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	<title>Trading CFD &#187; Europa</title>
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		<title>DAX-Sentiment: Aktien zeigen innere Stärke und die Bullen keine Angst</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Goldberg Die Sentimentanalyse zum Anhören: Podcasts (mp3) TecDAX-Sentiment Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren 24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fast schon könnte man geneigt sein zu behaupten, der DAX habe eine verlorene Woche hinter sich. Doch zu diesem Schluss wird vor allem der gelangen, der sich den Stand des Börsenbarometers nur am Tage unserer Stimmungserhebung [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="Goldberg" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/goldberg_joachim120x125.jpg" /><span><br />
Goldberg</span></span></div>
<div>
<p><strong>Die Sentimentanalyse zum Anhören:</strong> </p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=180&amp;PodcastID=7" title="Podcasts (mp3)">Podcasts (mp3)</a> </li>
</ul>
<p><strong>TecDAX-Sentiment</strong> </p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4686" title="Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren">Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren</a> </li>
</ul>
</div>
<p>24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fast schon könnte man geneigt sein zu behaupten, der DAX habe eine verlorene Woche hinter sich. Doch zu diesem Schluss wird vor allem der gelangen, der sich den Stand des Börsenbarometers nur am Tage unserer Stimmungserhebung ansieht. Und diesbezüglich gibt es keine Veränderung. Immerhin, könnte man einwenden, wer richtig gut war, konnte sich zwischenzeitlich rund 1,5 Prozent günstiger als heute mit Standardwerten eindecken. Aber diese letztlich doch kleine Korrektur konnte niemanden so recht aus dem Unterholz hervorlocken – auch nicht die institutionellen Investoren der Börse Frankfurt, so dass unser Bull/Bear-Index einen marginalen Dämpfer versetzt bekam, der unter dem Begriff einer statistischen Ungenauigkeit verbucht werden könnte. </p>
<p>Unter dem Strich erstaunt dennoch, dass die negativen Signale, ausgehend vor allem vom Kurs der Gemeinschaftswährung, von den Börsianern bislang ignoriert wurden. Denn der Euro hat während des Berichtszeitraums etwa gegenüber dem US-Dollar gut drei Prozent seines Wertes verloren, was in früheren Zeiten – man denke allein einmal an den Januar dieses Jahres – nicht spurlos am deutschen Aktienmarkt vorbei gegangen wäre. Aber es scheint gegenüber dem Anfang dieses Quartals einen signifikanten Unterschied zu geben: Die jüngste Attacke gegen den Euro ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf langfristige Kapitalabflüsse aus Deutschland bzw. Europa zurückzuführen, sondern vielmehr das Resultat anderer Kräftespiele, die bislang sowohl am Aktien- als auch am deutschen Rentenmarkt keine Spuren hinterließen. </p>
<p>Wenn man jedoch bedenkt, dass nicht nur die Haltung der Bundeskanzlerin gegenüber einer Hilfe im Falle Griechenlands sehr unterschiedlich wahrgenommen wird, oder auch die vermehrte Kritik, Deutschland habe seinen Exportüberschuss durch übertriebenes Sparen auf dem Rücken anderer Nationen erwirtschaftet, kann man sich nur wundern, wie stark der Aktienmarkt eigentlich sein muss. Auch wenn man sich hierzulande nicht gerne sagen lässt, man solle mehr für den Konsum tun, etwa durch Lohnerhöhungen oder Steuersenkungen, wird eines tunlichst übersehen: Der deutsche Exportüberschuss könnte auch anders gesenkt werden. Etwa, wenn die defizitären Nationen Europas mehr sparen würden. Egal aber, ob die Deutschen eine ihrer größten Tugenden, das Sparen, bleiben ließen oder die Undisziplinierten doch noch aufs Ausgeben verzichteten. Letztlich liefe alles doch nur auf die Frage hinaus, ob man zur Lösung dieser Ungleichgewichte Inflation oder lieber Deflation in Kauf nehmen möchte. </p>
<div>
<p><strong>Die Sentimentanalyse im TV:</strong><br />
Jeden Donnerstag</p>
<ul>
<li>11.15 Uhr auf n-tv </li>
<li>14.10 / 18.05 Uhr auf DAF </li>
</ul>
</div>
<p>Wenn die Aussichten für die Akteure also so ungewiss und im Zweifel sogar negativ sind, muss man sich wundern, dass man angesichts eines DAX, der mit den Jahreshochs flirtet, nicht mehr Aktienverkäufe zu sehen bekommen hat. Denn bullish ist das Gros der Akteure schon seit ein paar Wochen. Selbst wenn man sich an die Causa Griechenland und alle damit verbundenen Ansteckungsrisiken gewöhnt haben sollte, stellt sich die Frage nach Gewinnmitnahmen. Offenbar sind die zugrundeliegenden Positionen aber relativ gering, so dass man es mit derlei Aktivitäten nicht eilig hat. Ein weiteres Indiz also, dass wir nicht mit großer Dynamik am Aktienmarkt rechnen können. </p>
<p>Joachim Goldberg, cognitrend </p>
</p>
<div>
<h2>Verhältnis Optimisten zu Pessimisten</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th></th>
<th>Bullish</th>
<th>Bearish</th>
<th>Neutral</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Total</td>
<td>52 %</td>
<td>28 %</td>
<td>20 %</td>
</tr>
<tr>
<td>ggü. letzter Erhebung</td>
<td>- 1 %</td>
<td>+ 1 %</td>
<td>+ 0 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div><span><span></p>
<h2>DAX-Stimmungskurve</h2>
<p></span><img alt="DAX-Stimmungskurve" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Document/Sentiment/DAX Sentiment/dax_sentiment_20100324_584_210.gif" /><span><br />
Stand DAX 24.03.2010, 12:00 Uhr: 6.000 Punkte (+ 0 % gegenüber der letzten Erhebung)</span></span></div>
</p>
<div>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=376" title="Erhebungsregeln für Stimmungsindikatoren">Erhebungsregeln für Stimmungsindikatoren</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=185" title="Alle Analysen des DAX- und TecDAX-Sentiment">Alle Analysen des DAX- und TecDAX-Sentiment</a> </li>
<li><a href="http://www.cognitrend.de/de/index.php" title="Zur Homepage von cognitrend (www.cognitrend.com)" target="_blank">Zur Homepage von cognitrend (www.cognitrend.com)</a> </li>
</ul>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Fonds: Internationale Fonds in Führung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:03:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fondsthemen der Woche Fonds-Marktbericht ETF-Marktbericht Statistischer Rückblick 23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Seitwärtstrend im Fondshandel findet diese Woche seine Fortsetzung, die Umsätze halten sich im Rahmen. Hier und dort werden Gewinnmitnahmen gemeldet. „Im Moment bevorzugen die Anleger die internationalen Aktienfonds. Da tut sich am meisten“, meint Matthias Präger von der Baader Bank. Käufe [...]


