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	<title>Trading CFD &#187; Prozent</title>
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		<title>Auslandsaktien: Die Zuversicht steigt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Kaum beginnt sich der Horizont für das Euro-Schiff in Richtung Griechenland zu lichten, ziehen weiter westlich neue Wolken auf. Die Ratingagentur Fitch hat Portugal wegen mangelnder Haushaltsdisziplin herabgestuft, das führt zu weiteren Währungsverlusten. „Trotz der starken europäischen Indizes könnte sich das Blatt in Richtung USA wenden“, meint Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Roland Stadler von der Baader Bank bestätigt: „Der Euro steht nicht so gut da, am Anfang des Jahres stand er gegen den US-Dollar bei 1,44, jetzt ist er nur noch 1,33 US-Dollar wert. Das ist eine Bewährungsprobe.“</p>
<p>Abgesehen von den Jubelnachrichten um den Suchmaschinenbetreiber Baidu sieht es rund um den chinesischen Leitindex etwas müde aus. Der Hang Seng, zu Anfang des Jahres noch bei stolzen 22.700 Punkten, hat seitdem um etwa zehn Prozent eingebüßt und steht jetzt bei 20.788 Punkten. „Die stringente Geldpolitik der Regierung drückt auf die Stimmung der Investoren, jetzt fehlt einfach Liquidität“, erklärt Vorhauser.</p>
<h4>Walgreen Co. plant Übernahme</h4>
<p>Die Erwartungen der Analysten enttäuscht, hat laut Vorhauser die größte US-amerikanische Drogeriekette Walgreen Co. (WKN 855826). Sie hätten einen höheren Quartalsgewinn erwartet als die Anfang der Woche vorgestellten 669 Millionen US-Dollar bzw. 68 US-Cents pro Aktie. Dafür sei der Geschäftsrückgang der letzten drei Monate verantwortlich. „Trotz der bitteren Kälte sind weniger Mittel gegen Husten und Grippe verkauft worden“, weiß der Skontroführer. Für die Zukunft gut aufgestellt sei das Unternehmen aber mit der geplanten Übernahme der regionalen Drogeriekette Duane Reade für rund 618 Millionen US-Dollar. „Damit ist die Position im Nordosten der USA für Walgreen deutlich gestärkt“, meint Vorhauser. Man plane für den auf Hautpflegeprodukte spezialisierten Filialisten bereits eine Verjüngungskur. „Duane Reade wird eine neue Optik bekommen und das Sortiment soll straffer werden“, erklärt der Skontroführer. Am Ende konnten die Wachstumspläne die Enttäuschung über den mageren Gewinn kompensieren. Der Aktienkurs legte um sechs Prozent zu und notiert am Donnerstag bei 26,50 Euro. </p>
<h4>EADS stellt Antrag auf Fristverlängerung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><br />
Vorhauser</span></div>
<p>Neues vom Bieterstreit um den milliardenschweren Tankjetauftrag für die US-Luftwaffe weiß Stadler zu berichten. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS (WKN 938914) versuche, Zeit zu gewinnen, um nach dem Abspringen des US-Partners Northrop Grumman ein eigenständiges Angebot vorlegen zu können. Die deutsche Bundesregierung unterstütze nun den Flugzeugbauer dabei, mit Hilfe einer Verlängerung der Bewerbungsfrist um 90 Tage doch noch ins Geschäft mit dem US-Verteidigungsministerium zu kommen. Der Konzern hatte im Vorfeld scharf kritisiert, dass die Ausschreibung für den Auftrag den US- Konkurrenten Boeing bevorteile. Der Aktienkurs konnte von der neuen Hoffnung auf Geschäfte profitieren und notiert aktuell bei 15,30 Euro. </p>
<h4>Baidu profitiert vom Google-Rückzug</h4>
<p>Die Geschichte der Woche kommt aus China: nach dem Rückzug von Google aus dem chinesischen Festland steigt der Kurs des einheimischen Konkurrenten Baidu (WKN A0F5DE) unaufhaltsam. Die Aktie konnte seit Montag von 420 Euro auf aktuell 457 Euro zulegen und das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange. Vorhauser erklärt: „Laut dem Marktbeobachter Screen Digest wird der jährliche Werbemarkt von 2,2 Milliarden Euro in 2009 bis 2014 noch auf 7,7 Milliarden Euro steigen. Und weil die ehemaligen Google-Nutzer zu drei Vierteln auf Baidu umsteigen, werden 90 Prozent davon direkt in deren Kasse fließen.“ Baidu hätte es auch leicht, die Verwendung der chinesischen Schriftzeichen trüge zu einer Art „Einer-von-uns-Image“ bei. Laut dem Skontroführer sehen die Analysten das Potenzial der Aktie bei 500 Euro, das bedeute einen Aufschlag von rund zehn Prozent. </p>
<h4>Bank of China vervierfacht ihren Gewinn </h4>
<p>Auch die drittgrößte chinesische Bank, die Bank of China (WKN A0M4WZ) hat ihre Quartalszahlen gebracht, berichtet Vorhauser. Das Finanzinstitut habe einen Nettogewinn von rund 2,8 Milliarden US-Dollar ausgewiesen und damit alle Markterwartungen übertroffen. Die Einkünfte aus Gebühren und Provisionen seien um zwölf Prozent auf 10,8 Milliarden US-Dollar gestiegen. Trotz allem brauche die Bank dringend frisches Kapital, mindestens 12 Milliarden US-Dollar. „Die Eigenkapitalquote von neun Prozent muss gehalten werden“, weiß Vorhauser. „Deshalb haben die Aktionäre gerade einer Anleihenemission von 2,8 Milliarden US-Dollar zugestimmt.“ Der Kurs reagierte darauf freundlich und steht heute bei 0,385 Euro.s </p>
<p>&#169; 25. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Wallgreen Co.</td>
<td>Handel</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US9314221097" title="855826">855826</a></td>
</tr>
<tr>
<td>EADS</td>
<td>Technologie</td>
<td>Niederlande</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=NL0000235190" title="938914">938914</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Baidu</td>
