wie bis Ende Februar“, erläutert Stefano Valenti von der Unicredit Group, Investoren verharrten in Wartestellung. Vor allem breit angelegte Indexfonds seien gesucht, Valenti sieht aber auch Interesse an Russland-ETFs. </p>
<p>Nach Aussage von Frank Mohr findet der marktbreite db x-trackers MSCI Emerging Markets (WKN DBX1EM) viele Anhänger. „Eine Konzentration auf bestimmte Länder gibt es nicht“, äußert Mohr. Roelofs berichtet auch hier von Gewinnmitnahmen, etwa beim Lyxor ETFMSCI Emerging Markets (WKN LYX0BX). </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/hamme_gregor_120x125.jpg" /><br />
Hamme</span></div>
<h4>Sektoren-ETFs fristen Schattendasein </h4>
<p>Das Interesse an Sektoren-ETFs bleibt gering. Den klaren Trend hin zu einer Branche gibt es derzeit nicht. „Wir sehen nur wenig Umsätze“, erklärt Gregor Hamme von der Unicredit Group. Flow Traders zufolge zeigen sich Investoren beim db x-trackers DJ Stoxx 600 Food&amp; Beverage (WKN DBX1FB) und beim ETFX DAXglobal Gold Mining Fund (WKN A0Q8NC) kauffreudig. „Statt direkt in Gold zu investieren, setzen Anleger auf Goldminen-ETFs“, erklärt Roelofs. Das Goldminenprodukt des Emittenten ETF Securities hat im vergangenen Monat um gut 12 Prozent zugelegt. </p>
<p>Der Indexfonds spiegelt die Entwicklung großer Goldminenunternehmen wider, Indexschwergewichte sind die kanadischen Goldförderer Barrick Gold und Goldcorp sowie das US-Unternehmen Newmont Mining und Newcrest Mining aus Australien</p>
<h4>Bei Rentenprodukten allenfalls Kurzläufer</h4>
<p>Rentenprodukte werden weiter eher gemieden. Allenfalls Kurzläufer würden gekauft, berichtet die Commerzbank, etwa der ComStage ETF iBoxx &#8364; Liquid Sovereign Diversified 1-3 (WKN ETF502). Laut Flow Traders finden Anleger durchaus auch am iShares &#8364; Corporate Bond (WKN 251124) Gefallen, einem Indexfonds, der die Entwicklung von Unternehmensanleihen abbildet. </p>
<p>&#169; 9. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933956" title="593395">593395</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>UBS-ETF DJ EURO STOXX 50 I</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0155367302" title="778188">778188</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares S&amp;P 500 </td>
<td>Aktienfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0002643889" title="264388">264388</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF NASDAQ-100 </td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378449770" title="ETF011">ETF011</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=IE0008471009" title="935927">935927</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0007054358" title="798328">798328</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ EURO STOXX ETF Anteilsklasse (1C) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0380865021" title="DBX1ET">DBX1ET</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DAX (DE) </td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933931" title="593393">593393</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI World TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0274208692" title="DBX1MW">DBX1MW</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Korea</td>
<td>Aktienfonds Südkorea</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010361691" title="LYX0A8">LYX0A8</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Japan (TOPIX)</td>
<td>Aktienfonds Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010245514" title="A0ESMK">A0ESMK</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107645" title="DBX1EM">DBX1EM</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Emerging Markets</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010429068" title="LYX0BX">LYX0BX</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ STOXX 600 Food&amp;Beverage ETF </td>
<td>Aktienfonds Nahrungsmittel &amp; Getränke</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292105359" title="DBX1FB">DBX1FB</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFX Russell Global Gold Fund ETF</td>
<td>Rohstofffonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0Q8NC8" title="A0Q8NC">A0Q8NC</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF iBoxx &#8364; Liquid Sovereigns Diversified 1-3 TR</td>
<td>Rentenfonds Staatsanleihen</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0444605991" title="ETF502">ETF502</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares &#8364; Corporate Bond</td>
<td>Rentenfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0002511243" title="251124">251124</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Xetra-Gold: Mehr als eine Milliarde Euro investiert</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:44:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[8. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anlagen in Gold sind derzeit sehr populär. Das zeigt auch der Anstieg der von der Deutschen Börse verwahrten Menge an Gold, das für die Ausgabe von Xetra-Gold-Anteilen hinterlegt wird. Inzwischen lagert Gold im Gegenwert von über einer Milliarde Euro in den Tresoren der Deutschen Börse. In Gewicht macht das einen Goldbestand zur physischen [...]


