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	<title>Trading CFD &#187; Italien</title>
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		<title>Anleihen: „Kuh vom Eis“ in Sachen Griechenland</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>26. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Weiter dreht sich an den Staatsanleihemärkten alles um die Hellenen: „Die Entscheidung über mögliche Hilfen für Griechenland hielt die ganze Woche die Märkte in Atem“, berichtet etwa Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Während zu Anfang der Woche noch die Sorgen dominierten und die Renditeaufschläge für Anleihen der PIIG-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland) in die Höhe trieben, kam gestern der Umschwung. „In Sachen Griechenland ist die Kuh jetzt vom Eis“, urteilt Gregor Daniel von der Walter Ludwig Wertpapierhandelsgesellschaft und verweist auf die auf dem EU-Gipfel vereinbarte Unterstützung durch den IWF sowie durch bilaterale Kredite. Die Maßnahmen sind allerdings nur für den äußersten Notfall gedacht. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
Brunner<br />
</span></div>
<p>„Die zehnjährige griechische Staatsanleihe konnte den Renditeabstand zur Bundesanleihe seit Montag um 32 auf jetzt 305 Basispunkte verringern“, meldet Arthur Brunner. Auch die Äußerung von EZB-Chef Trichet, dass die reduzierten Anforderungen an zentralbankfähige Sicherheiten vorerst beibehalten werden sollen, trug zur Entspannung bei. Bundesanleihen tendierten bei festen Aktienmärkten wieder schwächer. Nachdem der Euro-Bund-Future in den Tagen zuvor klar über 123 notiert und am Dienstag zwischenzeitlich sogar 123,78 Prozent erreicht hatte, fiel er gestern zurück und liegt heute zur Mittagszeit bei 122,69. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Portugal-Herabstufung ohne große Folgen</h4>
<p>Zu Beginn der Woche hatte das noch etwas anders ausgesehen: Auch die Herabstufung der langfristigen Schulden Portugals von AA auf AA- durch die Ratingagentur Fitch hatte nicht gerade dazu beigetragen, die durch die immense Verschuldung vieler Länder bedingte Skepsis abzuschütteln. „An den Kapitalmärkten führte die Portugalherabstufung allerdings zu keinen großen Verwerfungen“, kommentiert Klaus Stopp von der Baader Bank. „Der Bund-Future hat davon nur kurzfristig profitiert“, meint auch Gregor Daniel. </p>
<p>Die vielen US-Treasury-Versteigerungen, die offenbar etwas zögerlicher verliefen als erwartet, trüben die Stimmung an den Anleihemärkten nun noch zusätzlich. Die Baader Bank berichtet von rekordverdächtigen Refinanzierungsvolumina in dieser Woche: Neben 31 Milliarden US-Dollar als 4-Wochen-, 28 als 3-Monats- und 29 als 6-Monats T-Bills seien noch weitere 118 Milliarden als 2-, 5- und 7-jährige T-Bonds emittiert worden. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><br />
Daniel<br />
</span></div>
<h4>IKB-Anleihen von Presseberichten beflügelt</h4>
<p>Neben diversen Aufstockungen von Staatsanleihen standen in dieser Woche abermals zahlreiche Neuemissionen von Unternehmen an. „Am Primärmarkt geben sich weiterhin die Emittenten die Klinke in die Hand“, schreibt die Baader Bank. Emission folge auf Emission. Deutlich zulegen können heute Anleihen der IKB (WKN 859275 und A0BDRX), wie Gregor Daniel berichtet: „Hier gibt es Gerüchte über einen Ausstieg von Lone Star“, erläutert er. Arthur Brunner meldet Ähnliches von einer Nachranganleihe der IKB (WKN 273032). Zeitungsberichten zufolge lotet der US-Finanzinvestor den Verkauf der Mittelstandsbank aus. Lone Star hatte die krisengeschüttelte Bank im Herbst 2008 übernommen. Am Markt wird der Ausstieg offenbar positiv bewertet. </p>
<h4>Merck-Anleihen kommen gut an </h4>
<p>Die in der vergangenen Woche begebenen Anleihen von Merck Financial Services kamen gut an, wie Daniel außerdem meldet. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen (WKN A1C981, A1C982, A1C983) mit Laufzeiten von zwei, fünf und zehn Jahren zusammen, die Walter Ludwig Wertpapierhandelsgesellschaft ist Skontroführer bei der Tranche mit mittlerer Laufzeit. </p>
<p>&#169; 26. März 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Wo ist das nächste Griechenland?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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Hüfner<br />
</span></div>
<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor einem Jahr waren Unternehmensanleihen der große Renner am Kapitalmarkt. Gute Adressen brachten Kupons, die in Euroland zum Teil um drei bis vier Prozentpunkte über denen der deutschen Bundesanleihen lagen. Für Anleger war das ein Dorado. Im Verlauf des Jahres verringerten sich die Risikoaufschläge für diese Anleihen. Investoren bekamen daher nicht nur einen guten Zins, sondern auch erhebliche Kursgewinne. Zusammen addierte sich das nicht selten zu einer Rendite von 15 % und mehr. </p>
<p>Könnte sich das jetzt in ähnlicher Form wiederholen? Diesmal aber nicht mit Anleihen von Unternehmen, sondern von Staaten? In den nächsten Monaten wird eine Reihe von höher verzinslichen Bonds an den Markt kommen. Den Anfang machte Griechenland mit einer 5-jährigen Anleihe und einer Rendite von über 6 %. Sie war mehr als dreifach überzeichnet. Wer sind die neuen Emittenten? Wie steht es mit den Risiken?</p>
<p>Vorweg: Es geht hier nicht um Bonds schlecht beleumdeter Schuldner wie etwa Argentinien, Venezuela, Ukraine oder Island. Solche Hochzinsanleihen waren bei Unternehmen zu riskant, um sie dem &#8220;Normalanleger&#8221; zu empfehlen. Sie sind es auch bei Staaten. </p>
<p>Gemeint sind Anleihen der entwickelten Staaten, die nicht zu den Hochzinsländern zählen und von den Rating-Agenturen mit Investment Grade bewertet werden. Das nächste Griechenland also. Die meisten nennen hier natürlich Spanien, Portugal, Irland und vielleicht Italien. Die Risikoaufschläge ihrer Anleihen sind bisher noch relativ gering. Spanien muss für 10-jährige Anleihen eine Rendite von 3,80 % bezahlen, Italien von 3,90 % und Portugal von 4,20 %. Sie konnten dafür in den letzten Wochen schon erhebliche Mittel aufnehmen. Wenn es jedoch enger wird, werden sie höhere Renditen berappen müssen. </p>
<p>Aber wer kommt sonst noch in Betracht? Um diese Frage zu beantworten, kann man einen einfachen Verschuldungsindex errechnen. Er besteht zum einen aus der Höhe der öffentlichen Defizite. Sie zeigen, wie viel Geld das Land netto braucht. Daneben geht in den Index der Saldo der Leistungsbilanz ein. Dieser entscheidet, ob bei der Finanzierung der Budgetdefizite auf den internationalen Kapitalmärkten Schwierigkeiten zu erwarten sind oder nicht. Ein Land mit einem Überschuss in den laufenden Posten tut sich mit der Finanzierung von Haushaltsdefiziten erfahrungsgemäß leichter. Es ist nicht auf ausländische Gläubiger angewiesen, weil es keinen Kapitalimport braucht. Das erklärt, weshalb Japan bisher trotz eines öffentlichen Defizits von über 10 % kaum Probleme mit der Refinanzierung hat. Auch China kann den Fehlbetrag in Staatshaushalt (knapp 3 %) einfach finanzieren. Anders dagegen bei Ländern mit defizitärer Leistungsbilanz. </p>