<td>Internet</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US0567521085" title="A0F5DE">A0F5DE</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bank of China</td>
<td>Banken</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033" title="A0M4WZ">A0M4WZ</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: Gefahr des Richtungswechsels steigt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anders als viele US-amerikanische Indizes hat der DAX sein Verlaufshoch noch nicht geknackt. Nach Ansicht vieler technischer Analysten dürften dann wichtige Kaufsignale ausgelöst werden. Bislang überwiegt aber noch die Skepsis. Immer wieder wird auf die niedrigen Umsätze in Anstiegsbewegungen verwiesen. Die Marktstimmung bleibt indes positiv, das ist zumindest das Ergebnis der aktuellen Sentimenterhebung der Börse Frankfurt. Am frühen Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei 6.020 Punkten.</p>
<h4>Ungünstiges Szenario wahrscheinlicher</h4>
<p>Savas Demirtas von der SEB bleibt vorsichtig, er hält die Abwärtsrisiken für etwas größer als die Aufwärtschancen. „Entscheidend für den Handelsverlauf in den nächsten Handelstagen ist der Widerstand bei 6.048 und die Unterstützung bei 5.871 Punkten“, erläutert der Investmentstratege. Solange keine dieser Marken signifikant über- oder unterschritten werde, bleibe es wahrscheinlich weiterhin bei dem richtungslosen Handel.</p>
<p>Beim Erreichen der Marken sieht die SEB folgende Möglichkeiten: „Im besten Fall gelingt dem DAX der Ausbruch über 6.048 Punkte, womit sich weiteres Potenzial bis zum Jahreshoch bei 6.094 eröffnen würde“, prognostiziert Demirtas. Im ungünstigsten Fall gehe der DAX bis unter 5.871 Punkte zurück. Das werde die Abwärtsbewegung bis mindestens zur Unterstützung bei 5.748 Punkten beschleunigen, befürchtet er. Die SEB misst dem Negativ-Szenario eine leicht höhere Wahrscheinlichkeit bei als dem Erreichen eines neuen Jahreshochs &#8211; zumal der Anstieg seit Anfang März bisher ohne jegliche Korrekturen vonstatten gegangen sei, wie Demirtas anführt. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schmidt_christian_120x125.jpg" /><br />
Schmidt<br />
</span></div>
<h4>Ermüdungserscheinungen beim DAX</h4>
<p>Nach Ansicht von Christian Schmidt von der Helaba steigt die Gefahr, dass der DAX in Kürze einen Richtungswechsel vollzieht. Zwar sei es dem Leitindex zuletzt gelungen, seine am 8. März begonnene Aufwärtsimpulsbewegung auszudehnen. Entsprechend befänden sich die trendfolgenden Indikatoren weiter im Longmodus, allerdings habe sich der Abstand der beiden Teilindikatoren des DMI (DI+ und DI-) verringert. „Dieser Fakt spricht dafür, dass sich die Bewegungsintensität verringert, was auf Ermüdungserscheinungen des Index hindeutet“, meint Schmidt. Der rückläufige Wert des ADX (Average Directional Movement Index) und die eher unterdurchschnittlichen Umsätze in der letzten Anstiegsbewegung untermauerten diesen Eindruck zusätzlich. </p>
<p>Weitere Warnsignale, dass die charttechnische Situation des deutschen Leitindex nicht mehr idealtypisch verläuft, sind laut Schmidt die negativen Divergenzen im RSI (Relative Strength Index) und des OBV (On-Balance-Volume). Letztgenannter habe bereits seine steigende Tendenz verlassen, was insbesondere von Bedeutung sei, da diesem eine zeitliche Vorlaufeigenschaft gegenüber dem Basiswert zugeschrieben werde. „Kommt es zum Richtungswechsel, lautet das erste Kursziel 5.937 Punkte“, erklärt Schmidt. Auf diesem Level fänden sich einerseits eine Gannlinie und andererseits ein Fibonacci-Retracement, was der Marke einen besonders nachhaltigen Charakter verleihe. Weitere Korrekturmarken sieht er bei 5.841 und 5.762 Zählern. „Sollte entgegen meiner Erwartung ein Ausbruch über die wichtige Widerstandsmarke bei 6.040 Zählern gelingen, geht von den Marken bei 6.091 und 6.166 Punkten ein starker Widerstand aus“, ergänzt er. </p>
<h4>Marktstimmung bleibt positiv </h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich der aktuellen Sentimenterhebung der Börse Frankfurt zufolge gegenüber der Vorwoche kaum verändert. Bei den Bluechips zeigten sich 52 Prozent der befragten 300 aktiven Investoren zuversichtlich, in der vergangenen Woche waren es 53 Prozent, das Bärenlager legte um 1 auf 28 Prozent zu. Der Bull/Bear-Index ging daher leicht zurück auf 63,3 Punkte, liegt aber immer noch sehr deutlich im optimistischen Bereich. Beim TecDAX kletterte der Bull/Bear-Index nochmals an, und zwar auf 67,9 Punkte. Die Bullen verzeichneten ein Plus von 1 auf 53 Prozent, die Pessimisten sind mit einem Minus von 3 auf 28 Prozent ganz klar in der Minderheit. </p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/sentiment" title="boerse-frankfurt.de/sentiment">boerse-frankfurt.de/sentiment</a>. </p>
<p>&#169; 24. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>DAX-Sentiment: Aktien zeigen innere Stärke und die Bullen keine Angst</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:04:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Goldberg Die Sentimentanalyse zum Anhören: Podcasts (mp3) TecDAX-Sentiment Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren 24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fast schon könnte man geneigt sein zu behaupten, der DAX habe eine verlorene Woche hinter sich. Doch zu diesem Schluss wird vor allem der gelangen, der sich den Stand des Börsenbarometers nur am Tage unserer Stimmungserhebung [...]