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<p>8. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anlagen in Gold sind derzeit sehr populär. Das zeigt auch der Anstieg der von der Deutschen Börse verwahrten Menge an Gold, das für die Ausgabe von Xetra-Gold-Anteilen hinterlegt wird. Inzwischen lagert Gold im Gegenwert von über einer Milliarde Euro in den Tresoren der Deutschen Börse. In Gewicht macht das einen Goldbestand zur physischen Deckung der Inhaberschuldverschreibung von 38,5 Tonnen. Für jedes Stück des Wertpapiers ist genau ein Gramm physisches Gold hinterlegt. Bei einem Goldpreis von 26,75 Euro pro Gramm ergibt sich der Gegenwert des physisch hinterlegten Goldes von über einer Milliarde Euro. </p>
<p>Von den rund 150 an der Deutschen Börse handelbaren Exchange Traded Commodities (ETC) ist Xetra-Gold (WKN A0S9GB) das umsatzstärkste Wertpapier. Auf Xetra lag der durchschnittliche monatliche Orderbuchumsatz im Jahr 2009 bei 127,8 Millionen Euro und erreichte per Jahresende in Summe über 1,5 Milliarden Euro. Dieser Orderbuchumsatz ist mehr als dreimal so hoch wie der des zweiterfolgreichsten Produkts im ETC-Segment. Der Marktanteil des im Dezember 2007 gestarteten Xetra-Gold Zertifikats am Rohstoffhandel auf Xetra lag 2009 bei über 32 Prozent. </p>
<p>Wurde Xetra-Gold anfangs überwiegend durch Privatinvestoren erworben, ist ein wachsendes Interesse bei institutionellen Anlegern zu verzeichnen. Das Produkt erfüllt die europäische OGAW-Richtlinie. </p>
<p>Anleger haben mit Xetra-Gold eine der günstigsten Möglichkeiten, physisches Gold zu erwerben und zu handeln. Die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufspreis liegt bei nur 0,1 Prozent. Der Endinvestor zahlt lediglich eine Depotgebühr wie für jedes andere Wertpapier auch. Für Xetra-Gold fallen keine weiteren laufenden Verwaltungsgebühren an. </p>
<p>&#169; 8. März 2010/Deutsche Börse AG </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Dauerbrenner Griechenland</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[5. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der griechischen Regierung ist es diese Woche gelungen, durch die Ankündigung drastischer Sparmaßnahmen das Vertrauen der Investoren – zumindest zeitweilig – wieder zu gewinnen. „Was auch bitter nötig ist, stehen doch in den nächsten zwei Monaten noch 25 Milliarden Euro zur Refinanzierung an“, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. [...]


