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	<title>Trading CFD &#187; Marktteilnehmer</title>
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		<title>Peeters: &quot;Griechenland lässt die Märkte kalt&quot;</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:39 +0000</pubDate>
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Peeters</span></span></div>
<p>25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vielleicht ist es die Jahreszeit, die den Investoren auf dem Börsenparkett momentan eine Ruhe und Selbstsicherheit verleiht, die von bemerkenswerter Natur ist. Völlig gleich, ob es um wackelige US-Konjunkturdaten, gemischte Unternehmensresultate oder natürlich die neuesten Spekulationen um die Euro-Sorgenkinder aus Griechenland oder Portugal geht: Aktienanleger gehen momentan mächtig entspannt mit allem um, was in anderen Zeiten vielleicht noch für eine regelrechte Verkaufspanik gesorgt hätte.</p>
<p>Doch was ist es genau, was die Anleger dazu bewegt, das Glas momentan zunehmend als halbvoll zu betrachten? Nun, bei genauerem Hinsehen erschließen sich einige Beweggründe: 1. Der Konjunkturoptimismus hat offenkundig eine immer breitere fundamentale Berechtigung. Sicher herrscht in der Wirtschaft nicht eitel Sonnenschein, ebenso wenig sind langfristige, strukturelle Ungleichgewichte aufgehoben, doch geht es momentan zumindest zyklisch unstrittig aufwärts. 2. Börsianer sind Herdentiere. In Phasen, in denen Marktteilnehmer wissen, dass andere positiv auf News reagieren, wäre es unlogisch und geradezu dumm, sich gegen den Markt zu stellen. 3. Es gibt Anlagedruck. Fast alle Argumente, die vor allem bewertungstechnisch gegen den Aktienmarkt sprechen, lassen sich auch gegen andere Asset Klassen vorbringen. Es gibt momentan keine richtig billigen Anlageopportunitäten im Markt, aber es gibt reichlich Geld, das investiert werden muss.</p>
<p>Und das wird sich auf absehbare Zeit kaum ändern: Alle Probleme, die im Zuge der Finanzkrise entstanden oder besser gesagt, die aufgedeckt worden sind, wurden von den Notenbanken mit einer umfassenden Liquiditätsflut bekämpft. Das ist einerseits zu hinterfragen, weil es die langfristigen Probleme und Ungleichgewichte in keiner Weise löst, es ist andererseits aber auch durchaus effektiv, insbesondere in kurzfristiger Sicht.</p>
<p>Und genauso wie die großen Notenbanken rund um den Erdball die Probleme von Geschäftspartnern von Lehman Brothers oder AIG gelöst haben, nämlich indem sie die Märkte geflutet haben und die Schieflagen in die öffentlichen Haushalte faktisch überführt und somit sozialisiert haben, würden sie wohl auch einer weiteren Verschlechterung der Bonität diverser Mittelmeeranrainerstaaten entgegen treten. Es wird zwar sehr viel über den Umgang mit dem „Sünder“ Griechenland debattiert, doch steht es außer Frage, dass es Unterstützung oder besser gesagt Gegenmaßnahmen geben wird.</p>
<p>Vielleicht ist das sogar am Ende des Tages die grundsätzliche Antwort, warum Marktteilnehmer (von ein paar Irritationen am Devisenmarkt mal abgesehen) auf die Entwicklung in Griechenland etc. vergleichsweise gelassen reagieren: Sie stellen nicht die Notlage, sondern die erwartete Gegenmaßnahme in den Mittelpunkt ihrer Entscheidungen. Und eine jede Liquiditätsspritze wird per se eine positive Auswirkung auf die Preise von Realgütern, etwa Aktien oder Rohstoffen haben. Von daher ist es sogar rational, wenn Anleger im Aktienmarkt momentan derart gelassen sind.</p>
<p>&#169; 25. März 2010/Roger Peeters</p>
<p>*Roger Peeters ist Vorstand der Close Brothers Seydler Research AG, einer Tochter der auf mittelständische Unternehmen fokussierte Close Brothers Seydler Bank. Zuvor leitete Peeters viele Jahre die Redaktion der &#8220;Platow Börse&#8221; und beriet den von ihm konzipierten DB Platinum III Platow Fonds. 2008 erschien von ihm &#8216;Finde die richtige Aktie &#8211; ein Profi zeigt seine Methoden&#8217; im Finanzbuchverlag. Peeters schreibt regelmäßig für die Börse Frankfurt.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Warten auf China-Daten: Wenig Bewegung in Asien</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 13:59:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die asiatischen Börsen zeigten sich am Mittwoch wenig verändert. Auch die robusten Außenwirtschaftsdaten Chinas konnten die Märkte nicht mehr beleben. Zwar waren Chinas Exporte im Februar um 46 Prozent und die Importe um 64 Prozent gestiegen. Die Marktteilnehmer nahmen dies aber lediglich zur Kenntnis, und zogen es vor,&#8230; zum Artikel Quelle: www.teleboerse.de No related posts. [...]