<p>Addiert man die Budgetsalden zu den außenwirtschaftlichen Salden, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so erhält man eine Vorstellung von der Verschuldungssituation eines Landes. Natürlich sind das nur erste Hinweise. Bei der Bewertung der einzelnen Länder spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Aufgrund der Schätzungen des Internationalen Währungsfonds für die Verhältnisse im Jahr 2010 ergibt sich: </p>
<p>Addiert man die Budgetsalden zu den außenwirtschaftlichen Salden, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so erhält man eine Vorstellung von der Verschuldungssituation eines Landes. Natürlich sind das nur erste Hinweise. Bei der Bewertung der einzelnen Länder spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Aufgrund der Schätzungen des Internationalen Währungsfonds für die Verhältnisse im Jahr 2010 ergibt sich folgendes: </p>
<p>a.) Unter den 32 Industrieländern gibt es nur sieben, die einen positiven Wert des Index aufweisen (darunter die Schweiz, Norwegen und Singapur). Hier existieren keine Verschuldungsprobleme, sondern Überschüsse. Diese Staaten sind damit die sicheren Häfen, in die das Geld fließt. </p>
<p>b.) Am anderen Extrem stehen fünf Länder mit einem Index von -15 und darunter. Hier stehen die Ampeln auf dunkelrot. Dazu gehört neben Griechenland, Spanien und Portugal auch Großbritannien. In all diesen Regionen ist mit Zinserhöhungen zu rechnen (außer in Griechenland, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist). </p>
<p>c.) Bei sieben Ländern stehen die Ampeln auf gelb (Indexwerte zwischen -10 und -15). Dazu gehören unter anderem die Slowakei, aber auch Australien und Neuseeland und – ganz wichtig – die USA. In diesen Staaten sind ebenfalls risikobedingte Zinssteigerungen zu erwarten. Australien ist dabei wegen seiner Rohstoffe weniger gefährdet. </p>
<p>d.) Auf der Kippe stehen Länder wie Frankreich, Italien, Belgien oder Tschechien, aber auch Japan (mit Indexwerten jeweils knapp besser als -10). Sie könnten noch mit einem blauen Auge davonkommen. </p>
<p>Die Anpassungen bei den Renditen konnten bisher herausgeschoben werden, weil es auf den Märkten viel Liquidität gab. Das wird sich aber mit dem Exit aus der ultralockeren Geldpolitik sukzessive ändern. Zunächst werden die Notenbanken weniger Papiere auf dem offenen Markt kaufen. Das wirkt sich vor allem in Großbritannien aus, wo die Bank von England einen großen Teil des Staatsdefizits finanziert hat. In einem zweiten Schritt wird sich die Versorgung der Banken mit Liquidität verringern. Damit fällt eine wichtige Käufergruppe von Staatspapieren aus. </p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die Renditen für Anleihen einzelner Staaten werden sich in den kommenden Monaten verstärkt nach Risiken differenzieren. In Ländern mit guter Bonität können sie noch sinken. In Ländern mit schlechter Bonität werden sie steigen. Die Rating-Agenturen werden ihre Bewertungen entsprechend korrigieren. </p>
<p>Die sich für einzelne Staaten ergebenden höheren Zinsen sind für Anleger jedoch mit Vorsicht zu &#8220;genießen&#8221;. Die Erhöhung beruht nämlich nicht auf marktbedingten Verklemmungen bei unveränderter Bonität, wie das bei den Unternehmensanleihen im vorigen Jahr der Fall war. Er ist vielmehr Ausfluss der verschlechterten Bonität. Das ist ein schlechtes Omen. Niemand sollte sich darauf verlassen, dass es einen Staatsbankrott in unserer Zeit nicht mehr geben kann. Es ist gerade erst 20 Jahre her, dass fast die Hälfte aller Staaten dieser Welt überschuldet waren. Das hing damals mit der Lateinamerika-Krise zusammen. </p>
<p>Wenn der Markt die Risiken in Großbritannien und den USA ins Visier nimmt, wird sich wegen der Bedeutung dieser Länder für die Kapitalmärkte auch das Klima für Aktien und die jeweiligen Devisen verschlechtern. </p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Amundi knackt mit 21 ETFs die 600er Marke</title>
		<link>http://trading-cfd.info/amundi-knackt-mit-21-etfs-die-600er-marke-3/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel. Branchen-Indizes des MSCI Europe Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, [...]


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<p><a href="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/boersensaal-stuttgart.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-720" src="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/boersensaal-stuttgart-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt).</p>
<p>Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel.</p>
<h4>Branchen-Indizes des MSCI Europe</h4>
<p>Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, Materials (Grundstoffe), Telecom Services und Utilities (Telekomdienstleistungen und -ausrüstung. Der MSCI Europe Index ist ein auf Basis des Streubesitzes nach der Marktkapitalisierung gewichteter Index, der darauf abzielt, die Wertentwicklung der Aktienmärkte der folgenden 17 Industrieländer zu messen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Nordirland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Österreich und die Schweiz.</p>
<h4>Unternehmen mit Dividendenrendite</h4>
<p>Mit dem Amundi ETF MSCI EMU High Dividend und dem Amundi ETF MSCI Europe High Dividend können Anleger ebenfalls erstmals in die Wertentwicklung von Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite in der Eurozone bzw. in Europa investieren.</p>
<h4>Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten</h4>
<p>Amundi bietet Anlegern außerdem die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Renten-ETFs aus der Indexfamilie des EuroMTS Broad Index zu partizipieren. Dem Anleger stehen sechs Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten zur Verfügung, die Staatsanleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einer Mindestrestlaufzeit von einem Jahr sowie einem ausstehenden Mindestvolumen von zwei Milliarden Euro enthalten.</p>
<h4>Geldmarkt-ETF und Renten-ETFs auf inflationsindexierter Anleihen sowie Unternehmensanleihen</h4>
<p>Der Geldmarkt-Indexfonds folgt der Performance des EuroMTS Government Bill Index. Dieser Index misst die Rendite von Staatsanleihen, die von Mitgliedstaaten der Eurozone emittiert wurden und eine Laufzeit von sechs Monaten nicht überschreiten.</p>
<p>Mit dem Amundi ETF Euro Inflation können Anleger in die Performance staatlicher inflationsindexierter Anleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einem ausstehenden Nennbetrag von mindestens zwei Milliarden Euro investieren. Das Angebot wird abgerundet durch den Amundi ETF Euro Corporate, der die Wertentwicklung des Markit iBoxx Euro Liquid Corporates Index abbildet. Dieser Index bildet 40 in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade ab.</p>