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<p>5. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der griechischen Regierung ist es diese Woche gelungen, durch die Ankündigung drastischer Sparmaßnahmen das Vertrauen der Investoren – zumindest zeitweilig – wieder zu gewinnen. „Was auch bitter nötig ist, stehen doch in den nächsten zwei Monaten noch 25 Milliarden Euro zur Refinanzierung an“, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Zumindest sei gestern mit der Platzierung einer zehnjährigen Anleihe im Volumen von fünf Milliarden Euro ein Teilerfolg gelungen. „Die Anleihe war mehr als dreifach überzeichnet, und das bei einem Kupon von 6,25 Prozent. Ein Ergebnis, das noch vor Wochenfrist von vielen Marktteilnehmern also utopisch bezeichnet worden wäre.“ </p>
<p>Wie es mit dem angekündigten Sparpaket genau weitergeht, sei dennoch unklar, meinen die Volkswirte der HSH Nordbank dazu. Denn die Haltung Griechenlands sei jetzt offensichtlich, nachdem den Worten Papandreous: „Wir haben gezeigt, dass wir schwierige Entscheidungen treffen können. Jetzt warten wir auf Unterstützung von Europa – die andere Seite des Abkommens“. Und dann habe sein Finanzminister quasi noch damit gedroht, dass das Land sich auch dem IWF zuwenden könne, wenn von der EU keine adäquate Hilfe käme. „Die Haltung ist unseres Erachtens frech und vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die Regierung gehörig unter Druck steht und die Maßnahmen auch in der Bevölkerung verkaufen muss. Offensichtlich läuft es auf ein baldiges Hilfspaket von Seiten der EU hinaus“, schreiben die Volkswirte. Aber was die Anleger jubeln lässt, treibt die Bevölkerung auf die Straße. Wenn man die Bilder in den Nachrichten sieht, wird einem drastisch vor Augen geführt, vor welchem Dilemma die dortige Regierung jetzt steht und welch schwierige Aufgaben in den kommenden Monaten noch auf sie zukommen werden.</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Gestern steckte die EZB den Rahmen ihrer zukünftigen Geldmarktpolitik ab. Der wichtigste Punkt: Die Kreditinstitute werden bis Oktober weiterhin unbeschränkt mit Liquidität versorgt. „Letztmalig wird im März ein Sechsmonatstender in unbeschränkter Höhe ausgeschrieben, der aber wie schon beim letzten Mal an die zukünftige Leitzinsentwicklung gekoppelt ist“, erzählt Brunner. Beim Dreimonatstender kehre man zum Prozedere vor der Krise zurück, indem eine bestimmte Menge an Liquidität in einem Bieterverfahren an die Meistbietenden zugeteilt werde.</p>
<p>Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen ist seit letzter Woche um 23 auf jetzt 302 Basispunkte zurückgegangen. Am deutlichsten war der Rückgang im zweijährigen Bereich um 95 Basispunkte von 517 auf aktuell 422 Basispunkte. Die Renditen der Bundesanleihen ziehen wieder leicht an auf 3,12 Prozent für ein zehnjähriges Papier, der Bund-Future verliert einige Punkte auf 124,26.</p>
<h4>Fremdwährungsanleihen als Alternative</h4>
<p>Der Euro profitiert nur in einem geringen Maße von den Ereignissen. „Wiederum sind Anleihen in norwegischen Kronen und südafrikanischem Rand von den Anlegern nachgefragt“, beschreibt Brunner die Aktivitäten der Investoren. Ansonsten seien mangels Neuemissionen und damit fehlender Alternativen die gleichen Unternehmensanleihen wie in den Vorwochen gesucht.</p>
<h4>Renditeabstände wieder enger</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/petz_rainer_120x125.jpg" /><span>Petz</span></span></div>
<p>Die Risikoaversion der Investoren nimmt wieder ab. Die Renditeabstände hätten sich etwas eingeengt, berichtet Rainer Petz von Close Brothers Seydler. „In den hochverzinslichen Anleihen hatten wir gute Kursbewegungen im Vergleich zu den Vorwochen. </p>
<p>Nächste Woche geht eine neue Anleihe der Rhön Kliniken in den Handel (WKN A1C9UX). Der Kupon lockt mit 3,875 Prozent, so dass die Anleihe bereits im vorbörslichen Handel leicht über 100 Prozent notiert. Das Papier sei deutlich überzeichnet gewesen, berichtet Petz.</p>
