<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Trading CFD &#187; Staatsanleihen</title>
	<atom:link href="http://trading-cfd.info/tag/staatsanleihen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://trading-cfd.info</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 20 Apr 2010 17:59:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
		<item>
		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
		<link>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen-2/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[arthur]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Brunner]]></category>
		<category><![CDATA[Basispunkt]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[bund future]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Die]]></category>
		<category><![CDATA[der bund]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Liebing]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Grund]]></category>
		<category><![CDATA[Höhe]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Prozent]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>
		<category><![CDATA[WKN]]></category>
		<category><![CDATA[Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen-2/</guid>
		<description><![CDATA[19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/20_general/45_general_objects/bull_figure2_188x80.jpg" /></span></div>
<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation in Griechenland seien nach Meinung der Volkswirte die Gründe dafür, dass der ZEW Konjunkturausblick mit 44,5 zum sechsten Mal in Folge rückläufig gewesen sei. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die Geschäftsentwicklung für das nächste halbe Jahr negativ. Auch besteht bezüglich der Preisentwicklung keinerlei Handlungsbedarf für die Notenbanken. Der nachlassende Inflationsdruck und ein weiterhin stagnierender Arbeitsmarkt wurden auch als Gründe angeführt, warum die amerikanische Notenbank in den USA am Dienstag den Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent beließ und gleichzeitig verkündete, dass dieser noch über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleiben werde.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span><br />
Brunner</span></span></div>
<p>Zum Thema Griechenland herrscht immer noch keine Klarheit, wie eine konkrete Hilfe aussehen könnte. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken seitens der Bundesregierung will man auch einen neuen Angriff der Spekulanten vermeiden, die wohl sehr schnell austesten würden, was konkrete Hilfeversprechen in der Praxis wert wären. „All diese Faktoren wirken sich stützend auf die Rentenmärkte aus und so notierte der Bund- Future diese Woche wieder über der Marke von 123 Punkten“, beschreibt Brunner die Lage. Der Renditeabstand griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen habe seit Montag wieder deutlich angezogen. Im zehnjährigen Bereich stieg der Aufschlag um 21 Basispunkte auf 327 Basispunkte. Vor allem aber im kurzen Laufzeitbereich waren die Kursverluste griechischer Staatsanleihen am größten. „Der größte Spread besteht im Moment bei den dreijährigen Anleihen mit 415 Basispunkten, 51 Basispunkte mehr als zu Wochenanfang“, erzählt der Skontroführer für Anleihen.</p>
<p>Im April und Mai stehen für Griechenland weitere 20 Milliarden Euro zur Finanzierung an, da Anleihen fällig werden“, fügt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig zu dem Thema an. Ob die neuen Griechenlandanleihen ihre Abnehmer finden und zu welchem Preis sei schwierig einzuschätzen. Derzeit sei es im Handel um die griechischen Staatspapiere eher ruhig. „Keine Umsätze mehr in der Höhe, wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.“</p>
<p>„Auf das Jahr gesehen muss sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden, wobei sich ein ähnliches Fragezeichen ergibt“, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Doch selbst wenn dies gelingt, dürften die Zinskosten dem Land schwer zu schaffen machen. Daher drängen die Griechen auf eine Konkretisierung des EU-Hilfspakets, wovon sie sich eine Einengung der Spreads zwischen griechischen Staatstiteln und Bundesanleihen versprechen.“</p>
<p>Der Euro-Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,16. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Renditesuche kommt vor Risiko</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span><br />
Daniel</span></span></div>
<p>Die niedrigen Zinsen lassen Investoren nach höheren Renditen suchen. „Hochzinsanleihen, Perpetuals oder nachrangige Papiere – man versucht raus zu schnitzen, was möglich ist“, kommentiert Daniel. Gute Umsätze sieht der Skontroführer in der bis 2015 laufenden Venezuela-Anleihe (WKN A0DZ45). Ebenso greifen Investoren nach einer Daueranleihe der GFW Capital (WKN A0JCC9). Das Papier notiert bei 70 Prozent und trägt einen Kupon von 6 Prozent. Eine EIB-Anleihe (WKN A0T7UF), die mit 2,5 Prozent verzinst ist und bis 2012 läuft, wird nur verkauft. Die Händler der Hellwig Wertpaphandelsbank berichten, dass alte Argentinienanleihen in dieser Woche um vier bis fünf Punkte gestiegen sind, ohne dass es eine Geschichte dahinter gebe. Die Alt-Anleihen, z.B. (WKN 130860) werden immer noch ohne Stückzinsen berechnet.</p>
<h4>Genussschein mit Nennwertverlust</h4>
<p>Zu größeren Umsätzen kam es diese Woche in Genussscheinen der ehemaligen HypoRealEstate. „Gründe dafür waren eine Pressemitteilung der deutschen Pfandbriefbank, worauf Anleger in bestimmten Genusscheinen (WKNs 812404, 546325) mit dem Verlust von 99 Prozent des Nennwerts in den nächsten beiden Jahren rechnen müssen“, meldet Brunner.</p>
<h4>Neu am Markt </h4>
<p>Auch in dieser Woche wurden wieder jede Menge Staatsanleihen, u.a. von Spanien und Frankreich platziert. Bei den Unternehmensanleihen ist die Platzierung der Merck Financial Service im Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. Euro besonders erwähnenswert. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen mit den Laufzeiten zwei Jahre (500Mio, +127 Basispunkte, ISIN XS0497185271), fünf Jahre (1,35 Mrd. +129,6 BP, ISIN XS0497185511) und zehn Jahre (1,35 Mrd. +143,7 Basispunkte, ISIN XS0497186758) zusammen, und notiert deutlich über den Ausgabepreisen. „Die Nachfrage soll immens gewesen sein“, sagt Brunner.</p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Roth: &quot;Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen&quot;</title>
		<link>http://trading-cfd.info/roth-alle-hundert-jahre-sollte-ein-staat-pleite-gehen/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/roth-alle-hundert-jahre-sollte-ein-staat-pleite-gehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrepublik]]></category>
		<category><![CDATA[der welt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzminister]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[geschieht]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[knen]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[sper]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsinsolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Stufe]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/roth-alle-hundert-jahre-sollte-ein-staat-pleite-gehen/</guid>
		<description><![CDATA[Roth 18. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die, den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen, um den Staat wieder handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span><br />
Roth</span></span></div>