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Quelle: www.teleboerse.de</p>


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		<title>Euro über 1,45 USD &#8211; Die Carry Trader sind zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 10:24:34 +0000</pubDate>
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Quelle: www.finanzen.net</p>


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		<title>ETF Securities-Short DAX x 2-ETF</title>
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<p>Bärisches DAX-Investment mit doppelter Hebelwirkung</p>
<p>Die von vielen Marktteilnehmern erwartete Jahresendrallye lässt in diesem Jahr ziemlich lange auf sich warten. Bekanntlich befindet sich der DAX-Index derzeit bei einem aktuellen Indexstand von etwa 5.800 Punkten am oberen Rand der Tradingrange, die er bereits seit drei Monaten innehält. </p>
<p><a href="http://www.finanzen.net/nachricht/etf/Zertifikate-Report-ETF-Securities-Short-DAX-x-2-ETF-717284">mehr&#8230;</a></p>
<p>Quelle: Finanzen.net</p>
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<a href="http://www.etf-indexfonds.de">ETF-Indexfonds</a></p>


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		<title>Anleihen: Spekulieren auf Griechenlands Rettungspaket</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 14:59:26 +0000</pubDate>
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<p>18. Dezember 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Gemischte Wirtschaftsnachrichten aus den USA sorgen für Aufmerksamkeit bei Marktteilnehmern. Unter anderem kletterte der Konsumklimaindex kletterte deutlich nach oben, die Arbeitsmarktdaten fielen positiv aus, die US-Industrieproduktion stieg stärker als erwartet ebenso die Kapazitätsauslastung. Allerdings sorgte der Anstieg der US-Verbraucherpreise für Überraschung, die die Akteure nicht gut verdauen. „So schnell, wie das Inflationsgespenst vorgestern aufgetaucht war, so schnell wurde es gestern wieder an das warme Plätzchen hinter den Ofen geschickt“, kommentieren die Volkswirte der HSH Nordbank. Die „Panik“ der Marktakteure nach den US-Erzeugerpreisen sei also umsonst gewesen. Gleichzeitig hätten die Wirtschaftsdaten jedoch gezeigt, dass die US-Notenbanker keine Gedanken auf Deflationsgefahren verschwenden müssten, sondern sich vielmehr mit der Vorbereitung der Beendigung der sehr expansiven Geldpolitik beschäftigen können.</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>In der Eurozone hält Griechenland weiter die Bond- und Devisenmärkte in Atem. „Nachdem am Mittwoch auch noch die Rating-Agentur Standard &amp; Poor&#8217;s die Bonität des Landes von A- auf BBB+ herabgestuft hatte, brachen alle Dämme“, berichtet Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Die Regierung sitze zwischen den Stühlen, da sich in der Bevölkerung massiv Widerstand in Form eines möglichen Generalstreiks gegen die geplanten Sparmaßnahmen formiere. „Die Marktteilnehmer werden sich in den kommenden Tagen und Wochen also weitere Gedanken zu den strukturellen Ungleichgewichten in der Eurozone machen“, vermuten die HSH-Analysten. Mit der Standard &amp; Poor&#8217;s-Maßnahme werde deutlich, dass die Ratingagentur von den Maßnahmen zur Eindämmung der fiskalpolitischen Probleme, die von der griechischen Regierung vorgeschlagen wurden, nicht sonderlich überzeugt sei. Die griechische Bevölkerung scheine diese Einschätzung zu teilen, denn die Streiks in Griechenland sind nur ein Vorgeschmack auf das, was wohl noch kommen wird. „Diese Entwicklung spricht dafür, dass sich die Marktteilnehmer über kurz oder lang mit anderen Euroländern beschäftigen werden, die ähnliche strukturelle Probleme aufweisen wie Griechenland.“ </p>