<p>Das Produktangebot auf Xetra umfasst derzeit insgesamt 610 börsengehandelte Indexfonds.</p>
<p>© 15. März 2010/Deutsche Börse AG</p>
<div>
<h2>Details zu den neuen ETFs</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name</th>
<th>WKN</th>
<th>Handelswährung</th>
<th>Managementgebühr</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO CORPORATES</td>
<td>A0RNWE</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO INFLATION</td>
<td>A0RNW</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD</td>
<td>A0RNV5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 10-15</td>
<td>A0RNWA</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 1-3</td>
<td>A0RNV6</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 3-5</td>
<td>A0RNV7</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 5-7</td>
<td>A0RNV8</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 7-10</td>
<td>A0RNV9</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EUROMTS CASH 3 MONTHS</td>
<td>A0RNWC</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EMU HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF42</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE BANKS</td>
<td>A0REJZ</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER DISCRETIONARY</td>
<td>A0REJ0</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER STAPLES</td>
<td>A0REJ1</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HEALTHCARE</td>
<td>A0REJ2</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF44</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INDUSTRIALS</td>
<td>A0REJ3</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE INSURANCE</td>
<td>A0REJ4</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE IT</td>
<td>A0RF45</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE MATERIALS</td>
<td>A0X9SL</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
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<td>EUR</td>
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</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE UTILITIES</td>
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<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
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</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>Engagements der Insider nehmen zu</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:14:01 +0000</pubDate>
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<h4>Die Buy/Sell Ratio im Februar 2010</h4>
<p>Bei den europäischen Insidern hat sich der positive Trend seit Beginn des Jahres 2010 im Februar weiter verstärkt. Die aktuelle Buy/Sell-Ratio beträgt 1,29 im Vergleich zu 1,04 im Februar 2009. Seit einem Jahr wurde kein höherer Wert, auf monatlicher Basis gesehen, erzielt! Betrachtet man die absoluten Werte im Februar, dann fällt die fast dreifache Anzahl von Käufern im Verhältnis zu Verkäufen auf. „Die Insider haben sich wie üblich antizyklisch verhalten und gekauft, als der DAX Anfang Februar stark eingebrochen ist“, erläutert Robert Hable von 2iQ Research.</p>
<p>Die Buy/Sell-Ratio misst das Verhältnis von Insiderkaufvolumen zu -verkaufsvolumen. Für Europa bedeuten Werte von 1,0 und höher ein relativ optimistisches Sentiment der Insider, fällt die Ration unter 0,3 sind die Insider pessimistisch eingestellt.</p>
<h4>Die größten Buys/Sells in Europa</h4>
<p>Zu Jahresbeginn fallen die Insider-Käufe in Südeuropa auf. Nachdem im letzten Monat Spanien große Kaufvolumina vorzuweisen hatte, ist nun Italien aus dem Winterschlaf erwacht. Francesco Gaetano, eine der reichsten Personen Italiens und Aufsichtsratsmitglied des Versicherungsunternehmens Assicurazioni Generali Spa, kaufte im Februar Aktien des Unternehmens im Wert von über 34 Millionen Euro. Die Transaktion folgt einer Reihe von weiteren Käufen der Generali-Aktie in den vergangenen Monaten. Seine letzte Verkaufstransaktion dagegen fand im Juni 2009 statt. Gerade im Februar wurde verstärkt im Versicherungssektor gekauft: Unter den Top 25-Käufen befinden sich auch großvolumige Orders der französischen April Group.</p>
<h4>DAX&#174; vs. DAXplus&#174; Directors Dealings </h4>
<p>Der DAXplus&#174; Directors Dealings Index hat sich seit Auflage im Dezember 2008 um knapp 30 Prozent besser entwickelt als der DAX&#174; Index. In der historischen Rückrechnung erkennt man klar, dass er seine Stärke im Aufwärtstrend hat.</p>
<h4>Hintergrund</h4>
<p>Deutsche Börse Market Data &amp; Analytics und 2iQ Research berichten monatlich aus den Aktivitäten der europäischen Insider. Insider sind Vorstände und Aufsichtsräte börsennotierter Aktiengesellschaften und ihre jeweiligen Angehörigen. Seit Januar 2003 sind Geschäfte von Insidern mit Wertpapieren des eigenen Unternehmens EU-weit innerhalb einer Frist von fünf Tagen meldepflichtig.</p>
<div>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Document/EDD-Report_02-2010.pdf" title="SPAC/ Aktie: ISIN LU0472835155">European Directors&#8217; Dealings Report Februar 2010 (PDF) mit Aufstellung der Top Trades<br />
    </a></li>
<li><a href="http://dax-indices.com/DE/MediaLibrary/Document/Factsheet%20Directors%20Dealings%20D.pdf" target="_blank">Factsheet DAXplus Directors&#8217; Dealings Index (PDF)</a> </li>
</ul>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETFs: Zukäufe überwiegen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 13:24:07 +0000</pubDate>
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<p>2. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Zuversicht steigt, dass Griechenland den Weg aus der Krise finden wird. „Die Unsicherheit hat sich gelegt. Wir sehen jetzt überwiegend Käufe“, meldet etwa Eric Wiegand von der Deutschen Bank. Bernardus Roelofs von Flow Traders sieht das ähnlich: „Es ist wieder mehr Gelassenheit da“, berichtet er: „Die Hoffnung, dass die EU Griechenland unterstützt, wächst.“ Zudem sorgen Roelofs zufolge einige Konjunkturdaten für steigenden Optimismus, etwa der am Freitag veröffentlichte US-Einkaufsmanagerindex der Universität von Chicago. Nach anfänglichen Verkäufen von Bluechip-ETFs bis zum Donnerstag hätten die Anleger Ende der vergangenen Woche und gestern dann wieder beherzt zugegriffen. </p>
<p>Zuflüsse gab es laut Roelofs zuletzt etwa bei ETFs, die die Entwicklung des Euro Stoxx 50 nachzeichnen (WKN 935927, 593395, 798328, DBX1ET) sowie bei Trackern auf den französischen Leitindex CAC 40 und den deutschen DAX (WKN 593391). Einen ganz so klaren Trend will Marco Salaorno von der Société Générale allerdings nicht ausmachen: „Zwar überwogen Mitte der vergangenen Woche die Verkäufe und dann die Käufe, wir sehen aber auch immer gegenläufige Positionierungen“, meldet er. Uneingeschränkt bullish sei der Markt nicht. </p>
<h4>Skepsis bei Großbritannien</h4>