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<div>
<p><strong>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li>Fonds-Marktbericht </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4683" title="ETF-Marktbericht">ETF-Marktbericht</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4682" title="Statistiken">Statistischer Rückblick</a> </li>
</ul>
</div>
<p>23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Seitwärtstrend im Fondshandel findet diese Woche seine Fortsetzung, die Umsätze halten sich im Rahmen. Hier und dort werden Gewinnmitnahmen gemeldet. „Im Moment bevorzugen die Anleger die internationalen Aktienfonds. Da tut sich am meisten“, meint Matthias Präger von der Baader Bank. Käufe hat er diese Tage beim weltweit anlegenden Lingohr-Systematic-Lbb-Invest (WKN 977479) gesehen, ebenso beim Templeton Growth (Euro) Fund Class A (acc) (WKN 941034). Auch der Aktienfonds Carmignac Investissement A (WKN A0DP5W) habe oben auf den Einkaufslisten der Investoren gestanden. „Der Fonds ist recht flexibel“, erwähnt Präger. In ihre Portfolios gelegt hätten Anleger Anteile des Deka-Global Champions CF (WKN DK0ECU) , der in Industrie- und Schwellenländern anlegt, sowie des Mischfonds ARERO &#8211; Der Weltfonds (WKN DWS0R4). „Letzterer wird permanent gesucht“, bemerkt der Spezialist. </p>
<h4>Heterogenes Bild bei asiatischen Fonds</h4>
<p>Größere Verkäufe meldet Präger bei dem Klassiker Baring Hong Kong China Fund (EUR) (WKN 933583) und seinem in Südkorea engagierten Pendant Baring Korea Trust (WKN 972842). Ebenfalls getrennt hätten sich Anleger vom DWS China (WKN 565129) sowie dem im asiatisch-pazifischen Raum aktiven Templeton Asian Growth Fund Class A (Ydis) USD (WKN 971661).</p>
<p>Beliebt gewesen sei dagegen der vornehmlich auf chinesische Aktien konzentrierte Fidelity Funds &#8211; China Focus Fund A (USD) (WKN A0CA6V), genauso wie der NESTOR Fernost Fonds (WKN972880 ), der neben Aktien auch in Optionsscheine auf Wertpapiere, Wandelanleihen und festverzinsliche Wertpapiere anlegt.</p>
<p>Über Gewinnmitnahmen berichtet Ivo Orlemann von ICF Kursmakler bei zwei in Indien engagierten Fonds, dem HSBC GIF Indian Equity AC (WKN 263233) und dem HSBC GIF Indian Equity AD (WKN 974873). „Nicht verwunderlich, schließlich sind sie seit April 2009 um 200 bis 250 Prozent gestiegen.“</p>
<h4>Immobilienfonds: Rücknahmestopp treibt Handel an</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/orlemann_ivo_120x125.jpg" /><br />
<span>Orlemann</span></span></div>
<p>Die bei vielen Immobilienfonds ausgesetzte Anteilsscheinrücknahme beflügelt den Handel der Papiere an den Wertpapierbörsen. Laut Orlemann ist das durchaus schlüssig, denn: „Natürlich versuchen die Fondsgesellschaften mit allen Mitteln, wieder an Kapital zu kommen, damit sie wieder aufmachen können.“ Profitiert habe davon der KanAm US-Grundinvest (WKN 679181), hier hätten Anleger beherzt zugegriffen. Die Fondsgesellschaft hätte jetzt zwei Kernstücke, hochmoderne große Einkaufszentren in den USA, veräußert. Das Liquiditätsziel sei zwar damit noch nicht erreicht worden, weil KanAm nur Teilbesitzer gewesen sei, der Anteil von Immobilien im Vollbesitz des Fonds sei aber jetzt groß genug, um weitere Objekte abstoßen zu dürfen. Verkäufe hätte es dagegen beim Degi Europa (WKN 980780) und beim Axa Immoselect (WKN 984645) gegeben.“Das Vertrauen ist noch nicht zurückgekehrt“, erläutert der Spezialist.</p>
<h4>Rückgaben bei Goldaktien</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/praeger_120x125.jpg" /><br />
<span>Präger</span></span></div>
<p>Die Aufwertung des Dollar hat den Goldpreis nach unten gedrückt. In diesem Marktumfeld räumten laut Präger die Investoren ihre Depots und verkauften Fondsanteile des BGF World Mining Fund A2 USD (WKN 986932), DWS Goldminenaktien Typ O (WKN 976982) und des Earth Gold Fund UI (WKN A0Q2SD). „Momentan fällt dieser Sektor etwas ab“, bemerkt der Spezialist.</p>
<p>&#169; 23. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<p></p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des Fonds</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009774794" title="977479">977479</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Templeton Growth (Euro) Fund A (acc) EUR </td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0114760746" title="941034">941034</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>carmignac Investissement A</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=FR0010148981" title="A0DP5W">A0DP5W</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Deka-GlobalChampions CF</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE000DK0ECU8" title="DK0ECU">DK0ECU</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ARERO &#8211; Der Weltfonds</td>
<td>Mischfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0360863863" title="DWS0R4">DWS0R4</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Baring Hong Kong China Fund (EUR)</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=IE0004866889" title="933583">933583</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Baring Korea Trust </td>
<td>Aktienfonds Korea</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=GB0000840719" title="972842">972842</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS China</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0146865505" title="565129">565129</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Templeton Asian Growth Fund A (Ydis) USD</td>
<td>Aktienfonds Asien/ex Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0029875118" title="971661">971661</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Fidelity Funds &#8211; China Focus Fund A (USD)</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0173614495" title="A0CA6V">A0CA6V</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Nestor Fernost Fonds </td>
<td>Aktienfonds Asien/ex Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0054738967" title="972880">972880</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>HSBC GIF Indian Equity AC</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0164881194" title="263233">263233</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>HSBC GIF Indian Equity AD</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0066902890" title="974873">974873</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>KanAm US-grundinvest Fonds</td>
<td>Immobilienfonds/Welt</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0006791817" title="679181">679181</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DEGI Europa </td>
<td>Immobilienfonds/Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009807800" title="980780">980780</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>AXA Immoselect</td>
<td>Immobilienfonds/Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009846451" title="984645">984645</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>BGF World Mining Fund A2 USD</td>
<td>Aktienfonds Rohstoffe</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0075056555" title="986932">986932</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Goldminenaktien Typ 0</td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009769828" title="976982">976982</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Earth Gold Fund UI </td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE000A0Q2SD8" title="A0Q2SD">A0Q2SD</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<item>
		<title>Amundi knackt mit 21 ETFs die 600er Marke</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel. Branchen-Indizes des MSCI Europe Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, [...]


