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	<title>Trading CFD &#187; Punkt</title>
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		<title>Markttechnik: Gefahr des Richtungswechsels steigt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anders als viele US-amerikanische Indizes hat der DAX sein Verlaufshoch noch nicht geknackt. Nach Ansicht vieler technischer Analysten dürften dann wichtige Kaufsignale ausgelöst werden. Bislang überwiegt aber noch die Skepsis. Immer wieder wird auf die niedrigen Umsätze in Anstiegsbewegungen verwiesen. Die Marktstimmung bleibt indes positiv, das ist zumindest das [...]


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<p>24. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Anders als viele US-amerikanische Indizes hat der DAX sein Verlaufshoch noch nicht geknackt. Nach Ansicht vieler technischer Analysten dürften dann wichtige Kaufsignale ausgelöst werden. Bislang überwiegt aber noch die Skepsis. Immer wieder wird auf die niedrigen Umsätze in Anstiegsbewegungen verwiesen. Die Marktstimmung bleibt indes positiv, das ist zumindest das Ergebnis der aktuellen Sentimenterhebung der Börse Frankfurt. Am frühen Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei 6.020 Punkten.</p>
<h4>Ungünstiges Szenario wahrscheinlicher</h4>
<p>Savas Demirtas von der SEB bleibt vorsichtig, er hält die Abwärtsrisiken für etwas größer als die Aufwärtschancen. „Entscheidend für den Handelsverlauf in den nächsten Handelstagen ist der Widerstand bei 6.048 und die Unterstützung bei 5.871 Punkten“, erläutert der Investmentstratege. Solange keine dieser Marken signifikant über- oder unterschritten werde, bleibe es wahrscheinlich weiterhin bei dem richtungslosen Handel.</p>
<p>Beim Erreichen der Marken sieht die SEB folgende Möglichkeiten: „Im besten Fall gelingt dem DAX der Ausbruch über 6.048 Punkte, womit sich weiteres Potenzial bis zum Jahreshoch bei 6.094 eröffnen würde“, prognostiziert Demirtas. Im ungünstigsten Fall gehe der DAX bis unter 5.871 Punkte zurück. Das werde die Abwärtsbewegung bis mindestens zur Unterstützung bei 5.748 Punkten beschleunigen, befürchtet er. Die SEB misst dem Negativ-Szenario eine leicht höhere Wahrscheinlichkeit bei als dem Erreichen eines neuen Jahreshochs &#8211; zumal der Anstieg seit Anfang März bisher ohne jegliche Korrekturen vonstatten gegangen sei, wie Demirtas anführt. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schmidt_christian_120x125.jpg" /><br />
Schmidt<br />
</span></div>
<h4>Ermüdungserscheinungen beim DAX</h4>
<p>Nach Ansicht von Christian Schmidt von der Helaba steigt die Gefahr, dass der DAX in Kürze einen Richtungswechsel vollzieht. Zwar sei es dem Leitindex zuletzt gelungen, seine am 8. März begonnene Aufwärtsimpulsbewegung auszudehnen. Entsprechend befänden sich die trendfolgenden Indikatoren weiter im Longmodus, allerdings habe sich der Abstand der beiden Teilindikatoren des DMI (DI+ und DI-) verringert. „Dieser Fakt spricht dafür, dass sich die Bewegungsintensität verringert, was auf Ermüdungserscheinungen des Index hindeutet“, meint Schmidt. Der rückläufige Wert des ADX (Average Directional Movement Index) und die eher unterdurchschnittlichen Umsätze in der letzten Anstiegsbewegung untermauerten diesen Eindruck zusätzlich. </p>
<p>Weitere Warnsignale, dass die charttechnische Situation des deutschen Leitindex nicht mehr idealtypisch verläuft, sind laut Schmidt die negativen Divergenzen im RSI (Relative Strength Index) und des OBV (On-Balance-Volume). Letztgenannter habe bereits seine steigende Tendenz verlassen, was insbesondere von Bedeutung sei, da diesem eine zeitliche Vorlaufeigenschaft gegenüber dem Basiswert zugeschrieben werde. „Kommt es zum Richtungswechsel, lautet das erste Kursziel 5.937 Punkte“, erklärt Schmidt. Auf diesem Level fänden sich einerseits eine Gannlinie und andererseits ein Fibonacci-Retracement, was der Marke einen besonders nachhaltigen Charakter verleihe. Weitere Korrekturmarken sieht er bei 5.841 und 5.762 Zählern. „Sollte entgegen meiner Erwartung ein Ausbruch über die wichtige Widerstandsmarke bei 6.040 Zählern gelingen, geht von den Marken bei 6.091 und 6.166 Punkten ein starker Widerstand aus“, ergänzt er. </p>
<h4>Marktstimmung bleibt positiv </h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich der aktuellen Sentimenterhebung der Börse Frankfurt zufolge gegenüber der Vorwoche kaum verändert. Bei den Bluechips zeigten sich 52 Prozent der befragten 300 aktiven Investoren zuversichtlich, in der vergangenen Woche waren es 53 Prozent, das Bärenlager legte um 1 auf 28 Prozent zu. Der Bull/Bear-Index ging daher leicht zurück auf 63,3 Punkte, liegt aber immer noch sehr deutlich im optimistischen Bereich. Beim TecDAX kletterte der Bull/Bear-Index nochmals an, und zwar auf 67,9 Punkte. Die Bullen verzeichneten ein Plus von 1 auf 53 Prozent, die Pessimisten sind mit einem Minus von 3 auf 28 Prozent ganz klar in der Minderheit. </p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/sentiment" title="boerse-frankfurt.de/sentiment">boerse-frankfurt.de/sentiment</a>. </p>
<p>&#169; 24. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: Massiver Widerstandsgürtel</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 14:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Zwar hat der DAX die 6.000 Punkte-Marke geknackt, Charttechniker warnen aber weiter vor Euphorie. Viele halten die Aufwärtschancen für begrenzt. Die Marktstimmung hat sich indessen wieder verbessert, bei den Bluechips gibt es jetzt nahezu doppelt so viele Optimisten wie Pessimisten. Am frühen Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei <span>6.024 Punkten</span>.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/szola_karen_120x125.jpg" /><br />
Szola<br />
</span></div>
<h4>Heillos überkaufte Markttechnik</h4>
<p>Karen Szola, technische Analystin von „Euro am Sonntag“ und finanzen.net, rechnet mit einer Konsolidierung: „Nach der Eroberung des Oktoberhochs bei 5.888 Punkten besteht aus rein technischer Sicht weiteres Kurspotential bis zum Jahreshoch bei 6.094 Zählern, wenn da nicht die heillos überkaufte Markttechnik wäre“, meint sie. Die Tatsache, dass die kurzfristigen Trading-Indikatoren den Scheitel ihrer oberen überkauften Extremzone durchlaufen hätten und ein Verkaufssignal generierten, lässt Szola zufolge die Hoffnung auf weitere Kursgewinne schwinden: „Zwar bleibt ein Restaufwärtspotential bis auf 6.094 Stellen bestehen, doch nur mit Rückenwind der amerikanischen Indizes lässt sich diese Marke noch erreichen.“ Auf der Unterseite werde das Oktoberhoch bei 5.888 Punkten wieder in den Fokus rücken.</p>
<p>Ihr Fazit: Da die Konsolidierung mehr als überfällig sei, könnte diese sogar recht kräftig ausfallen. Unterstützungen böten neben dem Oktoberhoch noch Supports bei 5.800 und 5.750/5.730 Punkten, beim letztgenannten Niveau handele es sich zudem um das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement. „Fällt die Korrektur heftiger aus, so steht die noch offene Kurslücke bei 5.641/5.605 Zählern zur Disposition“, erläutert Szola weiter. Immerhin würden laut Statistik rund 75 Prozent aller Gaps wieder geschlossen: „Und der DAX ist sogar zu 95 Prozent ein notorischer Kurslücken-Schließer“.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/scherer_joerg120x125.jpg" /><br />
Scherer<br />
</span></div>
<h4>Indikatoren heißgelaufen </h4>
<p>Auch nach Ansicht von Jörg Scherer von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt ist das weitere Aufwärtspotential für den DAX limitiert. „Bei 6.000 Punkten beginnt ein massiver Widerstandsgürtel, der sich aus verschiedenen alten Hoch- und Tiefpunkten speist und sich bis rund 6.200 Punkte erstreckt“, argumentiert Scherer. In diese Zone fielen auch das rechnerische Kursziel – abgeleitet aus der kurzfristigen Bodenbildung vom Januar bzw. Februar – sowie das bisherige Jahreshoch bei 6.094 Punkten. Gegen eine weitere Aufwärtsbewegung sprechen Scherer zufolge vor allem die kurzfristig heißgelaufenen Indikatoren sowie die Investorenstimmung: „Gemäß der Sentimenterhebung der „American Association of Individual Investors“ sind die US-Privatanleger aktuell ähnlich sorglos wie zu Jahresbeginn, so dass neue Nachfrage nur noch schwerlich zu generieren ist.“ </p>
<p>Auf der Unterseite sollten Investoren die Kombination aus dem jüngsten Verlaufstief bei 5.898 Punkten und dem Hoch vom 20. Oktober 2009 bei 5.888 Punkten beachten: „Ein Abgleiten unter diese Zone würde aus Sicht des Stundencharts eine kleine Topformation komplettieren und damit die Basis für einen Test der Hochs vom letzten Quartal 2009 bei rund 5.850 Punkten legen.“ </p>
<h4>Abschwächung des Aufwärtsmomentums</h4>
