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	<title>Trading CFD &#187; Spanien</title>
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		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation [...]


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<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation in Griechenland seien nach Meinung der Volkswirte die Gründe dafür, dass der ZEW Konjunkturausblick mit 44,5 zum sechsten Mal in Folge rückläufig gewesen sei. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die Geschäftsentwicklung für das nächste halbe Jahr negativ. Auch besteht bezüglich der Preisentwicklung keinerlei Handlungsbedarf für die Notenbanken. Der nachlassende Inflationsdruck und ein weiterhin stagnierender Arbeitsmarkt wurden auch als Gründe angeführt, warum die amerikanische Notenbank in den USA am Dienstag den Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent beließ und gleichzeitig verkündete, dass dieser noch über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleiben werde.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span><br />
Brunner</span></span></div>
<p>Zum Thema Griechenland herrscht immer noch keine Klarheit, wie eine konkrete Hilfe aussehen könnte. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken seitens der Bundesregierung will man auch einen neuen Angriff der Spekulanten vermeiden, die wohl sehr schnell austesten würden, was konkrete Hilfeversprechen in der Praxis wert wären. „All diese Faktoren wirken sich stützend auf die Rentenmärkte aus und so notierte der Bund- Future diese Woche wieder über der Marke von 123 Punkten“, beschreibt Brunner die Lage. Der Renditeabstand griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen habe seit Montag wieder deutlich angezogen. Im zehnjährigen Bereich stieg der Aufschlag um 21 Basispunkte auf 327 Basispunkte. Vor allem aber im kurzen Laufzeitbereich waren die Kursverluste griechischer Staatsanleihen am größten. „Der größte Spread besteht im Moment bei den dreijährigen Anleihen mit 415 Basispunkten, 51 Basispunkte mehr als zu Wochenanfang“, erzählt der Skontroführer für Anleihen.</p>
<p>Im April und Mai stehen für Griechenland weitere 20 Milliarden Euro zur Finanzierung an, da Anleihen fällig werden“, fügt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig zu dem Thema an. Ob die neuen Griechenlandanleihen ihre Abnehmer finden und zu welchem Preis sei schwierig einzuschätzen. Derzeit sei es im Handel um die griechischen Staatspapiere eher ruhig. „Keine Umsätze mehr in der Höhe, wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.“</p>
<p>„Auf das Jahr gesehen muss sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden, wobei sich ein ähnliches Fragezeichen ergibt“, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Doch selbst wenn dies gelingt, dürften die Zinskosten dem Land schwer zu schaffen machen. Daher drängen die Griechen auf eine Konkretisierung des EU-Hilfspakets, wovon sie sich eine Einengung der Spreads zwischen griechischen Staatstiteln und Bundesanleihen versprechen.“</p>
<p>Der Euro-Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,16. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Renditesuche kommt vor Risiko</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span><br />
Daniel</span></span></div>
<p>Die niedrigen Zinsen lassen Investoren nach höheren Renditen suchen. „Hochzinsanleihen, Perpetuals oder nachrangige Papiere – man versucht raus zu schnitzen, was möglich ist“, kommentiert Daniel. Gute Umsätze sieht der Skontroführer in der bis 2015 laufenden Venezuela-Anleihe (WKN A0DZ45). Ebenso greifen Investoren nach einer Daueranleihe der GFW Capital (WKN A0JCC9). Das Papier notiert bei 70 Prozent und trägt einen Kupon von 6 Prozent. Eine EIB-Anleihe (WKN A0T7UF), die mit 2,5 Prozent verzinst ist und bis 2012 läuft, wird nur verkauft. Die Händler der Hellwig Wertpaphandelsbank berichten, dass alte Argentinienanleihen in dieser Woche um vier bis fünf Punkte gestiegen sind, ohne dass es eine Geschichte dahinter gebe. Die Alt-Anleihen, z.B. (WKN 130860) werden immer noch ohne Stückzinsen berechnet.</p>
<h4>Genussschein mit Nennwertverlust</h4>
<p>Zu größeren Umsätzen kam es diese Woche in Genussscheinen der ehemaligen HypoRealEstate. „Gründe dafür waren eine Pressemitteilung der deutschen Pfandbriefbank, worauf Anleger in bestimmten Genusscheinen (WKNs 812404, 546325) mit dem Verlust von 99 Prozent des Nennwerts in den nächsten beiden Jahren rechnen müssen“, meldet Brunner.</p>
<h4>Neu am Markt </h4>
<p>Auch in dieser Woche wurden wieder jede Menge Staatsanleihen, u.a. von Spanien und Frankreich platziert. Bei den Unternehmensanleihen ist die Platzierung der Merck Financial Service im Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. Euro besonders erwähnenswert. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen mit den Laufzeiten zwei Jahre (500Mio, +127 Basispunkte, ISIN XS0497185271), fünf Jahre (1,35 Mrd. +129,6 BP, ISIN XS0497185511) und zehn Jahre (1,35 Mrd. +143,7 Basispunkte, ISIN XS0497186758) zusammen, und notiert deutlich über den Ausgabepreisen. „Die Nachfrage soll immens gewesen sein“, sagt Brunner.</p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Wo ist das nächste Griechenland?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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Hüfner<br />
</span></div>
<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor einem Jahr waren Unternehmensanleihen der große Renner am Kapitalmarkt. Gute Adressen brachten Kupons, die in Euroland zum Teil um drei bis vier Prozentpunkte über denen der deutschen Bundesanleihen lagen. Für Anleger war das ein Dorado. Im Verlauf des Jahres verringerten sich die Risikoaufschläge für diese Anleihen. Investoren bekamen daher nicht nur einen guten Zins, sondern auch erhebliche Kursgewinne. Zusammen addierte sich das nicht selten zu einer Rendite von 15 % und mehr. </p>
<p>Könnte sich das jetzt in ähnlicher Form wiederholen? Diesmal aber nicht mit Anleihen von Unternehmen, sondern von Staaten? In den nächsten Monaten wird eine Reihe von höher verzinslichen Bonds an den Markt kommen. Den Anfang machte Griechenland mit einer 5-jährigen Anleihe und einer Rendite von über 6 %. Sie war mehr als dreifach überzeichnet. Wer sind die neuen Emittenten? Wie steht es mit den Risiken?</p>