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<p>Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel.</p>
<h4>Branchen-Indizes des MSCI Europe</h4>
<p>Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, Materials (Grundstoffe), Telecom Services und Utilities (Telekomdienstleistungen und -ausrüstung. Der MSCI Europe Index ist ein auf Basis des Streubesitzes nach der Marktkapitalisierung gewichteter Index, der darauf abzielt, die Wertentwicklung der Aktienmärkte der folgenden 17 Industrieländer zu messen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Nordirland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Österreich und die Schweiz.</p>
<h4>Unternehmen mit Dividendenrendite</h4>
<p>Mit dem Amundi ETF MSCI EMU High Dividend und dem Amundi ETF MSCI Europe High Dividend können Anleger ebenfalls erstmals in die Wertentwicklung von Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite in der Eurozone bzw. in Europa investieren.</p>
<h4>Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten</h4>
<p>Amundi bietet Anlegern außerdem die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Renten-ETFs aus der Indexfamilie des EuroMTS Broad Index zu partizipieren. Dem Anleger stehen sechs Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten zur Verfügung, die Staatsanleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einer Mindestrestlaufzeit von einem Jahr sowie einem ausstehenden Mindestvolumen von zwei Milliarden Euro enthalten.</p>
<h4>Geldmarkt-ETF und Renten-ETFs auf inflationsindexierter Anleihen sowie Unternehmensanleihen</h4>
<p>Der Geldmarkt-Indexfonds folgt der Performance des EuroMTS Government Bill Index. Dieser Index misst die Rendite von Staatsanleihen, die von Mitgliedstaaten der Eurozone emittiert wurden und eine Laufzeit von sechs Monaten nicht überschreiten.</p>
<p>Mit dem Amundi ETF Euro Inflation können Anleger in die Performance staatlicher inflationsindexierter Anleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einem ausstehenden Nennbetrag von mindestens zwei Milliarden Euro investieren. Das Angebot wird abgerundet durch den Amundi ETF Euro Corporate, der die Wertentwicklung des Markit iBoxx Euro Liquid Corporates Index abbildet. Dieser Index bildet 40 in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade ab.</p>
<p>Das Produktangebot auf Xetra umfasst derzeit insgesamt 610 börsengehandelte Indexfonds.</p>
<p>© 15. März 2010/Deutsche Börse AG</p>
<div>
<h2>Details zu den neuen ETFs</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name</th>
<th>WKN</th>
<th>Handelswährung</th>
<th>Managementgebühr</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO CORPORATES</td>
<td>A0RNWE</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO INFLATION</td>
<td>A0RNW</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD</td>
<td>A0RNV5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 10-15</td>
<td>A0RNWA</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 1-3</td>
<td>A0RNV6</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 3-5</td>
<td>A0RNV7</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 5-7</td>
<td>A0RNV8</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 7-10</td>
<td>A0RNV9</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EUROMTS CASH 3 MONTHS</td>
<td>A0RNWC</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EMU HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF42</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE BANKS</td>
<td>A0REJZ</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER DISCRETIONARY</td>
<td>A0REJ0</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER STAPLES</td>
<td>A0REJ1</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HEALTHCARE</td>
<td>A0REJ2</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF44</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INDUSTRIALS</td>
<td>A0REJ3</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INSURANCE</td>
<td>A0REJ4</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE IT</td>
<td>A0RF45</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE MATERIALS</td>
<td>A0X9SL</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE TELECOM SERVICES</td>
<td>A0RF46</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE UTILITIES</td>
<td>A0REJ5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>Wachstum bei Rohstoff-ETFs hält an</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:44:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Europa ist das verwaltete Vermögen in börsengehandelten Rohstoff-Indexfonds-Produkten 2009 um sensationelle 145 % auf 23,1 Milliarden Euro per Ende 2009 weiter gestiegen. Die Summe teilt sich hierbei vor allem auf ETFs und ETCs auf, wobei ETNs nur unwesentlich vertreten sind. Für 2010 erwarten Experten ein sich leicht abschwächendes Wachstum , dass allerdings mit 60-80 [...]


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<p>Den größten Anteil gemessen an den abgebildeten Rohstoffen haben immer  noch Rohstoff-Investments auf Gold (57 % Marktanteil am verwalteten Vermögen). Eine besondere Rolle spielten im Gold-Segment die der Schweiz domizilierten Rohstoff-ETFs.</p>
<p>Die Analysten erwarten, dass 2010 vor allem Rohstoff-Investments auf Industriemetalle und breite gestreute Rohstoff-Indizes weiter zulegen werden. In den ersten Monaten des Jahres 2010 seien bereits 45 börsennotierte Rohstoffprodukte (Rohstoff-ETFs, ETCs und ETNs) aufgelegt worden, verglichen mit 66 im ganzen Jahr 2009. Diese Jahr werde mit zahlreichen weiteren neuen Rohstoff-Anlageprodukten gerechnet.</p>
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		<title>Neue Anleihen bringen Leben in den Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:18:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>12. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Probleme der „PIIGS“-Staaten sind diese Woche immer noch das beherrschende Thema in den Medien – den kleineren Ländern aus der Europeripherie wie Portugal, Griechenland und Irland. „Immerhin, nachdem Athen angekündigt hatte, die von Brüssel geforderten Sparmaßnahmen auch umzusetzen, reduzierten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen“, berichtet Klaus Stopp von der Baader Bank. Es hätte sich auch in der weiteren Euro-Peripherie Entspannung breit gemacht, ohne dass dies allerdings in Folge von Tauschoperationen zu höheren Renditen bei Bundesanleihen geführt habe. „Wie nachhaltig diese Entwicklung ist, wird sich spätestens in den Monaten April und Mai zeigen, wenn die Prolongation von jeweils gut 8 Milliarden Euro durch Griechenland ansteht.“</p>