<p>Alexander Krämer, technischer Analyst bei der Commerzbank, sieht den DAX zwar mittelfristig in einer moderaten Aufwärtsbewegung, die von einem im August begonnenen Aufwärtstrend begleitet werde. „Mit der Verteidigung der 200-Tage-Linie konnte der Index im März eine kurzfristige beschleunigte Aufwärtsbewegung etablieren, die ihn in die gestaffelte Widerstandszone 5.900 bis 6.100 geführt hat“, erklärt Krämer. Ihm zufolge ist die aktuelle kurzfristige Aufwärtsbewegung ab Anfang März aber von einer klassischen technischen Divergenz mit sinkenden Handelsvolumina bei steigenden Kursen begleitet. „Das legt nahe, dass sich das Aufwärtsmomentum der Bewegung abschwächt“, resümiert Krämer. Klare technische Signale für ein zügiges Überwinden der gestaffelten Widerstandszone 5.900 bis 6.100 fehlten zurzeit noch.</p>
<h4>Marktstimmung wieder besser</h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich gegenüber der Vorwoche abermals verbessert, das ergibt zumindest die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren. Der Bull/Bear-Index bei den Bluechips stieg auf 64,4 Punkte. Von den befragten Anlegern rechnen 5 Prozent mehr als in der Vorwoche mit steigenden Kursen, insgesamt sind es nun 53 Prozent. Das Pessimistenlager schrumpfte hingegen um 3 Prozent und macht nur noch 27 Prozent der Anleger aus. Beim TecDAX kletterte der Bull/Bear-Index ebenfalls, und zwar auf 65 Prozent. Die Bullen verzeichneten ein Plus von 6 Prozent der Befragten auf 52 Prozent, die Pessimisten sind mit einem Minus von 1 auf 31 Prozent nun noch deutlicher in der Minderheit. </p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei boerse-frankfurt.de/sentiment. </p>
<p>&#169; 17. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Erste Frühlingsgefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Platzierung der Griechenlandanleihe und dem schrumpfenden Risikoaufschlag für andere Staatsanleihen des Landes blicken viele Börsianer wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die zum Teil heftigen Verluste in diesem Jahr sind wieder wettgemacht, der DAX schloss am Freitag mit 5.945 nur knapp unter dem Jahresschlusskurs. In Sachen Griechenland versprechen die kommenden Tage abermals allerhand Neuigkeiten: Heute und morgen treffen sich die europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, um dem griechische Sparpaket zuzustimmen und um über einen europäischen Währungsfonds (EWF) zu beraten. Die Idee eines EWF hat viele Gegner, an den Märkten könnte der Plan allerdings weiter für Beruhigung sorgen. Nach Kurszuwächsen von 1,2 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag mit 0,10 % ganz leicht im Minus. Der Nikkei-225 schloss heute Morgen fast unverändert bei 10.752 Punkten.</p>
<h4>Jahreshoch im Blick</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span><br />
Roth</span></span></div>
<p>Oliver Roth von Close Brothers Seydler geht davon aus, dass in den kommenden Tagen neue Jahreshöchststände erreicht werden: „Momentan sieht es ganz danach aus, jedenfalls so lange, wie uns Griechenland nicht in die Parade fährt“, meint der Händler spricht von „ersten Frühlingsgefühlen an der Börse“. Durchweg optimistisch ist er aber nicht. Zwar koche das Griechenlandproblem derzeit auf kleiner Flamme, „das Thema Staatsverschuldung ist aber sehr ernst und wird uns auch noch in den kommenden Jahren immer wieder beschäftigen“, argumentiert Roth. Rückschläge an der Börse seien daher jederzeit möglich. </p>
<h4>DekaBank gibt sich vorsichtig</h4>
<p>Allzu hoffnungsvoll zeigt sich auch die DekaBank nicht. Ihrer Ansicht nach werden sich die Märkte zwar künftig wieder verstärkt auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne konzentrieren – jedenfalls solange das „Nachbeben der Finanzkrise“ nicht zu einer erneuten massiven Zuspitzung führe. Die Gewinne würden im Zuge des globalen Aufschwungs allerdings moderater als in „normalen“ Aufschwüngen ansteigen, prognostizieren die Analysten. Sie rechnen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit mit weiterhin „ungewöhnlich hoher“ Anfälligkeit der Aktienmärkte für Schwankungen. In drei Monaten sieht die Bank den DAX daher lediglich bei 5.500, in sechs Monaten bei 6.000 Punkten.</p>
<h4>DAX charttechnisch „überanstrengt“</h4>
<p>Charttechnisch wirkt der DAX nach Ansicht der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt „überanstrengt“. Zwar sei das Aktienbarometer weiter auf Kurs gen Norden, das Ziel aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 6.040 Punkten rücke das Januarhoch bei 6.094 ins Visier. Allerdings schwänden die Aufwärtskräfte, die Stochastik erreiche den überkauften Bereicht. Gefahr nach unten droht der Bank zufolge aber nicht: „Auf der Unterseite bildet das Cluster aus den Hochpunkten bei 5.888 und 5.859 Punkten eine solide Unterstützungszone“, meinen die Analysten. </p>
<p>Die Berichtssaison läuft mittlerweile auch in Deutschland aus, in den kommenden Tagen werden von den DAX-Unternehmen noch Linde und BMW detaillierte Zahlen vorlegen. Anders als in der Vorwoche stehen aber wieder zahlreiche wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, außerdem wird das Ergebnis der US-Notenbanksitzung mit Spannung erwartet. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 15. März </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: New York Empire State Index März.</strong> Eine Abschwächung auf hohem Niveau prognostiziert die DekaBank, konkret erwartet sie 20 Punkte nach 24,9 im Vormonat. </p>
<p>14.15 Uhr. <strong>USA: Industrieproduktion/Kapazitätsauslastung Februar.</strong> HSBC Trinkaus rechnet bei der Industrieproduktion nach zuletzt sieben Anstiegen in Folge mit einem Monatsminus von 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung werde in diesem Umfeld mit 72,4 Prozent etwas niedriger ausfallen als zuletzt mit 72,6 Prozenten. </p>
<p>18.00 Uhr. <strong>USA: NAHB/WF Hausmarktindex März.</strong> Die Konsensschätzungen liegen bei 17 Punkten, was dem Vormonatswert entspricht. </p>
<p>Dienstag, 16. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen März.</strong> Die Finanzanalysten werden nach Ansicht von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt vor dem Hintergrund der Solidität der Staatsfinanzen in der Eurozone ihre Konjunkturerwartungen wohl etwas zurückschrauben, die Bank rechnet mit 42 Punkten nach 45,1 im Vormonat. Die aktuelle Lagebeurteilung werde hingegen aufgrund der guten Auftragslage den Aufwärtstrend fortsetzen. </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Wohnbaubeginne/-genehmigungen Februar.</strong> Die Helaba sieht bei den Wohnbaubeginnen aufgrund der wetterbedingten Verzerrungen etwas Enttäuschungspotenzial und rechnet mit einem Minus von 5,2 Prozen, im Januar war es noch ein Zuwachs von 2,8 Prozent. Bei den Baugenehmigungen wird ein Minus von 3,5 Prozent nach &#8211; 4,7 Prozent im Vormonat prognostiziert. </p>
<p>19.15 Uhr. <strong>USA: Zinsentscheid der US-Notenbank.</strong> Im Statement zu ihrem Zinsentscheid sollte die Fed nach wie vor von einer graduellen Erholung bei niedriger Inflation ausgehen, meint die DekaBank. Die Finanzmärkte werden nach Einschätzung der Analysten besonders darauf achten, ob die Zentralbank weiterhin eine „ausgedehnte Periode“ außergewöhnlich niedriger Leitzinsen in Aussicht stellen werde. </p>
<p>Mittwoch, 17. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen BMW, Linde, Lanxess</strong></p>
<p><strong>Bank of Japan: Zinsentscheid</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Erzeugerpreisindex Februar.</strong> Die Analysten gehen in der Mehrheit von einem leichten Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Januar aus. </p>
<p>Donnerstag, 18. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen HeidelbergCement, Deutz</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Verbraucherpreise Februar.</strong> Die Preise sollten laut DekaBank im Februar lediglich um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen sein, vor allem aufgrund rückläufiger Benzinpreise. Zudem machten sich die stagnierenden bis fallenden Wohnungsmieten bemerkbar. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Philadelphia Fed Index März.</strong> Nach Einschätzung der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt wird der Philadelphia Fed Index nach wie vor eine Expansion der Wirtschaftsaktivität anzeigen. Die Dynamik habe aber wahrscheinlich zumindest temporär an Schwung verloren. Konkret werden 15 Punkte nach 17,6 im Vormonat erwartet.</p>
<p>Freitag, 19. März</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Erzeugerpreise Februar.</strong> Die Konsensschätzungen belaufen sich auf ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 15. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: Rücksetzer möglich</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:33:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach einem Jahr Aktienhausse – gestern vor zwölf Monaten war der DAX auf sein Tief von 3.589 Punkten abgesackt – sind die meisten fundamental argumentierenden Analysten davon überzeugt, dass es noch weiter nach oben gehen wird. Charttechniker sind allerdings vielfach skeptischer. Viele von ihnen warnen im Moment vor Rückschlagsgefahren. [...]