<p>Vorweg: Es geht hier nicht um Bonds schlecht beleumdeter Schuldner wie etwa Argentinien, Venezuela, Ukraine oder Island. Solche Hochzinsanleihen waren bei Unternehmen zu riskant, um sie dem &#8220;Normalanleger&#8221; zu empfehlen. Sie sind es auch bei Staaten. </p>
<p>Gemeint sind Anleihen der entwickelten Staaten, die nicht zu den Hochzinsländern zählen und von den Rating-Agenturen mit Investment Grade bewertet werden. Das nächste Griechenland also. Die meisten nennen hier natürlich Spanien, Portugal, Irland und vielleicht Italien. Die Risikoaufschläge ihrer Anleihen sind bisher noch relativ gering. Spanien muss für 10-jährige Anleihen eine Rendite von 3,80 % bezahlen, Italien von 3,90 % und Portugal von 4,20 %. Sie konnten dafür in den letzten Wochen schon erhebliche Mittel aufnehmen. Wenn es jedoch enger wird, werden sie höhere Renditen berappen müssen. </p>
<p>Aber wer kommt sonst noch in Betracht? Um diese Frage zu beantworten, kann man einen einfachen Verschuldungsindex errechnen. Er besteht zum einen aus der Höhe der öffentlichen Defizite. Sie zeigen, wie viel Geld das Land netto braucht. Daneben geht in den Index der Saldo der Leistungsbilanz ein. Dieser entscheidet, ob bei der Finanzierung der Budgetdefizite auf den internationalen Kapitalmärkten Schwierigkeiten zu erwarten sind oder nicht. Ein Land mit einem Überschuss in den laufenden Posten tut sich mit der Finanzierung von Haushaltsdefiziten erfahrungsgemäß leichter. Es ist nicht auf ausländische Gläubiger angewiesen, weil es keinen Kapitalimport braucht. Das erklärt, weshalb Japan bisher trotz eines öffentlichen Defizits von über 10 % kaum Probleme mit der Refinanzierung hat. Auch China kann den Fehlbetrag in Staatshaushalt (knapp 3 %) einfach finanzieren. Anders dagegen bei Ländern mit defizitärer Leistungsbilanz. </p>
<p>Addiert man die Budgetsalden zu den außenwirtschaftlichen Salden, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so erhält man eine Vorstellung von der Verschuldungssituation eines Landes. Natürlich sind das nur erste Hinweise. Bei der Bewertung der einzelnen Länder spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Aufgrund der Schätzungen des Internationalen Währungsfonds für die Verhältnisse im Jahr 2010 ergibt sich: </p>
<p>Addiert man die Budgetsalden zu den außenwirtschaftlichen Salden, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so erhält man eine Vorstellung von der Verschuldungssituation eines Landes. Natürlich sind das nur erste Hinweise. Bei der Bewertung der einzelnen Länder spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Aufgrund der Schätzungen des Internationalen Währungsfonds für die Verhältnisse im Jahr 2010 ergibt sich folgendes: </p>
<p>a.) Unter den 32 Industrieländern gibt es nur sieben, die einen positiven Wert des Index aufweisen (darunter die Schweiz, Norwegen und Singapur). Hier existieren keine Verschuldungsprobleme, sondern Überschüsse. Diese Staaten sind damit die sicheren Häfen, in die das Geld fließt. </p>
<p>b.) Am anderen Extrem stehen fünf Länder mit einem Index von -15 und darunter. Hier stehen die Ampeln auf dunkelrot. Dazu gehört neben Griechenland, Spanien und Portugal auch Großbritannien. In all diesen Regionen ist mit Zinserhöhungen zu rechnen (außer in Griechenland, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist). </p>
<p>c.) Bei sieben Ländern stehen die Ampeln auf gelb (Indexwerte zwischen -10 und -15). Dazu gehören unter anderem die Slowakei, aber auch Australien und Neuseeland und – ganz wichtig – die USA. In diesen Staaten sind ebenfalls risikobedingte Zinssteigerungen zu erwarten. Australien ist dabei wegen seiner Rohstoffe weniger gefährdet. </p>
<p>d.) Auf der Kippe stehen Länder wie Frankreich, Italien, Belgien oder Tschechien, aber auch Japan (mit Indexwerten jeweils knapp besser als -10). Sie könnten noch mit einem blauen Auge davonkommen. </p>
<p>Die Anpassungen bei den Renditen konnten bisher herausgeschoben werden, weil es auf den Märkten viel Liquidität gab. Das wird sich aber mit dem Exit aus der ultralockeren Geldpolitik sukzessive ändern. Zunächst werden die Notenbanken weniger Papiere auf dem offenen Markt kaufen. Das wirkt sich vor allem in Großbritannien aus, wo die Bank von England einen großen Teil des Staatsdefizits finanziert hat. In einem zweiten Schritt wird sich die Versorgung der Banken mit Liquidität verringern. Damit fällt eine wichtige Käufergruppe von Staatspapieren aus. </p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die Renditen für Anleihen einzelner Staaten werden sich in den kommenden Monaten verstärkt nach Risiken differenzieren. In Ländern mit guter Bonität können sie noch sinken. In Ländern mit schlechter Bonität werden sie steigen. Die Rating-Agenturen werden ihre Bewertungen entsprechend korrigieren. </p>
<p>Die sich für einzelne Staaten ergebenden höheren Zinsen sind für Anleger jedoch mit Vorsicht zu &#8220;genießen&#8221;. Die Erhöhung beruht nämlich nicht auf marktbedingten Verklemmungen bei unveränderter Bonität, wie das bei den Unternehmensanleihen im vorigen Jahr der Fall war. Er ist vielmehr Ausfluss der verschlechterten Bonität. Das ist ein schlechtes Omen. Niemand sollte sich darauf verlassen, dass es einen Staatsbankrott in unserer Zeit nicht mehr geben kann. Es ist gerade erst 20 Jahre her, dass fast die Hälfte aller Staaten dieser Welt überschuldet waren. Das hing damals mit der Lateinamerika-Krise zusammen. </p>
<p>Wenn der Markt die Risiken in Großbritannien und den USA ins Visier nimmt, wird sich wegen der Bedeutung dieser Länder für die Kapitalmärkte auch das Klima für Aktien und die jeweiligen Devisen verschlechtern. </p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Amundi knackt mit 21 ETFs die 600er Marke</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 04:44:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel. Branchen-Indizes des MSCI Europe Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, [...]