<p>Durchweg abgestoßen wurde Flow Traders zufolge der db x-trackers FTSE All-Share (WKN DBX1FA). Der Hintergrund: Großbritannien wird in Sachen Staatsverschuldung immer häufiger in einem Atemzug mit den so genannten PIIG-Staaten, also Portugal, Irland, Italien und Griechenland genannt. Daher verabschieden sich Investoren lieber aus Großbritannien-Anlagen. Was US-Indizes angeht, ist das Bild nach Einschätzung von Roelofs im Moment gemischt: Anfänglichen Verkäufen gefolgt von Zukäufen bei S&amp;P 500-Indexfonds (WKN 264388) hätten Abflüsse beim iShares DJ Industrial Average (WKN 628939) und Zuflüsse beim db x-trackers MSCI USA (WKN DBX1MU) gegenüber gestanden. </p>
<h4>Differenzierter Blick auf Emerging Markets </h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/Wiegand_e_120x125.jpg" alt="Wiegand" /><span>Wiegand</span></span></div>
<p>Bei den ETFs zu Schwellenlände-indizes differenzieren die Anleger nach Ansicht der Market Maker: Während sie sich von marktbreiten Produkten, etwa dem Lyxor MSCI Emerging Markets (WKN LYX0BX) und dem iShares MSCI Emerging Markets (WKN A0HGZT) eher trennen, zeigen sie sich bei Lateinamerika-ETFs, etwa dem Lyxor ETF Brazil (WKN LYX0BE) und dem db x-trackers MSCI EM Latin America (WKN DBX1ML) kauffreudig, wie Roelofs meldet. Der Société Générale zufolge waren ETFs mit russischen Aktien (WKN LYX0AF), während jene mit südafrikanischen (WKN LYX0BY), osteuropäischen (WKN A0F6BV) und türkischen Werten (WKN LYX0AK) eher auf der Verkaufsliste gestanden hätten. „In Emerging Markets-Produkten ist erstaunlich wenig los“, urteilt Eric Wiegand. Nach schwunghaften Umsätzen in den vergangenen Monaten sei es hier jetzt eher ruhig. </p>
<h4>Wenig Interesse an einzelnen Sektoren</h4>
<p>Um die Sektoren-Fonds bleibt es weiter still. „Anleger konzentrieren sich eindeutig auf Bluechips, in Sektor-ETFs ist nicht viel los“, berichtet Roelofs. Er beobachtet zahlreiche kleinere Transaktionen, etwa Verkäufe beim Lyxor ETF DJ Stoxx 600 Insurance (WKN LYX0AQ), ein echter Trend sei das aber nicht. Das bestätigt auch die Deutsche Bank: „Zu- und Verkäufe halten sich die Waage, insgesamt ist das Interesse gering“, meint Wiegand. </p>
<p>Deutlich lebhafter als zuvor gestaltet sich hingegen der Handel mit Renten-ETFs, berichtet zumindest die Deutsche Bank. „Anleger setzen vermehrt auf Short-Produkte“, registriert Wiegand und verweist auf den db x-trackers II Short iBoxx Sovereign Eurozone (WKN DBX0AW). „Hier wird vielleicht auf steigende Zinsen spekuliert“, vermutet Wiegand. </p>
<p>&#169; 2. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Griechenland macht weiterhin Sorgen</title>
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<p>Die Rating-Agentur S&amp;P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der Bevölkerung für die Sparmaßnahmen der Regierung innerhalb eines Monats die Herabstufung um bis zu zwei Stufen von derzeit BBB+ nach sich ziehen könnte. Für Griechenland komme das ganz hart, weil die Regierung den Spagat schaffen müsse, die versprochenen Einsparungen im Staatshaushalt durchzudrücken und gleichzeitig dafür in der Bevölkerung die Akzeptanz für die teilweise drastischen Einschnitte zu gewinnen, meint Brunner. „Dass dies gelingt, bezweifelt die Finanzwelt, und wird es immer schwieriger für Griechenland, die geplante neue Anleihe in den nächsten Wochen erfolgreich zu platzieren. Es sei denn, die restlichen Euro- Staaten würden sich zu konkreten Hilfsmaßnahmen durchringen.“</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" alt="" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>„Eine Herabstufung hätte weitreichende Folgen“, erläutert Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig dazu. Die EZB könne dann griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren. Viele institutionelle Investoren müssten die Anleihen aus dem Portfolio nehmen. „Postbank, Deutsche Bank und die Eurohypo haben schon verlauten lassen, dass sie keine neuen griechischen Anleihen mehr kaufen werden.“</p>
<h4>Konjunkturdämpfer</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" alt="" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Jede Menge Konjunkturdaten in dieser Woche versetzen der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Konjunkturkrise einen Rückschlag. „Am besten fiel noch der Ifo-Geschäftsklimaindex aus, der witterungsbedingt leichte Einbußen hinnehmen musste, aber bei den Konjunkturerwartungen weiterhin positiv gestimmt ist“, erzählt Brunner. Viel schlechter sei die Stimmung jedoch bei den Verbrauchern auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA ist das Verbrauchervertrauen bezogen auf die Beurteilung der derzeitigen Lage so schlecht wie seit 27 Jahren nicht mehr, und auch die neuesten Arbeitsmarktzahlen bestätigen diese Auffassung. In Deutschland ist der GfK-Konsumklimaindex zum fünften Mal in Folge rückläufig. „Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Bund-Future deutlich zulegen konnte, da sowohl Konjunkturängste als auch die Verunsicherung über die Zukunft des Euro die Liquidität in die Anleihen der soliden Staaten drängt“, kommentiert Brunner.</p>
<p>Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt derzeit eine Rendite von 3,1 Prozent. Die zweijährigen lägen mit 0,98 Prozent nahe des Rekordtiefs seit Einführung der Gemeinschaftswährung, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. Zum Vergleich: Eine zweijährige Euro-Staatsanleihe bringt durchschnittlich 1,53 Prozent, eine zehnjährige 3,93 Prozent. Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen ist von 318 auf 351 Basispunkte gestiegen, die aktuelle zehnjährige Rendite der Griechenlandanleihe beträgt 6,62 Prozent. Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 124,14 Prozentpunkten</p>
<h4>Euro-Staatsanleihen mit attraktivem Renditeniveau</h4>
<p>Die Ängste um Griechenlands Staatsfinanzen haben zumindest einige Anleger nicht abgehalten, sich wieder iBoxx-ETFs zuzuwenden. Allerdings seien die Käufe sehr zurückhaltend und selektiv erfolgt, wie die Market Maker der HypoVereinsbank durchgeben.</p>
<h4>Vergehende Lust auf Neuemissionen</h4>
<p>„Die höheren Risikoaufschläge und die aktive Emissionstätigkeit der so genannten Peripherie-Anleihen – also Staatsanleihen aus der zweiten Reihe – schwächt die Nachfrage für Unternehmensanleihen ab“, weiß Klaus Stopp von der Baader Bank. Im Vergleichszeitraum 2009 seien viermal so viel Corporate Bonds emittiert worden als bisher in 2010. „Daher verwundert es nicht, dass es am Primärmarkt wie auch schon in der vergangenen Woche weiter ruhig zugeht. Indirekt dämpft damit die Schuldenkrise der PIIGS-Staaten (d.h. Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. d. R.) die Emissionsfreude der Unternehmen.“ Die Auktionen aus Portugal und Italien gingen problemlos über die Bühne, wie die Volkswirte der HSH Nordbank melden.</p>
<h4>Platz schaffen im Depot</h4>
<p>Daniel beobachtet, dass in den vergangenen Tagen VW-Anleihen (WKNs 780429 und A0T6HS) zurückgegeben wurden. Einen Grund kann der Händler jedoch nicht ausmachen. Von den Privatanlegern waren diese Woche Anleihen in australischen Dollar und norwegischen Kronen nachgefragt. Ansonsten ließen waren im Berichtszeitraum gute Umsätze in allen Anlageklassen beobachten, wobei sich Käufe und Verkäufe die Waage hielten.</p>