<p>So hatten sich durch die erfolgreiche Emission der griechischen Regierung in der vergangenen Woche positive Impulse für den gesamten Emissionsmarkt ergeben. „Mittlerweile setzt sich aber unter den Marktteilnehmern die Meinung durch, dass die Auszeit am Primärmarkt für Corporate Bonds (Unternehmensanleihen), in den vergangenen Wochen eher den anstehenden Quartals- und Jahreszahlen geschuldet wurde und weniger der Schuldenkrisen einiger europäischer Staaten“, kommentiert Brunner die Situation.</p>
<h4>Neuemissionen im Fokus</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
<span>Brunner</span></span></div>
<p>Eine wahre Flut von Neuemissionen sowohl von Staats- als auch Unternehmensanleihen überspülen diese Woche den Markt. Mit dabei sind auch Emittenten, die in den vergangenen Jahren wenig aktiv waren, wie Israel oder Rumänien. „Auch Spanien und Portugal brachten neue Anleihen, die Nachfrage dafür hielt sich aber in Grenzen“, erzählt Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Frankreich habe die Gunst der Stunde genutzt und eine Anleihe emittiert, die erst im Jahr 2060 fällig wird (ISIN FR0010870956) mit einer Rendite von 4,175 Prozent. Diese Anleihe zielt auf Pensionsfonds und wurde aufgrund fehlender Anlage-Alternativen auch erfolgreich bei diesen platziert. „Für private Anleger ist diese Anleihe völlig uninteressant und die Verzinsung nicht attraktiv“, meint Brunner. Diese sollten sich eher für eine Rumänien-Anleihe interessieren, die am Donnerstag platziert wurde (ISIN XS0495980095). Das Papier hat einen Kupon von 5 Prozent und ist im März 2015 fällig. Bei den Unternehmensanleihen spielt sich der Laufzeitbereich hauptsächlich in einer drei- bis fünfjährigen Spanne ab.</p>
<p>Mit Spannung werden in den nächsten Wochen weitere Anleihen, insbesondere Griechenlands erwartet, und dann wird sich zeigen, wie es um die Aufnahmebereitschaft der Märkte wirklich bestellt ist. Vor diesem Hintergrund stellt der zum Ende dieser Woche leicht nachgebende Bund-Future auch keine große Überraschung für die Marktteilnehmer dar. Das Barometer für die langfristigen Zinserwartungen notiert am Freitag zur Mittagszeit bei 122,34 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,18 Prozent.</p>
<h4>Gute Stimmung für Unternehmensanleihen</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><br />
<span>Stopp</span></span></div>
<p>„Am Markt für Unternehmensanleihen herrscht weiter Kauflaune – mit der Folge, dass sich die Spreads in allen Sektoren eingeengt haben“, sagt Stopp. Die bereits emittierten Anleihen, wie z.B. ein Papier der Rhön Kliniken (WKN A1C9UX) werden rege nachgefragt. </p>
<p>Einen neuartigen Anleihetyp emittiert diese Woche die Rabobank mit so genannten „Contingent Bonds“. Sinkt das Verhältnis von Eigenkapital zu risikobewerteten Aktiva unter sieben Prozent, verliert die Anleihe 75 Prozent ihres Nennwerts. Im Moment liegt die Eigenkapitalquote der niederländischen Bank allerdings bei 12,5 Prozent. Zum Ausgleich wird die zehnjährige Anleihe allerdings auch mit 6,875 Prozent verzinst. „In Ernstfall würde die Rabobank mit dem Gewinn von 75 Prozent ihr Eigenkapital stärken können“, erklärt Brunner. Eine solche Anleihe könne aber nur von Banken mit bester Bonität und solider Geschäftsausrichtung bei den Anlegern Interesse finden, was im Fall der Rabobank allerdings gelungen sei. Die Rabobank ist als einzige Privatbank in Europa mit einem Triple A-Rating von Standard &amp; Poor&#8217;s bzw. Moody&#8217;s bewertet.</p>
<p>&#169; 12. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Engagements der Insider nehmen zu</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:14:01 +0000</pubDate>
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<h4>Die Buy/Sell Ratio im Februar 2010</h4>
<p>Bei den europäischen Insidern hat sich der positive Trend seit Beginn des Jahres 2010 im Februar weiter verstärkt. Die aktuelle Buy/Sell-Ratio beträgt 1,29 im Vergleich zu 1,04 im Februar 2009. Seit einem Jahr wurde kein höherer Wert, auf monatlicher Basis gesehen, erzielt! Betrachtet man die absoluten Werte im Februar, dann fällt die fast dreifache Anzahl von Käufern im Verhältnis zu Verkäufen auf. „Die Insider haben sich wie üblich antizyklisch verhalten und gekauft, als der DAX Anfang Februar stark eingebrochen ist“, erläutert Robert Hable von 2iQ Research.</p>
<p>Die Buy/Sell-Ratio misst das Verhältnis von Insiderkaufvolumen zu -verkaufsvolumen. Für Europa bedeuten Werte von 1,0 und höher ein relativ optimistisches Sentiment der Insider, fällt die Ration unter 0,3 sind die Insider pessimistisch eingestellt.</p>
<h4>Die größten Buys/Sells in Europa</h4>
<p>Zu Jahresbeginn fallen die Insider-Käufe in Südeuropa auf. Nachdem im letzten Monat Spanien große Kaufvolumina vorzuweisen hatte, ist nun Italien aus dem Winterschlaf erwacht. Francesco Gaetano, eine der reichsten Personen Italiens und Aufsichtsratsmitglied des Versicherungsunternehmens Assicurazioni Generali Spa, kaufte im Februar Aktien des Unternehmens im Wert von über 34 Millionen Euro. Die Transaktion folgt einer Reihe von weiteren Käufen der Generali-Aktie in den vergangenen Monaten. Seine letzte Verkaufstransaktion dagegen fand im Juni 2009 statt. Gerade im Februar wurde verstärkt im Versicherungssektor gekauft: Unter den Top 25-Käufen befinden sich auch großvolumige Orders der französischen April Group.</p>
<h4>DAX&#174; vs. DAXplus&#174; Directors Dealings </h4>
<p>Der DAXplus&#174; Directors Dealings Index hat sich seit Auflage im Dezember 2008 um knapp 30 Prozent besser entwickelt als der DAX&#174; Index. In der historischen Rückrechnung erkennt man klar, dass er seine Stärke im Aufwärtstrend hat.</p>
<h4>Hintergrund</h4>
<p>Deutsche Börse Market Data &amp; Analytics und 2iQ Research berichten monatlich aus den Aktivitäten der europäischen Insider. Insider sind Vorstände und Aufsichtsräte börsennotierter Aktiengesellschaften und ihre jeweiligen Angehörigen. Seit Januar 2003 sind Geschäfte von Insidern mit Wertpapieren des eigenen Unternehmens EU-weit innerhalb einer Frist von fünf Tagen meldepflichtig.</p>
