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	<title>Trading CFD &#187; USA</title>
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		<title>Auslandsaktien: Die Zuversicht steigt</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:05:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Kaum beginnt sich der Horizont für das Euro-Schiff in Richtung Griechenland zu lichten, ziehen weiter westlich neue Wolken auf. Die Ratingagentur Fitch hat Portugal wegen mangelnder Haushaltsdisziplin herabgestuft, das führt zu weiteren Währungsverlusten. „Trotz der starken europäischen Indizes könnte sich das Blatt in Richtung USA wenden“, meint Walter Vorhauser [...]


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<p>25. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Kaum beginnt sich der Horizont für das Euro-Schiff in Richtung Griechenland zu lichten, ziehen weiter westlich neue Wolken auf. Die Ratingagentur Fitch hat Portugal wegen mangelnder Haushaltsdisziplin herabgestuft, das führt zu weiteren Währungsverlusten. „Trotz der starken europäischen Indizes könnte sich das Blatt in Richtung USA wenden“, meint Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Roland Stadler von der Baader Bank bestätigt: „Der Euro steht nicht so gut da, am Anfang des Jahres stand er gegen den US-Dollar bei 1,44, jetzt ist er nur noch 1,33 US-Dollar wert. Das ist eine Bewährungsprobe.“</p>
<p>Abgesehen von den Jubelnachrichten um den Suchmaschinenbetreiber Baidu sieht es rund um den chinesischen Leitindex etwas müde aus. Der Hang Seng, zu Anfang des Jahres noch bei stolzen 22.700 Punkten, hat seitdem um etwa zehn Prozent eingebüßt und steht jetzt bei 20.788 Punkten. „Die stringente Geldpolitik der Regierung drückt auf die Stimmung der Investoren, jetzt fehlt einfach Liquidität“, erklärt Vorhauser.</p>
<h4>Walgreen Co. plant Übernahme</h4>
<p>Die Erwartungen der Analysten enttäuscht, hat laut Vorhauser die größte US-amerikanische Drogeriekette Walgreen Co. (WKN 855826). Sie hätten einen höheren Quartalsgewinn erwartet als die Anfang der Woche vorgestellten 669 Millionen US-Dollar bzw. 68 US-Cents pro Aktie. Dafür sei der Geschäftsrückgang der letzten drei Monate verantwortlich. „Trotz der bitteren Kälte sind weniger Mittel gegen Husten und Grippe verkauft worden“, weiß der Skontroführer. Für die Zukunft gut aufgestellt sei das Unternehmen aber mit der geplanten Übernahme der regionalen Drogeriekette Duane Reade für rund 618 Millionen US-Dollar. „Damit ist die Position im Nordosten der USA für Walgreen deutlich gestärkt“, meint Vorhauser. Man plane für den auf Hautpflegeprodukte spezialisierten Filialisten bereits eine Verjüngungskur. „Duane Reade wird eine neue Optik bekommen und das Sortiment soll straffer werden“, erklärt der Skontroführer. Am Ende konnten die Wachstumspläne die Enttäuschung über den mageren Gewinn kompensieren. Der Aktienkurs legte um sechs Prozent zu und notiert am Donnerstag bei 26,50 Euro. </p>
<h4>EADS stellt Antrag auf Fristverlängerung</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><br />
Vorhauser</span></div>