<p>18. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die, den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen, um den Staat wieder handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger Versuche nicht mehr abzuwenden. Die drastischen Einschnitte machten die Regierenden zu den meist gehassten Personen des öffentlichen Lebens. Die Bürger gingen auf die Strasse und protestierten, denn sie wollten und konnten die Last der Staatssanierung nicht alleine tragen. Kommt ihnen die Geschichte bekannt vor?</p>
<p>Es handelt sich hierbei nicht um den griechischen Finanzminister im März 2010, wie man meinen könnte. Sondern es handelte sich bei diesem Finanzminister um Abbé Terray und der war Mitte des 18. Jahrhunderts der leidgeprüfte Schatzmeister von König Ludwig XV. von Frankreich. Dieser hatte vom Sonnenkönig Ludwig XIV. ein schweres Erbe übernommen. Abbé Terray fiel nun die Aufgabe der Staatssanierung zu.</p>
<p>Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit verbundenen allgemeinen dramatischen Zuspitzung der Staatsverschuldung wird das Thema Staatspleite wieder heiß diskutiert. In vielen Ländern der Welt ist die Kasse genauso leer wie zu Zeiten des Sonnenkönigs. </p>
<h4>Stehen uns Staatsbankrotte bevor? </h4>
<p>Meine Antwort darauf ist „Ja, natürlich.“. Jetzt werden Sie vielleicht staunen und sich fragen, wie kann der so was sagen? Nun, dass Staaten sich kontinuierlich verschulden ist Teil unseres Geld- und Wirtschaftssystems. Früher oder später können oder wollen sie ihre Schulden nicht mehr bedienen. Die Staatsinsolvenz ist keine Ausnahme sondern ereignet sich in regelmäßigen Abständen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann das geschieht. Sie glauben mir nicht? In den letzten 200 Jahren hat Spanien bereits achtmal seine Staatsschulden nicht zurückgezahlt, Griechenland fünfmal, Deutschland allein- zweimal im letzten Jahrhundert (1923 und 1948). Auch bestimmte Bundesstaaten der USA haben einst ihre Schulden nicht mehr bedient. Wenn ich Beispiele von Staatspleiten anführe, dann muss ich gar nicht soweit in die Vergangenheit reisen. Die beiden letzten Bankrotteure, die zumindest teilweise ihre Schulden gestrichen haben, waren Russland 1998 und Argentinien 2002. Am Beispiel dieser Länder erkennen wir, dass die Zahlungsunfähigkeit nicht mit dem Ende des Staatsgebildes verbunden ist.</p>
<h4>Wann ist ein Staat pleite? Was sind die Folgen einer Staatsinsolvenz?</h4>
<p>Am Umgang der Verantwortlichen mit einer Überschuldung des Staats hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Die Regierung hat verschiedene Möglichkeiten, auf eine drohende Insolvenz zu reagieren. Es existieren, wie bei einer Pyramide, verschiedene Stufen des Risikomanagements. Eine Währungsreform ist nur die letzte Stufe davon. Wie wir in Griechenland sehen konnten, neigen zunächst die Regierenden zur Verschleierung der Zahlungskrise. Die kritische Situation wird zunächst verharmlost. Es folgt die Haushaltssanierung mit Ausgabensenkungen durch die Streichung von Sozialleistungen und Subventionen. Höhere Einnahmen sollen durch Steuererhöhungen erzielt werden. </p>
<p>Wenn das nicht ausreicht (und das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie), wird die Druckerpresse womöglich angeworfen. Die Geldmenge wird erhöht. Die Theorie dahinter ist, dass so die Schulden weg inflationiert werden könnten. Nominal würden die Schulden zurückgezahlt, aber das Geld hätte massiv an Kaufkraft verloren. Doch das funktioniert nur, solange keiner das wahre Ausmaß der Krise mitbekommt. Sobald der Kapitalmarkt vom Schuldendesaster und der Inflation erfährt, steigen die Risikoaufschläge und damit die Zinsen für künftige Staatsanleihen. Somit steigen auch wieder die Ausgaben des zuständigen Finanzministers. Das funktionierte auf Dauer nur durch bewusste Desinformation der Öffentlichkeit. </p>
<p>Die nächste Stufe ist eine Schwierige, denn die Regierung müsste die Staatsinsolvenz formell erklären. Damit stellt der Staat fest, dass Dieser seine Schulden nicht mehr (ganz oder teilweise) bedient. Im Falle der Insolvenz durch Überschuldung ist zunächst einmal nichts sicher und alles möglich, denn die Geschichte lehrt, dass jede Insolvenz anders abläuft. Dennoch existieren viele Erfahrungswerte und somit Parallelen. Umschuldung stände nun auf dem Programm. Der Staat versucht sich durch einen Vergleich mit seinen Gläubigern zu entschulden. Ein Teil der Schulden wird zurückgezahlt und die Restschuld wird gestrichen. Das führt unter anderem bei Staatsanleihen zu empfindlichen Abschlägen. In Deutschland sind neben den vielen Bürgern besonders Pensionsfonds und Versicherer in Staatsanleihen investiert. Man kann sich ja ausrechnen, was die Lebensversicherer an Policen noch auszuzahlen im Stande wären, wenn massenhaft Staatsanleihen ausfallen würden. Zwar werden ausländische Gläubiger im Vergleich zu inländischen Gläubigern meist schlechter gestellt, in dem unterschiedliche Rückzahlungsquoten festgelegt werden. Doch wird der Bürger, als Hauptabnehmer von Staatsschulden, unter dem Strich kaum besser als Andere wegkommen. Wer das Angebot akzeptiert, wird umgeschuldet und wer nicht akzeptiert, bekommt den Schuldendienst gestrichen. Russland und Argentinien haben uns die Umschuldung um die Jahrtausendwende vorgemacht. Wenn alle genannten Maßnahmen die Situation nicht beruhigen, bleibt der Regierung nur noch die letzte Stufe der Pyramide zu erklimmen. Der totale Neuanfang. Der Staat hofft auf die Wiederherstellung des Vertrauens der Kapitalmärkte und Bürger durch eine neue Währung. Währungsreform! Währungsschnitt! Der Staat entschuldet sich, in dem seine Gläubiger (Bürger) enteignet werden. </p>
<h4>Welche Lehren ziehen wir daraus?</h4>
<p>Ein Staat geht nicht wirklich Pleite. Er wird nicht liquidiert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Überschuldung zu begegnen. Neben dem frühzeitigen Sparen, dem Sanieren, dem Umschulden hat er noch als Ultima Ratio den Währungsschnitt, um sich zu entschulden. Schlussendlich müssten die Gläubiger die Rechnung zahlen. Bürger haften für ihre Staaten. </p>
<p>„Die ewige Dauer des Staates erfordert es, alle hundert Jahre den Staatsbankrott zu erklären, damit der Staat seine Bilanzen wieder in Ordnung bringe“. Mit diesem Zitat wurde Abbé Terray unsterblich und ist mit dieser Aussage heute aktueller den je. </p>
<p>&#169; 18. März 2010/Oliver Roth</p>
<p>* Oliver Roth ist Chefhändler und Börsenstratege der Close Brothers Seydler Bank AG, ein eigenständiges Tochterunternehmen der an der London Stock Exchange gelisteten Close Brothers Group plc, London. Das Unternehmen ist eine der größten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Roth arbeitet seit 1990 an der Frankfurter Wertpapierbörse und ist seit 1996 bei der Close Brothers Seydler Bank AG. </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/roth-alle-hundert-jahre-sollte-ein-staat-pleite-gehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anleihen: Griechenland macht weiterhin Sorgen</title>
		<link>http://trading-cfd.info/anleihen-griechenland-macht-weiterhin-sorgen/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-griechenland-macht-weiterhin-sorgen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:24:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[arthur]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Brunner]]></category>
		<category><![CDATA[bbb]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[CFD US Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[cfd währungen]]></category>