<div>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Document/EDD-Report_02-2010.pdf" title="SPAC/ Aktie: ISIN LU0472835155">European Directors&#8217; Dealings Report Februar 2010 (PDF) mit Aufstellung der Top Trades<br />
    </a></li>
<li><a href="http://dax-indices.com/DE/MediaLibrary/Document/Factsheet%20Directors%20Dealings%20D.pdf" target="_blank">Factsheet DAXplus Directors&#8217; Dealings Index (PDF)</a> </li>
</ul>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Dauerbrenner Griechenland</title>
		<link>http://trading-cfd.info/anleihen-dauerbrenner-griechenland/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-dauerbrenner-griechenland/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 14:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>5. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der griechischen Regierung ist es diese Woche gelungen, durch die Ankündigung drastischer Sparmaßnahmen das Vertrauen der Investoren – zumindest zeitweilig – wieder zu gewinnen. „Was auch bitter nötig ist, stehen doch in den nächsten zwei Monaten noch 25 Milliarden Euro zur Refinanzierung an“, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Zumindest sei gestern mit der Platzierung einer zehnjährigen Anleihe im Volumen von fünf Milliarden Euro ein Teilerfolg gelungen. „Die Anleihe war mehr als dreifach überzeichnet, und das bei einem Kupon von 6,25 Prozent. Ein Ergebnis, das noch vor Wochenfrist von vielen Marktteilnehmern also utopisch bezeichnet worden wäre.“ </p>
<p>Wie es mit dem angekündigten Sparpaket genau weitergeht, sei dennoch unklar, meinen die Volkswirte der HSH Nordbank dazu. Denn die Haltung Griechenlands sei jetzt offensichtlich, nachdem den Worten Papandreous: „Wir haben gezeigt, dass wir schwierige Entscheidungen treffen können. Jetzt warten wir auf Unterstützung von Europa – die andere Seite des Abkommens“. Und dann habe sein Finanzminister quasi noch damit gedroht, dass das Land sich auch dem IWF zuwenden könne, wenn von der EU keine adäquate Hilfe käme. „Die Haltung ist unseres Erachtens frech und vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die Regierung gehörig unter Druck steht und die Maßnahmen auch in der Bevölkerung verkaufen muss. Offensichtlich läuft es auf ein baldiges Hilfspaket von Seiten der EU hinaus“, schreiben die Volkswirte. Aber was die Anleger jubeln lässt, treibt die Bevölkerung auf die Straße. Wenn man die Bilder in den Nachrichten sieht, wird einem drastisch vor Augen geführt, vor welchem Dilemma die dortige Regierung jetzt steht und welch schwierige Aufgaben in den kommenden Monaten noch auf sie zukommen werden.</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Gestern steckte die EZB den Rahmen ihrer zukünftigen Geldmarktpolitik ab. Der wichtigste Punkt: Die Kreditinstitute werden bis Oktober weiterhin unbeschränkt mit Liquidität versorgt. „Letztmalig wird im März ein Sechsmonatstender in unbeschränkter Höhe ausgeschrieben, der aber wie schon beim letzten Mal an die zukünftige Leitzinsentwicklung gekoppelt ist“, erzählt Brunner. Beim Dreimonatstender kehre man zum Prozedere vor der Krise zurück, indem eine bestimmte Menge an Liquidität in einem Bieterverfahren an die Meistbietenden zugeteilt werde.</p>
<p>Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen ist seit letzter Woche um 23 auf jetzt 302 Basispunkte zurückgegangen. Am deutlichsten war der Rückgang im zweijährigen Bereich um 95 Basispunkte von 517 auf aktuell 422 Basispunkte. Die Renditen der Bundesanleihen ziehen wieder leicht an auf 3,12 Prozent für ein zehnjähriges Papier, der Bund-Future verliert einige Punkte auf 124,26.</p>
<h4>Fremdwährungsanleihen als Alternative</h4>
<p>Der Euro profitiert nur in einem geringen Maße von den Ereignissen. „Wiederum sind Anleihen in norwegischen Kronen und südafrikanischem Rand von den Anlegern nachgefragt“, beschreibt Brunner die Aktivitäten der Investoren. Ansonsten seien mangels Neuemissionen und damit fehlender Alternativen die gleichen Unternehmensanleihen wie in den Vorwochen gesucht.</p>
<h4>Renditeabstände wieder enger</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/petz_rainer_120x125.jpg" /><span>Petz</span></span></div>
<p>Die Risikoaversion der Investoren nimmt wieder ab. Die Renditeabstände hätten sich etwas eingeengt, berichtet Rainer Petz von Close Brothers Seydler. „In den hochverzinslichen Anleihen hatten wir gute Kursbewegungen im Vergleich zu den Vorwochen. </p>
<p>Nächste Woche geht eine neue Anleihe der Rhön Kliniken in den Handel (WKN A1C9UX). Der Kupon lockt mit 3,875 Prozent, so dass die Anleihe bereits im vorbörslichen Handel leicht über 100 Prozent notiert. Das Papier sei deutlich überzeichnet gewesen, berichtet Petz.</p>
<h4>Genussschein der Commerzbank</h4>
<p>Die Skontroführer der Hellwig Wertpapierhandelsbank beobachten wie in den vergangenen Wochen bereits höhere Umsätze in einem Genussschein der Commerzbank, der im Dezember 2010 fällig wird und Mitte 2011 zur Auszahlung kommt (WKN 803205). „Zinsen werden für das Papier, das Anfang Oktober noch bei etwa 75 Prozent stand, nicht gezahlt. Der Kurs hat sich mittlerweile auf 88 Prozent erholt“, erklärt ein Händler. Die Skontroführer beobachten sowohl Gewinnmitnahmen als auch Neupositionierungen in dem Genussschein.</p>
<p>&#169; 5. März 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Konjunktur auf der Kippe</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>5. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Konjunktur hat Schwung verloren. In den USA ging in dieser Woche zum ersten Mal seit Langem der wichtige ISM-Einkaufsmanagerindex zurück. In China, Brasilien und Russland ermäßigte sich der Einkaufsmanagerindex zum Teil sogar noch stärker. In Europa stockten die entsprechenden Indizes in Deutschland und Frankreich. Das kam in dieser Häufung für viele überraschend. In den vergangenen Monaten waren die konjunkturellen Sorgen angesichts der Probleme mit der Staatsverschuldung in den Hintergrund getreten. Die Deutsche Bundesbank hatte sogar von einem &#8220;breit fundierten globalen Aufschwung&#8221; gesprochen. Der Internationale Währungsfonds hatte seine Prognose kräftig nach oben revidiert. War das doch etwas voreilig?</p>