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<p><a href="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/boersensaal-stuttgart.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-720" src="http://www.etf-indexfonds.de/wp-content/uploads/2009/10/boersensaal-stuttgart-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt).</p>
<p>Mit 21 neuen Indexfonds,  zwölf Aktien-, acht Renten- sowie ein Geldmarkt-ETF  erhöht Amundi das Angebot auf über 600 ETFs im Xetra-Handel.</p>
<h4>Branchen-Indizes des MSCI Europe</h4>
<p>Zehn der 21 Amundi ETFs umfassen Supersektoren des MSCI Europe: Banks (Banken), Consumer Discretionary und Consumer Staples (Basis/Nicht-Basis-Konsumgüter), Health Care (Gesundheit), Industrials (Industrie), Insurance (Versicherungen), IT, Materials (Grundstoffe), Telecom Services und Utilities (Telekomdienstleistungen und -ausrüstung. Der MSCI Europe Index ist ein auf Basis des Streubesitzes nach der Marktkapitalisierung gewichteter Index, der darauf abzielt, die Wertentwicklung der Aktienmärkte der folgenden 17 Industrieländer zu messen: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, die Niederlande, Nordirland, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Österreich und die Schweiz.</p>
<h4>Unternehmen mit Dividendenrendite</h4>
<p>Mit dem Amundi ETF MSCI EMU High Dividend und dem Amundi ETF MSCI Europe High Dividend können Anleger ebenfalls erstmals in die Wertentwicklung von Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite in der Eurozone bzw. in Europa investieren.</p>
<h4>Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten</h4>
<p>Amundi bietet Anlegern außerdem die Möglichkeit, an der Wertentwicklung von Renten-ETFs aus der Indexfamilie des EuroMTS Broad Index zu partizipieren. Dem Anleger stehen sechs Renten-ETFs mit verschiedenen Laufzeiten zur Verfügung, die Staatsanleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einer Mindestrestlaufzeit von einem Jahr sowie einem ausstehenden Mindestvolumen von zwei Milliarden Euro enthalten.</p>
<h4>Geldmarkt-ETF und Renten-ETFs auf inflationsindexierter Anleihen sowie Unternehmensanleihen</h4>
<p>Der Geldmarkt-Indexfonds folgt der Performance des EuroMTS Government Bill Index. Dieser Index misst die Rendite von Staatsanleihen, die von Mitgliedstaaten der Eurozone emittiert wurden und eine Laufzeit von sechs Monaten nicht überschreiten.</p>
<p>Mit dem Amundi ETF Euro Inflation können Anleger in die Performance staatlicher inflationsindexierter Anleihen von Mitgliedstaaten der Eurozone mit einem ausstehenden Nennbetrag von mindestens zwei Milliarden Euro investieren. Das Angebot wird abgerundet durch den Amundi ETF Euro Corporate, der die Wertentwicklung des Markit iBoxx Euro Liquid Corporates Index abbildet. Dieser Index bildet 40 in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade ab.</p>
<p>Das Produktangebot auf Xetra umfasst derzeit insgesamt 610 börsengehandelte Indexfonds.</p>
<p>© 15. März 2010/Deutsche Börse AG</p>
<div>
<h2>Details zu den neuen ETFs</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name</th>
<th>WKN</th>
<th>Handelswährung</th>
<th>Managementgebühr</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO CORPORATES</td>
<td>A0RNWE</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EURO INFLATION</td>
<td>A0RNW</td>
<td>EUR</td>
<td>0,16 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD</td>
<td>A0RNV5</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 10-15</td>
<td>A0RNWA</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 1-3</td>
<td>A0RNV6</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 3-5</td>
<td>A0RNV7</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 5-7</td>
<td>A0RNV8</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF GOVT BOND EUROMTS BROAD 7-10</td>
<td>A0RNV9</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF EUROMTS CASH 3 MONTHS</td>
<td>A0RNWC</td>
<td>EUR</td>
<td>0,14 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EMU HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF42</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE BANKS</td>
<td>A0REJZ</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER DISCRETIONARY</td>
<td>A0REJ0</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE CONSUMER STAPLES</td>
<td>A0REJ1</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HEALTHCARE</td>
<td>A0REJ2</td>
<td>EUR</td>
<td>0,25 %</td>
</tr>
<tr>
<td>AMUNDI ETF MSCI EUROPE HIGH DIVIDEND</td>
<td>A0RF44</td>
<td>EUR</td>
<td>0,30 %</td>
</tr>
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<p>© Deutsche Börse AG</p>
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		<title>Roth: &quot;Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen&quot;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:39:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Roth 18. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die, den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen, um den Staat wieder handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger [...]


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Roth</span></span></div>
<p>18. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die, den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen, um den Staat wieder handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger Versuche nicht mehr abzuwenden. Die drastischen Einschnitte machten die Regierenden zu den meist gehassten Personen des öffentlichen Lebens. Die Bürger gingen auf die Strasse und protestierten, denn sie wollten und konnten die Last der Staatssanierung nicht alleine tragen. Kommt ihnen die Geschichte bekannt vor?</p>
<p>Es handelt sich hierbei nicht um den griechischen Finanzminister im März 2010, wie man meinen könnte. Sondern es handelte sich bei diesem Finanzminister um Abbé Terray und der war Mitte des 18. Jahrhunderts der leidgeprüfte Schatzmeister von König Ludwig XV. von Frankreich. Dieser hatte vom Sonnenkönig Ludwig XIV. ein schweres Erbe übernommen. Abbé Terray fiel nun die Aufgabe der Staatssanierung zu.</p>
<p>Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit verbundenen allgemeinen dramatischen Zuspitzung der Staatsverschuldung wird das Thema Staatspleite wieder heiß diskutiert. In vielen Ländern der Welt ist die Kasse genauso leer wie zu Zeiten des Sonnenkönigs. </p>
<h4>Stehen uns Staatsbankrotte bevor? </h4>