<p>In diesem Umfeld, das insgesamt nicht gut für die Eurozone zu bewerten ist, wie man am Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar sehen kann, erscheinen Investoren Bundesanleihen als sicherer Hafen. „Dass der Euro in diesem Zusammenhang gegenüber dem US-Dollar an Boden verliert, ist daher auch nicht weiter verwunderlich“, kommentiert Brunner. Der Renditeabstand einer zehnjährigen griechischen Staatsanleihe zur vergleichbaren Bundesanleihe stieg innerhalb der vergangenen Woche um 45 Basispunkte von 210 auf 255 Basispunkte. „Noch stärker war der Anstieg im vierjährigen Bereich um 52 Basispunkte auf aktuell 282“, wie Brunner meldet.</p>
<h4>Neues Geld vom Staat</h4>
<p>Der letzte 12-Monatstender der EZB mit 96,6 Milliarden Euro wurde diese Woche von den Banken in Anspruch genommen, was wiederum den Geldmarkt beflügelte. Der Eonia-Satz fiel auf 0,343 Prozent. „Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Tendern ist der Zinssatz nicht mehr 1 Prozent fix sondern an die Leitzinsentwicklung gekoppelt“, erklärt Brunner. Wie die Market Maker von der HypoVereinsbank vermuten, scheint das Geld aus dem Tender noch schnell investiert worden zu sein. Anleger investierten kurz vor Jahresende noch in kurzlaufende Renten-ETFs wie den iShares eb.rexx Money Market -ETF (WKN A0Q4RZ) und den iShares eb.rexx Government Germany 1,5-2,5 (WKN 628947). </p>
<p>Der in letzter Zeit angeschlagen wirkende Bund-Future konnte am Donnerstag die wichtige Marke von 123 wieder nach oben durchbrechen und notiert aktuell bei 123,47. Auch diese Entwicklung wir sicherlich von dem Bedürfnis der Anleger nach Sicherheit gestützt. Eine zehnjährige Bundesanleihe rentiert heute zur Mittagszeit bei 3,13 Prozent. </p>
<h4>Verlockungen aus der Ägäis</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Anleger scheinen sich durch die Ereignisse in Griechenland nicht schrecken zu lassen. „Wir haben zunächst durchaus Verkäufe bei griechischen Staatsanleihen beobachtet: Doch nun steigen Privatanleger wieder ein“, berichtet Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig. Gekauft wurde z. B eine bis 2018 laufende Anleihe, die mit 4,6 Prozent verzinst ist (WKN A0TVAF). Das Papier wirft derzeit eine Rendite von 5,44 Prozent ab. Wie die Skontroführer der Hellwig Wertpapierhandelsbank melden, hätten Privatinvestoren bei griechischen Staatsanleihen vor allem auf länger laufende Papiere gesetzt. So wurde eine bis 2040 laufende Anleihe gekauft (WKN A0LMFU). Das Papier notiert derzeit bei 77 Prozent mit einer Rendite von 6,27 Prozent. Oder ein 2026 fälliges Papier (WKN A1APQ5), das eine Rendite von 6,21 Prozent verspricht.</p>
<h4>Verkauf bei Versicherern</h4>
<p>Die Händler der Hellwig Wertpapierhandelsbank konnten diese Woche Verkäufe bei Allianz- und Münchener Rück-Anleihen beobachten. Die Allianz-Anleihe (WKN A DX0V) ist ohne Laufzeitbegrenzung und weist derzeit eine Rendite von 5,39 Prozent auf. Das Papier der Münchener Rück (WKN A0N4EX) hat eine Mindestanlagesumme von 50.000 Euro und ist ebenfalls nicht laufzeitbegrenzt. </p>
<p>&#169; 18. Dezember 2009/ Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETF Securities-Short DAX x 2-ETF</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:44:20 +0000</pubDate>