<p>© 26. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Die Fed wirbelt die Märkte um</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:54:14 +0000</pubDate>
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<p>19. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wenig Neues unter der Sonnne im Rentenhandel: So zumindest beschreiben Händler die Marktlage bis gestern. Am Donnerstag jedoch hat die US-amerikanische Notenbank Fed nach Ende der Börsensitzung die Ruhe beendet. </p>
<p>Mit der Erhöhung des Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Basispunkte sei „das Ende ihrer ultralockeren Geldpolitik“ eingeläutet worden, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler den Schritt, der für einige Verwirrung sorgte. Der Diskontsatz liegt gewöhnlich 100 Basispunkte über dem Leitzins. Im Zuge der Finanzkrise wurde die Differenz jedoch verringert, denn der Vertrauensverlust innerhalb des Bankensektors habe zu Liquiditätsengpässen für die Banken geführt, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Die Maßnahme soll nun die Geschäftsbanken dazu ermutigen, sich bei ihrer Refinanzierung auf den privaten Sektor zu verlassen.“ Die Möglichkeit, sich bei der Fed Geld zu leihen, könnte damit wieder mehr als Absicherung im Notfall gesehen werden, meinen die Analysten. Die Fed habe jedoch deutlich gemacht, dass die Erhöhung des Diskontsatzes nicht als Signal für eine weitere Straffung der Geldpolitik zu verstehen sei. „Die Leitzinsen werden noch für einen längeren Zeitraum auf ihrem derzeitigen niedrigen Niveau von 0 bis 0,25 Prozent verharren.“</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Bei den Wirtschaftsdaten bot sich diese Woche zunächst ein uneinheitliches Bild und so konnten weder der zum fünften Monat hintereinander nachgebende ZEW-Index noch die deutlich verbesserten Zahlen zum produzierenden Gewerbe des Staates New York als wichtiger Frühindikator den Bund-Future beeinflussen. „Gerade die Zahlen aus Amerika wurden an Dienstagnachmittag von den Akteinmärkten fast euphorisch aufgenommen und waren mit ein Grund dafür, dass der DAX innerhalb von zwei Tagen um drei Prozent zulegen konnte, während der Bund-Future nahezu unverändert notierte“, berichtet Brunner. </p>
<p>Erst am Donnerstag hätten die stark gestiegen Erzeugerpreise in den USA dem Bund-Future einen negativen Stempel aufgedrückt. „Die überraschende Diskontsatzerhöhung brachte heute früh weiteren Druck auf die Rentenmärkte und drückte den Bund-Future bis auf sein Wochentief von 122,58 Prozentpunkten.“ Allerdings sei alles gesittet und in ruhigen Bahnen abgelaufen, beschreibt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig die Situation auf dem Parkett.</p>
<p>Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 122,75 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe wirft eine Rendite von 3,25 Prozent.</p>
<h4>Neue Anleihen aus Europas Süden</h4>
<p>Während die Staatsanleihen Portugals, Italiens und Spaniens im Vergleich zur Vorwoche den Renditeabstand zu den Bundesanleihen leicht verringern konnten, mussten die griechischen Staatsanleihen einen Kursrückgang verbunden mit einem Renditeanstieg von 34 Basispunkten im zehnjährigen Bereich hinnehmen, was den Spread zur vergleichbaren Bundesanleihe von 297 auf 321 Basispunkte ansteigen ließ. </p>
<p>Portugal konnte diese Woche eine einjährige Anleihe im Volumen von einer Milliarden Euro mit einer Rendite von 1,173 Prozent platzieren (ISIN PTPBTDGE0012). Das Papier sei 2,2 -fach überzeichnet gewesen, erzählt der Skontroführer. Mit Spannung wurde die Emission einer fünfzehnjährigen spanischen Staatsanleihe im Volumen von 5 Milliarden Euro erwartet. „Diese galt als Test für die anstehenden Emissionen aus den südeuropäischen Problemstaaten. Doch dank einer attraktiven Ausstattung – 21,6 Basispunkte Renditevorteil gegenüber der bereits bestehenden spanischen Staatsanleihe – war die Platzierung ein voller Erfolg.“ Das Papier (ISIN: ES00000122E5) hat einen Kupon von 4,65 Prozent und ist Ende Juli 2025 fällig. Aktuell notiert es bei 100,6 Prozent. </p>
<h4>Dunkle Wolken über Großbritannien</h4>
<p>Neben Europas Sorgenkinder im Süden rückt nun auch Großbritannien in den Fokus der Marktteilnehmer. Laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland steht es um die Haushaltslage der Briten schlimmer als bei den Griechen. Das Verhältnis von Schulden und Bruttoinlandsprodukt verschlechtere sich deutlich schneller als in Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Das Defizit sei mit fast 13 Prozent eines der größten weltweit. Sparmaßnahmen und eine Verbesserung der Konjunktur könnte die Lage bessern. Doch auch hier sehe es schlecht aus. Es bliebe noch die Währungsabwertung. „Zumindest in diesem Punkt haben es die Briten etwas besser als die südeuropäischen Sorgenkinder der Eurozone.“</p>
<h4>Fremdwährungsanleihen gesucht</h4>
<p>Wie bereits in der vergangenen Woche kaufen Investoren Anleihen in Türkischer Lira und schlagen der Euro-Schwäche ein Schnäppchen. Gesucht sind die bis 2013 und 2014 laufenden Lira-Anleihen der KFW (WKNs A0Z10U und A1AR39).</p>
<h4>Neuemissionen</h4>
<p>Das neue Papier der Metro AG kommt bei Investoren gut an (WKN A1C92S). Die Anleihe ist mit 4,25 Prozent verzinst und läuft bis 2017. Trotz einer großen Stückelung von 50.000 Euro wird auch die Anleihe des britischen Finanzdienstleisters MAN Group gut nachgefragt, melden die Händler der Hellwig Wertpapierhandelsbank. Hier gibt es einen Kupon von 6 Prozent bei einer Laufzeit bis Februar 2015 (WKN A1ATPS).</p>
<h4>Kurz vor Schluss gekauft</h4>
<p>„Manchmal wäre für einige Anleger eine Beratung wünschenswert“, sagt Brunner, denn anders sei es nicht zu erklären, dass es noch Käufer für eine Anleihe der Bayerischen Landesbank (WKN BLB5KL) gibt, obwohl die Emittentin zum 18. Juni diesen Jahres ein Kündigungsrecht habe und dieses bei einem Kupon von 6 Prozent auch ausüben werde. Große Umsätze waren weiterhin in der 4,5 Prozent Nachranganleihe der IKB (WKN: 273032) zu beobachten. Hier scheint eine Rendite von 12,48 Prozent bei einer Laufzeit bis zum Juli 2013 für die Anleger attraktiv zu sein. </p>
<p>&#169; 19. Februar 2010/Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Rohstoffe: Gold dient der Sicherheit</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 21:00:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[10. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Schwierigkeiten, die im Süden Europas – in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien &#8211; aufziehen, belasten auch den Handel mit Rohstoffprodukten an der Börse Frankfurt und ziehen eine Korrektur nach sich. „Die riskanteren Anlagen im Feld der Rohstoff-ETCs leiden unter der Situation, da Investoren verkaufen“, berichtet Bernardus Roelofs von [...]