<p>Meine Antwort darauf ist „Ja, natürlich.“. Jetzt werden Sie vielleicht staunen und sich fragen, wie kann der so was sagen? Nun, dass Staaten sich kontinuierlich verschulden ist Teil unseres Geld- und Wirtschaftssystems. Früher oder später können oder wollen sie ihre Schulden nicht mehr bedienen. Die Staatsinsolvenz ist keine Ausnahme sondern ereignet sich in regelmäßigen Abständen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann das geschieht. Sie glauben mir nicht? In den letzten 200 Jahren hat Spanien bereits achtmal seine Staatsschulden nicht zurückgezahlt, Griechenland fünfmal, Deutschland allein- zweimal im letzten Jahrhundert (1923 und 1948). Auch bestimmte Bundesstaaten der USA haben einst ihre Schulden nicht mehr bedient. Wenn ich Beispiele von Staatspleiten anführe, dann muss ich gar nicht soweit in die Vergangenheit reisen. Die beiden letzten Bankrotteure, die zumindest teilweise ihre Schulden gestrichen haben, waren Russland 1998 und Argentinien 2002. Am Beispiel dieser Länder erkennen wir, dass die Zahlungsunfähigkeit nicht mit dem Ende des Staatsgebildes verbunden ist.</p>
<h4>Wann ist ein Staat pleite? Was sind die Folgen einer Staatsinsolvenz?</h4>
<p>Am Umgang der Verantwortlichen mit einer Überschuldung des Staats hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Die Regierung hat verschiedene Möglichkeiten, auf eine drohende Insolvenz zu reagieren. Es existieren, wie bei einer Pyramide, verschiedene Stufen des Risikomanagements. Eine Währungsreform ist nur die letzte Stufe davon. Wie wir in Griechenland sehen konnten, neigen zunächst die Regierenden zur Verschleierung der Zahlungskrise. Die kritische Situation wird zunächst verharmlost. Es folgt die Haushaltssanierung mit Ausgabensenkungen durch die Streichung von Sozialleistungen und Subventionen. Höhere Einnahmen sollen durch Steuererhöhungen erzielt werden. </p>
<p>Wenn das nicht ausreicht (und das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie), wird die Druckerpresse womöglich angeworfen. Die Geldmenge wird erhöht. Die Theorie dahinter ist, dass so die Schulden weg inflationiert werden könnten. Nominal würden die Schulden zurückgezahlt, aber das Geld hätte massiv an Kaufkraft verloren. Doch das funktioniert nur, solange keiner das wahre Ausmaß der Krise mitbekommt. Sobald der Kapitalmarkt vom Schuldendesaster und der Inflation erfährt, steigen die Risikoaufschläge und damit die Zinsen für künftige Staatsanleihen. Somit steigen auch wieder die Ausgaben des zuständigen Finanzministers. Das funktionierte auf Dauer nur durch bewusste Desinformation der Öffentlichkeit. </p>
<p>Die nächste Stufe ist eine Schwierige, denn die Regierung müsste die Staatsinsolvenz formell erklären. Damit stellt der Staat fest, dass Dieser seine Schulden nicht mehr (ganz oder teilweise) bedient. Im Falle der Insolvenz durch Überschuldung ist zunächst einmal nichts sicher und alles möglich, denn die Geschichte lehrt, dass jede Insolvenz anders abläuft. Dennoch existieren viele Erfahrungswerte und somit Parallelen. Umschuldung stände nun auf dem Programm. Der Staat versucht sich durch einen Vergleich mit seinen Gläubigern zu entschulden. Ein Teil der Schulden wird zurückgezahlt und die Restschuld wird gestrichen. Das führt unter anderem bei Staatsanleihen zu empfindlichen Abschlägen. In Deutschland sind neben den vielen Bürgern besonders Pensionsfonds und Versicherer in Staatsanleihen investiert. Man kann sich ja ausrechnen, was die Lebensversicherer an Policen noch auszuzahlen im Stande wären, wenn massenhaft Staatsanleihen ausfallen würden. Zwar werden ausländische Gläubiger im Vergleich zu inländischen Gläubigern meist schlechter gestellt, in dem unterschiedliche Rückzahlungsquoten festgelegt werden. Doch wird der Bürger, als Hauptabnehmer von Staatsschulden, unter dem Strich kaum besser als Andere wegkommen. Wer das Angebot akzeptiert, wird umgeschuldet und wer nicht akzeptiert, bekommt den Schuldendienst gestrichen. Russland und Argentinien haben uns die Umschuldung um die Jahrtausendwende vorgemacht. Wenn alle genannten Maßnahmen die Situation nicht beruhigen, bleibt der Regierung nur noch die letzte Stufe der Pyramide zu erklimmen. Der totale Neuanfang. Der Staat hofft auf die Wiederherstellung des Vertrauens der Kapitalmärkte und Bürger durch eine neue Währung. Währungsreform! Währungsschnitt! Der Staat entschuldet sich, in dem seine Gläubiger (Bürger) enteignet werden. </p>
<h4>Welche Lehren ziehen wir daraus?</h4>
<p>Ein Staat geht nicht wirklich Pleite. Er wird nicht liquidiert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Überschuldung zu begegnen. Neben dem frühzeitigen Sparen, dem Sanieren, dem Umschulden hat er noch als Ultima Ratio den Währungsschnitt, um sich zu entschulden. Schlussendlich müssten die Gläubiger die Rechnung zahlen. Bürger haften für ihre Staaten. </p>
<p>„Die ewige Dauer des Staates erfordert es, alle hundert Jahre den Staatsbankrott zu erklären, damit der Staat seine Bilanzen wieder in Ordnung bringe“. Mit diesem Zitat wurde Abbé Terray unsterblich und ist mit dieser Aussage heute aktueller den je. </p>
<p>&#169; 18. März 2010/Oliver Roth</p>
<p>* Oliver Roth ist Chefhändler und Börsenstratege der Close Brothers Seydler Bank AG, ein eigenständiges Tochterunternehmen der an der London Stock Exchange gelisteten Close Brothers Group plc, London. Das Unternehmen ist eine der größten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Roth arbeitet seit 1990 an der Frankfurter Wertpapierbörse und ist seit 1996 bei der Close Brothers Seydler Bank AG. </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Neue Anleihen bringen Leben in den Markt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:18:58 +0000</pubDate>
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<p>12. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die Probleme der „PIIGS“-Staaten sind diese Woche immer noch das beherrschende Thema in den Medien – den kleineren Ländern aus der Europeripherie wie Portugal, Griechenland und Irland. „Immerhin, nachdem Athen angekündigt hatte, die von Brüssel geforderten Sparmaßnahmen auch umzusetzen, reduzierten sich die Risikoaufschläge für griechische Staatsanleihen“, berichtet Klaus Stopp von der Baader Bank. Es hätte sich auch in der weiteren Euro-Peripherie Entspannung breit gemacht, ohne dass dies allerdings in Folge von Tauschoperationen zu höheren Renditen bei Bundesanleihen geführt habe. „Wie nachhaltig diese Entwicklung ist, wird sich spätestens in den Monaten April und Mai zeigen, wenn die Prolongation von jeweils gut 8 Milliarden Euro durch Griechenland ansteht.“</p>
<p>So hatten sich durch die erfolgreiche Emission der griechischen Regierung in der vergangenen Woche positive Impulse für den gesamten Emissionsmarkt ergeben. „Mittlerweile setzt sich aber unter den Marktteilnehmern die Meinung durch, dass die Auszeit am Primärmarkt für Corporate Bonds (Unternehmensanleihen), in den vergangenen Wochen eher den anstehenden Quartals- und Jahreszahlen geschuldet wurde und weniger der Schuldenkrisen einiger europäischer Staaten“, kommentiert Brunner die Situation.</p>