		<category><![CDATA[cfds]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel]]></category>
		<category><![CDATA[deutsche bank]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Liebing]]></category>
		<category><![CDATA[Februar]]></category>
		<category><![CDATA[forex]]></category>
		<category><![CDATA[fr]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Stopp]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[postbank]]></category>
		<category><![CDATA[Prozent]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[stufen]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verunsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/anleihen-griechenland-macht-weiterhin-sorgen/</guid>
		<description><![CDATA[26. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Diese Woche ist von äußerst volatilen Kapitalmärkten geprägt. Die Schuldenkrise Griechenlands beherrscht nach wie vor die Rentenmärkte. „Es herrscht ein Klima der allgemeinen Verunsicherung, wie es um die Zukunft des Euros aussieht“, äußert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Die Rating-Agentur S&#38;P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span> </span></div>
<p><a href="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/02/griechenland.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-773" title="griechenland" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/02/griechenland.jpg" alt="" width="96" height="96" /></a>26. Februar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Diese Woche ist von äußerst volatilen Kapitalmärkten geprägt. Die Schuldenkrise Griechenlands beherrscht nach wie vor die Rentenmärkte. „Es herrscht ein Klima der allgemeinen Verunsicherung, wie es um die Zukunft des Euros aussieht“, äußert Arthur Brunner von ICF Kursmakler.</p>
<p>Die Rating-Agentur S&amp;P kündigte an, dass ein nachlassender Rückhalt in der Bevölkerung für die Sparmaßnahmen der Regierung innerhalb eines Monats die Herabstufung um bis zu zwei Stufen von derzeit BBB+ nach sich ziehen könnte. Für Griechenland komme das ganz hart, weil die Regierung den Spagat schaffen müsse, die versprochenen Einsparungen im Staatshaushalt durchzudrücken und gleichzeitig dafür in der Bevölkerung die Akzeptanz für die teilweise drastischen Einschnitte zu gewinnen, meint Brunner. „Dass dies gelingt, bezweifelt die Finanzwelt, und wird es immer schwieriger für Griechenland, die geplante neue Anleihe in den nächsten Wochen erfolgreich zu platzieren. Es sei denn, die restlichen Euro- Staaten würden sich zu konkreten Hilfsmaßnahmen durchringen.“</p>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" alt="" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>„Eine Herabstufung hätte weitreichende Folgen“, erläutert Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig dazu. Die EZB könne dann griechische Anleihen nicht mehr als Sicherheit akzeptieren. Viele institutionelle Investoren müssten die Anleihen aus dem Portfolio nehmen. „Postbank, Deutsche Bank und die Eurohypo haben schon verlauten lassen, dass sie keine neuen griechischen Anleihen mehr kaufen werden.“</p>
<h4>Konjunkturdämpfer</h4>
<div><span><img src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" alt="" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>Jede Menge Konjunkturdaten in dieser Woche versetzen der Hoffnung auf ein baldiges Ende der Konjunkturkrise einen Rückschlag. „Am besten fiel noch der Ifo-Geschäftsklimaindex aus, der witterungsbedingt leichte Einbußen hinnehmen musste, aber bei den Konjunkturerwartungen weiterhin positiv gestimmt ist“, erzählt Brunner. Viel schlechter sei die Stimmung jedoch bei den Verbrauchern auf beiden Seiten des Atlantiks. In den USA ist das Verbrauchervertrauen bezogen auf die Beurteilung der derzeitigen Lage so schlecht wie seit 27 Jahren nicht mehr, und auch die neuesten Arbeitsmarktzahlen bestätigen diese Auffassung. In Deutschland ist der GfK-Konsumklimaindex zum fünften Mal in Folge rückläufig. „Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass der Bund-Future deutlich zulegen konnte, da sowohl Konjunkturängste als auch die Verunsicherung über die Zukunft des Euro die Liquidität in die Anleihen der soliden Staaten drängt“, kommentiert Brunner.</p>
<p>Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt derzeit eine Rendite von 3,1 Prozent. Die zweijährigen lägen mit 0,98 Prozent nahe des Rekordtiefs seit Einführung der Gemeinschaftswährung, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. Zum Vergleich: Eine zweijährige Euro-Staatsanleihe bringt durchschnittlich 1,53 Prozent, eine zehnjährige 3,93 Prozent. Der Renditeabstand zehnjähriger griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen ist von 318 auf 351 Basispunkte gestiegen, die aktuelle zehnjährige Rendite der Griechenlandanleihe beträgt 6,62 Prozent. Der Bund-Future notiert zur Mittagszeit bei 124,14 Prozentpunkten</p>
<h4>Euro-Staatsanleihen mit attraktivem Renditeniveau</h4>
<p>Die Ängste um Griechenlands Staatsfinanzen haben zumindest einige Anleger nicht abgehalten, sich wieder iBoxx-ETFs zuzuwenden. Allerdings seien die Käufe sehr zurückhaltend und selektiv erfolgt, wie die Market Maker der HypoVereinsbank durchgeben.</p>
<h4>Vergehende Lust auf Neuemissionen</h4>
<p>„Die höheren Risikoaufschläge und die aktive Emissionstätigkeit der so genannten Peripherie-Anleihen – also Staatsanleihen aus der zweiten Reihe – schwächt die Nachfrage für Unternehmensanleihen ab“, weiß Klaus Stopp von der Baader Bank. Im Vergleichszeitraum 2009 seien viermal so viel Corporate Bonds emittiert worden als bisher in 2010. „Daher verwundert es nicht, dass es am Primärmarkt wie auch schon in der vergangenen Woche weiter ruhig zugeht. Indirekt dämpft damit die Schuldenkrise der PIIGS-Staaten (d.h. Portugal, Italien, Irland, Griechenland, Spanien. d. R.) die Emissionsfreude der Unternehmen.“ Die Auktionen aus Portugal und Italien gingen problemlos über die Bühne, wie die Volkswirte der HSH Nordbank melden.</p>
<h4>Platz schaffen im Depot</h4>
<p>Daniel beobachtet, dass in den vergangenen Tagen VW-Anleihen (WKNs 780429 und A0T6HS) zurückgegeben wurden. Einen Grund kann der Händler jedoch nicht ausmachen. Von den Privatanlegern waren diese Woche Anleihen in australischen Dollar und norwegischen Kronen nachgefragt. Ansonsten ließen waren im Berichtszeitraum gute Umsätze in allen Anlageklassen beobachten, wobei sich Käufe und Verkäufe die Waage hielten.</p>
<p>© 26. Februar 2010/Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/anleihen-griechenland-macht-weiterhin-sorgen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anleihen: Griechische Anleihen fühlen sich bei Privatanlegern wohl</title>
		<link>http://trading-cfd.info/anleihen-griechische-anleihen-fuhlen-sich-bei-privatanlegern-wohl/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-griechische-anleihen-fuhlen-sich-bei-privatanlegern-wohl/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 15:39:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bank]]></category>
		<category><![CDATA[barrack obama]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Die]]></category>
		<category><![CDATA[der euro]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Liebing]]></category>
		<category><![CDATA[ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[euro bund future]]></category>
		<category><![CDATA[fr]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[helaba]]></category>
		<category><![CDATA[Januar]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Stopp]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[papiere]]></category>