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<p>10. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Schwierigkeiten, die im Süden Europas – in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien &#8211; aufziehen, belasten auch den Handel mit Rohstoffprodukten an der Börse Frankfurt und ziehen eine Korrektur nach sich. „Die riskanteren Anlagen im Feld der Rohstoff-ETCs leiden unter der Situation, da Investoren verkaufen“, berichtet Bernardus Roelofs von Flow Traders.</p>
<p>So hat Gold in den vergangenen zehn Handelstagen in der Spitze rund 5 Prozent verloren, befindet sich derzeit jedoch wieder auf dem Weg nach oben und notiert bei 1.079 US-Dollar. Erdöl und Erdgas bewegen sich innerhalb einer Handelsspanne zwischen 71 und 76, bzw. zwischen 5,10 und 5,60 US-Dollar.</p>
<h4>Gold als Fluchtanlage</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><span>Roelofs</span></span></div>
<p>Gold ist „in“ vor dem Hintergrund der Sorgen der Anleger um die Finanzsituation in Europas Peripherie und der hohen Staatsverschuldung der USA, Japans und Großbritanniens. „Anleger flüchten sich aus defensiven Gründen in konservative Werte. Das heißt, sie kaufen jetzt wieder zunehmend Gold, nachdem es zu Beginn der Korrektur eher verkauft wurde“, beschreibt Roelofs die Situation. ETF Securities berichtet, dass die weltweiten Zuflüsse in physischem Gold (WKNs A0LP78, A0N62G) in der vergangenen Woche zugenommen haben. Die wöchentliche Zuflussrate sei die höchste seit August 2009. „Diese starken Zuflüsse trotz der Goldpreisschwäche und der Stärke des US-Dollars verdeutlichen eine strategische Entscheidung für physisches Gold“, heißt es in einem Bericht des Emittenten. Bei Xetra-Gold (WKN A0S9GB) dagegen halten sich Käufe und Verkäufe in den vergangenen Tagen die Waage.</p>
<p>Zugleich mit Gold setzen einige Investoren auch auf physisches Platin (WKN A0N62D) bzw. Palladium (WKN A0N62E).</p>
<h4>Industriemetalle haben wenig Anziehungskraft</h4>
<p>Eine negative Preisentwicklung bei Industriemetallen, vor allem bei Kupfer, ließ Anleger zu ETFS Short Copper DJ-UBSCI ETC (WKN A0V9XV) greifen. Der Rohstoff-ETC wird jedoch nun seit einigen Tagen wieder verkauft. Der Emittent vermutet dahinter Gewinnmitnahmen. Kupfer ist seit Jahresbeginn in der Spitze um rund 20 Prozent gefallen. </p>
<p>Den Preisverfall bei Kupfer betrachten einige Marktteilnehmer für übertrieben. „Haupteinflussfaktoren für den Metallmarkt waren die Ankündigungen Chinas zur Straffung ihrer Geldpolitik sowie gemischte makroökonomische Daten aus den USA“, kommentieren die Analysten den Fondsgesellschaft Lupus Alpha. Zusätzlich belastend würden die weiterhin steigenden Lagerbestände an der Londoner Metallbörse LME wirken, die auf eine anhaltend schwache physische Nachfrage hindeuten. „Die Stimmung für Metalle hat sich somit deutlich eingetrübt.“</p>
<h4>Energierohstoffe mit wenig Kraft</h4>
<p>Wie Roelofs beobachten kann, sind Energierohstoffe, allen voran Erdgas (WKN A0KRJ3) und Erdöl (WKNs A0KRKM, A0KRKN, A0KRJX) derzeit nicht das vordringlichste Investitionsthema. „Bei fallenden Preisen sehen wir Käufe. Steigt der Preis, verkaufen die Investoren wieder.“</p>
<h4>Der Glücksritter-Effekt</h4>
<p>Mehr Bewegung dagegen sehen die Market Maker bei Agrar-Rohstoffen. „In der vierten Woche in Folge sehen wir Abflüsse im ETFS Agriculture DJ-UBSCI ETC (WKN A0KRKB)“, meldet der Emittent. Dies stünde im starken Gegensatz zu den stetigen Zuflüssen in 2009. Der ETC umfasst einen Rohstoffkorb aus verschiedenen Agrar-Rohstoffen.</p>
<p>Die Preise für Getreide wie Soja, Weizen und Mais sind nach der Veröffentlichung des „Crop-Report“ des US-amerikanischen Landwirtschaftsministerium (USDA) stark gefallen. „Die Händler gingen davon aus, dass wegen ungünstiger Wetterbedingungen die Farmer bei Mais nicht die vollständige Ernte einbringen konnten, so dass ein Angebotsrückgang die Folge gewesen wäre. Außerdem rechnete der Markt damit, dass die Anbauflächen für Winterweizen deutlich geringer ausfallen würden als ursprünglich prognostiziert, womit auch das Weizenangebot beeinträchtigt worden wäre“, beschreiben die Analysten von Lupus Alpha die Situation. Die Veröffentlichung des Ernte-Berichts jedoch hat viele Marktteilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt. Es sei zum „Glücksritter-Effekt“ gekommen. Damit spielen die Analysten auf den bekannten Film an, der eine Spekulation um die Orangenernte zum Thema hat.</p>
<p>&#169; 10. Februar 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Nervosität hat Markt fest im Griff</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 09:39:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[8. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Angst hat wieder Oberhand. Griechenland ist dabei nicht mehr das einzige Problemkind, Sorgen machen sich die Börsianer auch um die Staatsschulden Portugals und Spaniens. Die beiden Länder hatten zuletzt Schwierigkeiten bei Anleiheauktionen. Ähnliches könnte in dieser Woche Italien und Irland drohen, wird befürchtet. Dass die Nervosität am Markt [...]