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Goldberg</span></span></div>
<div>
<p><strong>Die Sentimentanalyse zum Anhören:</strong> </p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=180&amp;PodcastID=7" title="Podcasts (mp3)">Podcasts (mp3)</a> </li>
</ul>
<p><strong>TecDAX-Sentiment</strong> </p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4686" title="Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren">Frühlingsgefühle haben nur die Privatinvestoren</a> </li>
</ul>
</div>
<p>24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Fast schon könnte man geneigt sein zu behaupten, der DAX habe eine verlorene Woche hinter sich. Doch zu diesem Schluss wird vor allem der gelangen, der sich den Stand des Börsenbarometers nur am Tage unserer Stimmungserhebung ansieht. Und diesbezüglich gibt es keine Veränderung. Immerhin, könnte man einwenden, wer richtig gut war, konnte sich zwischenzeitlich rund 1,5 Prozent günstiger als heute mit Standardwerten eindecken. Aber diese letztlich doch kleine Korrektur konnte niemanden so recht aus dem Unterholz hervorlocken – auch nicht die institutionellen Investoren der Börse Frankfurt, so dass unser Bull/Bear-Index einen marginalen Dämpfer versetzt bekam, der unter dem Begriff einer statistischen Ungenauigkeit verbucht werden könnte. </p>
<p>Unter dem Strich erstaunt dennoch, dass die negativen Signale, ausgehend vor allem vom Kurs der Gemeinschaftswährung, von den Börsianern bislang ignoriert wurden. Denn der Euro hat während des Berichtszeitraums etwa gegenüber dem US-Dollar gut drei Prozent seines Wertes verloren, was in früheren Zeiten – man denke allein einmal an den Januar dieses Jahres – nicht spurlos am deutschen Aktienmarkt vorbei gegangen wäre. Aber es scheint gegenüber dem Anfang dieses Quartals einen signifikanten Unterschied zu geben: Die jüngste Attacke gegen den Euro ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf langfristige Kapitalabflüsse aus Deutschland bzw. Europa zurückzuführen, sondern vielmehr das Resultat anderer Kräftespiele, die bislang sowohl am Aktien- als auch am deutschen Rentenmarkt keine Spuren hinterließen. </p>
<p>Wenn man jedoch bedenkt, dass nicht nur die Haltung der Bundeskanzlerin gegenüber einer Hilfe im Falle Griechenlands sehr unterschiedlich wahrgenommen wird, oder auch die vermehrte Kritik, Deutschland habe seinen Exportüberschuss durch übertriebenes Sparen auf dem Rücken anderer Nationen erwirtschaftet, kann man sich nur wundern, wie stark der Aktienmarkt eigentlich sein muss. Auch wenn man sich hierzulande nicht gerne sagen lässt, man solle mehr für den Konsum tun, etwa durch Lohnerhöhungen oder Steuersenkungen, wird eines tunlichst übersehen: Der deutsche Exportüberschuss könnte auch anders gesenkt werden. Etwa, wenn die defizitären Nationen Europas mehr sparen würden. Egal aber, ob die Deutschen eine ihrer größten Tugenden, das Sparen, bleiben ließen oder die Undisziplinierten doch noch aufs Ausgeben verzichteten. Letztlich liefe alles doch nur auf die Frage hinaus, ob man zur Lösung dieser Ungleichgewichte Inflation oder lieber Deflation in Kauf nehmen möchte. </p>
<div>
<p><strong>Die Sentimentanalyse im TV:</strong><br />
Jeden Donnerstag</p>
<ul>
<li>11.15 Uhr auf n-tv </li>
<li>14.10 / 18.05 Uhr auf DAF </li>
</ul>
</div>
<p>Wenn die Aussichten für die Akteure also so ungewiss und im Zweifel sogar negativ sind, muss man sich wundern, dass man angesichts eines DAX, der mit den Jahreshochs flirtet, nicht mehr Aktienverkäufe zu sehen bekommen hat. Denn bullish ist das Gros der Akteure schon seit ein paar Wochen. Selbst wenn man sich an die Causa Griechenland und alle damit verbundenen Ansteckungsrisiken gewöhnt haben sollte, stellt sich die Frage nach Gewinnmitnahmen. Offenbar sind die zugrundeliegenden Positionen aber relativ gering, so dass man es mit derlei Aktivitäten nicht eilig hat. Ein weiteres Indiz also, dass wir nicht mit großer Dynamik am Aktienmarkt rechnen können. </p>
<p>Joachim Goldberg, cognitrend </p>
</p>
<div>
<h2>Verhältnis Optimisten zu Pessimisten</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th></th>
<th>Bullish</th>
<th>Bearish</th>
<th>Neutral</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Total</td>
<td>52 %</td>
<td>28 %</td>
<td>20 %</td>
</tr>
<tr>
<td>ggü. letzter Erhebung</td>
<td>- 1 %</td>
<td>+ 1 %</td>
<td>+ 0 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<div><span><span></p>
<h2>DAX-Stimmungskurve</h2>
<p></span><img alt="DAX-Stimmungskurve" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Document/Sentiment/DAX Sentiment/dax_sentiment_20100324_584_210.gif" /><span><br />
Stand DAX 24.03.2010, 12:00 Uhr: 6.000 Punkte (+ 0 % gegenüber der letzten Erhebung)</span></span></div>
</p>
<div>
<h2>Weiterführende Links</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=376" title="Erhebungsregeln für Stimmungsindikatoren">Erhebungsregeln für Stimmungsindikatoren</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=185" title="Alle Analysen des DAX- und TecDAX-Sentiment">Alle Analysen des DAX- und TecDAX-Sentiment</a> </li>
<li><a href="http://www.cognitrend.de/de/index.php" title="Zur Homepage von cognitrend (www.cognitrend.com)" target="_blank">Zur Homepage von cognitrend (www.cognitrend.com)</a> </li>
</ul>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>CFD Rohstoffe – Rohöl: Nachlassende Dynamik bei Öl</title>
		<link>http://trading-cfd.info/cfd-rohstoffe-%e2%80%93-rohol-nachlassende-dynamik-bei-ol/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:16:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D Helling</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten und Tradern erwartet eine Mehrheit – wie in der Vorwoche auch – für die kommende Handelswoche rückläufige Ölpreise. So rechnen 45 Prozent der Befragten mit fallenden, 32 Prozent mit steigenden und die restlichen 23 Prozent mit stagnierenden Notierungen. Für Impulse in die eine oder andere Richtung&#8230; zum Artikel Quelle: www.wallstreet-online.de [...]