<h4>Neuemissionen im Fokus</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><br />
<span>Brunner</span></span></div>
<p>Eine wahre Flut von Neuemissionen sowohl von Staats- als auch Unternehmensanleihen überspülen diese Woche den Markt. Mit dabei sind auch Emittenten, die in den vergangenen Jahren wenig aktiv waren, wie Israel oder Rumänien. „Auch Spanien und Portugal brachten neue Anleihen, die Nachfrage dafür hielt sich aber in Grenzen“, erzählt Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Frankreich habe die Gunst der Stunde genutzt und eine Anleihe emittiert, die erst im Jahr 2060 fällig wird (ISIN FR0010870956) mit einer Rendite von 4,175 Prozent. Diese Anleihe zielt auf Pensionsfonds und wurde aufgrund fehlender Anlage-Alternativen auch erfolgreich bei diesen platziert. „Für private Anleger ist diese Anleihe völlig uninteressant und die Verzinsung nicht attraktiv“, meint Brunner. Diese sollten sich eher für eine Rumänien-Anleihe interessieren, die am Donnerstag platziert wurde (ISIN XS0495980095). Das Papier hat einen Kupon von 5 Prozent und ist im März 2015 fällig. Bei den Unternehmensanleihen spielt sich der Laufzeitbereich hauptsächlich in einer drei- bis fünfjährigen Spanne ab.</p>
<p>Mit Spannung werden in den nächsten Wochen weitere Anleihen, insbesondere Griechenlands erwartet, und dann wird sich zeigen, wie es um die Aufnahmebereitschaft der Märkte wirklich bestellt ist. Vor diesem Hintergrund stellt der zum Ende dieser Woche leicht nachgebende Bund-Future auch keine große Überraschung für die Marktteilnehmer dar. Das Barometer für die langfristigen Zinserwartungen notiert am Freitag zur Mittagszeit bei 122,34 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,18 Prozent.</p>
<h4>Gute Stimmung für Unternehmensanleihen</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><br />
<span>Stopp</span></span></div>
<p>„Am Markt für Unternehmensanleihen herrscht weiter Kauflaune – mit der Folge, dass sich die Spreads in allen Sektoren eingeengt haben“, sagt Stopp. Die bereits emittierten Anleihen, wie z.B. ein Papier der Rhön Kliniken (WKN A1C9UX) werden rege nachgefragt. </p>
<p>Einen neuartigen Anleihetyp emittiert diese Woche die Rabobank mit so genannten „Contingent Bonds“. Sinkt das Verhältnis von Eigenkapital zu risikobewerteten Aktiva unter sieben Prozent, verliert die Anleihe 75 Prozent ihres Nennwerts. Im Moment liegt die Eigenkapitalquote der niederländischen Bank allerdings bei 12,5 Prozent. Zum Ausgleich wird die zehnjährige Anleihe allerdings auch mit 6,875 Prozent verzinst. „In Ernstfall würde die Rabobank mit dem Gewinn von 75 Prozent ihr Eigenkapital stärken können“, erklärt Brunner. Eine solche Anleihe könne aber nur von Banken mit bester Bonität und solider Geschäftsausrichtung bei den Anlegern Interesse finden, was im Fall der Rabobank allerdings gelungen sei. Die Rabobank ist als einzige Privatbank in Europa mit einem Triple A-Rating von Standard &amp; Poor&#8217;s bzw. Moody&#8217;s bewertet.</p>
<p>&#169; 12. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Engagements der Insider nehmen zu</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 09:14:01 +0000</pubDate>
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<h4>Die Buy/Sell Ratio im Februar 2010</h4>
<p>Bei den europäischen Insidern hat sich der positive Trend seit Beginn des Jahres 2010 im Februar weiter verstärkt. Die aktuelle Buy/Sell-Ratio beträgt 1,29 im Vergleich zu 1,04 im Februar 2009. Seit einem Jahr wurde kein höherer Wert, auf monatlicher Basis gesehen, erzielt! Betrachtet man die absoluten Werte im Februar, dann fällt die fast dreifache Anzahl von Käufern im Verhältnis zu Verkäufen auf. „Die Insider haben sich wie üblich antizyklisch verhalten und gekauft, als der DAX Anfang Februar stark eingebrochen ist“, erläutert Robert Hable von 2iQ Research.</p>
<p>Die Buy/Sell-Ratio misst das Verhältnis von Insiderkaufvolumen zu -verkaufsvolumen. Für Europa bedeuten Werte von 1,0 und höher ein relativ optimistisches Sentiment der Insider, fällt die Ration unter 0,3 sind die Insider pessimistisch eingestellt.</p>
<h4>Die größten Buys/Sells in Europa</h4>
<p>Zu Jahresbeginn fallen die Insider-Käufe in Südeuropa auf. Nachdem im letzten Monat Spanien große Kaufvolumina vorzuweisen hatte, ist nun Italien aus dem Winterschlaf erwacht. Francesco Gaetano, eine der reichsten Personen Italiens und Aufsichtsratsmitglied des Versicherungsunternehmens Assicurazioni Generali Spa, kaufte im Februar Aktien des Unternehmens im Wert von über 34 Millionen Euro. Die Transaktion folgt einer Reihe von weiteren Käufen der Generali-Aktie in den vergangenen Monaten. Seine letzte Verkaufstransaktion dagegen fand im Juni 2009 statt. Gerade im Februar wurde verstärkt im Versicherungssektor gekauft: Unter den Top 25-Käufen befinden sich auch großvolumige Orders der französischen April Group.</p>
<h4>DAX&#174; vs. DAXplus&#174; Directors Dealings </h4>
<p>Der DAXplus&#174; Directors Dealings Index hat sich seit Auflage im Dezember 2008 um knapp 30 Prozent besser entwickelt als der DAX&#174; Index. In der historischen Rückrechnung erkennt man klar, dass er seine Stärke im Aufwärtstrend hat.</p>
<h4>Hintergrund</h4>
<p>Deutsche Börse Market Data &amp; Analytics und 2iQ Research berichten monatlich aus den Aktivitäten der europäischen Insider. Insider sind Vorstände und Aufsichtsräte börsennotierter Aktiengesellschaften und ihre jeweiligen Angehörigen. Seit Januar 2003 sind Geschäfte von Insidern mit Wertpapieren des eigenen Unternehmens EU-weit innerhalb einer Frist von fünf Tagen meldepflichtig.</p>
<div>
<h2>Weitere Informationen</h2>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Document/EDD-Report_02-2010.pdf" title="SPAC/ Aktie: ISIN LU0472835155">European Directors&#8217; Dealings Report Februar 2010 (PDF) mit Aufstellung der Top Trades<br />
    </a></li>
<li><a href="http://dax-indices.com/DE/MediaLibrary/Document/Factsheet%20Directors%20Dealings%20D.pdf" target="_blank">Factsheet DAXplus Directors&#8217; Dealings Index (PDF)</a> </li>
</ul>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Stefan Riße: Die Inflation kommt!</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 12:36:15 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><a href="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2009/11/Achtung-Warnung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-121" title="Achtung - Warnung" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2009/11/Achtung-Warnung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Weite Teile der westlichen Welt haben ein Verschuldungsproblem. Und damit ist nicht nur die Staatsverschuldung gemeint. Auch private Haushalte, beispielsweise in den USA, in Großbritannien und in Spanien, haben zu lange auf Pump gelebt. Hinzu kommt, dass sich auch einige Unternehmen zu hohe Verbindlichkeiten aufgebürdet haben, um Übernahmen zu finanzieren. Die Verschuldung in den USA ist sogar höher als in der großen Depression nach 1929&#8230; <a href="http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2893896-stefan-risse-die-inflation-kommt.html">zum Artikel</a></div>