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<p>8. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Angst hat wieder Oberhand. Griechenland ist dabei nicht mehr das einzige Problemkind, Sorgen machen sich die Börsianer auch um die Staatsschulden Portugals und Spaniens. Die beiden Länder hatten zuletzt Schwierigkeiten bei Anleiheauktionen. Ähnliches könnte in dieser Woche Italien und Irland drohen, wird befürchtet. <br />
Dass die Nervosität am Markt wieder deutlich gestiegen ist, zeigt auch der VDAX-NEW, der als „Angstbarometer“ betrachtet wird. Der Volatilitätsindex für deutsche Bluechips ist inzwischen auf ein Zwei-Monats-Hoch geklettert. Am Montagvormittag liegt der DAX selbst mit einem leichten Plus bei knapp 4.670 Punkten. In Tokio ist der Nikkei-225 mit einem Minus von 1,05 Prozent unter die wichtige Marke von 10.000 Zählern auf den niedrigsten Stand seit zwei Monaten gefallen. </p>
<h4>Stimmung besser als die Lage</h4>
<p>Nach Ansicht der Landesbank Baden-Württemberg ist die Lage allerdings besser als die Stimmung. Zwar hätten in der derzeitigen Marktverfassung auch fortgesetzt gute Unternehmenszahlen wenig Chance, den Markttrend zu drehen, wie Marc-Gregor Czaja meint. Dennoch sieht der Analyst die Möglichkeit einer Trendwende, wenn sich die Nervosität im Zusammenhang mit den Euro-Peripherieländern lege. „Angesichts des häufig kurzen Gedächtnisses des Kapitalmarktes besteht unseres Erachtens die Hoffnung, dass Griechenland und Co an Präsenz verlieren“, glaubt Czaja. Dann werde sich der Blick wieder auf die realwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere die Unternehmenszahlen richten: „Und die sehen zur Zeit in Summe so schlecht nicht aus.“</p>
<h4>Abschläge übertrieben </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span>Stabel</span></span></div>
<p>Klaus Stabel von ICF Kursmakler will auch nicht einstimmen in den Chor der Pessimisten. Er weist darauf hin, dass von etwa der Hälfte der S&amp;P-Unternehmen immerhin über drei Viertel die Ergebniserwartungen übertroffen hätten. „Auch bei den deutschen Unternehmen lassen sich die derzeitigen, massiven Kursabschläge allein mit fundamentalen Fakten nicht begründen“, ergänzt der Analyst. Es deute sich zwar an, dass verschiedene Zentralbanken anfingen oder verstärkt überlegten, die Überschussliquidität wieder einzufangen. Insofern würden neue Rahmenbedingungen gesetzt. „Die derzeitigen Abschläge sind dennoch als überzogen anzusehen“, meint Stabel. </p>
<h4>Technisch trübes Bild </h4>
<p>Charttechnisch sieht das Bild allerdings abermals schlechter aus, urteilt Christian Schmidt von der Helaba. Reihenweise seien wichtige Marken nach unten durchbrochen worden. Für besonders bedeutsam hält der technische Analyst den Fall unter das 61,8 Prozent-Fibonacci-Retracement bei 5.611 Zählern. Daher müsse nun davon ausgegangen werden, dass das letzte Verlaufstief bei 5.312 Punkten als Kursziel in den Fokus rücke. Weitere Unterstützungsmarken befinden sich Schmidt zufolge bei 5.400 und 5.371 Zählern. </p>
<h4>Feuerwerk an Unternehmenszahlen</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schmidt_christian_120x125.jpg" /><span>Schmidt</span></span></div>
<p>Was Konjunkturnachrichten angeht, ist die neue Woche eher datenarm. Interessieren werden hier voraussichtlich vor allem die BIP-Zahlen für die Eurozone und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan am Freitag sowie die aktuellen US-Einzelhandelsumsätze am Donnerstag. Ein Feuerwerk an Zahlen wird hingegen von den Unternehmen erwartet: Unter den deutschen DAX-Werten wird zwar nur ThyssenKrupp über das abgeschlossene Quartal Rechenschaft ablegen, allerdings berichten zahlreiche Adressen aus der zweiten Reihe. Daneben werden die Schweizer Banken UBS und Credit Suisse ihre Zahlen offen legen sowie weitere große europäische und US-amerikanische Unternehmen, etwa Air France-KLM, Sanofi-Aventis und Coca-Cola.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Unternehmenstermine </h4>
<p>Dienstag, 9. Februar<br />
Quartalszahlen Coca-Cola, UBS, Demag Cranes, EnBW, Heidelberger Druck, Douglas, GrenkeLeasing<br />
8.00 Uhr. Deutschland: Außenhandel Dezember.<br />
8.00 Uhr. Deutschland: Verbraucherpreise Januar. Die LBBW rechnet mit einem Anstieg von 0,8 Prozent im Jahresvergleich, im Vormonat waren es 0,85 Prozent. </p>
<p>Mittwoch, 10. Februar<br />
Quartalszahlen Air France-KLM, ArcelorMittal, BHP Billiton, Peugeot Citroen, Sanofi-Aventis, Gerresheimer Glas<br />
14.30 Uhr. USA: Handelsbilanz Dezember. </p>
<p>Donnerstag, 11. Februar<br />
Quartalszahlen BT Group, Credit Suisse, Danone, Alcatel-Lucent, EDF, Total, Rhön-Klinikum, Gildemeister, Bilfinger Berger <br />
14.30 Uhr. USA: Einzelhandelsumsatz Januar. Nach einer eher enttäuschenden Umsatzentwicklung im Dezember sollten sich die US-Einzelhändler nach Ansicht der DekaBank im Januar wieder über ein Umsatzplus gefreut haben, konkret wird ein Zuwachs von 0,6 Prozent prognostiziert. Ausgenommen seien die Autohändler. Rechne man zusätzlich die Umsätze der Tankstellenbetreiber heraus, ergebe sich ein monatliches Plus von 0,4 Prozent, heißt es. Das entspreche dem langjährigen Durchschnitt. </p>
<p>Freitag, 12. Februar Quartalszahlen ThyssenKrupp, Leoni <br />
8.00 Uhr. Deutschland: BIP 4. Quartal. Klar ist, dass von den Nettoexporten massive Stimuli kamen, meint die DekaBank. Diese seien auf der anderen Seite aber von einem schwachen Konsum, einer geringeren Bautätigkeit und einem Lagerabbau wieder aufgezehrt worden. Die Analysten rechnen daher mit 0,0 Prozent.<br />
11.00 Uhr. EU: BIP 4. Quartal. Hier geht die DekaBank von einem Zuwachs von 0,2 Prozent aus. <br />
11.00 Uhr. EU: Industrieproduktion Dezember. Die Helaba erwartet ein Minus von 0,5 Prozent im Monatsvergleich nach einem Plus von 1,1 Prozent im November. Die Konsensschätzungen sind mit einem Plus von 0,1 Prozent aber etwas optimistischer. <br />
15.55 Uhr. USA: Verbraucherstimmung Uni Michigan Februar. Die LBBW rechnet mit 74,5 nach 74,4 Punkten im Vormonat. Der Index der University of Michigan basiert auf einer telefonischen Befragung von mindestens 500 Konsumenten in den USA. Das Verbrauchervertrauen ist ein Frühindikator für die künftigen Konsumausgaben. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf www.boerse-frankfurt.de/termine. </p>
<p>Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an redaktion@deutsche-boerse.com. </p>
<p>&#169; 8. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Jetzt Ouzo-Anleihen kaufen?</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:44:26 +0000</pubDate>