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<p>10. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Nach einem Jahr Aktienhausse – gestern vor zwölf Monaten war der DAX auf sein Tief von 3.589 Punkten abgesackt – sind die meisten fundamental argumentierenden Analysten davon überzeugt, dass es noch weiter nach oben gehen wird. Charttechniker sind allerdings vielfach skeptischer. Viele von ihnen warnen im Moment vor Rückschlagsgefahren. </p>
<p>Tatsächlich hat die Aufwärtsbewegung deutlich an Schwung verloren, der DAX tritt derzeit auf der Stelle. Bei den Anlegern gibt es nach wie vor mehr Optimisten als Pessimisten, lediglich bezüglich der Technologiewerte hat sich die Stimmung leicht eingetrübt, wie die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt ergeben hat. Am frühen Nachmittag notiert der deutsche Leitindex bei knapp 5.000 Punkten leich tim Plus. </p>
<h4>SEB: Trend nach unten</h4>
<p>„Die Tendenz ist zumindest für den DAX in den nächsten Tagen eher negativ“, meint Savas Demirtas, Investmentstratege bei der SEB. Insgesamt gehe dem deutschen Aktienbarometer nach dem starken Anstieg in der vergangenen Woche etwas die Kraft aus. „Dies ist vor allem deutlich an den kürzerfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren zu erkennen“, erläutert Demirtas. So drehten der RSI (Relative-Stärke-Index) und die Stochastiks, die sich im überkauften Bereich befänden, nach unten ab und signalisierten die Aufnahme einer Abwärtsbewegungsdynamik. </p>
<p>„Sollte sich der DAX nicht wieder über 5.871 Punkte retten können, ist mit einem Rücksetzer bis mindestens zur Unterstützung bei 5.748 Punkten zu rechnen“, befürchtet der Stratege. Da dies nur eine leichte Unterstützungsmarke sei, sind ihm zufolge sogar weitere Rücksetzer nicht auszuschließen. „Die nächste Unterstützung liegt erst wieder bei 5.554 Punkten, die auf Wochensicht nicht ganz erreicht werden sollte“, ergänzt Demirtas. </p>
<h4>Weygand: DAX an einer Kreuzung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/weygand_120x125.jpg" /><span><br />
Weygand</span></span></div>
<p>Für Harald Weygand, Charttechniker und Handelschef von Godmode-Trader.de, befindet sich der DAX derzeit in einer Entscheidungsphase. „Ich bin im Moment weder eindeutig bullish noch eindeutig bearish“, meint er. Abwarten sei angesagt – bis es wieder klarere Signale gebe. Er konzentriert sich im Moment lieber auf den Devisenmarkt, hier sei das Bild viel deutlicher. Grundsätzlich bewege sich das deutsche Aktienbarometer nach wie vor in einem ansteigenden Korridor. „Nach unten hin ist der DAX bei 5.400 bzw. 5.500 Punkten zudem gut abgesichert“, ergänzt er. Solange diese Marken gehalten würden, bleibe der Aufwärtstrend intakt. </p>
<p>Darüber hinaus sieht er diverse Signale aus den USA, die einen festen Markt rechtfertigten: „Die Internet- und Netzwerkbetreiberwerte brechen im Moment nach oben aus“, erläutert Weygand: „Das ist mittelfristig ein gutes Zeichen.“ Darüber hinaus zeige sich der Russell 2000, der US-Nebenwerteindex, der oft eine Vorreiterrolle übernehme, aktuell sehr fest. Nicht zuletzt deute sich in der Bauwirtschaft, konkret bei den Hausbauten, eine Bodenbildung an. „Der Kursverlauf des S&amp;P Homebuilders-ETF seit Oktober zeigt einen großen charttechnischen Bodenbildungsprozess“, erklärt Weygand. Auf der anderen Seite stehe die Straffung der Geldpolitik an: „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Aktienmärkte ein halbes Jahr davor zu korrigieren beginnen.“ Als obere Widerstandsmarke sieht Weygand im Übrigen 6.388 Punkte, ein Fibonacci-Retracement. </p>
<h4>Marktstimmung bei Technologiewerten schlechter</h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich bei den Bluechips gegenüber der Vorwoche in der Summe nicht geändert, das ergibt zumindest die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren. Der Bull/Bear-Index liegt weiter bei 60 Punkten. Von den befragten Anlegern rechnen nun 3 Prozent mehr mit steigenden Kursen als bei der Erhebung davor, insgesamt sind es nun 48 Prozent. Ebenfalls drei Prozent sind short und sitzen im negativ eingestellten Lager. 6 Prozent der Investoren haben demnach Position bezogen. </p>
<p>Beim TecDAX hat sich die Stimmung hingegen etwas eingetrübt, der Bull/Bear-Index sank auf 60 Prozent. Die Bullen verzeichneten ein Minus von 4 Prozent der Befragtne auf 46 Prozent, die Pessimisten sind mit einem Plus von 2 auf 32 Prozent aber weiter deutlich in der Minderheit. </p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/sentiment">boerse-frankfurt.de/sentiment</a>. </p>
<p>&#169; 10. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Athen sorgt für Aufatmen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:14:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>8. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Anspannung an den Märkten hat sich gelegt, zumindest etwas: Die Maßnahmen Griechenlands zur Rückführung der Schulden und die überraschend problemlose Emission einer Griechenland-Anleihe über 5 Milliarden Euro beruhigten die Märkte. Auch das Kommuniqué der EZB am vergangenen Donnerstag trug dazu bei: „Allein schon die Qualifizierung des Zinsniveaus als „angemessen“ zeigt, dass eine Wende in der Zinspolitik noch in weiter Ferne liegt“, meint etwa die Commerzbank. Nach deutlichen Gewinnen von 5 Prozent in der Vorwoche, zuletzt beflügelt durch gute US-Arbeitsmarktdaten, liegt der DAX am Montagvormittag bei knapp 5.890 Punkten leicht im Plus. Der Nikkei-225 ging mit satten Gewinnen von über 2 Prozent aus dem Handel.</p>
<h4>Heleba hält Aktien weiter für günstig</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/Reinwand120x125.jpg" /><span>Reinwand</span></span></div>
<p>Die Helaba zeigt sich jetzt wieder optimistischer: „Wenn sich die Wogen um Griechenland weiter glätten, besteht die Chance auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends“, meinen die Analysten. Offensichtlich sei der Wachstumspessimismus zeitweilig überzogen worden, die wichtigen 200-Tage-Linien bei DAX und Euro Stoxx 50 hätten sich als tragfähig erwiesen. „Damit ist der Weg in Richtung der zyklischen Höchststände, die zum Jahreswechsel 2009/2010 markiert wurden, wieder frei“, urteilt Markus Reinwand. Er ist davon überzeugt, dass in den kommenden Monaten im Zuge der Umsatzbelebung die Nettoergebnisse hierzulande deutlich zulegen werden, zumal bei steigender Kapazitätsauslastung mit einer Verbesserung der Rentabilität zu rechnen sei. Konkret erwartet Reinwand bei den DAX-Unternehmen für 2010 Gewinnsteigerungen von 40 bis 50 Prozent: „Diese positiven Ertragsperspektiven könnten Aktien in den kommenden Monaten tragen. Die Bewertung von Dividendentiteln ist nicht nur im Vergleich mit Anleihen weiterhin günstig.“</p>
<h4>LBBW: Fantasie für signifikanten Kursanstieg fehlt</h4>
<p>Nach Einschätzung der Landesbank Baden-Württemberg sind allerdings wesentliche Treiber für diese Woche nicht in Sicht, die Erholungsbewegung werde an ihre Grenzen stoßen. „Bezüglich der Konjunkturdaten der kommenden Tage sehen wird das positive Überraschungspotenzial über die herrschenden Konsenserwartungen hinaus als sehr begrenzt an“, meint Investmentanalyst Steffen Neumann. Die Berichtssaison habe sich zwar bislang stabilisierend ausgewirkt, allerdings übten sich die Unternehmen in Sachen Ausblicke für 2010 mit Zurückhaltung. Daher fehle kurzfristig die Fantasie für weitere signifikante Terraingewinne.</p>
<h4>Charttechniker sehen weitere Hürden</h4>
<p>Das technische Bild ist durchwachsen: Zwar wurde mit dem Anstieg über die Hochs bei 5.744/5.734 Punkten die umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation komplettiert, wie HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt erläutert. Dadurch gebe es nun Anschlusspotenzial von rund 300 Punkten. Der Weg in Richtung des Jahreshochs bei 6.094 Punkten sei aber noch verbaut, unter anderem durch Hochpunkte bei 5.859/5.888 Zählern. Die quantitativen Indikatoren liefern den Analysten zufolge allerdings Kaufsignale und seien noch nicht in den überkauften Bereich vorgedrungen. Die Rückschlagsgefahr sei aber noch da: Eine Eintrübung drohe bei einem Rückfall unter 5.744/5.734 Punkte, befürchten die Charttechniker.</p>