		<category><![CDATA[Portugal]]></category>
		<category><![CDATA[Prozent]]></category>
		<category><![CDATA[rede]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[US]]></category>
		<category><![CDATA[WKN]]></category>
		<category><![CDATA[Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/anleihen-griechische-anleihen-fuhlen-sich-bei-privatanlegern-wohl/</guid>
		<description><![CDATA[22. Januar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die europäischen Sorgenkinder Griechenland, Portugal und Spanien stehen wegen ihrer hohen Staatsverschuldung auch diese Woche im Rampenlicht. Die Renditeabstände der griechischen Staatsanleihen zu den deutschen Pendants haben sich nochmals ausgeweitet und liegen nun im zehnjährigen Bereich drei Prozentpunkte über der Rendite einer Bundesanleihe. „Noch profitieren deutsche Staatsanleihen von ihrem [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/20_general/35_people/group_of_people_188x80.jpg" /></span></div>
<p>22. Januar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Die europäischen Sorgenkinder Griechenland, Portugal und Spanien stehen wegen ihrer hohen Staatsverschuldung auch diese Woche im Rampenlicht. Die Renditeabstände der griechischen Staatsanleihen zu den deutschen Pendants haben sich nochmals ausgeweitet und liegen nun im zehnjährigen Bereich drei Prozentpunkte über der Rendite einer Bundesanleihe. „Noch profitieren deutsche Staatsanleihen von ihrem Status als sicherer Hafen und loten möglicherweise gerade die Renditetiefs für 2010 aus“, meinen die Volkswirte der Helaba. Doch Marktteilnehmer vermuten, dass die Renditen wieder steigen werden. Die Risikoprämien, die Investoren fordern, steigen nämlich allmählich wieder.</p>
<p>Für Unruhe sorgte gestern eine Rede des US-Präsidenten Barrack Obama. Er will ein Gesetzentwurf durchbringen, der Banken und Finanzinstitute beschränken wird. Banken müssen sich demnach entscheiden, ob sie Kundengeschäft oder Eigenhandel betreiben wollen. Die Geschäftstätigkeiten müssten damit in Zukunft getrennt werden. Das brachte nicht nur die Aktien der Finanzinstitute unter Druck, sondern auch deren Anleihen. Wie Händler beobachten können, haben vor allem nachrangige Daueranleihen an Kurswert verloren. Doch es bestehe kein großer Abgabedruck. Allerdings waren Staatsanleihen Nutznießer der Marktbewegung.</p>
<p>Der Euro-Bund-Future bewegt sich diese Woche in einem Band zwischen 122,2 am Wochenanfang und 123,4 Punkten heute zur Mittagszeit. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,2 Prozent.</p>
<h4>Privatanleger lieben Griechenland</h4>
<p>Während sich institutionelle Anleger eher aus europäischen Staatsanleihen-ETFs verabschieden und sich in den heimischen, sicheren Hafen begeben, setzen nach Angaben der Händler Privatanleger gerne auf das in etwas stürmischerer See schaukelnde Schiffchen der griechischen Staatsanleihen. Vorwiegend kaufen sie Anleihen mit einer kürzeren Restlaufzeit, z.B. die bis 2012 laufenden Papiere (WKN A0LN5U und A0T6US).</p>
<h4>Anleihen aus Down Under</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Die weltweite zunehmende Staatsverschuldung lässt Australien weiterhin in einem rosigen Licht erstrahlen. Gemessen an einer Staatsverschuldung von 21 Prozent des Bruttoinlandsproduktes ist Australien bzw. der australische Dollar ein attraktiver Investmentkandidat. „Anleger rechnen damit, dass der Australische Dollar gegenüber dem Euro gewinnen wird. Unterstützt wird diese Marktmeinung durch die räumliche Nähe Australiens zu China. Das Land dürfte mehr vom chinesischen Wirtschaftswachstum profitieren. Zudem hat Australien bereits die Zinsen erhöht“, erklärt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig die Vorliebe für Unternehmensanleihen, die in australischen Dollar notiert sind. Gekauft werden Papiere von Nestlé (WKN A1AQCN) sowie der Rabobank (WKN A1AKDU).</p>
<h4>Flut an Neuemissionen hält an</h4>
<p>Neuemissionen überfluten den Markt. Solange die Banken mit ihrer Kreditvergabe zurückhaltend bleiben, müssen sich die Unternehmen über den Markt finanzieren. „Allein in den ersten beiden Wochen des Jahres haben sich Unternehmen über Unternehmensanleihen Mittel in der Größenordnung von 12 Mrd. Euro beschafft“, berichtet Klaus Stopp von der Baader Bank. Allerdings wirft die rege Emissionstätigkeit die Frage auf, wie lange der Markt bereit und fähig sei, diese großen Emissionsvolumina zu absorbieren. Eine leichte Müdigkeit scheint sich bereits abzuzeichnen. VW wird eine Anleihe bringen, die mit 3,375 Prozent verzinst wird und die bis Juli 2014 läuft. „Alle, die dieses Papier gezeichnet haben, haben auch eine Zuteilung bekommen. Das ist noch ein ganz anderes Bild als vor einem Jahr, wo die Nachfrage das Angebot weit überstiegen hat“, kommentiert Gregor Daniel die jüngste Emission, die nächste Woche an der Börse eingeführt wird.</p>
<p>Gut aufgenommen wurde eine neue Österreich-Anleihe (WKN A1ASCX), die mit 3,2 Prozent verzinst ist und bis Februar 2017 läuft. Unter den Unternehmensanleihen fand das neue Papier der Daimler AG – der Kupon beträgt 3 Prozent, die Laufzeit drei Jahre (WKN A1C9VP) – regen Absatz. Investoren, die es etwas riskanter lieben, dafür aber mit einer höheren Verzinsung belohnt werden wollen, setzen auf das neue Papier der Solarworld (WKN A1CR73). Fällig wird das Papier, das mit 6,125 Prozent verzinst wird, im Januar 2017. Das Papier werde von Privatanlegern rege nachgefragt und notierte zunächst bei 100,4 Prozent, habe aber inzwischen im Kurs wieder etwas eingebüßt. </p>
<p>&#169; 22. Januar 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/anleihen-griechische-anleihen-fuhlen-sich-bei-privatanlegern-wohl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Jamaika ist pleite</title>
		<link>http://trading-cfd.info/jamaika-ist-pleite/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/jamaika-ist-pleite/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 11:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D Helling</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[Beginn]]></category>
		<category><![CDATA[Bild]]></category>
		<category><![CDATA[bonds]]></category>
		<category><![CDATA[Dubai]]></category>
		<category><![CDATA[finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[ftd]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Investor]]></category>
		<category><![CDATA[Jamaika]]></category>
		<category><![CDATA[Karibik]]></category>
		<category><![CDATA[Karibikinsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kratzer]]></category>
		<category><![CDATA[quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Reggae]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldschein]]></category>
		<category><![CDATA[Sonne]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsbankrott]]></category>
		<category><![CDATA[Traumstrand]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungsaufschub]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/?p=632</guid>
		<description><![CDATA[Sonne, Reggae, Traumstrände &#8211; das Bild der Karibikinsel bekommt tiefe Kratzer. Während sich Investoren um Griechenland und Dubai sorgen, legt Jamaika den ersten Staatsbankrott seit Beginn der jüngsten Finanzkrise hin. Die Regierung von Jamaika hat ihren einheimischen Gläubigern eine Umschuldung von 7,8 Mrd. $ an Staatsanleihen angeboten. Für die Papiere sollen neue Bonds zum gleichen [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/01/jamaica-e1263726336425.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-634" title="jamaica" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2010/01/jamaica-e1263726336425-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Sonne, Reggae, Traumstrände &#8211; das Bild der Karibikinsel bekommt tiefe Kratzer. Während sich Investoren um Griechenland und Dubai sorgen, legt Jamaika den ersten Staatsbankrott seit Beginn der jüngsten Finanzkrise hin.</p>