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Quelle: www.wallstreet-online.de</p>


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		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation in Griechenland seien nach Meinung der Volkswirte die Gründe dafür, dass der ZEW Konjunkturausblick mit 44,5 zum sechsten Mal in Folge rückläufig gewesen sei. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die Geschäftsentwicklung für das nächste halbe Jahr negativ. Auch besteht bezüglich der Preisentwicklung keinerlei Handlungsbedarf für die Notenbanken. Der nachlassende Inflationsdruck und ein weiterhin stagnierender Arbeitsmarkt wurden auch als Gründe angeführt, warum die amerikanische Notenbank in den USA am Dienstag den Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent beließ und gleichzeitig verkündete, dass dieser noch über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleiben werde.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span><br />
Brunner</span></span></div>
<p>Zum Thema Griechenland herrscht immer noch keine Klarheit, wie eine konkrete Hilfe aussehen könnte. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken seitens der Bundesregierung will man auch einen neuen Angriff der Spekulanten vermeiden, die wohl sehr schnell austesten würden, was konkrete Hilfeversprechen in der Praxis wert wären. „All diese Faktoren wirken sich stützend auf die Rentenmärkte aus und so notierte der Bund- Future diese Woche wieder über der Marke von 123 Punkten“, beschreibt Brunner die Lage. Der Renditeabstand griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen habe seit Montag wieder deutlich angezogen. Im zehnjährigen Bereich stieg der Aufschlag um 21 Basispunkte auf 327 Basispunkte. Vor allem aber im kurzen Laufzeitbereich waren die Kursverluste griechischer Staatsanleihen am größten. „Der größte Spread besteht im Moment bei den dreijährigen Anleihen mit 415 Basispunkten, 51 Basispunkte mehr als zu Wochenanfang“, erzählt der Skontroführer für Anleihen.</p>
<p>Im April und Mai stehen für Griechenland weitere 20 Milliarden Euro zur Finanzierung an, da Anleihen fällig werden“, fügt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig zu dem Thema an. Ob die neuen Griechenlandanleihen ihre Abnehmer finden und zu welchem Preis sei schwierig einzuschätzen. Derzeit sei es im Handel um die griechischen Staatspapiere eher ruhig. „Keine Umsätze mehr in der Höhe, wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.“</p>
<p>„Auf das Jahr gesehen muss sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden, wobei sich ein ähnliches Fragezeichen ergibt“, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Doch selbst wenn dies gelingt, dürften die Zinskosten dem Land schwer zu schaffen machen. Daher drängen die Griechen auf eine Konkretisierung des EU-Hilfspakets, wovon sie sich eine Einengung der Spreads zwischen griechischen Staatstiteln und Bundesanleihen versprechen.“</p>
<p>Der Euro-Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,16. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Renditesuche kommt vor Risiko</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span><br />
Daniel</span></span></div>
<p>Die niedrigen Zinsen lassen Investoren nach höheren Renditen suchen. „Hochzinsanleihen, Perpetuals oder nachrangige Papiere – man versucht raus zu schnitzen, was möglich ist“, kommentiert Daniel. Gute Umsätze sieht der Skontroführer in der bis 2015 laufenden Venezuela-Anleihe (WKN A0DZ45). Ebenso greifen Investoren nach einer Daueranleihe der GFW Capital (WKN A0JCC9). Das Papier notiert bei 70 Prozent und trägt einen Kupon von 6 Prozent. Eine EIB-Anleihe (WKN A0T7UF), die mit 2,5 Prozent verzinst ist und bis 2012 läuft, wird nur verkauft. Die Händler der Hellwig Wertpaphandelsbank berichten, dass alte Argentinienanleihen in dieser Woche um vier bis fünf Punkte gestiegen sind, ohne dass es eine Geschichte dahinter gebe. Die Alt-Anleihen, z.B. (WKN 130860) werden immer noch ohne Stückzinsen berechnet.</p>
<h4>Genussschein mit Nennwertverlust</h4>
<p>Zu größeren Umsätzen kam es diese Woche in Genussscheinen der ehemaligen HypoRealEstate. „Gründe dafür waren eine Pressemitteilung der deutschen Pfandbriefbank, worauf Anleger in bestimmten Genusscheinen (WKNs 812404, 546325) mit dem Verlust von 99 Prozent des Nennwerts in den nächsten beiden Jahren rechnen müssen“, meldet Brunner.</p>
<h4>Neu am Markt </h4>
<p>Auch in dieser Woche wurden wieder jede Menge Staatsanleihen, u.a. von Spanien und Frankreich platziert. Bei den Unternehmensanleihen ist die Platzierung der Merck Financial Service im Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. Euro besonders erwähnenswert. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen mit den Laufzeiten zwei Jahre (500Mio, +127 Basispunkte, ISIN XS0497185271), fünf Jahre (1,35 Mrd. +129,6 BP, ISIN XS0497185511) und zehn Jahre (1,35 Mrd. +143,7 Basispunkte, ISIN XS0497186758) zusammen, und notiert deutlich über den Ausgabepreisen. „Die Nachfrage soll immens gewesen sein“, sagt Brunner.</p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Auslandsaktien: Technik zieht die anderen mit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon [...]


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<p>18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. </p>
<p>Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon sieben Tage in Folge, die Stimmung schwappt auch auf die europäischen Märkte über. Es gibt zudem viel Liquidität im Markt.“ Private Konsumfreude und unternehmerischer Investitionswille hätten gleichermaßen angezogen. Eines der ersten Ziele für Unternehmensinvestitionen sei der Bereich Informationstechnik. So wundert es nicht, dass nach der Talsohle hier zuerst die Kurse steigen. „Durch die niedrigen Zinssätze investieren viele Unternehmen und rüsten nach“, bemerkt Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Weiteren Nachholbedarf sieht der Skontroführer im Reich der Mitte: „Die Anzahl der IT-Nutzer in China ist im vergangenen Jahr um satte 29 Prozent gestiegen.“ </p>
<h4>Intel: Schon wieder die Nase vorn</h4>
<p>Die weiter gestiegene Nachfrage nach Computern, vor allem in China und dem gesamten Pazifikraum, hat dem Kurs des Chipherstellers Intel (WKN 855681) einen kräftigen Schub gegeben. Am Dienstag, nach Veröffentlichung aktueller Zahlen, konnte die Aktie 4 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 16,18 Euro. Anfang Februar stand sie noch bei 13,80 Euro. Für die erfreuliche Entwicklung gibt es laut Vorhauser mehrere Gründe: „Intel hat mit seinen Gewinnaussichten die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Außerdem ist der neue XEON-Prozessor draußen, also Servertechnik in 32 Nanometer, damit hat Intel AMD schon wieder abgehängt. Nicht zuletzt plant Intel jetzt mit Sony und Google die Entwicklung von Geräten, die Internetdienste wie z.B. Twitter am Fernseher verfügbar machen sollen.“ </p>