<p>Neues vom Bieterstreit um den milliardenschweren Tankjetauftrag für die US-Luftwaffe weiß Stadler zu berichten. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS (WKN 938914) versuche, Zeit zu gewinnen, um nach dem Abspringen des US-Partners Northrop Grumman ein eigenständiges Angebot vorlegen zu können. Die deutsche Bundesregierung unterstütze nun den Flugzeugbauer dabei, mit Hilfe einer Verlängerung der Bewerbungsfrist um 90 Tage doch noch ins Geschäft mit dem US-Verteidigungsministerium zu kommen. Der Konzern hatte im Vorfeld scharf kritisiert, dass die Ausschreibung für den Auftrag den US- Konkurrenten Boeing bevorteile. Der Aktienkurs konnte von der neuen Hoffnung auf Geschäfte profitieren und notiert aktuell bei 15,30 Euro. </p>
<h4>Baidu profitiert vom Google-Rückzug</h4>
<p>Die Geschichte der Woche kommt aus China: nach dem Rückzug von Google aus dem chinesischen Festland steigt der Kurs des einheimischen Konkurrenten Baidu (WKN A0F5DE) unaufhaltsam. Die Aktie konnte seit Montag von 420 Euro auf aktuell 457 Euro zulegen und das sei noch nicht das Ende der Fahnenstange. Vorhauser erklärt: „Laut dem Marktbeobachter Screen Digest wird der jährliche Werbemarkt von 2,2 Milliarden Euro in 2009 bis 2014 noch auf 7,7 Milliarden Euro steigen. Und weil die ehemaligen Google-Nutzer zu drei Vierteln auf Baidu umsteigen, werden 90 Prozent davon direkt in deren Kasse fließen.“ Baidu hätte es auch leicht, die Verwendung der chinesischen Schriftzeichen trüge zu einer Art „Einer-von-uns-Image“ bei. Laut dem Skontroführer sehen die Analysten das Potenzial der Aktie bei 500 Euro, das bedeute einen Aufschlag von rund zehn Prozent. </p>
<h4>Bank of China vervierfacht ihren Gewinn </h4>
<p>Auch die drittgrößte chinesische Bank, die Bank of China (WKN A0M4WZ) hat ihre Quartalszahlen gebracht, berichtet Vorhauser. Das Finanzinstitut habe einen Nettogewinn von rund 2,8 Milliarden US-Dollar ausgewiesen und damit alle Markterwartungen übertroffen. Die Einkünfte aus Gebühren und Provisionen seien um zwölf Prozent auf 10,8 Milliarden US-Dollar gestiegen. Trotz allem brauche die Bank dringend frisches Kapital, mindestens 12 Milliarden US-Dollar. „Die Eigenkapitalquote von neun Prozent muss gehalten werden“, weiß Vorhauser. „Deshalb haben die Aktionäre gerade einer Anleihenemission von 2,8 Milliarden US-Dollar zugestimmt.“ Der Kurs reagierte darauf freundlich und steht heute bei 0,385 Euro.s </p>
<p>&#169; 25. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Wallgreen Co.</td>
<td>Handel</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US9314221097" title="855826">855826</a></td>
</tr>
<tr>
<td>EADS</td>
<td>Technologie</td>
<td>Niederlande</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=NL0000235190" title="938914">938914</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Baidu</td>
<td>Internet</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US0567521085" title="A0F5DE">A0F5DE</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Bank of China</td>
<td>Banken</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033" title="A0M4WZ">A0M4WZ</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Fonds: Internationale Fonds in Führung</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:03:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fondsthemen der Woche Fonds-Marktbericht ETF-Marktbericht Statistischer Rückblick 23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Seitwärtstrend im Fondshandel findet diese Woche seine Fortsetzung, die Umsätze halten sich im Rahmen. Hier und dort werden Gewinnmitnahmen gemeldet. „Im Moment bevorzugen die Anleger die internationalen Aktienfonds. Da tut sich am meisten“, meint Matthias Präger von der Baader Bank. Käufe [...]