<p>Die Regierung von Jamaika hat ihren einheimischen Gläubigern eine Umschuldung von 7,8 Mrd. $ an Staatsanleihen angeboten. Für die Papiere sollen neue Bonds zum gleichen Nennwert, aber geringerer Verzinsung und längerer Laufzeit angeboten werden. Das kommt einer Bitte um Zahlungsaufschub gleich.<br />
Damit erfüllt das Land die technische Definition eines Staatsbankrotts. Dieser ist gegeben, sobald ein Staat seinen Schuldendienst teilweise nicht mehr leisten kann oder will. Die Ratingagenturen Standard &amp; Poors (S&amp;P) und Moody&#8217;s bewerteten in der Nacht auf Feitag den Schuldscheintausch als Bankrott&#8230; <a href="http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/...amaika-ist-pleite/50061017.html">zum Bericht</a><br />
Quelle: www.ftd.de</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/jamaika-ist-pleite/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
		<link>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihe]]></category>
		<category><![CDATA[Argentinien]]></category>
		<category><![CDATA[Argentiniens]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Brunner]]></category>
		<category><![CDATA[Bloomberg]]></category>
		<category><![CDATA[brunner]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[bund future]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel
Wie]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dorothee Liebing]]></category>
		<category><![CDATA[engen]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[financial times]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Januar]]></category>
		<category><![CDATA[kommentiert]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Milliarde]]></category>
		<category><![CDATA[Papier]]></category>
		<category><![CDATA[Prozent]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[standen]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>
		<category><![CDATA[WKN]]></category>
		<category><![CDATA[Woche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen/</guid>
		<description><![CDATA[8. Januar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Rentenmarkt bewegte sich diese Woche in einem ganz engen Bereich von 120,84-121,6 im Bund-Future. „Auch die Umsätze waren gering, was wohl auch an dem Feiertag am Mittwoch in einigen Bundesländern gelegen haben mag“, kommentiert Arthur Brunner von ICF AG. Trotzdem stand am Mittwoch europaweit traditionell zum Jahresanfang eine [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/20_general/05_finance_business/Business_men_in_a_hurry_Illustration1_188x80.jpg" /></span></div>
<p>8. Januar 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Rentenmarkt bewegte sich diese Woche in einem ganz engen Bereich von 120,84-121,6 im Bund-Future. „Auch die Umsätze waren gering, was wohl auch an dem Feiertag am Mittwoch in einigen Bundesländern gelegen haben mag“, kommentiert Arthur Brunner von ICF AG. Trotzdem stand am Mittwoch europaweit traditionell zum Jahresanfang eine Reihe von Staatsanleihen zur Platzierung an. In Deutschland war dies die zehnjährige Bundesanleihe mit Fälligkeit im Januar 2020 und einem Kupon von 3,25 Prozent. Dem Emissionsvolumen von 6 Milliarden Euro standen laut Bundesfinanzagentur Bietungen von 7,635 Milliarden Euro gegenüber. Das kann als zufrieden stellendes Ergebnis bezeichnet werden“, meint Brunner. Es seien 4,885 Milliarden Euro zu einem gewogenen Durchschnittskurs von 98,92 zugeteilt worden, was einer Rendite von 3,38 Prozent entspricht. Die Marktpflegequote habe 1,115 Milliarden Euro betragen.</p>
<h4>Griechenland erscheint attraktiv</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span>Brunner</span></span></div>
<p>In den ersten Tagen des neuen Jahres gehen Investoren am Rentenmarkt auf Renditefang. Dabei fiel der Fokus der Marktteilnehmer auf Griechenland. „Griechische Staatsanleihen waren aufgrund verschiedener Äußerungen seitens Politik und Notenbanken wieder enormen Kursausschlägen ausgesetzt“, berichtet Brunner. Der Renditeabstand der zehnjährigen Anleihe habe sich dennoch letztendlich gegenüber der Vorwoche von 237 auf 225 Basispunkte verringert. Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig konnte bei griechischen Staatspapieren eine rege Nachfrage beobachten. „Die niederländische Investmentgesellschaft Robeco hat griechische Staatsanleihen von „untergewichten“ auf „neutral“ hochgestuft laut einem Bericht in der Financial Times Deutschland.“ Und die Nachrichtenagentur Bloomberg meldet, dass Robeco die Bestände aufgestockt habe.</p>
<h4>Argentinien bewegt sich</h4>
<p>Schwellenländeranleihen profitierten diese Woche von der Ankündigung Argentiniens, seine noch ausstehenden Anleihen bedienen zu wollen. Unklar ist wie dieses Angebot aussehen soll. Einen Großteil seiner Staatsanleihen hat das Land aber schon am Markt zurückgekauft. Sollte es gelingen für den Rest eine Lösung zu finden stände dem Land der dringend benötigte Zugang zu den Kapitalmärkten wieder offen. Bisher kann sich das Land nur mittels befreundeter Drittstaaten zu enormen Aufschlägen refinanzieren. </p>
<h4>Risiko spielt keine, Rendite eine große Rolle</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Wie die Skontroführer der Hellwig Wertpapierhandelsbank berichten, setzen Privatanleger in dieser Woche vor allem auf Hybridanleihen, die entsprechend im Kurs gestiegen sind. In einer Daueranleihe von Südzucker (WKN A0E6FU) konnten die Händler eine rege Nachfrage beobachten. Das Papier stieg in dieser Woche von etwa 84 auf 90 Prozent. Auch ein Papier der Deutschen Bank (WKN A0TU30) aus dieser Anleihenkategorie wurde kräftig gekauft. „Risikobehaftete Schuldner bzw. riskantere Papiere, alles wo etwas mehr Rendite drauf steht, werden wieder gekauft“, sagt Daniel, „Unternehmensanleihen aus Schwellenländern, Venezuela oder beispielsweise ein Papier der Ineos Holding (WKN A0GM40)“. Die Anleihe, die bis 2016 läuft ist mit einem Kupon von 7,875 Prozent ausgestattet und wirft zurzeit eine Rendite von 15,95 Prozent ab. Die Stückelung bei dieser Anleihe ist 50.000 Euro.</p>
<h4>Risikoscheuere Investitionen</h4>
<p>Doch finden sich auf dem Parkett durchaus auch einige vorsichtigere Anleger ein. „Da sich einige größere Akteure noch in den Ferien befinden konzentrierte sich das Geschäft diese Woche im wesentlichen auf die Kleinanleger“, erzählt Brunner. Diese hätten diese Woche unter anderem eine Stufenzinsanleihe der WestLB (WKN WLB6KP) bevorzugt. „Das Papier verzinst sich bis zum September 2011 mit 4 Prozent. Sollte es zu diesem Zeitpunkt nicht gekündigt werden, beträgt die Verzinsung bis zur Fälligkeit im September 2015 3,70 Prozent“, meldet Brunner. Außerdem wurde ein Papier des Zementherstellers Lafarge – in einer 50.000er Stückelung &#8211; nachgefragt (WKN A1AQ49). Die Anleihe wird 2019 zurückgezahlt und ist mit 5,5 Prozent verzinst. Nach einem leichten Kursanstieg seit Jahresbeginn rentiert sie bei 5,3 Prozent. </p>
<p>&#169; 8. Januar 2010/ Dorothee Liebing </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Anleihen: Schieflage im Süden</title>