<h4>Tencent Holding: Riesengewinne durch Social Networking Services</h4>
<p>Auf einmal wollen es alle haben: Social Networking via Internet bescherte der chinesischen Tencent Holding (WKN A0YAJU) im vergangenen vierten Quartal ein Umsatzplus von fast 74 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar und einen um 85,5 Prozent gestiegenen Gewinn. Laut Vorhauser kommt der größte Teil des Erfolges aus der um 20 Prozent gestiegenen Nutzung des Dienstes „Xiaoyou“, das bedeute so viel wie „Schulfreunde“. Das Geschäft mit Online-Spielen sei dagegen nur um 1,7 Prozent gewachsen. „Die Aktie hat einen enormen Sprung gemacht, sie lag im ersten Quartal 2009 noch bei 4 Euro, jetzt, kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen hatte sie ihr Allzeithoch von 16 Euro erreicht“, erläutert der Skontroführer. Aktuell notiert die Aktie etwas leichter bei 14,80 Euro.</p>
<h4>China Mobile: weiter auf Wachstumskurs </h4>
<p>Über erfreuliche Geschäftszahlen und Perspektiven für den Mobilfunkanbieter China Mobile (WKN 909622) berichtet Vrbsky. Der mit rund 500 Millionen Kunden weltweit größte Netzbetreiber habe sein bisher bestes Quartalergebnis präsentiert und die Erwartungen der Marktteilnehmer übertroffen. „Sogar der Umsatz pro Kunde konnte gesteigert werden, das ist bei den Wettbewerbern eher umgekehrt“, betont der Skontroführer. Der Aktienkurs legte nach Bekanntgabe der Zahlen um 1 Prozent zu und steht aktuell bei 7,19 Euro. Laut Vrbsky setzt das Unternehmen zukünftig auf Wachstum rund um das mobile Internet. „Besonders die Zusatzapplikationen wie Spiele- und Musik-Downloads haben bereits Akzeptanz bei den Kunden gefunden.“ Auch im E-Commerce-Segment plane China Mobile zusätzliche Geschäfte, nachdem man sich erst kürzlich mit 20 Prozent an der Shanghai Pudong Development Bank beteiligt hatte. </p>
<h4>General Electric setzt positive Signale </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><span><br />
Vorhauser</span></span></div>
<p>Der Mischkonzern General Electric (WKN 851144) hat nach der Aussage von Analysten die Talsohle durchschritten und rechne für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinnwachstum. Positive Signale kämen aus der Medizintechniksparte und dem Bereich Flugzugtriebwerke. Nachdem im vergangenen Jahr die Dividende um 68 Prozent beschnitten worden war, wolle GE 2010 wieder Gewinne ausschütten. Zum Ende des Jahres erwarte man einen Barbestand von 25 Milliarden US-Dollar. „Der Konzern hat vor allem unter GE Capital gelitten“, weiß Vorhauser. Nun sei man aber der Auffassung, dass die Abschreibungen durch Kreditkartenausfälle und andere Wertpapierverluste in der zweiten Jahreshälfte 2010 zurückgehen werden. Die Anleger honorierten die positiven Aussichten. An der Börse Frankfurt legte der Kurs um 10 Prozent zu und notiert aktuell bei 13,16 Euro.</p>
<h4>Nike im Fußball-WM Fieber </h4>
<p>Im vergangenen Jahr stand das US-amerikanische Unternehmen Nike Inc. (WKN 866993) noch mit einschneidenden Umstrukturierungen und Kostenprogrammen in den Schlagzeilen. Laut Vrbsky präsentiert sich der weltgrößte Sportartikelhersteller mittlerweile in Topform. Im dritten Quartal habe Nike seinen Nettogewinn mit 496 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt. „Am meisten profitiert hat Nike vom Wachstum in den Schwellenländern“, weiß Vrbsky. Die erfreuliche Nachricht hat den Aktienkurs um ganze 5 Prozent beflügelt, auf aktuell 54,20 Euro. „Nicht nur die Zahlen, sondern vor allem der positive Ausblick sorgen für Phantasien auf gute Geschäfte“, bemerkt der Skontroführer, „Der Hoffnungsträger ist wohl die bevorstehende Fußball-WM.&#8221;</p>
<p>&#169; 18. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Intel Corp.</td>
<td>Halbleiter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US4581401001">855681</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Tencent Holding</td>
<td>Internet</td>
<td>Caiman Islands</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=KYG875721485">A0YAJU</a></td>
</tr>
<tr>
<td>China Mobile</td>
<td>Telekommunikation</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=HK0941009539" title="909622">909622</a></td>
</tr>
<tr>
<td>General Electric Co.</td>
<td>Industrie</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033">851144</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Nike</td>
<td>Konsumgüter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US6541061031">866993</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Euro auf Erholungskurs</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Griechenland und sein Staatsdefizit sind nicht mehr die vorherrschenden Themen. Die zusätzlichen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung haben dazu geführt, dass dem Euro wieder mehr Vertrauen entgegen gebracht wird. Die Schwäche des Euro gegenüber den verschiedenen Währungen war vor allem auf die Schwierigkeiten Griechenlands und in diesem Sog Irlands, Portugals und Spaniens zurückzuführen. Das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung erhielt einen massiven Dämpfer. </p>
<p>Die Sorgen um den Bestand der Währungsunion haben den Euro in übertriebenem Maße belastet, schreiben die Volkswirte der DekaBank. Doch weder ein Auseinanderbrechen der Eurozone noch ein Staatsbankrott Griechenlands hätten je zur Debatte gestanden, meint Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. „Das Budgetdefizit der Eurozone war im letzten Jahr mit 6 Prozent nicht ansatzweise so hoch wie das der USA oder Großbritanniens bei mehr als 12 Prozent. Und die eingeleiteten strukturellen Maßnahmen in der Eurozone gehen die Probleme an. Im Vergleich dazu pflegt die USA ihre Politik der Defizite weiter.“ Die USA sei der Defizit-Sünder schlechthin, während die EU ihre Hausaufgaben mache. Bis zum Jahresende werde die Neuverschuldung der USA Rekordhöhen bei 94 Prozent des BIP erreichen.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/hellmeyer_120x125.jpg" /><br />
Hellmeyer<br />
</span></div>
<h4>Scheitert der Euro?</h4>
<p>Seit der Einführung des Euro ist die Gemeinschaftswährung von der Debatte um ihre Auflösung begleitet. „Letztes Jahr sorgten sich die Marktteilnehmer unter Getöse um Österreich und Osteuropa, dieses Jahr stehen die PIIGS-Staaten im Fokus“, sagt Hellmeyer. Bei aller Kritik am Euro und den Zulassungkriterien bei der Einführung arbeite die EU-Kommission nun endlich nachhaltig gegenüber den Sündern der Eurozone. „Das Scheitern des Euro, das immer wieder diskutiert wird, werte ich als eine Kampagne der Finanzmächte aus London und aus New York, um von den zunehmenden Schwächen des US.Dollars abzulenken.“ Die strukturellen Maßnahmen, die ergriffen werden, würden zeigen, dass man in der Eurozone in die richtige Richtung gehe. Die Diskussion über einen Europäischen Währungsfond seien Sinn stiftend. Es wird diskutiert, dass man auch Teilnehmer ausschließen könne. „Die Eurozone kann man als einen Gastraum verstehen. Wer sich hier nicht wie ein Gast, sondern wie ein Schmarotzer verhält, sollte rausfliegen.</p>