<p>Von den Zahlen her gesehen ist die wirtschaftliche Entwicklung nach wie vor nicht schlecht. In den USA wuchs das reale Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal um 5,9 Prozent, die höchste Steigerung seit sechs Jahren. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich nicht mehr. In China belief sich die Zunahme der Wirtschaftsleistung in dieser Zeit sogar auf 10,7 Prozent (gegenüber Vorjahr). In Japan gab es ein unerwartetes Plus von 4,4 Prozent (annualisiert). In all diesen Ländern ist auch die Industrieproduktion im Januar gut ausgefallen. Lediglich in Euroland ging es im vierten Quartal nur schwach aufwärts (annualisiert + 0,4 Prozent).</p>
<p>Das Problem ist freilich, dass diese Zahlen kein verlässliches Bild zeichnen. Sie sind durch Sonderfaktoren verzerrt. Vor allem sind aus ihnen noch keine Indizien abzulesen, dass die Konjunktur eine Eigendynamik entwickelt. Schauen wir uns die Sache etwas genauer an. Wichtigster Treiber des Wachstums im vierten Quartal waren lagerzyklische Effekte. In den USA waren rund zwei Drittel der Expansion auf diesen Faktor zurückzuführen. Ohne ihn hätte die Expansion nur bei zwei Prozent gelegen. Das ist kein verlässliches Ruhekissen. Wie schnell sich Lagerbewegungen drehen können, zeigt sich am Beispiel Deutschlands. Im dritten Quartal hatte der Lagereffekt neun Milliarden Euro zum Wachstum beigetragen, im vierten Quartal hat er wieder sieben Milliarden Euro abgezogen. Es war vor allem dieser Lagereffekt, der für das schlechte Wachstumsergebnis in Euroland vor dem Jahresende verantwortlich war.</p>
<p>Gestützt wird die Erholung ferner von den nach wie vor erheblichen fiskal- und geldpolitischen Ankurbelungsmaßnahmen. Auch das ist nichts Nachhaltiges. In den USA gingen zwei Prozentpunkte der BIP-Zunahme im vierten Quartal auf staatliche Ankurbelungsmaßnahmen zurück. Ohne die lagerzyklischen und fiskalpolitischen Effekte wäre die US-Wirtschaft nicht um 5,9 Prozent gewachsen, sondern nur um weniger als 0,5 Prozent, also fast gar nicht.</p>
<p>Die Investitionen der Unternehmen in Maschinen und Ausrüstungen sowie neue Bauten sind nach wie vor schwach. In Deutschland gingen sie im vierten Quartal um 0,7 Prozent zurück. Das ist angesichts der Unterauslastung der Kapazitäten verständlich. Warum sollten Unternehmen investieren, wenn schon die bisherigen Anlagen nicht voll genutzt werden? Andererseits macht es deutlich, dass das Deficit Spending bisher noch nicht die erwünschte Initialzündung in der Wirtschaft ausgelöst hat.</p>
<p>Auf den ersten Blick positiv sieht der Export aus. Er erhöhte sich im vierten Quartal in Deutschland um real drei Prozent. Die Ausfuhren sind in der Bundesrepublik traditionell der im Zyklus erste und wichtigste Konjunkturmotor. Aber auch hier muss man Wasser in den Wein gießen. Wichtige Impulse kommen derzeit nämlich vor allem aus den USA sowie China und den südostasiatischen Ländern. Es sind dies aber genau die Staaten, in denen fiskalpolitische Programme eine wichtige Rolle spielen. China hatte bekanntlich mit knapp 600 Milliarden US-Dollar das relativ größte Konjunkturprogramm der Welt. Niemand weiß, wie lange diese Programme wirken. Sicher aber ist, dass sie nicht ewig laufen. Ich wäre nicht überrascht, wenn die Impulse aus China und den USA für die deutschen Exporte im Verlauf des Jahres abnehmen würden. Was dem europäischen Export hilft, ist die Abwertung des Euro. Aber sie ist bisher nicht sehr groß.</p>
<p>All das macht mich bei der Beurteilung der weiteren Konjunkturentwicklung vorsichtig. Im ersten Quartal 2010 dürfte sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum weltweit verlangsamen. In den USA hängt das mit einer geringeren Lageraufstockung zusammen (oder gar einem Abbau der Lagerbestände). Hinzu kommt der harte Winter (&#8220;Snowmageddon&#8221;), der auch Europa getroffen hat. Nach einer alten Daumenregel kann sich das Bruttoinlandsprodukt in einem Vierteljahr durch Witterungsbedingungen um rund 0,3 Prozent (= 1,2 Prozent annualisiert) abschwächen. In Europa spielen darüber hinaus die Schwierigkeiten mit der Konsolidierung in den südeuropäischen Ländern eine Rolle. Auch sie kosten Wachstum.</p>
<p>Im zweiten Quartal könnte die Konjunktur wieder etwas besser sein. Sie profitiert davon, dass die im Winter ausgefallene Produktion nachgeholt wird. Allerdings beginnen sich dann die Wirkungen der Fiskalprogramme abzuschwächen. Natürlich wird der Staat immer noch viel Geld in die Wirtschaft pumpen. Für das Wirtschaftswachstum kommt es aber nicht auf das absolute Niveau der Staatsausgaben an, sondern auf den Zuwachs. Damit sieht es aber nicht mehr so gut aus. Denn die Programme werden jetzt nicht mehr aufgestockt.</p>
<p>Für das zweite Halbjahr und darüber hinaus ist entscheidend, ob das Deficit Spending einen Multiplikator in den Unternehmen auslöst. Wenn das der Fall ist, dann hat die keynesianische Rezeptur gewirkt und es wird einen richtigen Aufschwung mit mehr Beschäftigung und mehr Einkommen geben. Wenn das nicht passiert, dann wird es schwierig. Denn dann stellt sich die Frage, ob der Staat mit weiteren Maßnahmen zur Konjunkturstützung nachlegen kann oder ob wir vor einer länger anhaltenden Stagnation oder Rezession stehen. Dann wäre auch die Frage Inflation versus Deflation wieder offen. Welcher der Fälle eintritt, kann derzeit noch nicht beurteilt werden. Beides ist möglich. Die Konjunktur steht auf der Kippe.</p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die nächsten Monate werden erhebliche Schwankungen in der konjunkturellen Aktivität und vermutlich auch in der Stimmung bringen. Das färbt auf die Aktienmärkte ab. Es spricht eher für eine Schaukelbörse. Solange die Notenbanken nicht sicher sein können, dass die Konjunktur wirklich anspringt, werden die Zinsen niedrig und die Liquidität hoch bleiben. Kritischer Punkt sind die Investitionen. Wenn sie zunehmen, gibt es grünes Licht für die Erholung. Wenn nicht, muss man sich auf schwierigere Zeiten einstellen. Solange es in dieser Frage nicht mehr Sicherheit gibt, sollten Anleger noch etwas Pulver trocken halten.</p>
<p>© 5. März 2010 / Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Auslandsaktien: Märkte in guter Verfassung</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 15:09:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>4. März 2010. FRANKFURT. Die Seitwärtsbewegung im Handel mit internationalen Aktien hält an. Zwei Sektoren reagieren auf Pläne von US-Präsident Obama: Pharmaunternehmen rechnen mit Einschnitten und Banken können die Folgen staatlicher Regulierung nicht einschätzen. „Das konnte man gestern beim Dow Jones sehen, Aktien beider Branchen haben geschwächelt“, bemerkt Jan Vrbsky von der Baader Bank. „Dagegen erleben Informationstechnologien einen deutlichen Aufschwung“, weiß Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Einen Dämpfer hat die Börse in Hongkong hinnehmen müssen, seit Jahresanfang ist der Hang Seng rund 10 Prozent gefallen.</p>