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<div>
<p><strong>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li>Fonds-Marktbericht </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4683" title="ETF-Marktbericht">ETF-Marktbericht</a> </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4682" title="Statistiken">Statistischer Rückblick</a> </li>
</ul>
</div>
<p>23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Seitwärtstrend im Fondshandel findet diese Woche seine Fortsetzung, die Umsätze halten sich im Rahmen. Hier und dort werden Gewinnmitnahmen gemeldet. „Im Moment bevorzugen die Anleger die internationalen Aktienfonds. Da tut sich am meisten“, meint Matthias Präger von der Baader Bank. Käufe hat er diese Tage beim weltweit anlegenden Lingohr-Systematic-Lbb-Invest (WKN 977479) gesehen, ebenso beim Templeton Growth (Euro) Fund Class A (acc) (WKN 941034). Auch der Aktienfonds Carmignac Investissement A (WKN A0DP5W) habe oben auf den Einkaufslisten der Investoren gestanden. „Der Fonds ist recht flexibel“, erwähnt Präger. In ihre Portfolios gelegt hätten Anleger Anteile des Deka-Global Champions CF (WKN DK0ECU) , der in Industrie- und Schwellenländern anlegt, sowie des Mischfonds ARERO &#8211; Der Weltfonds (WKN DWS0R4). „Letzterer wird permanent gesucht“, bemerkt der Spezialist. </p>
<h4>Heterogenes Bild bei asiatischen Fonds</h4>
<p>Größere Verkäufe meldet Präger bei dem Klassiker Baring Hong Kong China Fund (EUR) (WKN 933583) und seinem in Südkorea engagierten Pendant Baring Korea Trust (WKN 972842). Ebenfalls getrennt hätten sich Anleger vom DWS China (WKN 565129) sowie dem im asiatisch-pazifischen Raum aktiven Templeton Asian Growth Fund Class A (Ydis) USD (WKN 971661).</p>
<p>Beliebt gewesen sei dagegen der vornehmlich auf chinesische Aktien konzentrierte Fidelity Funds &#8211; China Focus Fund A (USD) (WKN A0CA6V), genauso wie der NESTOR Fernost Fonds (WKN972880 ), der neben Aktien auch in Optionsscheine auf Wertpapiere, Wandelanleihen und festverzinsliche Wertpapiere anlegt.</p>
<p>Über Gewinnmitnahmen berichtet Ivo Orlemann von ICF Kursmakler bei zwei in Indien engagierten Fonds, dem HSBC GIF Indian Equity AC (WKN 263233) und dem HSBC GIF Indian Equity AD (WKN 974873). „Nicht verwunderlich, schließlich sind sie seit April 2009 um 200 bis 250 Prozent gestiegen.“</p>
<h4>Immobilienfonds: Rücknahmestopp treibt Handel an</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/orlemann_ivo_120x125.jpg" /><br />
<span>Orlemann</span></span></div>
<p>Die bei vielen Immobilienfonds ausgesetzte Anteilsscheinrücknahme beflügelt den Handel der Papiere an den Wertpapierbörsen. Laut Orlemann ist das durchaus schlüssig, denn: „Natürlich versuchen die Fondsgesellschaften mit allen Mitteln, wieder an Kapital zu kommen, damit sie wieder aufmachen können.“ Profitiert habe davon der KanAm US-Grundinvest (WKN 679181), hier hätten Anleger beherzt zugegriffen. Die Fondsgesellschaft hätte jetzt zwei Kernstücke, hochmoderne große Einkaufszentren in den USA, veräußert. Das Liquiditätsziel sei zwar damit noch nicht erreicht worden, weil KanAm nur Teilbesitzer gewesen sei, der Anteil von Immobilien im Vollbesitz des Fonds sei aber jetzt groß genug, um weitere Objekte abstoßen zu dürfen. Verkäufe hätte es dagegen beim Degi Europa (WKN 980780) und beim Axa Immoselect (WKN 984645) gegeben.“Das Vertrauen ist noch nicht zurückgekehrt“, erläutert der Spezialist.</p>
<h4>Rückgaben bei Goldaktien</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/praeger_120x125.jpg" /><br />
<span>Präger</span></span></div>
<p>Die Aufwertung des Dollar hat den Goldpreis nach unten gedrückt. In diesem Marktumfeld räumten laut Präger die Investoren ihre Depots und verkauften Fondsanteile des BGF World Mining Fund A2 USD (WKN 986932), DWS Goldminenaktien Typ O (WKN 976982) und des Earth Gold Fund UI (WKN A0Q2SD). „Momentan fällt dieser Sektor etwas ab“, bemerkt der Spezialist.</p>
<p>&#169; 23. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<p></p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des Fonds</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>LINGOHR-SYSTEMATIC-LBB-INVEST</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009774794" title="977479">977479</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Templeton Growth (Euro) Fund A (acc) EUR </td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0114760746" title="941034">941034</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>carmignac Investissement A</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=FR0010148981" title="A0DP5W">A0DP5W</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Deka-GlobalChampions CF</td>
<td>Aktienfonds International</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE000DK0ECU8" title="DK0ECU">DK0ECU</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ARERO &#8211; Der Weltfonds</td>
<td>Mischfonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0360863863" title="DWS0R4">DWS0R4</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Baring Hong Kong China Fund (EUR)</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=IE0004866889" title="933583">933583</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Baring Korea Trust </td>