<p>Längerfristig dürfte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder auf einem Niveau von 1,40 US-Dollar einpendeln.</p>
<h4>Japans Wirtschaft am Subventionstropf </h4>
<p>Auch die Stärke des japanischen Yen gegenüber dem Euro führen Analysten auf die Friktionen in der Eurozone zurück. „Die Bank of Japan hat heute ihre Nullzinspoltik bestätigt und wird mittel- bis langfristig daran festhalten. Die Konjunktur erfährt nach wie vor eine nachhaltige Subventionierung“, beschreibt Hellmeyer die Situation. Die Deflation und die erforderlichen Maßnahmen der Politik sollten den Yen weiterhin belasten. Die Wachstumspotenziale in der Eurozone seien ungleich höher. Investoren setzen hier vor allem auf einen fallenden Yen gegenüber dem Euro (WKN TB82CH). Ebenso auch die Anleger, die die neu an der Börse Frankfurt handelbaren ETNs bevorzugen. Sie kaufen den ETFS SHORT JPY LONG EUR (WKN A1DFSF0).</p>
<h4>Defizit-Sünder Großbritannien </h4>
<p>Ähnlich wie die USA ist Großbritannien in einer Defizitklemme. Wahlen stehen an und dies macht das Parlament handlungsunfähig. „Die Versuche zur Eindämmung der konjunkturellen Probleme und der hohen Staatsverschuldung sind halbherzig“, meint Hellmeyer. Das britische Pfund hat in den vergangenen Wochen massiv gegenüber dem Euro verloren. Die heutige Erholung im Tagesgeschäft basierend auf den Arbeitsmarktdaten ist nicht nachhaltig. Dass sich vor den Wahlen an dieser Situation noch etwas ändern könnte, glauben wenige Investoren. Sie setzen auf einen weiteren Verfall des Pfund mit dem ETFS SHORT GBP LONG EUR (WKN A1DFSD5) und mit einem Knock-out-Schein (WKN TB7AWW).</p>
<h4>Stabiler Hort im Sturm der Weltwirtschaft </h4>
<p>Der Schweizer Franken zeigte sich als sicherer Hafen in der Krise und wertete gegenüber dem Euro stark auf. Die norwegische Krone hat sich gegenüber dem Euro in den vergangenen Wochen als stabil erwiesen. „Die Februar-Pause der Norges Bank bei ihren Zinserhöhungen führte dazu, dass sich der Aufwertungstrend der Krone zunächst nicht fortsetzte“, schreiben die Volkswirte der DekaBank. Sie finden diese Entwicklung nicht erstaunlich, denn seit Ende 2008 hat die Krone um rund 20 Prozent gegen den Euro zugelegt. „Wir rechnen auf Sicht von sechs Monaten mit wenig Veränderung, ab dem Jahreswechsel aber wieder mit einem stärkeren Euro, wenn die EZB-Zinserhöhungen näher kommen.“</p>
<p>&#169; 17. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: Massiver Widerstandsgürtel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 14:43:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Zwar hat der DAX die 6.000 Punkte-Marke geknackt, Charttechniker warnen aber weiter vor Euphorie. Viele halten die Aufwärtschancen für begrenzt. Die Marktstimmung hat sich indessen wieder verbessert, bei den Bluechips gibt es jetzt nahezu doppelt so viele Optimisten wie Pessimisten. Am frühen Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei 6.024 Punkten. [...]


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<p>17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Zwar hat der DAX die 6.000 Punkte-Marke geknackt, Charttechniker warnen aber weiter vor Euphorie. Viele halten die Aufwärtschancen für begrenzt. Die Marktstimmung hat sich indessen wieder verbessert, bei den Bluechips gibt es jetzt nahezu doppelt so viele Optimisten wie Pessimisten. Am frühen Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei <span>6.024 Punkten</span>.</p>
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Szola<br />
</span></div>
<h4>Heillos überkaufte Markttechnik</h4>
<p>Karen Szola, technische Analystin von „Euro am Sonntag“ und finanzen.net, rechnet mit einer Konsolidierung: „Nach der Eroberung des Oktoberhochs bei 5.888 Punkten besteht aus rein technischer Sicht weiteres Kurspotential bis zum Jahreshoch bei 6.094 Zählern, wenn da nicht die heillos überkaufte Markttechnik wäre“, meint sie. Die Tatsache, dass die kurzfristigen Trading-Indikatoren den Scheitel ihrer oberen überkauften Extremzone durchlaufen hätten und ein Verkaufssignal generierten, lässt Szola zufolge die Hoffnung auf weitere Kursgewinne schwinden: „Zwar bleibt ein Restaufwärtspotential bis auf 6.094 Stellen bestehen, doch nur mit Rückenwind der amerikanischen Indizes lässt sich diese Marke noch erreichen.“ Auf der Unterseite werde das Oktoberhoch bei 5.888 Punkten wieder in den Fokus rücken.</p>
<p>Ihr Fazit: Da die Konsolidierung mehr als überfällig sei, könnte diese sogar recht kräftig ausfallen. Unterstützungen böten neben dem Oktoberhoch noch Supports bei 5.800 und 5.750/5.730 Punkten, beim letztgenannten Niveau handele es sich zudem um das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement. „Fällt die Korrektur heftiger aus, so steht die noch offene Kurslücke bei 5.641/5.605 Zählern zur Disposition“, erläutert Szola weiter. Immerhin würden laut Statistik rund 75 Prozent aller Gaps wieder geschlossen: „Und der DAX ist sogar zu 95 Prozent ein notorischer Kurslücken-Schließer“.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/scherer_joerg120x125.jpg" /><br />
Scherer<br />
</span></div>
<h4>Indikatoren heißgelaufen </h4>
<p>Auch nach Ansicht von Jörg Scherer von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt ist das weitere Aufwärtspotential für den DAX limitiert. „Bei 6.000 Punkten beginnt ein massiver Widerstandsgürtel, der sich aus verschiedenen alten Hoch- und Tiefpunkten speist und sich bis rund 6.200 Punkte erstreckt“, argumentiert Scherer. In diese Zone fielen auch das rechnerische Kursziel – abgeleitet aus der kurzfristigen Bodenbildung vom Januar bzw. Februar – sowie das bisherige Jahreshoch bei 6.094 Punkten. Gegen eine weitere Aufwärtsbewegung sprechen Scherer zufolge vor allem die kurzfristig heißgelaufenen Indikatoren sowie die Investorenstimmung: „Gemäß der Sentimenterhebung der „American Association of Individual Investors“ sind die US-Privatanleger aktuell ähnlich sorglos wie zu Jahresbeginn, so dass neue Nachfrage nur noch schwerlich zu generieren ist.“ </p>
<p>Auf der Unterseite sollten Investoren die Kombination aus dem jüngsten Verlaufstief bei 5.898 Punkten und dem Hoch vom 20. Oktober 2009 bei 5.888 Punkten beachten: „Ein Abgleiten unter diese Zone würde aus Sicht des Stundencharts eine kleine Topformation komplettieren und damit die Basis für einen Test der Hochs vom letzten Quartal 2009 bei rund 5.850 Punkten legen.“ </p>