<div id="_mcePaste">Quelle: Wallstreet-online.de</div>
<div>Eine Entschuldung der Staaten und Privathaushalte mittels gerade noch erträglicher, aber deutlich spürbarer Geldentwertung bei niedrigen Zinsen wäre ein gemäßigtes Szenario.</div>


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		<title>Anleihen: Griechenland macht weiterhin Sorgen</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:24:12 +0000</pubDate>
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<p><a href="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/02/griechenland.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-773" title="griechenland" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/02/griechenland.jpg" alt="" width="96" height="96" /></a>26. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Diese Woche ist von äußerst volatilen Kapitalmärkten geprägt. Die Schuldenkrise Griechenlands beherrscht nach wie vor die Rentenmärkte. „Es herrscht ein Klima der allgemeinen Verunsicherung, wie es um die Zukunft des Euros aussieht“, äußert Arthur Brunner von ICF Kursmakler.</p>
<p>Die Rating-Agentur S&amp;P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der Bevölkerung für die Sparmaßnahmen der Regierung innerhalb eines Monats die Herabstufung um bis zu zwei Stufen von derzeit BBB+ nach sich ziehen könnte. Für Griechenland komme das ganz hart, weil die Regierung den Spagat schaffen müsse, die versprochenen Einsparungen im Staatshaushalt durchzudrücken und gleichzeitig dafür in der Bevölkerung die Akzeptanz für die teilweise drastischen Einschnitte zu gewinnen, meint Brunner. „Dass dies gelingt, bezweifelt die Finanzwelt, und wird es immer schwieriger für Griechenland, die geplante neue Anleihe in den nächsten Wochen erfolgreich zu platzieren. Es sei denn, die restlichen Euro- Staaten würden sich zu konkreten Hilfsmaßnahmen durchringen.“</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" alt="" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>„Eine Herabstufung hätte weitreichende Folgen“, erläutert Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig dazu. Die EZB könne dann griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren. Viele institutionelle Investoren müssten die Anleihen aus dem Portfolio nehmen. „Postbank, Deutsche Bank und die Eurohypo haben schon verlauten lassen, dass sie keine neuen griechischen Anleihen mehr kaufen werden.“</p>
<h4>Konjunkturdämpfer</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" alt="" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Jede Menge Konjunkturdaten in dieser Woche versetzen der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Konjunkturkrise einen Rückschlag. „Am besten fiel noch der Ifo-Geschäftsklimaindex aus, der witterungsbedingt leichte Einbußen hinnehmen musste, aber bei den Konjunkturerwartungen weiterhin positiv gestimmt ist“, erzählt Brunner. Viel schlechter sei die Stimmung jedoch bei den Verbrauchern auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA ist das Verbrauchervertrauen bezogen auf die Beurteilung der derzeitigen Lage so schlecht wie seit 27 Jahren nicht mehr, und auch die neuesten Arbeitsmarktzahlen bestätigen diese Auffassung. In Deutschland ist der GfK-Konsumklimaindex zum fünften Mal in Folge rückläufig. „Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Bund-Future deutlich zulegen konnte, da sowohl Konjunkturängste als auch die Verunsicherung über die Zukunft des Euro die Liquidität in die Anleihen der soliden Staaten drängt“, kommentiert Brunner.</p>
<p>Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt derzeit eine Rendite von 3,1 Prozent. Die zweijährigen lägen mit 0,98 Prozent nahe des Rekordtiefs seit Einführung der Gemeinschaftswährung, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. Zum Vergleich: Eine zweijährige Euro-Staatsanleihe bringt durchschnittlich 1,53 Prozent, eine zehnjährige 3,93 Prozent. Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen ist von 318 auf 351 Basispunkte gestiegen, die aktuelle zehnjährige Rendite der Griechenlandanleihe beträgt 6,62 Prozent. Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 124,14 Prozentpunkten</p>
<h4>Euro-Staatsanleihen mit attraktivem Renditeniveau</h4>
<p>Die Ängste um Griechenlands Staatsfinanzen haben zumindest einige Anleger nicht abgehalten, sich wieder iBoxx-ETFs zuzuwenden. Allerdings seien die Käufe sehr zurückhaltend und selektiv erfolgt, wie die Market Maker der HypoVereinsbank durchgeben.</p>
<h4>Vergehende Lust auf Neuemissionen</h4>
<p>„Die höheren Risikoaufschläge und die aktive Emissionstätigkeit der so genannten Peripherie-Anleihen – also Staatsanleihen aus der zweiten Reihe – schwächt die Nachfrage für Unternehmensanleihen ab“, weiß Klaus Stopp von der Baader Bank. Im Vergleichszeitraum 2009 seien viermal so viel Corporate Bonds emittiert worden als bisher in 2010. „Daher verwundert es nicht, dass es am Primärmarkt wie auch schon in der vergangenen Woche weiter ruhig zugeht. Indirekt dämpft damit die Schuldenkrise der PIIGS-Staaten (d.h. Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. d. R.) die Emissionsfreude der Unternehmen.“ Die Auktionen aus Portugal und Italien gingen problemlos über die Bühne, wie die Volkswirte der HSH Nordbank melden.</p>
<h4>Platz schaffen im Depot</h4>
<p>Daniel beobachtet, dass in den vergangenen Tagen VW-Anleihen (WKNs 780429 und A0T6HS) zurückgegeben wurden. Einen Grund kann der Händler jedoch nicht ausmachen. Von den Privatanlegern waren diese Woche Anleihen in australischen Dollar und norwegischen Kronen nachgefragt. Ansonsten ließen waren im Berichtszeitraum gute Umsätze in allen Anlageklassen beobachten, wobei sich Käufe und Verkäufe die Waage hielten.</p>
<p>© 26. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Die Fed wirbelt die Märkte um</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 13:54:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[19. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wenig Neues unter der Sonnne im Rentenhandel: So zumindest beschreiben Händler die Marktlage bis gestern. Am Donnerstag jedoch hat die US-amerikanische Notenbank Fed nach Ende der Börsensitzung die Ruhe beendet. Mit der Erhöhung des Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Basispunkte sei „das Ende ihrer ultralockeren Geldpolitik“ eingeläutet worden, [...]