<td>Aktienfonds Korea</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=GB0000840719" title="972842">972842</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS China</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0146865505" title="565129">565129</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Templeton Asian Growth Fund A (Ydis) USD</td>
<td>Aktienfonds Asien/ex Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0029875118" title="971661">971661</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Fidelity Funds &#8211; China Focus Fund A (USD)</td>
<td>Aktienfonds Hong Kong + China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0173614495" title="A0CA6V">A0CA6V</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Nestor Fernost Fonds </td>
<td>Aktienfonds Asien/ex Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0054738967" title="972880">972880</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>HSBC GIF Indian Equity AC</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0164881194" title="263233">263233</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>HSBC GIF Indian Equity AD</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0066902890" title="974873">974873</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>KanAm US-grundinvest Fonds</td>
<td>Immobilienfonds/Welt</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0006791817" title="679181">679181</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DEGI Europa </td>
<td>Immobilienfonds/Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009807800" title="980780">980780</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>AXA Immoselect</td>
<td>Immobilienfonds/Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009846451" title="984645">984645</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>BGF World Mining Fund A2 USD</td>
<td>Aktienfonds Rohstoffe</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=LU0075056555" title="986932">986932</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>DWS Goldminenaktien Typ 0</td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE0009769828" title="976982">976982</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Earth Gold Fund UI </td>
<td>Aktienfonds Gold</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=104&amp;ISIN=DE000A0Q2SD8" title="A0Q2SD">A0Q2SD</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETFs: „Gelassen positive“ Stimmung</title>
		<link>http://trading-cfd.info/etfs-%e2%80%9egelassen-positive%e2%80%9c-stimmung-563/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 02:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fondsthemen der Woche Fonds-Marktbericht ETF-Marktbericht Statistischer Rückblick 23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der DAX schlägt sich zwar wacker, die 6.000 Punkte wurden schon mehrfach überschritten, echte Begeisterung kommt aber nicht auf. Das gilt auch für die ETFs: Es bleibt ruhig im Handel mit den Indexfonds. „Wir sehen wenig Volumen“, berichtet Eric Wiegand von der [...]


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<div>
<p><strong>Fondsthemen der Woche</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4684" title="Fonds-Marktbericht">Fonds-Marktbericht</a> </li>
<li>ETF-Marktbericht </li>
<li><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=44&amp;NewsID=4682" title="Statistiken">Statistischer Rückblick</a> </li>
</ul>
</div>
<p>23. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der DAX schlägt sich zwar wacker, die 6.000 Punkte wurden schon mehrfach überschritten, echte Begeisterung kommt aber nicht auf. Das gilt auch für die ETFs: Es bleibt ruhig im Handel mit den Indexfonds. „Wir sehen wenig Volumen“, berichtet Eric Wiegand von der Deutschen Bank. Das Geschäft sei durchwachsen, Käufe und Verkäufe hielten sich die Waage. Diese Einschätzung teilt auch Andreas Bartels von der Commerzbank: „Es fehlt die Richtung. Wir beobachten vor allem Portfolioumschichtungen“. Als „gelassen positiv“ beschreibt Bernardus Roelofs von Flow Traders die Stimmung. Die Käufe überwiegen seiner Ansicht nach zwar, einige Marktteilnehmer nutzten die hohen Kurse aber auch für Gewinnmitnahmen. </p>
<h4>Griechenland-Sorgen halten an</h4>
<p>Die Probleme Griechenlands halten Roelofs zufolge den Markt weiter in der Schwebe: „Die Unsicherheit ist unverändert da“, urteilt der Market Maker. Bei den ETFs auf den Euro Stoxx, etwa von iShares (WKN 935927 und 593395), Lyxor (WKN 798328) oder db x-trackers (WKN DBX1ET), sowie den DAX (WKN 593393) beobachtet er vor allem Zu-, aber auch Abflüsse. Zugreifen würden Investoren darüber hinaus beim iShares S&amp;P 500 (WKN 264388), während der Amundi ETF MSCI USA (WKN A0REJY) eher auf der Verkaufsliste stehe. Laut Commerzbank zeigen sich die Anleger bei ETFs auf US-amerikanische und kanadische Indizes hingegen durchweg kauffreudig. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><br />
Roelofs</span></div>
<p>Angesichts dieser Marktlage finden auch Short-Produkte, etwa auf den DAX (WKN DBX1DS), ihre Anhänger, wie Eric Wiegand außerdem meldet. An der Börse Frankfurt war der Short-DAX von db x-trackers in den vergangenen fünf Handelstagen nach dem iShares DAX dann auch das Produkt mit den zweithöchsten Umsätzen.</p>
<h4>Mit Health Care-Verkäufen aufs falsche Pferd gesetzt</h4>