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<p>Die von vielen Marktteilnehmern erwartete Jahresendrallye lässt in diesem Jahr ziemlich lange auf sich warten. Bekanntlich befindet sich der DAX-Index derzeit bei einem aktuellen Indexstand von etwa 5.800 Punkten am oberen Rand der Tradingrange, die er bereits seit drei Monaten innehält. </p>
<p>mehr&#8230;</p>
<p>Quelle: Finanzen.net</p>
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		<title>ETF Erdgas: Warten auf den Lagerabbau</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 14:49:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Heute Nachmittag veröffentlicht die EIA ihren wöchentlichen Erdgasbericht (16.30 Uhr MEZ). Die Marktteilnehmer rechnen mit einem Rückgang der Lagervorräte um 47 Mrd. Kubikfuß &#8211; in der Vergangenheit gab es während der Heizperiode allerdings einen deutlich stärkeren „Lagerschwund“. Der Future auf Erdgas könnte sich als der deutlich volatilere fossile Energieträger erweisen&#8230; &#8230; Mehr lesen ETF-Indexfonds No [...]


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		<title>ETFs: Handel „leblos und uneinheitlich“</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 14:44:39 +0000</pubDate>
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		<title>Jahresendrally oder Crashgefahr?</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 15:44:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Exchange-Traded-Funds.de geht niemals davon aus dass wir vor Weihnachten noch auf 5300 zurückfallen. Der finale Kaufrausch hat so gut wie immer kurz vor Weihnachten angefangen und sich bis Anfang Januar fortgesetzt, die 6000 sind einfach &#8220;gefordert&#8221; zur Zeit und mit Hilfe unserer Notenbanken auch schnell erreichbar. Allerdings rechnen einige Marktteilnehmer im &#8230; Mehr lesen ETF-Indexfonds [...]


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kurz vor Weihnachten angefangen und sich bis Anfang Januar fortgesetzt, die 6000 sind einfach &#8220;gefordert&#8221; zur Zeit und mit Hilfe unserer Notenbanken auch schnell erreichbar. Allerdings rechnen einige Marktteilnehmer im &#8230;</p>
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		<title>Wochenausblick: Dubai-Schock überwunden?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 07:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>30. November 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die überraschende Bitte Dubais um einen Zahlungssaufschub für die Holding-Gesellschaft Dubai World hat den Marktteilnehmer weltweit wieder einmal deutlich gemacht, dass die Krise noch nicht ausgestanden ist. Zwar halten viele Analysten die Reaktionen für übertrieben und zeigen sich schon wieder zuversichtlich. Von neuen Jahreshochs in dieser Woche redet allerdings niemand mehr, die Zeit für eine Jahresendrallye wird knapp. Gerade technische Analysten befürchten eine schärfere Korrektur.</p>
<p>Der DAX, der trotz der Turbulenzen die vergangene Woche noch mit einem leichten Plus auf 5.686 Punkte abgeschlossen hatte, startet am Montagvormittag mit einem Minus von 0,7 Prozent. Positive Signale gab es aus Japan: Der Nikkei 225 ging mit einem Gewinn von fast 3 Prozent aus dem Handel.</p>
<h4>Kursrückgänge für Nachkäufe genutzt</h4>