<h4>Genussschein der Commerzbank</h4>
<p>Die Skontroführer der Hellwig Wertpapierhandelsbank beobachten wie in den vergangenen Wochen bereits höhere Umsätze in einem Genussschein der Commerzbank, der im Dezember 2010 fällig wird und Mitte 2011 zur Auszahlung kommt (WKN 803205). „Zinsen werden für das Papier, das Anfang Oktober noch bei etwa 75 Prozent stand, nicht gezahlt. Der Kurs hat sich mittlerweile auf 88 Prozent erholt“, erklärt ein Händler. Die Skontroführer beobachten sowohl Gewinnmitnahmen als auch Neupositionierungen in dem Genussschein.</p>
<p>&#169; 5. März 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Konjunktur auf der Kippe</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>5. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Konjunktur hat Schwung verloren. In den USA ging in dieser Woche zum ersten Mal seit Langem der wichtige ISM-Einkaufsmanagerindex zurück. In China, Brasilien und Russland ermäßigte sich der Einkaufsmanagerindex zum Teil sogar noch stärker. In Europa stockten die entsprechenden Indizes in Deutschland und Frankreich. Das kam in dieser Häufung für viele überraschend. In den vergangenen Monaten waren die konjunkturellen Sorgen angesichts der Probleme mit der Staatsverschuldung in den Hintergrund getreten. Die Deutsche Bundesbank hatte sogar von einem &#8220;breit fundierten globalen Aufschwung&#8221; gesprochen. Der Internationale Währungsfonds hatte seine Prognose kräftig nach oben revidiert. War das doch etwas voreilig?</p>
<p>Von den Zahlen her gesehen ist die wirtschaftliche Entwicklung nach wie vor nicht schlecht. In den USA wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um 5,9 Prozent, die höchste Steigerung seit sechs Jahren. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich nicht mehr. In China belief sich die Zunahme der Wirtschaftsleistung in dieser Zeit sogar auf 10,7 Prozent (gegenüber Vorjahr). In Japan gab es ein unerwartetes Plus von 4,4 Prozent (annualisiert). In all diesen Ländern ist auch die Industrieproduktion im Januar gut ausgefallen. Lediglich in Euroland ging es im vierten Quartal nur schwach aufwärts (annualisiert + 0,4 Prozent).</p>
<p>Das Problem ist freilich, dass diese Zahlen kein verlässliches Bild zeichnen. Sie sind durch Sonderfaktoren verzerrt. Vor allem sind aus ihnen noch keine Indizien abzulesen, dass die Konjunktur eine Eigendynamik entwickelt. Schauen wir uns die Sache etwas genauer an. Wichtigster Treiber des Wachstums im vierten Quartal waren lagerzyklische Effekte. In den USA waren rund zwei Drittel der Expansion auf diesen Faktor zurückzuführen. Ohne ihn hätte die Expansion nur bei zwei Prozent gelegen. Das ist kein verlässliches Ruhekissen. Wie schnell sich Lagerbewegungen drehen können, zeigt sich am Beispiel Deutschlands. Im dritten Quartal hatte der Lagereffekt neun Milliarden Euro zum Wachstum beigetragen, im vierten Quartal hat er wieder sieben Milliarden Euro abgezogen. Es war vor allem dieser Lagereffekt, der für das schlechte Wachstumsergebnis in Euroland vor dem Jahresende verantwortlich war.</p>
<p>Gestützt wird die Erholung ferner von den nach wie vor erheblichen fiskal- und geldpolitischen Ankurbelungsmaßnahmen. Auch das ist nichts Nachhaltiges. In den USA gingen zwei Prozentpunkte der BIP-Zunahme im vierten Quartal auf staatliche Ankurbelungsmaßnahmen zurück. Ohne die lagerzyklischen und fiskalpolitischen Effekte wäre die US-Wirtschaft nicht um 5,9 Prozent gewachsen, sondern nur um weniger als 0,5 Prozent, also fast gar nicht.</p>
<p>Die Investitionen der Unternehmen in Maschinen und Ausrüstungen sowie neue Bauten sind nach wie vor schwach. In Deutschland gingen sie im vierten Quartal um 0,7 Prozent zurück. Das ist angesichts der Unterauslastung der Kapazitäten verständlich. Warum sollten Unternehmen investieren, wenn schon die bisherigen Anlagen nicht voll genutzt werden? Andererseits macht es deutlich, dass das Deficit Spending bisher noch nicht die erwünschte Initialzündung in der Wirtschaft ausgelöst hat.</p>