<p>Die kommenden Tage werden eher datenarm: Auf der Konjunkturseite gibt es nur wenige Veröffentlichungen, Höhepunkte sind die am Freitag anstehenden US-Einzelhandelsumsätze vom Februar und die von der Uni Michigan ermittelte Verbraucherstimmung für März. Die Berichtssaison klingt mittlerweile auch in Deutschland langsam aus, von den DAX-Unternehmen legen noch die Deutsche Post, Lufthansa, Munich Re, Volkswagen, Eon und K+S ihre Bücher offen, allerdings sind die Eckdaten hier zum Teil schon bekannt.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 8. März 12.00 Uhr.<br />
<strong><br />
Deutschland: Industrieproduktion Januar.</strong> Die Industrieproduktion in Deutschland werde sich vom Einbruch im Dezember kaum erholt haben, meint die Helaba und prognostiziert ein Minus von 1 Prozent im Monatsvergleich. Da auch Bauleistungen in den Gesamtindex einflössen, verzerre der frostige Januar vermutlich das Produktionsergebnis.</p>
<p>Dienstag, 9. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen Deutsche Post, EADS, Klöckner &amp; Co</strong></p>
<p>Mittwoch, 10. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen Eon, Munich Re<br />
</strong><br />
8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Handels- und Leistungsbilanz Januar.</p>
<p></strong>Donnerstag, 11. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen K+S, Volkswagen, Deutsche Lufthansa, Hannover Rück</strong></p>
<p>20.00 Uhr. <strong>USA: Handelsbilanz Januar.</p>
<p></strong>Freitag, 12. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Industrieproduktion Januar.</strong> Die DekaBank erwartet ein Plus von 0,5 Prozent nach einem Rückgang von 1,4 Prozent im Dezember.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Einzelhandelsumsätze Februar.</strong> Im Februar sollten die Schneestürme nach Ansicht der Helaba die Kauflust der US-Amerikaner gedämpft haben. Zudem seien angesichts niedriger Benzinpreise die Tankstellenumsätze wohl rückläufig gewesen. Die Bank erwartet insgesamt ein Minus von 0,2 Prozent.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verbraucherstimmung der Uni Michigan März.</strong> Nach dem Einbruch des Verbrauchervertrauens des Conference Board auf den Stand von April 2009 sollte der Michigan-Konsumindex mit Abwärtsrisiken belegt sein, meint die LBBW und prognostiziert 72 Punkte nach 73,60 im Vormonat. Damit ist die Bank allerdings pessimistischer als die Mehrheit der Analysten: Die Konsensschätzungen liegen bei 74 Punkten. Der Index der University of Michigan basiert auf einer telefonischen Befragung von mindestens 500 Konsumenten in den USA. Das Verbrauchervertrauen ist ein Frühindikator für die künftigen Konsumausgaben.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com">redaktion@deutsche-boerse.com</a>.</p>
<p>&#169; 8. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: Für neue Hausse noch nicht reif</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 13:44:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>3. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Stimmung an den Börsen hat sich seit dem vergangenen Freitag zwar klar verbessert, Hoffnungen auf weitere Schritte Griechenlands zur Reduzierung der Schulden sorgen für etwas Entspannung. Das zeigt auch die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt. Charttechniker warnen aber weiterhin vor zu viel Überschwang. Sie verweisen auf wichtige Hürden, die der DAX erst noch überwinden müsse. Viele Analysten reiben sich auch an der fehlenden Marktbreite: Die geringen Umsätze deuteten darauf hin, dass die Zeit für eine neue Hausse-Bewegung noch nicht reif sei, meint etwa die Commerzbank. Heute Mittag notiert der deutsche Leitindex bei 5.763 Punkten leicht im Minus.</p>
<h4>Staud: Zu früh für Entwarnung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/staud_neu120x125.jpg" /><span>Staud</span></span></div>
<p>Einer der technisch orientierten Analysten, die vorsichtig bleiben, ist Wieland Staud von Staud Research: „Die Entwicklung der vergangenen Tage war zwar gut, für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh“, meint der Analyst. DAX-Stände über 6.000 werden seiner Einschätzung nach so schnell nicht mehr erreicht werden. Allerdings wertet Staud die Tatsache, dass der deutsche Leitindex gestern oberhalb der Stauzone von 5.750/5.760 Punkten aus dem Handel ging, durchaus positiv. Damit liefen die Bären jetzt höchste Gefahr, ihr analytisch größtes Pfand aus den Händen zu verlieren.</p>
<p>Uneingeschränkt optimistisch gibt sich Staud aber nicht: „Wir haben bei 5.850 Punkten eine sehr beachtliche Widerstandszone“, erklärt er. Erst wenn das deutsche Aktienbarometer darüber klettere, könne möglicherweise erstmals über ein Ende der Korrekturphase nachgedacht werden. Unmittelbar neue Gefahr drohe bei einer Rückkehr unter 5.620 Zähler. Insgesamt lautet sein Motto zur Wochenmitte „Kurzfristig verhalten optimistisch“.</p>
<h4>Das Gröbste laut WestLB noch nicht überstanden</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/henke_120x125.jpg" /><span>Henke</span></span></div>
<p>Christian Henke von der WestLB rechnet mittelfristig mit weiter steigenden Kursen, allerdings nur, solange die Glättungslinie steige und der DAX sich darüber halte. Kurzfristig ist der Charttechniker nur eingeschränkt positiv gestimmt. „Erst oberhalb der Widerstände bei 5.760 und 5.850 Punkten sowie der Verlaufshochs bei 6.048/6.094 Zählern wäre das Gröbste überstanden“, meint Henke. Bis dahin ist es seiner Ansicht nach für den deutschen Leitindex aber noch ein langer Weg.</p>
<p>Henke sieht den DAX seit Mitte Januar in einer Korrekturphase. „Es wäre noch tiefer gen Süden gegangen, wenn die steigende 200-Tage-Durchschnittslinie den Fall nicht abgebremst hätte“, urteilt er. Am 5. Februar habe der DAX mit 5.434 Punkten knapp oberhalb der Glättungslinie bei 5.402 Zählern geschlossen. Davon sei der Index nach oben abgeprallt, ein Kursfeuerwerk wäre jedoch ausgeblieben. Laut Henke konnte die horizontale Schiebezone bei 5.572/5.575 Punkten zwar zurückerobert werden, nach oben versperre aber ein ganzes Widerstandsbündel den Weg.</p>
<h4>Bei Überwinden der Hürden Potenzial bis 6.400 Punkte</h4>
<p>Zu den Hürden zählen Henke zufolge zum einen die Haltelinien bei 5.750 und 5.850 Zählern: „Diese Widerstände kommen sowohl auf Tages- als auch auf Wochenbasis vor und sollten daher ernst genommen werden.“ Eine weitere Hürde seien die Jahreshochs bei 6.048/6.094 Punkten. „Sollte jedoch das Widerstandsbündel nachhaltig eliminiert werden, trauen wir dem DAX ein Kurspotenzial bis zuerst 6.400 Punkte zu“, resümiert Henke.</p>
<h4>Marktstimmung wieder besser</h4>
<p>Die Marktstimmung hat sich im Übrigen wieder etwas aufgehellt, wie die aktuelle Sentimenterhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren zeigt. Der Bull/Bear-Index kletterte auf 60 Punkte. 5 Prozent mehr Anleger als in der Vorwoche rechnen mit steigenden Kursen. , insgesamt sind es nun 45 Prozent. Das negativ eingestellte Lager schrumpfte leicht um 3 auf 27 Prozent. Noch deutlicher ist der Stimmungsumschwung bei den Technologiewerten: Beim TecDAX verzeichneten die Bullen einen satten Zuwachs von 14 auf 50 Prozent, während die Pessimisten mit 30 Prozent jetzt deutlich in der Minderheit sind. Die absolute Marktstimmung ist mit 64,3 wieder klar positiv.</p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/sentiment">www.boerse-frankfurt.de/sentiment</a>.</p>
<p>&#169; 3. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Achillesferse Griechenland</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 08:59:16 +0000</pubDate>