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<p>19. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Wenig Neues unter der Sonnne im Rentenhandel: So zumindest beschreiben Händler die Marktlage bis gestern. Am Donnerstag jedoch hat die US-amerikanische Notenbank Fed nach Ende der Börsensitzung die Ruhe beendet. </p>
<p>Mit der Erhöhung des Diskontsatz um 25 Basispunkte auf 0,75 Basispunkte sei „das Ende ihrer ultralockeren Geldpolitik“ eingeläutet worden, kommentiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler den Schritt, der für einige Verwirrung sorgte. Der Diskontsatz liegt gewöhnlich 100 Basispunkte über dem Leitzins. Im Zuge der Finanzkrise wurde die Differenz jedoch verringert, denn der Vertrauensverlust innerhalb des Bankensektors habe zu Liquiditätsengpässen für die Banken geführt, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Die Maßnahme soll nun die Geschäftsbanken dazu ermutigen, sich bei ihrer Refinanzierung auf den privaten Sektor zu verlassen.“ Die Möglichkeit, sich bei der Fed Geld zu leihen, könnte damit wieder mehr als Absicherung im Notfall gesehen werden, meinen die Analysten. Die Fed habe jedoch deutlich gemacht, dass die Erhöhung des Diskontsatzes nicht als Signal für eine weitere Straffung der Geldpolitik zu verstehen sei. „Die Leitzinsen werden noch für einen längeren Zeitraum auf ihrem derzeitigen niedrigen Niveau von 0 bis 0,25 Prozent verharren.“</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Bei den Wirtschaftsdaten bot sich diese Woche zunächst ein uneinheitliches Bild und so konnten weder der zum fünften Monat hintereinander nachgebende ZEW-Index noch die deutlich verbesserten Zahlen zum produzierenden Gewerbe des Staates New York als wichtiger Frühindikator den Bund-Future beeinflussen. „Gerade die Zahlen aus Amerika wurden an Dienstagnachmittag von den Akteinmärkten fast euphorisch aufgenommen und waren mit ein Grund dafür, dass der DAX innerhalb von zwei Tagen um drei Prozent zulegen konnte, während der Bund-Future nahezu unverändert notierte“, berichtet Brunner. </p>
<p>Erst am Donnerstag hätten die stark gestiegen Erzeugerpreise in den USA dem Bund-Future einen negativen Stempel aufgedrückt. „Die überraschende Diskontsatzerhöhung brachte heute früh weiteren Druck auf die Rentenmärkte und drückte den Bund-Future bis auf sein Wochentief von 122,58 Prozentpunkten.“ Allerdings sei alles gesittet und in ruhigen Bahnen abgelaufen, beschreibt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig die Situation auf dem Parkett.</p>
<p>Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 122,75 Prozent. Eine zehnjährige Bundesanleihe wirft eine Rendite von 3,25 Prozent.</p>
<h4>Neue Anleihen aus Europas Süden</h4>
<p>Während die Staatsanleihen Portugals, Italiens und Spaniens im Vergleich zur Vorwoche den Renditeabstand zu den Bundesanleihen leicht verringern konnten, mussten die griechischen Staatsanleihen einen Kursrückgang verbunden mit einem Renditeanstieg von 34 Basispunkten im zehnjährigen Bereich hinnehmen, was den Spread zur vergleichbaren Bundesanleihe von 297 auf 321 Basispunkte ansteigen ließ. </p>
<p>Portugal konnte diese Woche eine einjährige Anleihe im Volumen von einer Milliarden Euro mit einer Rendite von 1,173 Prozent platzieren (ISIN PTPBTDGE0012). Das Papier sei 2,2 -fach überzeichnet gewesen, erzählt der Skontroführer. Mit Spannung wurde die Emission einer fünfzehnjährigen spanischen Staatsanleihe im Volumen von 5 Milliarden Euro erwartet. „Diese galt als Test für die anstehenden Emissionen aus den südeuropäischen Problemstaaten. Doch dank einer attraktiven Ausstattung – 21,6 Basispunkte Renditevorteil gegenüber der bereits bestehenden spanischen Staatsanleihe – war die Platzierung ein voller Erfolg.“ Das Papier (ISIN: ES00000122E5) hat einen Kupon von 4,65 Prozent und ist Ende Juli 2025 fällig. Aktuell notiert es bei 100,6 Prozent. </p>
<h4>Dunkle Wolken über Großbritannien</h4>
<p>Neben Europas Sorgenkinder im Süden rückt nun auch Großbritannien in den Fokus der Marktteilnehmer. Laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland steht es um die Haushaltslage der Briten schlimmer als bei den Griechen. Das Verhältnis von Schulden und Bruttoinlandsprodukt verschlechtere sich deutlich schneller als in Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Das Defizit sei mit fast 13 Prozent eines der größten weltweit. Sparmaßnahmen und eine Verbesserung der Konjunktur könnte die Lage bessern. Doch auch hier sehe es schlecht aus. Es bliebe noch die Währungsabwertung. „Zumindest in diesem Punkt haben es die Briten etwas besser als die südeuropäischen Sorgenkinder der Eurozone.“</p>
<h4>Fremdwährungsanleihen gesucht</h4>
<p>Wie bereits in der vergangenen Woche kaufen Investoren Anleihen in Türkischer Lira und schlagen der Euro-Schwäche ein Schnäppchen. Gesucht sind die bis 2013 und 2014 laufenden Lira-Anleihen der KFW (WKNs A0Z10U und A1AR39).</p>
<h4>Neuemissionen</h4>
<p>Das neue Papier der Metro AG kommt bei Investoren gut an (WKN A1C92S). Die Anleihe ist mit 4,25 Prozent verzinst und läuft bis 2017. Trotz einer großen Stückelung von 50.000 Euro wird auch die Anleihe des britischen Finanzdienstleisters MAN Group gut nachgefragt, melden die Händler der Hellwig Wertpapierhandelsbank. Hier gibt es einen Kupon von 6 Prozent bei einer Laufzeit bis Februar 2015 (WKN A1ATPS).</p>
<h4>Kurz vor Schluss gekauft</h4>
<p>„Manchmal wäre für einige Anleger eine Beratung wünschenswert“, sagt Brunner, denn anders sei es nicht zu erklären, dass es noch Käufer für eine Anleihe der Bayerischen Landesbank (WKN BLB5KL) gibt, obwohl die Emittentin zum 18. Juni diesen Jahres ein Kündigungsrecht habe und dieses bei einem Kupon von 6 Prozent auch ausüben werde. Große Umsätze waren weiterhin in der 4,5 Prozent Nachranganleihe der IKB (WKN: 273032) zu beobachten. Hier scheint eine Rendite von 12,48 Prozent bei einer Laufzeit bis zum Juli 2013 für die Anleger attraktiv zu sein. </p>