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<p>5. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Soll man jetzt griechische Anleihen kaufen? Sie geben für eine Laufzeit von zehn Jahren eine Rendite von rund sieben Prozent, mehr als doppelt so viel wie Bundesanleihen. Der Emittent ist als Mitglied der Europäischen Währungsunion in keiner Weise vergleichbar mit Schuldnern wie Argentinien oder Venezuela. Er wird nicht pleitegehen. Griechenland wird auch nicht aus dem Euro oder der Europäischen Union ausscheiden. Wenn alle Stricke reißen und es doch einmal zu temporären Verzögerungen beim Schuldendienst kommen sollte, dann ist dies als &#8220;Schmerzensgeld&#8221; mit den hohen Kupons abgegolten. </p>
<p>Ich halte den Kauf von griechischen Anleihen in der Tat für überlegenswert. Allerdings noch nicht jetzt. Die Rendite hat auch mit dem inzwischen erhöhten Niveau noch nicht den Satz erreicht, der den Risiken entspricht. Die Krise ist noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Die Rating-Agentur Moody&#8217;s hat angekündigt, dass jetzt auch sie eine Herabstufung der Schuldnerqualität Griechenlands prüft (nachdem die anderen Rating-Agenturen schon vor einiger Zeit entsprechende Beschlüsse gefasst haben). Wenn das passiert, wäre das ein weiterer Rückschlag für Ouzo-Anleihen. </p>
<p>Noch wichtiger aber ist, dass die griechische Gesellschaft offenbar den Ernst der Lage noch nicht erkannt hat. Es wird immer noch gestreikt. Es gibt Widerstand gegen die Sparpläne der Regierung. Das, was beispielsweise in Irland geschieht (Kürzung der Gehälter der Beamten) oder was in Kalifornien passierte (massive Einsparungen im öffentlichen Dienst), ist in Griechenland noch nicht denkbar. Solange das aber so ist, kann man nicht darauf vertrauen, dass sich in dem Land auch wirklich etwas ändert. </p>
<p>In einer demokratischen Gesellschaft ist unabdingbar, dass die Bürger die Notwendigkeit von soliden Staatsfinanzen dauerhaft und aus Überzeugung mittragen. Es kann nicht sein, dass die EU praktisch die Haushaltspolitik der Griechen übernimmt und die Regierung und das Parlament entmachtet. Wir leben nicht mehr in den Zeiten der &#8220;Kanonenboot-Diplomatie&#8221;, in denen sich ausländische Gläubiger ihr Geld mit Gewalt holten. Großbritannien fiel 1876 in Istanbul und 1882 in Ägypten ein, um seine Kredite zu sichern. Die USA taten ähnliches gegenüber Venezuela (um 1895) und ab 1915 gegenüber Haiti. So etwas geht heute – glücklicherweise – nicht mehr. </p>
<p>Die Haltung der griechischen Gesellschaft ist für die Kapitalmärkte auch deshalb bedeutsam, weil das Land eine lange Geschichte mit Zahlungsproblemen hat. In den letzten zweihundert Jahren musste es fünf Mal Bankrott erklären oder eine Umschuldung vornehmen. Insgesamt war es die Hälfte der Zeit in Zahlungsschwierigkeiten. Das muss Anleger vorsichtig machen. </p>
<p>Für Skepsis sorgen schließlich die Konsolidierungspläne der Regierung in Athen. Sie sind zu ehrgeizig. Bereits in vier Jahren soll das öffentliche Defizit von 12,7 auf unter drei Prozent gesenkt werden. Das würde – bei einer linearen Entwicklung – bedeuten, dass die Regierung mit Sparmaßnahmen jedes Jahr 2,5 Prozentpunkte gesamtwirtschaftliches Wachstum abschöpft. Das bedeutet, dass das Land vier Jahre lang praktisch auf jedes Plus verzichten muss, um die Normen der Gemeinschaft einzuhalten. Das hält keine demokratische Gesellschaft aus. Das Ziel ist unrealistisch. Vertrauen kann erst dann wiederkehren, wenn ein Programm vorliegt, das am Schluss auch wirklich Chancen hat, umgesetzt zu werden. </p>
<p>Anleger sollten also noch warten. Ein Risiko dabei ist freilich, dass China den privaten Kapitalmärkten zuvorkommt und den Griechen aus ihren Liquiditätsschwierigkeiten hilft. Dann würden die Renditen gleich sinken. Auszuschließen ist das nicht. Die Aufregung in der Politik, dass sich ein europäischer Staat doch nicht von China helfen lassen dürfe, ist nicht gerechtfertigt. Auch die USA verlassen sich zu einem großen Teil auf Geld aus Asien, um ihr Budgetdefizit zu finanzieren. Die Chinesen dürften auch eine beträchtliche Summe in deutschen Bundesanleihen investiert haben. Die Frage ist aber, ob die Chinesen mit der derzeitigen Rendite zufrieden sind. Ich vermute, dass sie hier nicht viel anders denken als die Kapitalmärkte. </p>
<p>Die griechischen Renditen würden auch vorzeitig sinken, wenn die Politik in dem Pokerspiel mit den Griechen die Nerven verliert. Juristisch können einzelne Partnerländer in der Währungsunion dem Land mit bilateralen Krediten zur Seite stehen. Das würde das generelle Bail-out-Verbot der Maastricht-Verträge nicht verletzen. Vermutlich werden Deutschland und andere Staaten das am Ende auch tun. Aber jetzt ist es noch zu früh. Wenn man es jetzt tut, würde Griechenland von dem Zwang enthoben, die notwendigen Konsolidierungsmaßnahmen zu ergreifen. Zudem würden auch andere Länder solche Hilfe beanspruchen, um Dominoeffekte von Griechenland auf sie zu vermeiden. Insbesondere Portugal, Irland, Spanien und – zum Teil Italien – befinden sich derzeit in Schwierigkeiten. Freilich stehen sie besser da, weil es bei ihnen nicht das unangenehme Vertrauensproblem der Fälschung von Statistiken gibt. Sie haben &#8220;nur&#8221; strukturelle Probleme mit der Leistungsbilanz und mit hohen öffentlichen Defiziten. Niemand hat Grund, an ihren Statistiken zu zweifeln. </p>
<p>Hilfe von anderen Ländern muss in der Eurozone immer Ultima Ratio sein. Sie sollte nur dann gewährt werden, wenn es wirklich keine andere Lösung gibt, wenn ein Bankrott unmittelbar bevorsteht und wenn das Land bereit ist, die notwendigen Sparmaßnahmen zu ergreifen. Der normale Anpassungsprozess aus Schwierigkeiten muss sich auch in einer Währungsunion durch die Disziplinierung höherer Renditen an den Kapitalmärkten vollziehen. In der Vergangenheit waren die Renditedifferenzen zwischen den einzelnen Staaten meist zu gering. </p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Griechenland-Anleihen sollte man erst kaufen, wenn Rendite noch etwas höher ist. Eine Hausnummer dafür sind acht Prozent für zehn-jährige Papiere. Griechenland ist kein Einzelfall. Generell werden die Renditen von Staatsanleihen gegenüber Benchmark-Anleihen wegen der hohen öffentlichen Verschuldung in diesem Jahr steigen. Das kann bei qualitativ guten Schuldnern interessante Anlagemöglichkeiten bieten. Der Euro wird sich noch ein Stück abwerten. Er ist in seiner Existenz aber in keiner Weise gefährdet. Griechenland macht gerade drei Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung aus. In Währungsunionen gibt es immer mal wieder Schwierigkeiten mit einzelnen Regionen. In Deutschland war das in den 60er und 70er Jahren bei Bremen der Fall. In den USA ist es jetzt Kalifornien. Im Übrigen befindet sich der Euro mit einem Kurs von derzeit knapp 1,40 Dollar keineswegs auf einem besonders niedrigen Niveau. </p>
<p>&#169; 5. Februar 2010 / Martin Hüfner </p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;. </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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