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<p>1. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Hellenen kommen nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem die Rating-Agenturen Moody`s und S&amp;P in der vergangenen Woche auf die Möglichkeit einer weiteren Herabstufung Griechenlands hingewiesen und so abermals für Unruhe gesorgt hatten, werden wohl auch in den kommenden Tagen Nachrichten zu Griechenland die Märkte dominieren. Heute steht ein Besuch des EU-Währungskommissars Olli Rehn in Athen an, dort sollen Gespräche mit der Regierung und der Notenbank stattfinden. Die Spekulation gegen den Euro wird nach Einschätzung der meisten Marktteilnehmer noch weiter gehen. Nach Verlusten von 2,2 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag bei Eröffnung 1,5 Prozent im Plus. Der Nikkei-225 ging mit leichten Gewinnen bei 10.172 Zählern aus dem Handel.</p>
<h4>Ignorieren positiver Daten</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/halver_120x125.jpg" /><span>Halver</span></span></div>
<p>Robert Halver von ICF Kursmakler zufolge könnte sich die abwartende Haltung der Anleger in dieser Woche noch fortsetzen. „Griechenland ist unsere Achillesferse, das Problem überdeckt derzeit alles andere“, meint er: „Die Anleger haben im Moment Scheuklappen und sehen die eher positiven Konjunkturdaten, die im Durchschnitt erfreulichen Unternehmenszahlen und die günstige Bewertung nicht.“ Allerdings könnten nach Halvers Meinung Aktien mit einer attraktiven Dividendenrendite durchaus zulegen. </p>
<h4>Risikoaversion als dominierendes Thema </h4>
<p>Aufgrund der Probleme um Griechenland ist nach Ansicht des Bankhauses Metzler derzeit Risikoaversion wieder das dominierende Thema. Ohnehin könnten, bedingt durch den harten Winter einerseits und die Zwänge frühzeitiger fiskalischer Konsolidierung andererseits, auch das laufende Jahr und insbesondere das zweite Halbjahr einige Enttäuschungen bereithalten &#8211; im Euroraum, in den USA, in Japan und in Großbritannien. Investmentanalyst Eugen Keller verweist dabei auch auf die Rede von Fed-Chef Bernanke, der vor dem Finanzausschuss im Repräsentantenhaus betont hatte, dass das wirtschaftliche Umfeld noch längere Zeit außerordentlich niedrige Zinsen erfordere.</p>
<h4>DAX unter 21-Wochen-Durchschnitt gerutscht </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schmidt_christian_120x125.jpg" /><span>Schmidt</span></span></div>
<p>Charttechnisch befindet sich der DAX der Helaba zufolge weiter in einer Findungsphase. Das Bild habe sich auf Wochenbasis eingetrübt, besonders erwähnenswert sei, dass der Index unter seinen 21-Wochen-Durchschnitt gerutscht sei und zudem ein „Bearish Harami“ herausgebildet werden könnte, ein Zeichen für das Ende eines Aufwärtstrends. Bedenklich stimme auch, dass der trendfolgende DMI (Directional Movement-Index) weiterhin im Verkauf sei. „Entsprechend verschlechtern sich die Chance- und Risikoprofile zunehmend“, meint der technische Analyst Christian Schmidt. Extrem wichtige Unterstützungslinien ließen sich über die Fibonacci-Relationen definieren, und zwar bei 5.470 und 5.420 Zählern. Ein nachhaltiger Widerstand nach oben sei die Marke von 5.750 Punkten. </p>
<p>Neben den Zinsentscheidungen der EZB und der Bank of England am Donnerstag stehen in den kommenden Tagen noch zahlreiche wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, etwa der ISM-Index am Montag und Mittwoch sowie die US-Arbeitslosenzahlen am Freitag. Die Berichtssaison läuft derweil aus, unter den DAX-Unternehmen sind es nur noch Adidas, Beiersdorf, Linde und Salzgitter, die ihre Zahlen offenlegen. Außerdem tagt am Mittwoch der Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse und entscheidet über die Zusammensetzung der Auswahlindizes ab Ende März.</p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine </h4>
<p>Montag, 1. März </p>
<p><strong>Quartalszahlen Vivendi</strong></p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Arbeitslosenquote Januar.</strong> Prognostiziert werden mehrheitlich 10,1 Prozent nach 10,0 in der Vorperiode. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Persönliche Ausgaben/Einkommen Januar.</strong> Die DekaBank erwartet sowohl für die Konsumausgaben als auch für die persönlichen Einnahmen einen Zuwachs von 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat, unter anderem aufgrund der guten Lohnentwicklung. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM Index Industrie Februar.</strong> Angesichts der jüngsten Stimmungsdaten ist nach Ansicht des Bankhauses Metzler durchaus ein Rückschlag gegenüber dem Vormonat einzukalkulieren. Die Konsensschätzungen liegen bei 58 Punkten gegenüber 58,4 Punkten im Vormonat. Der ISM-Index ist ein weltweit beachteter Einkaufsmanager-Index für die USA. Er wird vom Institute for Supply Management (ISM) erhoben und zeigt die Geschäftserwartungen der Industrie bzw. der Dienstleistungsbranche auf einer Skala von eins bis 100. Werte über 50 deuten auf eine Ausweitung, Werte darunter auf eine Abschwächung der Konjunktur.</p>
<p>Dienstag, 2. März </p>
<p><strong>Offizieller Beginn der Cebit in Hannover </strong></p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Erzeugerpreise Industrie Januar.</strong> Die DekaBank geht von einem leichten Plus von 0,2 Prozent aus nach 0,1 im Vormonat.</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Vorabschätzung Inflation Eurozone Februar. </strong></p>
<p>Mittwoch, 3. März</p>
<p><strong>Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse, Bekanntgabe der Ergebnisse in der Nacht zum Donnerstag</strong></p>
<p><strong>Quartalszahlen Adidas, Fraport</strong></p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Einzelhandelsumsätze Januar. </strong>Die Helaba prognostiziert einen Rückgang um 0,6 Prozent gegenüber dem Dezember. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: ISM-Index außerhalb des Verarbeitenden Gewerbes Februar.</strong> Hier liegen die Konsensschätzungen bei 51 Punkten nach 50,5 im Januar</p>
<p>20.00 Uhr. <strong>USA: Beige Book.</strong> Nach der US-Diskontsatzerhöhung und den jüngsten Äußerungen von Ben Bernanke auf Capital Hill hält das Beige Book kaum Neuigkeiten bereit, meint Mario Mattera vom Bankhaus Metzler.</p>
<p>Donnerstag, 4. März </p>
<p><strong>Quartalszahlen Beiersdorf, Linde, ProSiebenSat1 </strong></p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: BIP 4. Quartal/Details. </strong></p>
<p>13.00 Uhr. <strong>Großbritannien: Zinsentscheid der Bank of England.</strong></p>
<p>13.45 Uhr. <strong>EU: EZB Sitzungsergebnis mit anschließender Pressekonferenz. </strong>Die Zinsentscheide der EZB und auch der Bank of England könnten nach Ansicht der Helaba die Märkte eher beruhigen. Die EZB sei gerade in Anbetracht der staatlichen Finanzprobleme in der Währungsunion noch weit von einer Zinsanhebung entfernt und werde in einer Warteposition verharren. Vermutlich würden die Liquiditätsmaßnahmen langsamer zurückgefahren als vorher angenommen. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Auftragseingang Industrie Januar. </strong></p>
<p>Freitag, 5. März </p>
<p><strong>Quartalszahlen Salzgitter </strong></p>
<p>12.00 Uhr. <strong>Deutschland: Auftragseingang Industrie Januar. </strong>Die Helaba rechnet mit einem Zuwachs um 1 Prozent nach einem Rückgang um 2,3 Prozent im Dezember.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Arbeitslosenquote Februar. </strong>Die HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt prognostiziert einen leichten Anstieg von 9,7 auf 9,8 Prozent. Die Quote wird nach Ansicht der Analysten auch in den kommenden Monaten im Bereich der Marke von 10 Prozent verharren. </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 1. März 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Markttechnik: DAX charttechnisch angeschlagen</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 13:24:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[24. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Zuversicht der vergangenen Woche trug nicht weit: Nach satten Kursgewinnen von 4 Prozent bis zum Freitag macht sich schon am Montag am deutschen Aktienmarkt wieder Ernüchterung breit. Nach Ansicht vieler technisch ausgerichteter Analysten könnte noch weiteres Unheil drohen. Heute Mittag notiert der DAX bei 5.614 Punkten fast unverändert [...]