		<link>http://trading-cfd.info/anleihen-schieflage-im-suden/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-schieflage-im-suden/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 15:14:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[664196]]></category>
		<category><![CDATA[A0GY83]]></category>
		<category><![CDATA[A0NRMA]]></category>
		<category><![CDATA[A1AQX9]]></category>
		<category><![CDATA[amp]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihe]]></category>
		<category><![CDATA[anleihe dubai]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihe dubau]]></category>
		<category><![CDATA[anleihe venuezela]]></category>
		<category><![CDATA[arthur]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Brunner]]></category>
		<category><![CDATA[baader bank]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Basispunkt]]></category>
		<category><![CDATA[bbb]]></category>
		<category><![CDATA[bip]]></category>
		<category><![CDATA[boni]]></category>
		<category><![CDATA[bonität griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[brunner]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesanleihe]]></category>
		<category><![CDATA[creditwatch]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel
Für]]></category>
		<category><![CDATA[Dubai]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[ETF-Handel]]></category>
		<category><![CDATA[ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurter]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland rating]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[ICF Kursmakler]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[klaus]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus Stopp]]></category>
		<category><![CDATA[Land]]></category>
		<category><![CDATA[Ludwig]]></category>
		<category><![CDATA[Petroleòs de Venezuela]]></category>
		<category><![CDATA[Prozent]]></category>
		<category><![CDATA[rating griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Rating-Agentur Fitch]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Seychellen]]></category>
		<category><![CDATA[Seychellen-Anleihe]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Synthia-Anleihe]]></category>
		<category><![CDATA[UCB Pharma]]></category>
		<category><![CDATA[US]]></category>
		<category><![CDATA[Venezuela]]></category>
		<category><![CDATA[Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenverlauf]]></category>
		<category><![CDATA[Württemberg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/anleihen-schieflage-im-suden/</guid>
		<description><![CDATA[11. Dezember 2009. Frankfurt (Börse Frankfurt). Griechenland und Spanien waren diese Woche die bestimmenden Faktoren am Rentenmarkt. Aufgrund einer erwarteten Staatsverschuldung von 125 Prozent des BIP und einem Haushaltsdefizit von 12,7 Prozent stufte die Rating-Agentur Fitch diese Woche die griechischen Staatsanleihen von A- auf BBB+ herab. „Nachdem Standard &#38; Poor’s die Bonitätsbewertung des Landes am [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2009/11/Index_screens_Teaser_188x80-150x80.jpg" alt="Index_screens_Teaser_188x80" title="Index_screens_Teaser_188x80" width="150" height="80" class="alignnone size-thumbnail wp-image-38" /><br />
11. Dezember 2009. Frankfurt (Börse Frankfurt). Griechenland und Spanien waren diese Woche die bestimmenden Faktoren am Rentenmarkt. Aufgrund einer erwarteten Staatsverschuldung von 125 Prozent des BIP und einem Haushaltsdefizit von 12,7 Prozent stufte die Rating-Agentur Fitch diese Woche die griechischen Staatsanleihen von A- auf BBB+ herab. „Nachdem Standard &amp; Poor’s die Bonitätsbewertung des Landes am Montag bereits auf „Creditwatch negative“ setzte, holte Fitch am Dienstag die Rating-Keule heraus und stufte Griechenland von A- auf BBB+ herunter“, schreibt Klaus Stopp von der Baader Bank. Der Ausblick sei auf „negativ“ geblieben. Nach wie vor sei ein Zahlungsausfall Griechenlands sehr unwahrscheinlich, doch besonders viele Käufer für griechische Staatspapiere fänden sich in diesen Tagen trotz deutlich gestiegener Renditen nicht. Das Attribut Creditwatch meint, dass die Bewertung des Rating-Kandidaten erneut überprüft wird. </p>
<p>„Die Rendite der zehnjährigen Anleihe stieg im Wochenverlauf in der Spitze um 50 Basispunkte auf 5,597 Prozent an“, erzählt Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Am Donnerstag hätte sie sich auf 5,436 Prozent wieder etwas stabilisiert. Der Renditeabstand zur vergleichbaren Bundesanleihe sei im Wochenverlauf um 49 Basispunkte auf aktuell 225 Basispunkte angestiegen. </p>
<p>Auch für Spanien hätte S&amp;P den Ausblick von stabil auf negativ gesenkt, beschreibt Brunner. Ein Haushaltsdefizit von zehn Prozent und wenig Hoffnung auf eine baldige Stabilisierung der Haushaltslage sind die entscheidenden Faktoren. „Folglich ist die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe im Wochenverlauf um 12 Basispunkte auf 3,861 Prozent gestiegen. Der Renditeabstand zur vergleichbaren Bundesanleihe beträgt aktuell 67 Basispunkte“, berichtet der Skontroführer für Anleihen.</p>
<h4>Sind Italien und Irland die nächsten?</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/stopp120x125.jpg" /><span>Stopp</span></span></div>
<p>Wie Stopp meint, könnte diese Aktionen aufgrund der angespannten Haushaltslage mehrerer Staaten erst der Anfang einer Reihe von Rating-Aktionen sein. „Naheliegende Kandidaten für Bonitätsverschlechterungen in den kommenden Wochen und Monaten sind Irland und Italien.“ Damit bekäme das Thema Staatsrisiko und die unterschiedlichen Bonitäten zwischen einzelnen Ländern der Eurozone wieder deutlich mehr Gewicht. </p>
<p>Die hohe Renditeabstände bei Staatsanleihen einiger Euro-Länder im Vergleich zu Bundesanleihen waren auch Anfang 2009 zu beobachten. „Allerdings waren damals die Finanzmärkte von einer umfassenden Risikoaversion erfasst, während jetzt stärker zwischen den Staaten differenziert wird“, beschreibt Stopp die Lage. „Die Investoren werden deshalb in den kommenden Monaten sehr genau auf die Entwicklung der Verschuldung der einzelnen Staaten achten.“</p>
<p>„Der Bund-Future konnte sich diese Woche die meiste Zeit wieder über der Marke von 123 Punkten halten, am heutigen Freitag lassen ihn jedoch ein freundlicher Aktienmarkt wieder nach unten durchbrechen“, fasst Brunner zusammen. Aktuell notiert das Barometer für die Zinsentwicklung bei 122,77. Eine zehnjährige Bundesanleihe wirft eine Rendite von 3,17 Prozent ab.</p>
<h4>Keine Nervosität im ETF-Handel</h4>
<p>Die Turbulenzen um Griechenland und Spanien haben ETF-Anleger nicht verunsichert. Die Spezialisten der HypoVereinsbank können nicht beobachten, dass Investoren sich aus ETFs mit europäischen Staatsanleihen verabschieden. Ebenso wenig hätten Investoren eine Flucht in den sicheren Hafen der Bundesanleihen angetreten.</p>
<h4>Lebhafte Vorweihnachtsaktivität</h4>
<p>Allgemein kann man diese Woche von einem lebhaften Geschäft sprechen, größere Umsätze waren in einer Anleihe von Henkel (WKN 664196), die mit 4,25 Prozent verzinst ist und im Oktober 2013 fällig wird sowie einem Papier von Daimler (WKN A0T06N). Das im September 2015 fällige Papier ist mit einem Kupon von 6,125 Prozent ausgestattet.</p>
<h4>Problemkinder machen von sich Reden</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span>Daniel</span></span></div>