<p>Auf den ersten Blick positiv sieht der Export aus. Er erhöhte sich im vierten Quartal in Deutschland um real drei Prozent. Die Ausfuhren sind in der Bundesrepublik traditionell der im Zyklus erste und wichtigste Konjunkturmotor. Aber auch hier muss man Wasser in den Wein gießen. Wichtige Impulse kommen derzeit nämlich vor allem aus den USA sowie China und den südostasiatischen Ländern. Es sind dies aber genau die Staaten, in denen fiskalpolitische Programme eine wichtige Rolle spielen. China hatte bekanntlich mit knapp 600 Milliarden US-Dollar das relativ größte Konjunkturprogramm der Welt. Niemand weiß, wie lange diese Programme wirken. Sicher aber ist, dass sie nicht ewig laufen. Ich wäre nicht überrascht, wenn die Impulse aus China und den USA für die deutschen Exporte im Verlauf des Jahres abnehmen würden. Was dem europäischen Export hilft, ist die Abwertung des Euro. Aber sie ist bisher nicht sehr groß.</p>
<p>All das macht mich bei der Beurteilung der weiteren Konjunkturentwicklung vorsichtig. Im ersten Quartal 2010 dürfte sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum weltweit verlangsamen. In den USA hängt das mit einer geringeren Lageraufstockung zusammen (oder gar einem Abbau der Lagerbestände). Hinzu kommt der harte Winter (&#8220;Snowmageddon&#8221;), der auch Europa getroffen hat. Nach einer alten Daumenregel kann sich das Bruttoinlandsprodukt in einem Vierteljahr durch Witterungsbedingungen um rund 0,3 Prozent (= 1,2 Prozent annualisiert) abschwächen. In Europa spielen darüber hinaus die Schwierigkeiten mit der Konsolidierung in den südeuropäischen Ländern eine Rolle. Auch sie kosten Wachstum.</p>
<p>Im zweiten Quartal könnte die Konjunktur wieder etwas besser sein. Sie profitiert davon, dass die im Winter ausgefallene Produktion nachgeholt wird. Allerdings beginnen sich dann die Wirkungen der Fiskalprogramme abzuschwächen. Natürlich wird der Staat immer noch viel Geld in die Wirtschaft pumpen. Für das Wirtschaftswachstum kommt es aber nicht auf das absolute Niveau der Staatsausgaben an, sondern auf den Zuwachs. Damit sieht es aber nicht mehr so gut aus. Denn die Programme werden jetzt nicht mehr aufgestockt.</p>
<p>Für das zweite Halbjahr und darüber hinaus ist entscheidend, ob das Deficit Spending einen Multiplikator in den Unternehmen auslöst. Wenn das der Fall ist, dann hat die keynesianische Rezeptur gewirkt und es wird einen richtigen Aufschwung mit mehr Beschäftigung und mehr Einkommen geben. Wenn das nicht passiert, dann wird es schwierig. Denn dann stellt sich die Frage, ob der Staat mit weiteren Maßnahmen zur Konjunkturstützung nachlegen kann oder ob wir vor einer länger anhaltenden Stagnation oder Rezession stehen. Dann wäre auch die Frage Inflation versus Deflation wieder offen. Welcher der Fälle eintritt, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Beides ist möglich. Die Konjunktur steht auf der Kippe.</p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die nächsten Monate werden erhebliche Schwankungen in der konjunkturellen Aktivität und vermutlich auch in der Stimmung bringen. Das färbt auf die Aktienmärkte ab. Es spricht eher für eine Schaukelbörse. Solange die Notenbanken nicht sicher sein können, dass die Konjunktur wirklich anspringt, werden die Zinsen niedrig und die Liquidität hoch bleiben. Kritischer Punkt sind die Investitionen. Wenn sie zunehmen, gibt es grünes Licht für die Erholung. Wenn nicht, muss man sich auf schwierigere Zeiten einstellen. Solange es in dieser Frage nicht mehr Sicherheit gibt, sollten Anleger noch etwas Pulver trocken halten.</p>
<p>© 5. März 2010 / Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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