<h4>Abschwächung des Aufwärtsmomentums</h4>
<p>Alexander Krämer, technischer Analyst bei der Commerzbank, sieht den DAX zwar mittelfristig in einer moderaten Aufwärtsbewegung, die von einem im August begonnenen Aufwärtstrend begleitet werde. „Mit der Verteidigung der 200-Tage-Linie konnte der Index im März eine kurzfristige beschleunigte Aufwärtsbewegung etablieren, die ihn in die gestaffelte Widerstandszone 5.900 bis 6.100 geführt hat“, erklärt Krämer. Ihm zufolge ist die aktuelle kurzfristige Aufwärtsbewegung ab Anfang März aber von einer klassischen technischen Divergenz mit sinkenden Handelsvolumina bei steigenden Kursen begleitet. „Das legt nahe, dass sich das Aufwärtsmomentum der Bewegung abschwächt“, resümiert Krämer. Klare technische Signale für ein zügiges Überwinden der gestaffelten Widerstandszone 5.900 bis 6.100 fehlten zurzeit noch.</p>
<h4>Marktstimmung wieder besser</h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich gegenüber der Vorwoche abermals verbessert, das ergibt zumindest die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren. Der Bull/Bear-Index bei den Bluechips stieg auf 64,4 Punkte. Von den befragten Anlegern rechnen 5 Prozent mehr als in der Vorwoche mit steigenden Kursen, insgesamt sind es nun 53 Prozent. Das Pessimistenlager schrumpfte hingegen um 3 Prozent und macht nur noch 27 Prozent der Anleger aus. Beim TecDAX kletterte der Bull/Bear-Index ebenfalls, und zwar auf 65 Prozent. Die Bullen verzeichneten ein Plus von 6 Prozent der Befragten auf 52 Prozent, die Pessimisten sind mit einem Minus von 1 auf 31 Prozent nun noch deutlicher in der Minderheit. </p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei boerse-frankfurt.de/sentiment. </p>
<p>&#169; 17. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Erste Frühlingsgefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Platzierung der Griechenlandanleihe und dem schrumpfenden Risikoaufschlag für andere Staatsanleihen des Landes blicken viele Börsianer wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die zum Teil heftigen Verluste in diesem Jahr sind wieder wettgemacht, der DAX schloss am Freitag mit 5.945 nur knapp unter dem Jahresschlusskurs. In Sachen Griechenland versprechen die kommenden Tage abermals allerhand Neuigkeiten: Heute und morgen treffen sich die europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, um dem griechische Sparpaket zuzustimmen und um über einen europäischen Währungsfonds (EWF) zu beraten. Die Idee eines EWF hat viele Gegner, an den Märkten könnte der Plan allerdings weiter für Beruhigung sorgen. Nach Kurszuwächsen von 1,2 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag mit 0,10 % ganz leicht im Minus. Der Nikkei-225 schloss heute Morgen fast unverändert bei 10.752 Punkten.</p>
<h4>Jahreshoch im Blick</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span><br />
Roth</span></span></div>
<p>Oliver Roth von Close Brothers Seydler geht davon aus, dass in den kommenden Tagen neue Jahreshöchststände erreicht werden: „Momentan sieht es ganz danach aus, jedenfalls so lange, wie uns Griechenland nicht in die Parade fährt“, meint der Händler spricht von „ersten Frühlingsgefühlen an der Börse“. Durchweg optimistisch ist er aber nicht. Zwar koche das Griechenlandproblem derzeit auf kleiner Flamme, „das Thema Staatsverschuldung ist aber sehr ernst und wird uns auch noch in den kommenden Jahren immer wieder beschäftigen“, argumentiert Roth. Rückschläge an der Börse seien daher jederzeit möglich. </p>
<h4>DekaBank gibt sich vorsichtig</h4>
<p>Allzu hoffnungsvoll zeigt sich auch die DekaBank nicht. Ihrer Ansicht nach werden sich die Märkte zwar künftig wieder verstärkt auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne konzentrieren – jedenfalls solange das „Nachbeben der Finanzkrise“ nicht zu einer erneuten massiven Zuspitzung führe. Die Gewinne würden im Zuge des globalen Aufschwungs allerdings moderater als in „normalen“ Aufschwüngen ansteigen, prognostizieren die Analysten. Sie rechnen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit mit weiterhin „ungewöhnlich hoher“ Anfälligkeit der Aktienmärkte für Schwankungen. In drei Monaten sieht die Bank den DAX daher lediglich bei 5.500, in sechs Monaten bei 6.000 Punkten.</p>
<h4>DAX charttechnisch „überanstrengt“</h4>
<p>Charttechnisch wirkt der DAX nach Ansicht der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt „überanstrengt“. Zwar sei das Aktienbarometer weiter auf Kurs gen Norden, das Ziel aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 6.040 Punkten rücke das Januarhoch bei 6.094 ins Visier. Allerdings schwänden die Aufwärtskräfte, die Stochastik erreiche den überkauften Bereicht. Gefahr nach unten droht der Bank zufolge aber nicht: „Auf der Unterseite bildet das Cluster aus den Hochpunkten bei 5.888 und 5.859 Punkten eine solide Unterstützungszone“, meinen die Analysten. </p>
<p>Die Berichtssaison läuft mittlerweile auch in Deutschland aus, in den kommenden Tagen werden von den DAX-Unternehmen noch Linde und BMW detaillierte Zahlen vorlegen. Anders als in der Vorwoche stehen aber wieder zahlreiche wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, außerdem wird das Ergebnis der US-Notenbanksitzung mit Spannung erwartet. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 15. März </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: New York Empire State Index März.</strong> Eine Abschwächung auf hohem Niveau prognostiziert die DekaBank, konkret erwartet sie 20 Punkte nach 24,9 im Vormonat. </p>
<p>14.15 Uhr. <strong>USA: Industrieproduktion/Kapazitätsauslastung Februar.</strong> HSBC Trinkaus rechnet bei der Industrieproduktion nach zuletzt sieben Anstiegen in Folge mit einem Monatsminus von 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung werde in diesem Umfeld mit 72,4 Prozent etwas niedriger ausfallen als zuletzt mit 72,6 Prozenten. </p>
<p>18.00 Uhr. <strong>USA: NAHB/WF Hausmarktindex März.</strong> Die Konsensschätzungen liegen bei 17 Punkten, was dem Vormonatswert entspricht. </p>
<p>Dienstag, 16. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen März.</strong> Die Finanzanalysten werden nach Ansicht von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt vor dem Hintergrund der Solidität der Staatsfinanzen in der Eurozone ihre Konjunkturerwartungen wohl etwas zurückschrauben, die Bank rechnet mit 42 Punkten nach 45,1 im Vormonat. Die aktuelle Lagebeurteilung werde hingegen aufgrund der guten Auftragslage den Aufwärtstrend fortsetzen. </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Wohnbaubeginne/-genehmigungen Februar.</strong> Die Helaba sieht bei den Wohnbaubeginnen aufgrund der wetterbedingten Verzerrungen etwas Enttäuschungspotenzial und rechnet mit einem Minus von 5,2 Prozen, im Januar war es noch ein Zuwachs von 2,8 Prozent. Bei den Baugenehmigungen wird ein Minus von 3,5 Prozent nach &#8211; 4,7 Prozent im Vormonat prognostiziert. </p>