<p>Für die Gläubiger des bankrotten Inselparadieses Seychellen zeichnet sich eine Lösung ab. Eine bis 2011 laufende US-Dollar-Anleihe (WKN A0GY83) soll durch zwei Anleihen ersetzt werden. Das eine Papier wird mit 2 Prozent verzinst und soll bis 2041 laufen. Die zweite Anleihe wird eine Stufenzinsanleihe mit einer Rückzahlungszeitpunkt in 2026. Allerdings setzt bei der zweiten Stufenzins-Anleihe ein Kapitalverlust von 50 Prozent an. „Die Zustimmung durch die Gläubiger für diese geplante Umschuldung steht noch aus“, berichtet Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig. „Aber die alte Seychellen-Anleihe in der Spitze auf 40 Prozent angezogen und notiert aktuell bei 37,48 Prozent.</p>
<p></p>
<p>Die Synthia-Anleihe auf Dubai der Landesbank Baden Württemberg notiert aktuell bei 91,5 Prozent, also fast unverändert zur Vorwoche.</p>
<h4>Negative Schlagzeilen für Venezuela</h4>
<p>Die erzielten Kursgewinne bei venezuelanischen Staatsanleihen bröckeln wieder. Nach einem Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sind die jüngsten Kursverluste auf Razzien in vier lokalen Banken zurückzuführen. Zwei seien im Anschluss vom Staat geschlossen und zwei weitere sollen liquidiert werden. Man wirft den Banken betrügerische Geschäfte vor. Weitere Kontrollen und damit weitere Schließungen seien nicht ausgeschlossen. „Und weil wie die Vergangenheit bereits zeigte, auch andere Wirtschaftsbereiche nicht sicher sind vor staatlichen Zugriffen, ist es wenig verwunderlich, dass die Marktteilnehmer verunsichert und mit dem Verkauf von venezolanischen Staatsanleihen reagieren“, ist in der Zeitung zu lesen. Gregor Daniel kann beobachten, dass in den vergangenen Tagen jedoch eine Anleihe des venzuelanischen Erdölkonzerns Petroleòs de Venezuela (WKN A0NRMA) gekauft wird. Das in US-Dollar notierte Papier läuft noch bis 2017, ist mit 5,25 Prozent verzinst und notiert bei 52,3 Prozent mit einer Rendite von 17,7.</p>
<h4>Neu am Markt</h4>
<p>Zwei Neuemissionen werden nach Angaben der Skontroführer so kurz vor Weihnachten und bei bereits teilweise geschlossenen Büchern noch rege nachgefragt. UCB Pharma, ein belgisches Unternehmen, das die deutsche Schwarz Pharma gekauft hat, bringt eine Anleihe (WKN A1AQ00), die mit 5,75 Prozent verzinst ist und bis 2016 läuft. </p>
<p>Trotz hoher Stückelung – 50.000 Euro – wird eine Anleihe der Nomura (WKN A1AQX9) von den Marktteilnehmern gut aufgenommen. Anleger erhalten 5,125 Prozent Zinsen pro Jahr bis 2014.</p>
<p>&#169; 11. Dezember 2009/Dorothee Liebing</p>
<p></p>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Emittent / Typ</th>
<th>Laufzeit</th>
<th>WKN</th>
<th>Kupon</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>UCB S.A.</td>
<td>2016</td>
<td>A1AQ00</td>
<td>5,75 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Lafarge S.A.</td>
<td>2019</td>
<td>A1AQ49</td>
<td>5,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Volkswagen AG</td>
<td>2015</td>
<td>A1AQKZ</td>
<td>3,5 %</td>
</tr>
<tr>
<td>OTTO</td>
<td>2013</td>
<td>A1CRZZ</td>
<td>6,375 %</td>
</tr>
<tr>
<td>Nomura</td>
<td>2014</td>
<td>A1AQX9</td>
<td>5,125 %</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/anleihen-schieflage-im-suden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gold als Depotbeimischung geschätzt</title>
		<link>http://trading-cfd.info/gold-als-depotbeimischung-geschatzt/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/gold-als-depotbeimischung-geschatzt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 15:59:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ETF-Indexfonds.de</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[etf]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Depot]]></category>
		<category><![CDATA[finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gegensatz]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[handelsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[quelle]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Sparguthaben]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Wunschliste]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/gold-als-depotbeimischung-geschatzt/</guid>
		<description><![CDATA[Gerade in Zeiten der Finanzkrise erweisen sich Rohstoffe als interessante Alternative im Depot. Denn im Gegensatz zu Sparguthaben oder Staatsanleihen sind sie auch in schwierigen Zeiten wertbeständig. Ganz oben auf der Wunschliste steht bei den meisten Beratern derzeit Gold. mehr&#8230; Quelle: Handelsblatt Related posts:Quo vadis Goldpreis? Gold am ScheidewegGold mit neuem Rekordhoch bei &#8230; Mehr [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade in Zeiten der Finanzkrise erweisen sich Rohstoffe als interessante Alternative im Depot. Denn im Gegensatz zu Sparguthaben oder Staatsanleihen sind sie auch in schwierigen Zeiten wertbeständig. Ganz oben auf der Wunschliste steht bei den meisten Beratern derzeit Gold.</p>
<p>mehr&#8230;</p>
<p>Quelle: Handelsblatt</p>
<p>Related posts:Quo vadis Goldpreis? Gold am ScheidewegGold mit neuem Rekordhoch bei &#8230;</p>
<p><a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MsExbRZ8N8Utyv4fNF36SjcPGto/0/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MsExbRZ8N8Utyv4fNF36SjcPGto/0/di" border="0"></img></a><br />
<a href="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MsExbRZ8N8Utyv4fNF36SjcPGto/1/da"><img src="http://feedads.g.doubleclick.net/~a/MsExbRZ8N8Utyv4fNF36SjcPGto/1/di" border="0"></img></a></p>
<p><img src="http://feeds.feedburner.com/~r/Exchange-traded-fundsde/~4/zr_Ke9FVjAs" height="1" width="1" /><br />
<a href="http://feedproxy.google.com/~r/Exchange-traded-fundsde/~3/zr_Ke9FVjAs/">Mehr lesen</a><br />
<a href="http://www.etf-indexfonds.de">ETF-Indexfonds</a></p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/gold-als-depotbeimischung-geschatzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hüfners Wochenkommentar: Japanisches Menetekel an den Rentenmärkten</title>
		<link>http://trading-cfd.info/hufners-wochenkommentar-japanisches-menetekel-an-den-rentenmarkten/</link>
		<comments>http://trading-cfd.info/hufners-wochenkommentar-japanisches-menetekel-an-den-rentenmarkten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 19:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>
		<category><![CDATA[20 november]]></category>
		<category><![CDATA[big bang]]></category>
		<category><![CDATA[bse]]></category>
		<category><![CDATA[Deflation]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Euroland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[frankfurt japan]]></category>
		<category><![CDATA[heren]]></category>
		<category><![CDATA[Jahr]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[November]]></category>
		<category><![CDATA[Oder]]></category>
		<category><![CDATA[Prozent]]></category>
		<category><![CDATA[regierung]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[segment]]></category>
		<category><![CDATA[staat]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[swaps]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Von Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[Zins]]></category>
		<category><![CDATA[zinsen rechnen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trading-cfd.info/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[20. November 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Japan macht auch in Europa wieder einmal Schlagzeilen. Diesmal aber nicht wegen Rezession und Deflation, sondern mit seinem Bondmarkt. Die Renditen der Staatsanleihen sind dort in den letzten Wochen zeitweise so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr. Von Anfang Oktober bis Anfang November erhöhten sie sich im 10-jährigen [...]


No related posts.

Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<img class="alignleft size-thumbnail wp-image-124" title="Japan" src="http://trading-cfd.info/wp-content/uploads/2009/11/Japan-150x150.jpg" alt="Japan" width="150" height="150" />20. November 2009. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Japan macht auch in Europa wieder einmal Schlagzeilen. Diesmal aber nicht wegen Rezession und Deflation, sondern mit seinem Bondmarkt. Die Renditen der Staatsanleihen sind dort in den letzten Wochen zeitweise so stark gestiegen wie schon lange nicht mehr.</div>
<p>Von Anfang Oktober bis Anfang November erhöhten sie sich im 10-jährigen Bereich von 1,25 auf 1,48 Prozent. Das mag wegen des niedrigen Niveaus nicht so dramatisch aussehen. Übertragen auf den europäischen Rentenmarkt entspräche es aber einem Anstieg von derzeit 3,3 auf knapp 4 Prozent in gerade mal vier Wochen. Das ist schon ein Big Bang. Dies umso mehr, als sich die Entwicklung nicht auf das Segment der Staatsanleihen beschränkte. Die Optionen auf Zins-Swaps gingen noch stärker nach oben. Ebenso die Preise für Kreditausfallversicherungen (CDS).</p>
<p>Zunächst taten viele das als ein Problem der neuen japanischen Regierung ab, das uns nichts angeht. Inzwischen sieht es jedoch so aus, als käme es von der hohen Staatsverschuldung und Zweifeln der Anleger an der Finanzierbarkeit der Schulden. Das kann man nicht mehr auf die leichte Schulter nehmen, denn solche Probleme gibt es auch bei uns. Könnte es sein, dass die europäischen Märkte für Festverzinsliche vor größeren Verwerfungen stehen? Müssen auch wir mit höheren Zinsen rechnen?</p>
<p>Ausschließen kann das niemand. Es gibt eine Reihe von guten Gründen, die sich dafür anführen lassen. Das Wichtigste sind auch hier die Staatsschulden. Die Situation ist in Europa zwar nicht so schlimm wie in Japan. Sie ist aber auch schwierig. In Deutschland beispielsweise dürfte sich die Defizitquote 2010 von 3 auf knapp 6 Prozent verdoppeln (öffentliche Defizite in Prozent des Bruttoinlandsprodukts). Es gibt keinerlei Anzeichen, dass die Regierung auf einen konsequenten Konsolidierungskurs einschwenkt. Sie denkt im Gegenteil über kräftige Steuersenkungen nach. In anderen Ländern ist das nicht viel anders. Der Staat droht damit, mit seiner Kreditnachfrage auf den Märkten in Konkurrenz zu den Unternehmen zu treten.</p>
<p>Hinzu kommt, dass die Inflationsrate im November/Dezember in Euroland wieder positiv wird. Die Energiepreise liegen schon wieder um mehr als 30 Prozent über dem Vorjahr. Die an den inflationsindexierten Anleihen gemessenen Preissteigerungserwartungen betragen in den USA über die nächsten fünf Jahre gerechnet 3 Prozent. Zu Jahresanfang waren es weniger als 1 Prozent. Schließlich scheint es derzeit so gut wie sicher, dass die Notenbanken im Verlauf des kommenden Jahres die Zügel anziehen und auch die Leitzinsen erhöhen. Es wäre merkwürdig und gegen jede historische Erfahrung, wenn sich das nicht negativ auf die Rentenmärkte auswirken würde.</p>
<p>Die Frage ist freilich, um wie viel die Renditen steigen werden. Müssen wir uns schon bald wieder auf 5 bis 6 Prozent einstellen? Oder wird es &#8220;nur&#8221; bis 4 Prozent oder vielleicht ein wenig darüber gehen?</p>
<p>Aus meiner Sicht wird es nicht so schlimm werden wie manche befürchten. Es wird auch hier nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. Hier sind fünf Gründe, weshalb die längerfristigen Renditen kaum über die 4 Prozent hinausgehen sollten. Erstens befinden wir uns in einem sehr langfristigen Kanal niedriger und sinkender Zinsen. Seit fast dreißig Jahren gehen die Sätze zurück, natürlich immer unter erheblichen Schwankungen. So ein Trend dreht sich nicht von heute auf morgen. Da muss es schon massive Ursachen geben.</p>
<p>Zweitens: Die Inflationsraten steigen zwar wieder an, sie bleiben insgesamt gesehen aber niedrig. Selbst Pessimisten glauben derzeit nicht, dass die Geldentwertung in den nächsten zwölf Monaten in Euroland über die kritische Grenze von 2 Prozent hinausgehen wird. Bei einer solchen Perspektive brauchen die Rentenmärkte nicht nervös zu werden.</p>
<p>Dies umso mehr als die Gefahr einer Deflation ja noch nicht ganz vom Tisch ist (auch wenn sie aus meiner Sicht unwahrscheinlich ist). Bei sinkendem Preisniveau könnten die Zinsen sogar zurückgehen und wir bekä-men eine Rallye auf den Bond-Märkten. Im Jahr 2007 konnte man ausgerechnet am japanischen Bondsmarkt phantastische Renditen von 40 Prozent erzielen (in Dollar gerechnet, das heißt einschließlich Währungsgewinne).</p>
<p>Drittens gibt es derzeit keine Anzeichen, dass es zwischen staatlicher und privater Kreditnachfrage zu einem zinstreibenden &#8220;Crowding-out&#8221; kommt. Es ist viel Liquidität vorhanden. Die Nachfrage der Unternehmen nach Kapitalmarktmitteln hält sich angesichts der mageren Wachstumsperspektiven und der unterausgelasteten Kapazitäten in Grenzen. Von einem &#8220;Anlegerstreik&#8221; bei Staatsanleihen ist nichts zu sehen. Die Auktionen für Staatspapiere laufen nach wie vor reibungslos.</p>
<p>Viertens sind die derzeitigen Renditen gemessen an den traditionellen Modellen bei weitem zu hoch. Bei einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr um 4 Prozent in Euroland und einer Preissteigerung von unter 1 Prozent müssten die langfristigen Zinsen eigentlich negativ sein. Wenn sich im nächsten Jahr ein reales Wachstum von 1 bis 2 Prozent ergeben sollte und eine Preissteigerung in der gleichen Größenordnung, dann wäre ein Zins von lediglich 3 Prozent angemessen, also weniger als heute.</p>
<p>Fünftens schließlich sollte man den Einfluss der Geldpolitik nicht überschätzen. Zum einen werden die Notenbanken bei Ihren Restriktionen vorsichtig vorgehen, um größere Verwerfungen zu vermeiden. Zum anderen ist derzeit die Differenz zwischen kurzfristen und langfristigen Zinsen im historischen Vergleich sehr hoch. Sie liegt in Europa bei 2,5 bis 3 Prozent; gerechtfertigt wäre allenfalls die Hälfte. Das bedeutet: Selbst wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen im nächsten Jahr auf 2 Prozent oder noch darüber erhöht, bräuchten die Langfristzinsen eigentlich gar nicht zu steigen. In jedem Fall werden die Renditen langsamer nach oben gehen als die Leitzinsen.</p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die Angst, die derzeit von den japanischen Bond-Märkten ausgeht, ist nicht gerechtfertigt. Natürlich ist Vorsicht angebracht, denn es gibt Belastungen und bei so hohen Staatsschulden sind immer negative Überraschungen denkbar. Die Renditen können und werden im Verlauf von 2010 voraussichtlich stark schwanken und am Ende auch etwas steigen. Das wird aber nicht dramatisch sein. Auf kurze Sicht – zum Jahresende und darüber hinaus – ist sogar mit sinkenden Sätzen zu rechnen, weil viel Liquidität durch die Zins- und Tilgungstermine auf den Markt kommt.</p>
<p>© 20. November 2009/Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trading-cfd.info/hufners-wochenkommentar-japanisches-menetekel-an-den-rentenmarkten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