<p>Bei den Sektoren-ETFs wurde so mancher Anleger zuletzt auf dem falschen Fuß erwischt, das berichtet zumindest Bernardus Roelofs. Einige hätten sich in Erwartung des Scheiterns der US-Gesundheitsreform nämlich von Health Care-ETFs getrennt, etwa dem Lyxor ETF Stoxx 600 Health Care (WKN LYX0AS). Nachdem Obama für seine Pläne im Repräsentantenhaus eine Mehrheit gefunden hat, könnten diese Unternehmen nun profitieren, meint Roelofs. Eindeckungen habe es im Übrigen beim iShares Stoxx 600 Industrial Goods &amp; Services Swap (WKN A0F5T4), beim Lyxor ETF Privex (WKN LYX0BH) und beim iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap (WKN A0H072) gegeben. </p>
<p>Von Interesse an Indexfonds, die die Entwicklung von Industriegüteraktien abbilden, berichten auch andere Market Maker, Eric Wiegand nennt als Beispiel den db x-trackers DJ Stoxx 600 Industrial Goods (WKN DBX1F0). Die Commerzbank weiß darüber hinaus noch von Positionierungen bei Versicherungs- und Technologie-ETFs sowie Abflüssen aus Chemie- sowie Öl- und Gas-Indexfonds. „Die Volumina sind aber auch hier eher niedrig“, bemerkt Andreas Bartels. </p>
<h4>Mäßige Umsätze bei Schwellenländer-ETFs</h4>
<p>Das Interesse an Schwellenländern ist weiter da, es gibt aber auch weniger begehrte Emerging Markets-ETFs. Laut Roelofs war etwa der breit aufgestellte iShares MSCI Emerging Markets (WKN A0HGZT) gesucht, während Asien-ETFs zum Teil gekauft (WKN DBX1MA), zum Teil aber auch verkauft (WKN LYX0AB) wurden. Der Deutschen Bank zufolge überwiegen im Moment sogar die Abflüsse bei den Schwellenländerprodukten. </p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/Wiegand_e_120x125.jpg" /><br />
Wiegand<br />
</span></div>
<h4>Renten-Indexfonds wenig begehrt</h4>
<p>Unverändert abgestoßen werden Geldmarkt-ETFs, wie Eric Wiegand registriert. Auch von Renten-Indexfonds am langen Ende, etwa dem db x-trackers II iBoxx Sovereigns Eurozone 5-7 (WKN DBX0AF) oder dem db x-trackers II iBoxx Sovereigns Eurozone 7-10 (WKN DBX0AG), trennten sich Anleger tendenziell. </p>
<p>&#169; 23. März 2010 / Anna-Maria Borse</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=IE0008471009" title="935927">935927</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933956" title="593395">593395</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ EURO STOXX 50</td>
<td>Aktienfonds Eurozone </td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0007054358" title="798328">798328</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ EURO STOXX ETF </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0380865021" title="DBX1ET">DBX1ET</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DAX (DE) </td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933931" title="593393">593393</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares S&amp;P 500</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0002643889" title="264388">264388</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Amundi ETF MSCI USA </td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010688275" title="A0REJY">A0REJY</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers ShortDAX ETF </td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106241" title="DBX1DS">DBX1DS</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ STOXX 600 Health Care</td>
<td>Aktienfonds Gesundheit &amp; Pharma</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010344879" title="LYX0AS">LYX0AS</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ STOXX 600 Industrial Goods &amp; Services Swap (DE)</td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0F5T44" title="A0F5T4">A0F5T4</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Privex </td>
<td>Aktienfonds Alternative Investments</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010407197" title="LYX0BH">LYX0BH</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares Dow Jones-UBS Commodity Swap (DE)</td>
<td>Rohstofffonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0H0728" title="A0H072">A0H072</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ STOXX 600 Industrial Goods ETF </td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106084" title="DBX1F0">DBX1F0</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares MSCI Emerging Markets </td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000A0HGZT7" title="A0HGZT">A0HGZT</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI EM Asia TRN Index etf</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107991" title="DBX1MA">DBX1MA</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI AC Asia-Pacific ex Japan </td>
<td>Aktienfonds Regionenindizes</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010312124" title="LYX0AB">LYX0AB</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone 5-7 TR Index ETF </td>
<td>Rentenfonds Staatsanleihen</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0290357176" title="DBX0AF">DBX0AF</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone 7-10 TR Index ETF</td>
<td>Rentenfonds Staatsanleihen</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0290357259" title="DBX0AG">DBX0AG</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Anleihen: Rendite macht das Rennen</title>
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		<comments>http://trading-cfd.info/anleihen-rendite-macht-das-rennen-2/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 15:23:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation [...]