<h4>AIG: Schwere See</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><span>Vorhauser</span></span></div>
<p>Das amerikanische Versicherungsunternehmen AIG (WKN A0X88Z) hat am Freitag einen Verlust von 8,9 Milliarden US-Dollar ausgewiesen, berichtet Vorhauser. Darauf ist der Aktienkurs nach unten gerutscht, aktuell steht er bei 18 Euro. „Der Kurs befindet sich weiter auf dem Weg nach unten“, kommentiert Vorhauser die Situation. Kürzliche Verkaufsaktivitäten des Versicherers konnten den Kurs nur kurzfristig beleben. Um Geld in die Kasse zu bekommen, habe der Konzern seine Asien-Sparte, die American International Insurance, kurz AIA, für 35,5 Milliarden US-Dollar an den Konkurrenten Prudential verkauft. Die AIA gelte als wichtiger Baustein der AIG, sie betreut mit 20.000 Mitarbeitern rund 20 Millionen Kunden. Das Geld aus dem Verkauf brauche die AIG zur Schuldentilgung, 25 Milliarden US-Dollar gehen direkt an die staatseigene Federal Reserve Bank of New York, der Rest von 10,5 Milliarden US-Dollar soll in Prudential-Aktien gezahlt werden. „Damit sind die Kronjuwelen weg“, bemerkt Vorhauser. Etwas Bewegungsfreiheit wolle der Konzern nun durch den Verkauf von Flugzeugen aus dem Bestand der Flugzeugleasing-Firma ILFC erreichen. „Das Geschäft soll 3,5 Milliarden US-Dollar bringen“, weiß der Skontroführer.</p>
<h4>Anheuser-Busch Inbev: Besserung der Ertragslage in Sicht</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vrbsky_120x125.jpg" /><span>Vrbsky</span></span></div>
<p>Die Zahlen, die die weltgrößte Brauerei Anheuser-Busch Inbev (WKN A0N916), Hersteller von Marken wie Budweiser und Beck’s, veröffentlicht hat, seien unter den Erwartungen geblieben, berichtet Vrbsky. Der Bierdurst in den USA habe in der Wirtschaftskrise spürbar nachgelassen und das Ergebnis getrübt. Die Aktie geriet daraufhin unter Druck und notiert aktuell in Frankfurt bei 36,60 Euro. „Dennoch kann man die Aussichten als gut bezeichnen“, sagt der Skontroführer. Das Unternehmen habe seine ehrgeizigen Sparpläne von mehr als einer Milliarde US-Dollar erfolgreich umgesetzt und sei für die Zukunft gut gerüstet. „Ein großer Teil der durch die Fusion entstandenen Schulden ist abgebaut, das ist gut für die Marge und den Profit.“ Außerdem habe das Unternehmen Marktanteile in Brasilien gewonnen.</p>
<h4>Costco: erfolgreicher US-Einzelhändler</h4>
<p>Der US-amerikanische Einzelhändler Costco Wholesale (WKN 888351) hat laut Vorhauser erfreuliche Geschäftszahlen präsentiert. Der Gewinn des Unternehmens konnte auf 299 Millionen US-Dollar gesteigert werden, ebenso ist der Nettoumsatz auf 18,36 Milliarden US-Dollar gewachsen. Der Konzern gelte als Schlüsselindikator für den US-amerikanischen Einzelhandel. „Dort sieht es nach einer leichten Erholung aus“, meint Vorhauser. Insgesamt seien die Zahlen durchaus im Rahmen der Erwartungen ausgefallen und der Aktienkurs schon vor der Veröffentlichung gut gelaufen. Seit Jahresanfang ist die Aktie von knapp 39 Euro auf heute 44,29 Euro gestiegen.</p>
<h4>A.P. Moeller Maersk mit erstem Verlust in der Firmengeschichte</h4>
<p>Wie so viele andere musste auch die größte Reederei der Welt, der dänische Mischkonzern A.P. Moeller Maersk (WKN 861837), Federn lassen. Zum ersten Mal in ihrer Geschichte habe sie mit einem Verlust von 740 Millionen Euro rote Zahlen eingefahren. Noch im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Gewinn von 2,4 Milliarden Euro präsentiert. Schuld an dem Einbruch im Kerngeschäft seien die stark gesunkenen Frachtraten bei Containerschiffen. Auch die Ölsparte des Konzernriesen ist im roten Bereich. Die weit unter den Erwartungen liegenden Ergebnisse enttäuschten die Anleger und bescherten dem Kurs ein Minus von 5 Prozent, bei aktuellen 5.640 Euro. „Man muss sehen, wie sich das weiterentwickelt. Die Aktie ist in diesem Jahr schon um einiges gestiegen und ganze 13<br />
Prozent im Plus“, bemerkt Vrbsky. Das Unternehmen sehe trotzdem optimistisch in die Zukunft und rechne für das laufende Jahr wieder mit schwarzen Zahlen.</p>
<h4>Holcim: Zement für Indien</h4>
<p>Auch der schweizerische Baustoffhersteller Holcim (WKN 869898) hat die Folgen der Finanzkrise zu spüren bekommen. Das Geschäftsergebnis ist laut den veröffentlichten Quartalszahlen von 1,78 Milliarden Schweizer Franken auf 1,47 Milliarden gesunken, der Umsatz sogar um 16 Prozent geschrumpft. Die Nachfrage in Europa und den USA habe nachgegeben, dagegen würden sich die Märkte in Indien und China gut entwickeln. „Holcim ist mit 46 Prozent am indischen Zementhersteller Ambuja Cements beteiligt und will dort die Produktionskapazitäten erhöhen“, weiß Vorhauser. Für die Aktie ist das eine gute Nachricht. Denn nachdem das Schweizer Unternehmen seine Dividende von 2,58 auf 1,50 Schweizer Franken reduziert habe,</p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p>Normal<br />
0</p>
<p>MicrosoftInternetExplorer4</p>
<p><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<p>sei die Aktie zunächst um 3 Prozent gefallen. Dank<br />
des indischen Engagements konnte sich der Kurs wieder fangen und steht aktuell<br />
bei 50,40 Euro</p>
<h4>BYD: Kooperative für Elektroautos</h4>
<p>Von einer aktuellen Initiative des Daimler-Konzerns in China berichtet Vrbsky. Mit dem führenden chinesischen Batteriehersteller BYD (WKN A0M4W9) wolle Daimler unter einer neuen Marke im großen Stil Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt bauen. Der BYD-Konzern, der bereits seit 2003 Autos baut, will hierfür mit Daimler ein Joint-Venture und ein neues Technologiezentrum gründen. „Die Ankündigung</p>
<p><!--[if gte mso 9]&gt;--></p>
<p>Normal<br />
0</p>
<p>MicrosoftInternetExplorer4</p>
<p><!--[if gte mso 10]&gt;--></p>
<p>bei Anlegern für gute Stimmung gesorgt“, erklärt Vrbsky, „deutsche Autoexperten fürchten den Abgang wichtiger Kompetenzen nach Fernost.“ Der BYD-Aktie, die in Hongkong und in Frankfurt gehandelt wird, tun die Pläne offenbar gut; sie ist von 60 auf 64 Hongkong-Dollar gestiegen und steht aktuell in Frankfurt bei 6,10 Euro.</p>
<p>&#169; 4. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AIG</td>
<td>Versicherungen</td>