<p>Als lediglich vorübergehend betrachtet Oliver Roth von der Close Brothers Seydler Bank den durch die Finanznöte Dubais ausgelösten Kursrutsch. „Die Chancen auf neue Jahreshöchststände sind weiter gut“, meint der Chefhändler. Überrascht war er durch den Einbruch nicht: „Die Hausse ist liquiditätsgetrieben“, urteilt Roth, schlechte Nachrichten könnten die Börse immer wieder vom Kurs abbringen. Gleichzeitig würden Kursrückgänge aber immer für Nachkäufe genutzt. Auch nach Einschätzung der Commerzbank werden die Blessuren an den internationalen Märkten überschaubar bleiben. Der „Fall Dubai“ erinnere zwar daran, dass die globale Wirtschafts- und Finanzkrise auch in den nächsten Monaten Thema bleiben wird, die Analysten halten aber an ihrem mittelfristig positiven Bild fest.</p>
<h4>Markt ist „angezählt“</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/mueller_dirk_120x125.gif" alt="" /><span>Müller</span></span></div>
<p>Dirk Müller von MWB Fairtrade ist da pessimistischer: „Im Moment sieht der Markt angezählt aus“, meint der Skontroführer. Den Zahlungsaufschub Dubais hält er zwar nicht für dramatisch: „Da ist noch nicht viel angebrannt“, urteilt er. Die Reaktion an den Börsen zeige aber, wie nervös der Markt derzeit sei. Ein harmloser Grund reiche aus und die Aktien fielen. Für die neue Woche prognostiziert Müller einen DAX von rund 5.300 Punkten, auch charttechnisch weise alles darauf hin. Die technischen Analysen den HSBC sind ebenfalls skeptisch: Die Rückeroberung des Aufwärtstrends sei gescheitert, heißt es. Der DAX sei offenbar in eine Konsolidierung übergegangen und teste derzeit die Bastion aus 90-Tages-Linie bei 5.559 Punkten und horizontaler Unterstützung bei 5.480.</p>
<h4>Arbeitsmarktdaten, EZB und Beige Book im Fokus</h4>
<p>Unter den Konjunkturzahlen werden in den kommenden Tagen vor allem die Arbeitsmarktdaten aus den USA und der Konjunkturbericht der US-Notenbank, das so genannte Beige Book, interessieren. Mit Zinsänderungen für die Eurozone wird nicht gerechnet, mit Spannung erwartet werden aber die Äußerungen der Zentralbanker im Rahmen der EZB-Sitzung am Donnerstag. Daneben wird Siemens seine Quartalszahlen vorlegen, außerdem berichten noch einige Unternehmen aus der zweiten und dritten Reihe.</p>
<h4>Treffen des Arbeitskreises Aktienindizes</h4>
<p>Am Mittwoch trifft sich turnusgemäß der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse und beschließt die zukünftige Zusammensetzung der Auswahlindizes. Nachdem in diesem Jahr bereits zahlreiche Veränderungen an den Indizes vorgenommen worden waren, rechnen Analysten diesmal mit keinerlei Anpassung &#8211; weder im DAX noch im MDAX oder TecDAX. Der Arbeitskreis kommt alle drei Monate zusammen.</p>
<h4>IPO von HOCHTIEF Concessions</h4>
<p>Für Freitag ist im Übrigen der in diesem Jahr größte Börsengang geplant: Der Baukonzern HOCHTIEF will seine Infrastruktur-Tochter HOCHTIEF Concessions an die Börse bringen. Die Preisspanne reicht von 24 bis 29 Euro, das Gesamtemissionsvolumen liegt bei 34 Millionen Aktien, das macht ein Volumen von bis zu 1 Milliarde Euro am oberen Ende der Preisbildungsspanne.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 30. November</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Verbraucherpreise Eurozone November. </strong>Die Konsensschätzungen liegen bei 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr nach -0,1 Prozent in der Vorperiode.</p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago November. </strong>Die meisten Marktteilnehmer erwarten einen leichten Rückgang von 54,2 auf 53 Punkte. Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft.</p>
<p>Dienstag, 1. Dezember</p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Einzelhandelsumsatz Oktober.</strong> Prognostiziert wird mehrheitlich ein Plus von 0,5 Prozent im Monatsvergleich nach einem leichten Minus von 0,2 im September.</p>