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<p>24. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Zuversicht der vergangenen Woche trug nicht weit: Nach satten Kursgewinnen von 4 Prozent bis zum Freitag macht sich schon am Montag am deutschen Aktienmarkt wieder Ernüchterung breit. Nach Ansicht vieler technisch ausgerichteter Analysten könnte noch weiteres Unheil drohen. Heute Mittag notiert der DAX bei 5.614 Punkten fast unverändert zum Vortag. </p>
<h4>Auf der Kippe zum Bärenmarkt</h4>
<p>Klaus Deppermann von der BHF-Bank ist einer der Skeptiker, seiner Ansicht nach wird sich die jüngste Erholung recht bald als eine kurze Atempause im Abwärtstrend herausstellen. Der Charttechniker sieht die Aktienmärkte in einer Übergangsphase vom Bullen- zum Bärenmarkt. „Relativ eindeutig in Richtung Bärenmarkt würde das Pendel ausschlagen, wenn wichtige Indizes in den nächsten Tagen neue Jahrestiefstände markieren und damit auch die 200-Tage-Linien unterschreiten“, meint der technische Analyst. Beim DAX liege dieses langfristige Trendbarometer aktuell bei 5.450 Punkten.</p>
<h4>Anfang eines mittel- bis langfristigen Trendwechsels</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/deppermann_120x125.jpg" /><span>Deppermann</span></span></div>
<p>Einer der Faktoren, die ihn schon länger negativ stimmen, ist die Chartformation des aufsteigendes Dreieck, die sich bei etlichen Indizes, auch beim DAX und Euro Stoxx 50, von Oktober 2009 bis Januar 2010 ausgebildet habe. Nachdem diese zunächst bei den meisten Indizes nach oben verlassen worden sei, wäre es kurze Zeit später zum Ausbruch nach unten gekommen. „Unseres Erachtens ist dieser Fehlausbruch aus einer sich über mehrere Monate erstreckenden Chartformation mit der Korrektur der letzten Wochen noch nicht ausreichend bereinigt worden“, urteilt Deppermann. </p>
<p>Noch ein weiterer Faktor stimmt ihn für die kommenden Wochen und sogar Monate pessimistisch: die deutlichen Impulse, die in der Abwärtsbewegung im Januar von vielen Indikatoren, etwa den Umsatz- und Volatilitätsindikatoren, angezeigt worden seien. Ein solches „Ausrufezeichen“ steht ihm zufolge häufig am Anfang eines mittel- bis langfristigen Trendwechsels. Zum dritten führt Deppermann die zyklischen Indikatoren an, die „in einer seltenen Einheitlichkeit“ eine fallende Tendenz anzeigten. Das gelte unter anderem für den 4-Jahres- und den 10-Jahres-Zyklus: „Für beide Zyklen ist das laufende Jahr das mit der geringsten Performance-Erwartung im gesamten Zyklus“. Von den &#8216;Nuller-Jahren&#8217; sei, gemessen am Dow Jones und S&amp;P 500, nur das Jahr 1950 unproblematisch für Aktien gewesen. Und das könne man mit 2010 nicht vergleichen. </p>
<h4>Helaba sieht großes Rückschlagspotenzial </h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/schmidt_christian_120x125.jpg" /><span>Schmidt</span></span></div>
<p>Nach Ansicht von Christian Schmidt von der Helaba hat sich das charttechnische Bild in den vergangenen Handelstagen wieder mehr und mehr eintrübt. Schmidt führt mehrere Gründe an. Zum einen seien die 100-Tage-Linie, die aktuell bei 5.724 Punkten liege, und das 50%-Fibonacci-Retracement bei 5.764 Zählern nicht mehr erreicht worden. Das Fibonacci-Retracement ist ein Indikator aus drei Linien, der hilft, nachfolgende Gebiete der Unterstützung oder des Widerstandes als Bereiche für potentielle Trendkorrekturen zu finden. </p>
<p>Gleichzeitig hat Schmidt zufolge der als „Vorlaufindikator&#8221; sehr nützliche Stochastic Momentum-Index am Montag seine steigende Tendenz verlassen. Dieses Signal sei gestern schnell und nachhaltig bestätigt worden. In der Konsequenz hätten auch die Trendfolgeindikatoren wie der DMI (Directional Movement Indicator) reagiert. „Mit dem Cross von Diminus mit Diplus wurde ein Short-Signal generiert, entsprechend muss das weitere, kurz- bis mittelfristige Rückschlagspotenzial des deutschen Leitindex als groß angesehen werden“, erläutert Schmidt.</p>
<p>Das erste wichtige Unterstützungsniveau bei 5.587 Punkten sei bereits erreicht worden. Weitere wichtige Marken fänden sich bei 5.536, 5.495, 5.427, 5.352 und 5.306 Zählern. „Insbesondere die letztgenannte Marke hat es in sich“, meint Schmidt. Hier träfen ein fallender Fibonacci-Fan und eine Projektion aufeinander, so dass dadurch ein so genannter Cluster entstehe, dem allgemein ein besonders nachhaltiger Charakter zugeschrieben werde. „Die derzeit angeschlagene Charttechnik des DAX bietet, abgesehen von sehr kurzfristigen Engagements in Aufwärtserholungsbewegungen, kein ausreichend gutes Chance- und Risikoprofil“, fasst Schmidt seine derzeitige Einschätzung zusammen. </p>
<h4>Marktstimmung trübt sich ausgesprochen deutlich ein </h4>
<p>Der aktuellen Sentimenterhebung der Börse Frankfurt bei 300 aktiven Investoren zufolge ist das Lager der Optimisten stark geschrumpft. Der Bull/Bear-Index ist auf 55,6 Punkte gefallen, weil satte 21 Prozent weniger Anleger mit steigenden Kursen rechnen als in der Vorwoche. Damit ist der Indikator nicht mehr weit von der Grenze zwischen Oprimismus und Pessimismus bei 50 Punkten entfernt. Dei meisten Verkäufer der Long-Positionen sind aus dem Markt gegangen, 13 Prozent der Befragten haben sich an die Seitenlinie der Neutralen verzogen. Beim TecDAX verzeichnet das bullishe Lager ein Minus von 16 Prozent, hier ist die absolute Marktstimmung mit 47,9 Punkten eindeutig negativ.&nbsp;</p>
</p>
<p>Die vollständige Analyse gibt es heute nachbörslich bei boerse-frankfurt.de/sentiment.</p>
<p>&#169; 24. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Trotz Startschuss für höhere Zinsen optimistischer</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 09:09:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[22. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Börsianer zeigen sich mittlerweile wieder etwas gelassener: Zwar wird die überraschende Anhebung des Diskontsatzes durch die US-Notenbank als Signal für den Beginn des „Exit“, den Ausstieg aus der expansiven Finanzpolitik, gewertet. Nachhaltig beeinträchtigen konnte der Schritt die Marktakteure aber nicht. Auch in Sachen Griechenland ist etwas Ruhe eingekehrt, [...]