<p>19.15 Uhr. <strong>USA: Zinsentscheid der US-Notenbank.</strong> Im Statement zu ihrem Zinsentscheid sollte die Fed nach wie vor von einer graduellen Erholung bei niedriger Inflation ausgehen, meint die DekaBank. Die Finanzmärkte werden nach Einschätzung der Analysten besonders darauf achten, ob die Zentralbank weiterhin eine „ausgedehnte Periode“ außergewöhnlich niedriger Leitzinsen in Aussicht stellen werde. </p>
<p>Mittwoch, 17. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen BMW, Linde, Lanxess</strong></p>
<p><strong>Bank of Japan: Zinsentscheid</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Erzeugerpreisindex Februar.</strong> Die Analysten gehen in der Mehrheit von einem leichten Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Januar aus. </p>
<p>Donnerstag, 18. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen HeidelbergCement, Deutz</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Verbraucherpreise Februar.</strong> Die Preise sollten laut DekaBank im Februar lediglich um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen sein, vor allem aufgrund rückläufiger Benzinpreise. Zudem machten sich die stagnierenden bis fallenden Wohnungsmieten bemerkbar. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Philadelphia Fed Index März.</strong> Nach Einschätzung der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt wird der Philadelphia Fed Index nach wie vor eine Expansion der Wirtschaftsaktivität anzeigen. Die Dynamik habe aber wahrscheinlich zumindest temporär an Schwung verloren. Konkret werden 15 Punkte nach 17,6 im Vormonat erwartet.</p>
<p>Freitag, 19. März</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Erzeugerpreise Februar.</strong> Die Konsensschätzungen belaufen sich auf ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 15. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Neue Anleihen bringen Leben in den Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:18:58 +0000</pubDate>
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<p>12. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Probleme der „PIIGS“-Staaten sind diese Woche immer noch das beherrschende Thema in den Medien – den kleineren Ländern aus der Europeripherie wie Portugal, Griechenland und Irland. „Immerhin, nachdem Athen angekündigt hatte, die von Brüssel geforderten Sparmaßnahmen auch umzusetzen, reduzierten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen“, berichtet Klaus Stopp von der Baader Bank. Es hätte sich auch in der weiteren Euro-Peripherie Entspannung breit gemacht, ohne dass dies allerdings in Folge von Tauschoperationen zu höheren Renditen bei Bundesanleihen geführt habe. „Wie nachhaltig diese Entwicklung ist, wird sich spätestens in den Monaten April und Mai zeigen, wenn die Prolongation von jeweils gut 8 Milliarden Euro durch Griechenland ansteht.“</p>
<p>So hatten sich durch die erfolgreiche Emission der griechischen Regierung in der vergangenen Woche positive Impulse für den gesamten Emissionsmarkt ergeben. „Mittlerweile setzt sich aber unter den Marktteilnehmern die Meinung durch, dass die Auszeit am Primärmarkt für Corporate Bonds (Unternehmensanleihen), in den vergangenen Wochen eher den anstehenden Quartals- und Jahreszahlen geschuldet wurde und weniger der Schuldenkrisen einiger europäischer Staaten“, kommentiert Brunner die Situation.</p>
<h4>Neuemissionen im Fokus</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
<span>Brunner</span></span></div>
<p>Eine wahre Flut von Neuemissionen sowohl von Staats- als auch Unternehmensanleihen überspülen diese Woche den Markt. Mit dabei sind auch Emittenten, die in den vergangenen Jahren wenig aktiv waren, wie Israel oder Rumänien. „Auch Spanien und Portugal brachten neue Anleihen, die Nachfrage dafür hielt sich aber in Grenzen“, erzählt Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Frankreich habe die Gunst der Stunde genutzt und eine Anleihe emittiert, die erst im Jahr 2060 fällig wird (ISIN FR0010870956) mit einer Rendite von 4,175 Prozent. Diese Anleihe zielt auf Pensionsfonds und wurde aufgrund fehlender Anlage-Alternativen auch erfolgreich bei diesen platziert. „Für private Anleger ist diese Anleihe völlig uninteressant und die Verzinsung nicht attraktiv“, meint Brunner. Diese sollten sich eher für eine Rumänien-Anleihe interessieren, die am Donnerstag platziert wurde (ISIN XS0495980095). Das Papier hat einen Kupon von 5 Prozent und ist im März 2015 fällig. Bei den Unternehmensanleihen spielt sich der Laufzeitbereich hauptsächlich in einer drei- bis fünfjährigen Spanne ab.</p>
<p>Mit Spannung werden in den nächsten Wochen weitere Anleihen, insbesondere Griechenlands erwartet, und dann wird sich zeigen, wie es um die Aufnahmebereitschaft der Märkte wirklich bestellt ist. Vor diesem Hintergrund stellt der zum Ende dieser Woche leicht nachgebende Bund-Future auch keine große Überraschung für die Marktteilnehmer dar. Das Barometer für die langfristigen Zinserwartungen notiert am Freitag zur Mittagszeit bei 122,34 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,18 Prozent.</p>
<h4>Gute Stimmung für Unternehmensanleihen</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><br />
<span>Stopp</span></span></div>
<p>„Am Markt für Unternehmensanleihen herrscht weiter Kauflaune – mit der Folge, dass sich die Spreads in allen Sektoren eingeengt haben“, sagt Stopp. Die bereits emittierten Anleihen, wie z.B. ein Papier der Rhön Kliniken (WKN A1C9UX) werden rege nachgefragt. </p>
<p>Einen neuartigen Anleihetyp emittiert diese Woche die Rabobank mit so genannten „Contingent Bonds“. Sinkt das Verhältnis von Eigenkapital zu risikobewerteten Aktiva unter sieben Prozent, verliert die Anleihe 75 Prozent ihres Nennwerts. Im Moment liegt die Eigenkapitalquote der niederländischen Bank allerdings bei 12,5 Prozent. Zum Ausgleich wird die zehnjährige Anleihe allerdings auch mit 6,875 Prozent verzinst. „In Ernstfall würde die Rabobank mit dem Gewinn von 75 Prozent ihr Eigenkapital stärken können“, erklärt Brunner. Eine solche Anleihe könne aber nur von Banken mit bester Bonität und solider Geschäftsausrichtung bei den Anlegern Interesse finden, was im Fall der Rabobank allerdings gelungen sei. Die Rabobank ist als einzige Privatbank in Europa mit einem Triple A-Rating von Standard &amp; Poor&#8217;s bzw. Moody&#8217;s bewertet.</p>
<p>&#169; 12. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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