<td>USA</td>
<td><a title="A0X88Z" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US0268747849">A0X88Z</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Anheuser-Busch</td>
<td>Nahrungsmittel</td>
<td>USA</td>
<td><a title="A0N916" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US03524A1088">A0N916</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US46612J5074"></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Costco Wholesale</td>
<td>Handel</td>
<td>USA</td>
<td><a title="888351" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US22160K1051">888351</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=HK0883013259"></a></td>
</tr>
<tr>
<td>A.P. Moeller Maersk</td>
<td>Industrie</td>
<td>Dänemark</td>
<td><a title="861837" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=DK0010244508">861837</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=GB00B03MLX29"></a></td>
</tr>
<tr>
<td>Holcim</td>
<td>Bauindustrie</td>
<td>Schweiz</td>
<td><a title="869898" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=CH0012214059">869898</a></td>
</tr>
<tr>
<td>BYD</td>
<td>Automobilbranche</td>
<td>China</td>
<td><a title="A0M4W9" href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=CNE100000296">A0M4W9</a><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=JP3854600008"></a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		</item>
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		<title>Großbritannien im Fadenkreuz der Spekulanten</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 12:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div><a href="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/03/england.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-793" title="england" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/03/england-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>4. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Gerade als die EU gemeinsam mit Griechenland erste gemeinsame Maßnahmen ergreift, um die Krise des Euro zumindest vorübergehend zu beenden, da gerät ein anderes Land in den Fokus der Weltöffentlichkeit. Nach Monaten der Griechenland-Krise geraten nun die Briten und deren Währung in den Fokus der Spekulanten. Der Vorwurf des zweiten Griechenlands, macht die Runde und lässt das britische Pfund dramatisch einbrechen. Zudem stehen Parlamentswahlen aus. Wie schlimm steht es um Großbritannien also wirklich?</div>
<p>Island, Dubai, Griechenland und jetzt Großbritannien. Ein Land nach dem andern gerät in die Verschuldungs-Falle. Unterschiedliche Gründe sind dafür verantwortlich. Eins haben die Länder aber gemeinsam, nämlich dass nicht nur die Finanzkrise für ihre schwierige Lage verantwortlich gemacht werden kann. Beim einen war es Großmannssucht um vom Erdöl unabhängig zu werden. Bei anderen führte unsolides Wirtschaften in die Krise. Doch Großbritannien sollte man mit diesen Ländern nicht auf eine Stufe stellen. Und das nicht nur weil die Gesamtverschuldung Großbritanniens im Verhältnis zum BIP, welches im Vergleich zu anderen Ländern deutlich niedriger ist, sondern auch wegen der starken Wirtschaft. Großbritannien ist eine Wirtschaftsmacht mit der sechstgrößten Volkswirtschaft der Welt. Sie sind in Europa hinter Deutschland und Frankreich die Nummer drei. Um einen Eindruck der britischen Wirtschaft zu erlangen, steht diese im Vergleich zu Griechenland als fast neunmal so groß da und ist demnach auch ungleich stärker. Die Wirtschaftsstärke ist nicht das Problem der Briten. Sie sind vielmehr Opfer ihrer Spezialisierung.</p>
<p>Einst galt das Inselreich als die Wiege der Industrialisierung. Die Schwerindustrie führte das Vereinigte Königreich im 19 Jahrhundert zur Weltmacht. Doch die Zeiten der industriellen Vormachtstellung sind lange vorbei. Seit über zwanzig Jahren haben die Briten ihr wirtschaftliches Hauptaugenmerk auf die Förderung der Finanzwirtschaft gelegt. Dies führte in den Boomjahren der Finanzmärkte zu hohem Wirtschaftswachstum. Jedoch schaffte es auch Abhängigkeiten zur Bankenwelt und führte nun in der Krise zum Katzenjammer. Allein innerhalb der letzten zwölf Monate stieg aufgrund der staatlichen Hilfsprogramme die Verschuldung um zehn Prozent. Die Neuverschuldung wird 2010 bei über zwölf Prozent liegen und damit Griechenland übertreffen. Der private Konsum bleibt schwach und die Einzelhandelsumsätze brechen ein. Die Wirtschaft wächst zwar wieder, aber nur um etwa zwei Prozent. Wo soll das noch hinführen, wird sich auch der Spekulant fragen und deshalb kräftig die Währung verkaufen.</p>
<p>Zusammengefasst ist die wirtschaftliche Lage schlecht. Jetzt steht auch noch eine Parlamentswahl vor der Tür. Bisher waren die Konservativen klarer Favorit auf den Sieg. Sie gelten an den Finanzmärkten als am ehesten in der Lage Großbritannien aus der Miesere zu führen. Doch nun holen die Labours auf und Gordon Brown könnte es doch noch einmal für vier Jahre in die Downing Street No. 10 schaffen. Das belastet das Pfund.</p>
<p>Am schlimmsten wäre ein politisches Patt, das eine Lösung des Haushaltdilemmas auf unabsehbare Zeit verschieben würde. An einer Lösung der Probleme sind nicht nur die Briten sondern die ganze Welt interessiert. Mit Ausnahme vielleicht der Spekulanten, die an Krisen immer profitieren wollen. Die Finanzbranche stabilisiert sich jedoch zusehends und das wird den Briten helfen. Ein klares Votum der Bürger wäre eine weitere Stütze und von großem Vorteil. Dann ist Großbritannien alleine stark genug die Schulden zu begrenzen und seine akuten Probleme zu bekämpfen. Großbritannien geht es momentan schlecht. Schadenfreude wäre hier fehl am Platze, denn Hochmut kommt vor dem Fall. Viele Industrieländer haben mit ihren Schulden zu kämpfen. Auch Deutschland ist dabei. Wie diese Schulden jemals zurückgezahlt werden sollen bleibt fraglich.</p>
<p>© 4. März 2010/Oliver Roth</p>
<p>* Oliver Roth ist Chefhändler und Börsenstratege der Close Brothers Seydler Bank AG, ein eigenständiges Tochterunternehmen der an der London Stock Exchange gelisteten Close Brothers Group plc, London. Das Unternehmen ist eine der größten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Roth arbeitet seit 1990 an der Frankfurter Wertpapierbörse und ist seit 1996 bei der Close Brothers Seydler Bank AG.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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