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<p>22. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Börsianer zeigen sich mittlerweile wieder etwas gelassener: Zwar wird die überraschende Anhebung des Diskontsatzes durch die US-Notenbank als Signal für den Beginn des „Exit“, den Ausstieg aus der expansiven Finanzpolitik, gewertet. Nachhaltig beeinträchtigen konnte der Schritt die Marktakteure aber nicht. Auch in Sachen Griechenland ist etwas Ruhe eingekehrt, denn die Euro-Finanzminister haben dem angeschlagenen Land eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um Konsolidierungsschritte einzuleiten. Nach einem deutlichen Anstieg von 4 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag bei 5.734 Punkten leicht im Plus. Der Nikkei-225 ging heute mit klaren Gewinnen von 2,74 Prozent bei 10.400 Punkten aus dem Handel.</p>
<h4>Neuer G-REIT an der Börse Frankfurt</h4>
<p>Auch in das Segment der börsengehandelten Immobilien, den REITs, kommt Bewegung. Die HAMBORNER REIT AG hat seit heute G-REIT-Status nach der deutschen Regelung und ist damit der dritte deutsche REIT, kurz G-REIT genannt. REITs sind eine Sonderform börsengehandelter Immobilienwerte. Aus Anlegersicht bieten sie vor allem eine besonders hohe Gewinnausschüttung, in Deutschland mindestens 90 Prozent. <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=135">Mehr Informationen zu der jungen Assetklasse</a>.</p>
<h4>„Fed schätzt Lage nicht mehr so prekär ein“ </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span>Stabel</span></span></div>
<p>Die Anhebung des Diskontsatzes, des Zinssatzes also, den die US-Notenbank anderen Banken in Rechnung stellt, wird von Analysten nicht unbedingt negativ gewertet. „Man kann dieser Erhöhung sogar etwas Positives abgewinnen: Mit diesem Schritt wird nämlich von der Fed signalisiert, dass sie die Lage nicht mehr als so prekär einschätzt wie zuvor“, meint etwa Klaus Stabel von ICF Kursmakler. Er hat die Entwicklung der US-Märkte während der letzten Zinserhöhungsphase ab 2004 untersucht. Sein Ergebnis: Eine Erhöhung des US-Diskontsatzes führe nicht automatisch zu sinkenden Aktienkursen. „Wichtiger ist vielmehr, dass die Unternehmensergebnisse besser als erwartet ausfallen“, erläutert Stabel. Zwar habe der DJ Industrial Index auf die ersten Zinserhöhungen mit leichten Kursabschlägen reagiert, nach etwa der vierten Zinserhöhung aber erst richtig an Fahrt nach oben aufgenommen.</p>
<h4>Keine negativen Überraschungen von DAX-Unternehmen </h4>
<p>Für Deutschland zeigt sich Stabel weiter zuversichtlich: Von den zahlreichen Pressekonferenzen von DAX-Unternehmen befürchtet er keine negativen Überraschungen: „Selbst der unerwartete Dividendenausfall bei Daimler und die sehr zurückhaltende Lagebeurteilung des Premiumherstellers hat den DAX nicht nachhaltig aus der Bahn geworfen“. Auch die Landesbank Baden-Württemberg befürwortet die „graduelle Rückkehr zur Normalität“: „Fundamental halten wir es für begrüßenswert, wenn es der Zustand der Finanzmärkte und auch der Realwirtschaft wieder zuließe, nach und nach die Anwendung von Kriseninstrumenten zurückzufahren“, meint Investment-Analyst Marc-Gregor Czaja. Kurzfristig könnet sich die Unsicherheit der Marktteilnehmer allerdings erst einmal wieder erhöhen, Chancen auf einen Kursanstieg gebe es kaum. </p>
<h4>Technische Analysten: Abwärtstrend beendet </h4>
<p>Charttechnisch ist der kurzfristige Abwärtstrend Geschichte, das meint zumindest die HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt. Mit dem Aufwärtsgap von 5.592 zu 5.626 Punkten habe der DAX den seit Anfang Januar laufenden Baissetrend beendet. „Solange ein Rückfall in den Abwärtstrend bzw. ein Schließen der Kurslücke ausbleibt, sollte sich die laufende Erholung fortsetzen“, meinen die Analysten. Auch der MACD, der Moving Average Convergence/Divergence-Indikator, liefere ein neues Kaufsignal. Als nächste Anlaufzone dient der HSBC zufolge die Kombination aus dem Hoch von Anfang Februar bei 5.733 Punkten und dem Mini-Gap vom 22. Januar bei 5.741/42 Zählern. </p>
<h4>Zahlenflut aus Deutschland </h4>
<p>Indessen erreicht die Berichtssaison in Deutschland ihren Höhepunkt: In den kommenden Tagen legen zahlreiche DAX-Unternehmen ihre Zahlen vor. Auch aus dem übrigen Europa wird es umfangreiches Zahlenmaterial geben, aus den USA berichten hingegen nur noch wenige Unternehmen. Unter den Konjunkturdaten werden voraussichtlich vor allen der ifo-Geschäftsklimaindex und das US-Verbrauchervertrauen am Dienstag interessieren sowie die neuesten Arbeitslosenzahlen für Deutschland und die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter am Donnerstag. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine </h4>
<p>Dienstag, 23. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Merck KGaA, Continental, Pfeiffer Vacuum</strong></p>
<p>10.00 Uhr. <strong>Deutschland: ifo Geschäftklimaindex Februar. </strong>Angesichts der Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2009 bezeichnet die DekaBank die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland als „holprig“. Das wird sich nach Ansicht der Analysten in den Erwartungen widerspiegeln. Die Lagebeurteilung, die von den Unternehmen zumeinst im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt werde, habe sich hingegen wahrscheinlich noch weiter verbessert. Alles in allem erwartet die Bank einen Anstieg von 95,8 auf 96,4 Punkte, die Konsensschätzungen liegen mit 96,2 leicht darunter. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist der wichtigste Frühindikator für Deutschland. Dazu werden vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München monatlich 7.000 Unternehmen zur ihrer Einschätzung der Geschäftslage heute und auf Sicht von sechs Monaten befragt. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case-Shiller Hauspreisindex 20 Cities. </strong></p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: US Verbrauchervertrauen Conference Board Februar. </strong>Umfragen zufolge wird mehrheitlich von 54,8 Punkten nach 55,9 im Vormonat ausgegangen. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. 5.000 Haushalte bekommen Fragen zu den örtlichen konjunkturellen Bedingungen und der Verfügbarkeit von Jobs sowie zum erwarteten Familieneinkommen gestellt. </p>
<p>Mittwoch, 24. Februar</p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Commerzbank, Fresenius, Fresenius Medical Care, Iberdrola, MLP</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Maastricht-Defizit-Quote 2009.</strong> Die DekaBank prognostiziert 3,2 Prozent, die erste Überschreitung der Quote nach vier Jahren.</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: BIP 4. Quartal/Details. </strong>Die detaillierten BIP-Zahlen werden nach Ansicht der Helaba zeigen, dass das Auslaufen der Abwrackprämie zu einem deutlichen Konsumrückgang geführt hat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Auftragseingänge Industrie Dezember.</strong> Hier wird mehrheitlich ein Rückgang von 1,3 Prozent erwartet. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe neuer Häuser Januar.</strong> Die Helaba rechnet mit 350.000 Neubauverkäufen nach 342.000 im Dezember. </p>
<p>Donnerstag, 25. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Allianz, BASF, Henkel, Deutsche Telekom, Deutsche Postbank, RWE, BAT, Crédit Agricole, France Télécom, Royal Bank of Scotland</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote Februar.</strong> Die Arbeitslosigkeit in Deutschland könnte nach Ansicht der DekaBank im Februar weiter gestiegen sein, aufgrund der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ufere der Anstieg aber nicht aus. Konkret gehen die Analysten nicht saisonbereinigt von einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent aus, saisonbereinigt von 8,2 Prozent. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Industrievertrauen Februar.</strong> Die LBBW erwartet 96 nach 95,7 Punkten im Vormonat.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar.</strong> Laut Helaba sollten die Aufträge im Januar gegenüber dem Dezember um 1 Prozent zugelegt haben. </p>
<p>Freitag, 26. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Telefónica</strong></p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Verbraucherpreise Februar.</strong> Mehrheitlich rechnen die Analysten im Monatsvergleich mit einem Plus von 0,5 Prozent nach einem Minus von 0,6 Prozent im Vormonat. </p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Importpreise Januar.</strong> Hier gehen die meisten Analysten im Monatsvergleich von einem Plus von 0,7 Prozent nach 0,5 Prozent im Vormonat aus. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: BIP 4. Quartal/Revision.</strong> Die zweite Schätzung des Wirtschaftswachstums könnte nach Ansicht der Helaba für positive Stimmung sorgen, da eine Aufwärtsrevision des ohnehin schon beachtlichen Quartalswachstums möglich sei. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Februar.</strong> Die Analysten der Helaba erwarten 58 Punkte nach 61,5 im Januar und sind damit etwas pessimistischer als der Konsens (59 Punkte). Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe bestehender Häuser Januar.</strong> </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 22. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Trotz Startschuss für Exit optimistischer</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:44:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/20_general/05_finance_business/Man_Reading_financial_paper_Teaser_188x80.jpg" /></span></div>