<p>9.55 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote November.</strong> Die DekaBank erwartet saisonbedingt eine Zunahme der Arbeitslosigkeit, diese werde aus konjunkturellen Gründen stärker ausfallen als sonst üblich. Konkret prognostizieren die Analysten eine Arbeitslosenquote von saisonbereinigt 8,2 Prozent nach 8,1 im Oktober.</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosenquote Oktober. </strong>Die meisten Marktteilnehmer rechnen mit 9,8 Prozent (September 9,7).</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Einkaufsmanagerindex Industrie November.</strong> Nach dem Sprung im Vormonat sollte sich die Enttäuschung über eine leichte Korrektur in Grenzen halten, meint die Helaba und prognostiziert 54,8 nach 55,7 Punkten im Vormonat. Der Index liege damit immer noch auf einem Niveau, das in der Vergangenheit stets mit kräftigem Wachstum verbunden war, heißt es. Der vom Institute for Supply Management (ISM) erhobene Index zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur.</p>
<p>Mittwoch, 2. Dezember</p>
<p>Arbeitskreis Aktienindizes, Ergebnisse werden gegen 22.00 Uhr erwartet.</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Erzeugerpreise Oktober. </strong>Laut Umfragen wird überwiegend mit 0,0 Prozent nach -0,4 im Vormonat gerechnet.</p>
<p>20.00 Uhr. <strong>USA: Beige Book. </strong></p>
<p>Donnerstag, 3. Dezember</p>
<p>Quartalsergebnis Siemens</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Einzelhandelsumsätze Oktober. </strong>Marktteilnehmer erwarten in der Mehrheit ein leichtes Plus von 0,2 Prozent nach einem Rückgang von 0,7 Prozent im September.</p>
<p>13.45 Uhr. <strong>EU: Ergebnis der EZB-Sitzung mit anschließender Pressekonferenz (14.30 Uhr). </strong>Von einer Zinsänderung wird nicht ausgegangen. Allerdings dürften nach Ansicht der Helaba die Schätzungen für das Wirtschaftswachstum nach oben korrigiert werden, die im September von der EZB genannte Spanne für 2010 von -0,4 bis +0,9 Prozent sei angesichts der letzten Unternehmensbefragungen viel zu pessimistisch.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Einkaufsmanagerindex Dienstleister November.</strong> Die HSBC rechnet hier mit einem Zuwachs von knapp 1 Punkt auf 51,5.</p>
<p>Freitag, 4. Dezember</p>
<p>IPO HOCHTIEF Concessions AG, Erstaufnahme des Handels im Prime Standard</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote November. </strong>Die Beschäftigtenzahl wird im November nur noch um 110.000 Personen schrumpfen, meint die DekaBank. Darüber hinaus rechnet sie mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote auf 10,1 Prozent, hinter dem sich aber lediglich statistische Verzerrungen versteckten. „Der Hochpunkt der Arbeitslosenquote dürfte noch nicht erreicht sein“, schreibt die Bank.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Industrieaufträge Oktober.</strong> Die Konsensschätzungen liegen hier bei 0,1 nach 0,9 Prozent.</p>
<p>Daneben findet am kommenden Samstag (05. Dezember) der Berliner Börsentag statt, eine Finanzmesse für Privatanleger. Erwartet werden rund 50 Aussteller, über 30 Fachvorträge werden gehalten. Weitere Informationen finden sie auf www.berliner-boersentag.de.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a>.</p>
<p>© 30. November 2009/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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