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<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Die Wirtschaft kommt nicht in Schwung und das beflügelt die Rentenmärkte, so könnte man in einem Satz das Geschehen dieser Woche zusammenfassen“, resümiert Arthur Brunner von ICF Kursmakler. Allerdings stelle sich die Lage doch etwas komplexer dar. Der strenge Winter und die weiterhin bestehende Verunsicherung bedingt durch die Situation in Griechenland seien nach Meinung der Volkswirte die Gründe dafür, dass der ZEW Konjunkturausblick mit 44,5 zum sechsten Mal in Folge rückläufig gewesen sei. Die Mehrheit der befragten Unternehmen sieht die Geschäftsentwicklung für das nächste halbe Jahr negativ. Auch besteht bezüglich der Preisentwicklung keinerlei Handlungsbedarf für die Notenbanken. Der nachlassende Inflationsdruck und ein weiterhin stagnierender Arbeitsmarkt wurden auch als Gründe angeführt, warum die amerikanische Notenbank in den USA am Dienstag den Leitzins unverändert bei 0 bis 0,25 Prozent beließ und gleichzeitig verkündete, dass dieser noch über einen längeren Zeitraum sehr niedrig bleiben werde.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/brunner_120x125.jpg" /><span><br />
Brunner</span></span></div>
<p>Zum Thema Griechenland herrscht immer noch keine Klarheit, wie eine konkrete Hilfe aussehen könnte. Neben verfassungsrechtlichen Bedenken seitens der Bundesregierung will man auch einen neuen Angriff der Spekulanten vermeiden, die wohl sehr schnell austesten würden, was konkrete Hilfeversprechen in der Praxis wert wären. „All diese Faktoren wirken sich stützend auf die Rentenmärkte aus und so notierte der Bund- Future diese Woche wieder über der Marke von 123 Punkten“, beschreibt Brunner die Lage. Der Renditeabstand griechischer Staatsanleihen zu Bundesanleihen habe seit Montag wieder deutlich angezogen. Im zehnjährigen Bereich stieg der Aufschlag um 21 Basispunkte auf 327 Basispunkte. Vor allem aber im kurzen Laufzeitbereich waren die Kursverluste griechischer Staatsanleihen am größten. „Der größte Spread besteht im Moment bei den dreijährigen Anleihen mit 415 Basispunkten, 51 Basispunkte mehr als zu Wochenanfang“, erzählt der Skontroführer für Anleihen.</p>
<p>Im April und Mai stehen für Griechenland weitere 20 Milliarden Euro zur Finanzierung an, da Anleihen fällig werden“, fügt Gregor Daniel von der Wertpapierhandelsgesellschaft Walter Ludwig zu dem Thema an. Ob die neuen Griechenlandanleihen ihre Abnehmer finden und zu welchem Preis sei schwierig einzuschätzen. Derzeit sei es im Handel um die griechischen Staatspapiere eher ruhig. „Keine Umsätze mehr in der Höhe, wie wir sie vor einigen Wochen gesehen haben.“</p>
<p>„Auf das Jahr gesehen muss sogar ein Volumen von 50 Milliarden Euro am Kapitalmarkt aufgenommen werden, wobei sich ein ähnliches Fragezeichen ergibt“, schreiben die Volkswirte der HSH Nordbank. „Doch selbst wenn dies gelingt, dürften die Zinskosten dem Land schwer zu schaffen machen. Daher drängen die Griechen auf eine Konkretisierung des EU-Hilfspakets, wovon sie sich eine Einengung der Spreads zwischen griechischen Staatstiteln und Bundesanleihen versprechen.“</p>