<p>&#169; 19. Februar 2010/Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Devisen: Der Euro wird wieder kommen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:29:16 +0000</pubDate>
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<p>18. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die am Markt in Derivaten aktiven Investoren glauben mehrheitlich nicht an einen weiteren Verfall des Euro gegenüber dem US-Dollar. Einige Investoren setzen auf einen Anstieg. „Der Euro hat einen gewaltigen Vertrauensverlust erlitten. Kaum ein Investor war vorbereitet und entsprechend positioniert“, fasst Atakan Sahin von der Baader Bank zusammen. Nun würden die Investoren beim Euro auf einen Anstieg gegenüber dem US-Dollar setzen (WKN DB6TWB). „Kaum einer spielt das „worst-case-Szenario“, dass andere Staaten der Eurozone ähnlich wie Griechenland am Tropf hängen werden und infolgedessen das Vertrauen in den Euro weiter fällt.“ Sven Titze von ICF Kursmakler sieht ebenfalls einige Aktivitäten beim Euro/US-Dollar als Underlying. Es seien jedoch beide Seiten aktiv, d.h. sowohl Investoren, die an eine Erholung des Euro gegenüber dem US-Dollar glauben als auch solche, die denken, es geht noch weiter abwärts mit der Gemeinschaftswährung.</p>
<h4>Hat der Euro eine Talsohle erreicht?</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/titze_sven_120x125.jpg" /><span>Titze</span></span></div>
<p>Die Finanzschwierigkeiten Griechenlands und einiger anderer Peripheriestaaten ließ das Vertrauen in die Gemeinschaftswährung in den Keller sacken. „2009 noch war der Euro die Lieblingsalternative zum US-Dollar und er erreichte ein Hoch von 1,50 US-Dollar, bis Griechenland und seine fiskalischen Probleme die Schlagzeilen füllten“, schreibt ETF Securities in einem Research-Bericht zu Währungen. Der Druck auf den Euro werde durch die „Exit-Strategie des leichten Geldes“, an der die Europäische Zentralbank festhält, nicht kleiner.</p>
<p>Allerdings müsse man den Fall des Euros genauer betrachten. Die momentane Stärke des US-Dollars fuße auf dem Vertrauensverlust gegenüber dem Euro. „Die Euro-Skepsis halte ich für überzogen, weil ein kleines Land große Schlagzeilen macht. Griechenlands Beitrag zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone beträgt gerade mal 3 Prozent“, erläutert Sebastian Wanke von der Deka-Bank. Und im Moment sei der Schuldenstand der USA vergleichbar mit dem der Eurozone. Doch 2010 und 2011 sollte das Defizit nur noch die Hälfte von dem der USA ausmachen.</p>
<p>Die Sorge, dass Griechenlands Schuldenkrise um sich greift und wesentlich größere Volkswirtschaften der Euro-Zone ebenfalls in Verruf bringt, sei nicht haltbar. „Spanien, das als weiterer Problemkandidat gehandelt wird, steht tatsächlich nicht so schlecht da. Der Schuldenstand beträgt 55 Prozent des BIPs. Die Spanier können sich ein paar Jahre Defizite leisten. Und Spaniens Haushaltsprobleme sind nicht allein struktureller Natur, auch die Konjunktur ist auch sehr stark eingebrochen.“</p>
<h4>Währungsgewinne aus Down Under</h4>
<p>Andere Währungen werden zumindest im Handel mit Zertifikaten derzeit kaum angefasst, teilt Sahin mit. Bei den Währungsanleihen dagegen strecken Investoren die Fühler in Richtung Australien aus. Der Australische Dollar war die Währung der G10-Staaten, die sich am besten entwickelt hat. Gegenüber dem Euro konnte er mehr als 20 Prozent zulegen.</p>
<p>„Australien war der einzige G10-Staat, dessen Wirtschaft nicht in der Folge der Finanzkrise in eine Rezession verfallen ist. Die australische Zentralbank musste Ende 2009 die Zinsen erhöhen“, sagen die Analysten von ETF Securities. Das Land hänge stark an der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas und die Rohstoffe seien im wahrsten Sinne des „Wortes Gold wert“, wie Wanke meint, da China und auch Indien für ihren Rohstoffbedarf auf die Weltmärkte zugreifen müssten. „Australien erlebt einen enormen Boom und hat kaum wirtschaftliche Schwäche gezeigt. Die Zinsen müssen höher gehalten werden, um die Nachfrage zu dämpfen“, berichtet der Währungsexperte. Der Austral-Dollar dürfte in den kommenden Jahren eine der Währungen sein, die gegenüber anderen gewinnen, da sowohl realwirtschaftlich als auch finanzwirtschaftlich wegen der höheren Zinsen Australische Dollar nachgefragt würden.</p>
<h4>Neuseeland schlägt sich noch besser</h4>
<p>Ähnliches ist auch vom Neuseeland-Dollar zu berichten, doch die hohen Erträge sind auch mit einem erheblichen Risiko verknüpft. „Die hohe Volatilität des Neuseeland-Dollars wurde 2009 nur von der Schwedischen Krone getoppt. Extreme Höhen und Tiefen habe die Währung gegenüber dem US-Dollar durchlaufen und sei mit einem Plus von 30 Prozent ins neue Jahr gestartet. Doch Vorsicht: Rendite-Sucher in Neuseeland könnten sich an einem zweischneidigen Schwert verletzen, meinen die Analysten von ETF Securities. Die Währung gewinne mit der sich verbessernden ökonomischen Aussicht, der Erwartung steigender Zinsen und einer soliden fiskalischen Lage. Doch die starke Abhängigkeit der Wirtschaft von den Rohstoffpreisen und die historisch hohe Volatilität der Währung mache den Neuseeland-Dollar anfälliger für eine Bewegung nach unten, wenn Risiko-Aversion wieder eine größere Rolle spielt.</p>
<h4>Im sicheren Hafen suchen wenige Schutz</h4>
<p>Die klassische, stabile und als sicherer Hafen dienende Währung – der Schweizer Franke – zeigt tatsächlich ziemlich unbewegliches Wasser in diesen stürmischen Zeiten. Der Risiko-Appetit der Investoren war zu hoch in den vergangenen Wochen und die Rendite aus der Schweiz zu gering. Das könnte sich 2010 eventuell ändern, wenn die Risiko-Aversion weiter zunimmt und die Investoren ihr Schifflein im trockenen haben wollen.</p>
<p>&#169; 18. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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