<p>22. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Börsianer zeigen sich mittlerweile wieder etwas gelassener: Zwar wird die überraschende Anhebung des Diskontsatzes durch die US-Notenbank als Signal für den Beginn des „Exit“, den Ausstieg aus der expansiven Finanzpolitik, gewertet. Nachhaltig beeinträchtigen konnte der Schritt die Marktakteure aber nicht. Auch in Sachen Griechenland ist etwas Ruhe eingekehrt, denn die Euro-Finanzminister haben dem angeschlagenen Land eine Frist von 30 Tagen eingeräumt, um Konsolidierungsschritte einzuleiten. Nach einem deutlichen Anstieg von 4 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag bei 5.734 Punkten leicht im Plus. Der Nikkei-225 ging heute mit klaren Gewinnen von 2,74 Prozent bei 10.400 Punkten aus dem Handel.</p>
<h4>Neuer G-REIT an der Börse Frankfurt</h4>
<p>Auch in das Segment der börsengehandelten Immobilien, den REITs, kommt Bewegung. Die HAMBORNER REIT AG hat seit heute G-REIT-Status nach der deutschen Regelung und ist damit der dritte deutsche REIT, kurz G-REIT genannt. REITs sind eine Sonderform börsengehandelter Immobilienwerte. Aus Anlegersicht bieten sie vor allem eine besonders hohe Gewinnausschüttung, in Deutschland mindestens 90 Prozent. <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=135">Mehr Informationen zu der jungen Assetklasse</a>.</p>
<h4>„Fed schätzt Lage nicht mehr so prekär ein“ </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stabel_120x125.jpg" /><span>Stabel</span></span></div>
<p>Die Anhebung des Diskontsatzes, des Zinssatzes also, den die US-Notenbank anderen Banken in Rechnung stellt, wird von Analysten nicht unbedingt negativ gewertet. „Man kann dieser Erhöhung sogar etwas Positives abgewinnen: Mit diesem Schritt wird nämlich von der Fed signalisiert, dass sie die Lage nicht mehr als so prekär einschätzt wie zuvor“, meint etwa Klaus Stabel von ICF Kursmakler. Er hat die Entwicklung der US-Märkte während der letzten Zinserhöhungsphase ab 2004 untersucht. Sein Ergebnis: Eine Erhöhung des US-Diskontsatzes führe nicht automatisch zu sinkenden Aktienkursen. „Wichtiger ist vielmehr, dass die Unternehmensergebnisse besser als erwartet ausfallen“, erläutert Stabel. Zwar habe der DJ Industrial Index auf die ersten Zinserhöhungen mit leichten Kursabschlägen reagiert, nach etwa der vierten Zinserhöhung aber erst richtig an Fahrt nach oben aufgenommen.</p>
<h4>Keine negativen Überraschungen von DAX-Unternehmen </h4>
<p>Für Deutschland zeigt sich Stabel weiter zuversichtlich: Von den zahlreichen Pressekonferenzen von DAX-Unternehmen befürchtet er keine negativen Überraschungen: „Selbst der unerwartete Dividendenausfall bei Daimler und die sehr zurückhaltende Lagebeurteilung des Premiumherstellers hat den DAX nicht nachhaltig aus der Bahn geworfen“. Auch die Landesbank Baden-Württemberg befürwortet die „graduelle Rückkehr zur Normalität“: „Fundamental halten wir es für begrüßenswert, wenn es der Zustand der Finanzmärkte und auch der Realwirtschaft wieder zuließe, nach und nach die Anwendung von Kriseninstrumenten zurückzufahren“, meint Investment-Analyst Marc-Gregor Czaja. Kurzfristig könnet sich die Unsicherheit der Marktteilnehmer allerdings erst einmal wieder erhöhen, Chancen auf einen Kursanstieg gebe es kaum. </p>
<h4>Technische Analysten: Abwärtstrend beendet </h4>
<p>Charttechnisch ist der kurzfristige Abwärtstrend Geschichte, das meint zumindest die HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt. Mit dem Aufwärtsgap von 5.592 zu 5.626 Punkten habe der DAX den seit Anfang Januar laufenden Baissetrend beendet. „Solange ein Rückfall in den Abwärtstrend bzw. ein Schließen der Kurslücke ausbleibt, sollte sich die laufende Erholung fortsetzen“, meinen die Analysten. Auch der MACD, der Moving Average Convergence/Divergence-Indikator, liefere ein neues Kaufsignal. Als nächste Anlaufzone dient der HSBC zufolge die Kombination aus dem Hoch von Anfang Februar bei 5.733 Punkten und dem Mini-Gap vom 22. Januar bei 5.741/42 Zählern. </p>
<h4>Zahlenflut aus Deutschland </h4>
<p>Indessen erreicht die Berichtssaison in Deutschland ihren Höhepunkt: In den kommenden Tagen legen zahlreiche DAX-Unternehmen ihre Zahlen vor. Auch aus dem übrigen Europa wird es umfangreiches Zahlenmaterial geben, aus den USA berichten hingegen nur noch wenige Unternehmen. Unter den Konjunkturdaten werden voraussichtlich vor allen der ifo-Geschäftsklimaindex und das US-Verbrauchervertrauen am Dienstag interessieren sowie die neuesten Arbeitslosenzahlen für Deutschland und die US-Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter am Donnerstag. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine </h4>
<p>Dienstag, 23. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Merck KGaA, Continental, Pfeiffer Vacuum</strong></p>
<p>10.00 Uhr. <strong>Deutschland: ifo Geschäftklimaindex Februar. </strong>Angesichts der Wachstumszahlen für das vierte Quartal 2009 bezeichnet die DekaBank die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland als „holprig“. Das wird sich nach Ansicht der Analysten in den Erwartungen widerspiegeln. Die Lagebeurteilung, die von den Unternehmen zumeinst im Vergleich zum Vorjahr eingeschätzt werde, habe sich hingegen wahrscheinlich noch weiter verbessert. Alles in allem erwartet die Bank einen Anstieg von 95,8 auf 96,4 Punkte, die Konsensschätzungen liegen mit 96,2 leicht darunter. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist der wichtigste Frühindikator für Deutschland. Dazu werden vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung in München monatlich 7.000 Unternehmen zur ihrer Einschätzung der Geschäftslage heute und auf Sicht von sechs Monaten befragt. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Case-Shiller Hauspreisindex 20 Cities. </strong></p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: US Verbrauchervertrauen Conference Board Februar. </strong>Umfragen zufolge wird mehrheitlich von 54,8 Punkten nach 55,9 im Vormonat ausgegangen. Für den monatlichen Bericht wird das Vertrauen gemessen, das einzelne Haushalte in die Leistung der Wirtschaft haben. 5.000 Haushalte bekommen Fragen zu den örtlichen konjunkturellen Bedingungen und der Verfügbarkeit von Jobs sowie zum erwarteten Familieneinkommen gestellt. </p>
<p>Mittwoch, 24. Februar</p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Commerzbank, Fresenius, Fresenius Medical Care, Iberdrola, MLP</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Maastricht-Defizit-Quote 2009.</strong> Die DekaBank prognostiziert 3,2 Prozent, die erste Überschreitung der Quote nach vier Jahren.</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: BIP 4. Quartal/Details. </strong>Die detaillierten BIP-Zahlen werden nach Ansicht der Helaba zeigen, dass das Auslaufen der Abwrackprämie zu einem deutlichen Konsumrückgang geführt hat. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Auftragseingänge Industrie Dezember.</strong> Hier wird mehrheitlich ein Rückgang von 1,3 Prozent erwartet. </p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe neuer Häuser Januar.</strong> Die Helaba rechnet mit 350.000 Neubauverkäufen nach 342.000 im Dezember. </p>
<p>Donnerstag, 25. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Allianz, BASF, Henkel, Deutsche Telekom, Deutsche Postbank, RWE, BAT, Crédit Agricole, France Télécom, Royal Bank of Scotland</strong></p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Arbeitslosenquote Februar.</strong> Die Arbeitslosigkeit in Deutschland könnte nach Ansicht der DekaBank im Februar weiter gestiegen sein, aufgrund der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen ufere der Anstieg aber nicht aus. Konkret gehen die Analysten nicht saisonbereinigt von einer Arbeitslosenquote von 8,7 Prozent aus, saisonbereinigt von 8,2 Prozent. </p>
<p>11.00 Uhr. <strong>EU: Industrievertrauen Februar.</strong> Die LBBW erwartet 96 nach 95,7 Punkten im Vormonat.</p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: Aufträge langlebiger Wirtschaftsgüter Januar.</strong> Laut Helaba sollten die Aufträge im Januar gegenüber dem Dezember um 1 Prozent zugelegt haben. </p>
<p>Freitag, 26. Februar </p>
<p><strong>Quartalszahlen Bayer, Telefónica</strong></p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Verbraucherpreise Februar.</strong> Mehrheitlich rechnen die Analysten im Monatsvergleich mit einem Plus von 0,5 Prozent nach einem Minus von 0,6 Prozent im Vormonat. </p>
<p>08.00 Uhr. <strong>Deutschland: Importpreise Januar.</strong> Hier gehen die meisten Analysten im Monatsvergleich von einem Plus von 0,7 Prozent nach 0,5 Prozent im Vormonat aus. </p>
<p>14.30 Uhr. <strong>USA: BIP 4. Quartal/Revision.</strong> Die zweite Schätzung des Wirtschaftswachstums könnte nach Ansicht der Helaba für positive Stimmung sorgen, da eine Aufwärtsrevision des ohnehin schon beachtlichen Quartalswachstums möglich sei. </p>
<p>15.45 Uhr. <strong>USA: Einkaufsmanagerindex Chicago Februar.</strong> Die Analysten der Helaba erwarten 58 Punkte nach 61,5 im Januar und sind damit etwas pessimistischer als der Konsens (59 Punkte). Der Index beruht auf einer Befragung von mehr als 200 Einkaufsmanagern des verarbeitenden Gewerbes. Ein Wert über 50 Punkte bedeutet eine wachsende, ein Wert unter 50 eine schrumpfende Wirtschaft.</p>
<p>16.00 Uhr. <strong>USA: Verkäufe bestehender Häuser Januar.</strong> </p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 22. Februar 2010/Anna-Maria Borse </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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