<p>Der Euro-Bund-Future notiert heute zur Mittagszeit bei 123,16. Eine zehnjährige Bundesanleihe bringt eine Rendite von 3,13 Prozent.</p>
<h4>Renditesuche kommt vor Risiko</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/10_a_g/daniel_120x125.jpg" /><span><br />
Daniel</span></span></div>
<p>Die niedrigen Zinsen lassen Investoren nach höheren Renditen suchen. „Hochzinsanleihen, Perpetuals oder nachrangige Papiere – man versucht raus zu schnitzen, was möglich ist“, kommentiert Daniel. Gute Umsätze sieht der Skontroführer in der bis 2015 laufenden Venezuela-Anleihe (WKN A0DZ45). Ebenso greifen Investoren nach einer Daueranleihe der GFW Capital (WKN A0JCC9). Das Papier notiert bei 70 Prozent und trägt einen Kupon von 6 Prozent. Eine EIB-Anleihe (WKN A0T7UF), die mit 2,5 Prozent verzinst ist und bis 2012 läuft, wird nur verkauft. Die Händler der Hellwig Wertpaphandelsbank berichten, dass alte Argentinienanleihen in dieser Woche um vier bis fünf Punkte gestiegen sind, ohne dass es eine Geschichte dahinter gebe. Die Alt-Anleihen, z.B. (WKN 130860) werden immer noch ohne Stückzinsen berechnet.</p>
<h4>Genussschein mit Nennwertverlust</h4>
<p>Zu größeren Umsätzen kam es diese Woche in Genussscheinen der ehemaligen HypoRealEstate. „Gründe dafür waren eine Pressemitteilung der deutschen Pfandbriefbank, worauf Anleger in bestimmten Genusscheinen (WKNs 812404, 546325) mit dem Verlust von 99 Prozent des Nennwerts in den nächsten beiden Jahren rechnen müssen“, meldet Brunner.</p>
<h4>Neu am Markt </h4>
<p>Auch in dieser Woche wurden wieder jede Menge Staatsanleihen, u.a. von Spanien und Frankreich platziert. Bei den Unternehmensanleihen ist die Platzierung der Merck Financial Service im Gesamtvolumen von 3,2 Mrd. Euro besonders erwähnenswert. Die Emission setzt sich aus drei Tranchen mit den Laufzeiten zwei Jahre (500Mio, +127 Basispunkte, ISIN XS0497185271), fünf Jahre (1,35 Mrd. +129,6 BP, ISIN XS0497185511) und zehn Jahre (1,35 Mrd. +143,7 Basispunkte, ISIN XS0497186758) zusammen, und notiert deutlich über den Ausgabepreisen. „Die Nachfrage soll immens gewesen sein“, sagt Brunner.</p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Hüfners Wochenkommentar: Wo ist das nächste Griechenland?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 13:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hüfner 19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor einem Jahr waren Unternehmensanleihen der große Renner am Kapitalmarkt. Gute Adressen brachten Kupons, die in Euroland zum Teil um drei bis vier Prozentpunkte über denen der deutschen Bundesanleihen lagen. Für Anleger war das ein Dorado. Im Verlauf des Jahres verringerten sich die Risikoaufschläge für diese Anleihen. Investoren [...]


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Hüfner<br />
</span></div>
<p>19. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor einem Jahr waren Unternehmensanleihen der große Renner am Kapitalmarkt. Gute Adressen brachten Kupons, die in Euroland zum Teil um drei bis vier Prozentpunkte über denen der deutschen Bundesanleihen lagen. Für Anleger war das ein Dorado. Im Verlauf des Jahres verringerten sich die Risikoaufschläge für diese Anleihen. Investoren bekamen daher nicht nur einen guten Zins, sondern auch erhebliche Kursgewinne. Zusammen addierte sich das nicht selten zu einer Rendite von 15 % und mehr. </p>
<p>Könnte sich das jetzt in ähnlicher Form wiederholen? Diesmal aber nicht mit Anleihen von Unternehmen, sondern von Staaten? In den nächsten Monaten wird eine Reihe von höher verzinslichen Bonds an den Markt kommen. Den Anfang machte Griechenland mit einer 5-jährigen Anleihe und einer Rendite von über 6 %. Sie war mehr als dreifach überzeichnet. Wer sind die neuen Emittenten? Wie steht es mit den Risiken?</p>
<p>Vorweg: Es geht hier nicht um Bonds schlecht beleumdeter Schuldner wie etwa Argentinien, Venezuela, Ukraine oder Island. Solche Hochzinsanleihen waren bei Unternehmen zu riskant, um sie dem &#8220;Normalanleger&#8221; zu empfehlen. Sie sind es auch bei Staaten. </p>
<p>Gemeint sind Anleihen der entwickelten Staaten, die nicht zu den Hochzinsländern zählen und von den Rating-Agenturen mit Investment Grade bewertet werden. Das nächste Griechenland also. Die meisten nennen hier natürlich Spanien, Portugal, Irland und vielleicht Italien. Die Risikoaufschläge ihrer Anleihen sind bisher noch relativ gering. Spanien muss für 10-jährige Anleihen eine Rendite von 3,80 % bezahlen, Italien von 3,90 % und Portugal von 4,20 %. Sie konnten dafür in den letzten Wochen schon erhebliche Mittel aufnehmen. Wenn es jedoch enger wird, werden sie höhere Renditen berappen müssen. </p>
<p>Aber wer kommt sonst noch in Betracht? Um diese Frage zu beantworten, kann man einen einfachen Verschuldungsindex errechnen. Er besteht zum einen aus der Höhe der öffentlichen Defizite. Sie zeigen, wie viel Geld das Land netto braucht. Daneben geht in den Index der Saldo der Leistungsbilanz ein. Dieser entscheidet, ob bei der Finanzierung der Budgetdefizite auf den internationalen Kapitalmärkten Schwierigkeiten zu erwarten sind oder nicht. Ein Land mit einem Überschuss in den laufenden Posten tut sich mit der Finanzierung von Haushaltsdefiziten erfahrungsgemäß leichter. Es ist nicht auf ausländische Gläubiger angewiesen, weil es keinen Kapitalimport braucht. Das erklärt, weshalb Japan bisher trotz eines öffentlichen Defizits von über 10 % kaum Probleme mit der Refinanzierung hat. Auch China kann den Fehlbetrag in Staatshaushalt (knapp 3 %) einfach finanzieren. Anders dagegen bei Ländern mit defizitärer Leistungsbilanz. </p>
<p>Addiert man die Budgetsalden zu den außenwirtschaftlichen Salden, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so erhält man eine Vorstellung von der Verschuldungssituation eines Landes. Natürlich sind das nur erste Hinweise. Bei der Bewertung der einzelnen Länder spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Aufgrund der Schätzungen des Internationalen Währungsfonds für die Verhältnisse im Jahr 2010 ergibt sich: </p>
<p>Addiert man die Budgetsalden zu den außenwirtschaftlichen Salden, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts, so erhält man eine Vorstellung von der Verschuldungssituation eines Landes. Natürlich sind das nur erste Hinweise. Bei der Bewertung der einzelnen Länder spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Aufgrund der Schätzungen des Internationalen Währungsfonds für die Verhältnisse im Jahr 2010 ergibt sich folgendes: </p>
<p>a.) Unter den 32 Industrieländern gibt es nur sieben, die einen positiven Wert des Index aufweisen (darunter die Schweiz, Norwegen und Singapur). Hier existieren keine Verschuldungsprobleme, sondern Überschüsse. Diese Staaten sind damit die sicheren Häfen, in die das Geld fließt. </p>
<p>b.) Am anderen Extrem stehen fünf Länder mit einem Index von -15 und darunter. Hier stehen die Ampeln auf dunkelrot. Dazu gehört neben Griechenland, Spanien und Portugal auch Großbritannien. In all diesen Regionen ist mit Zinserhöhungen zu rechnen (außer in Griechenland, wo das Kind schon in den Brunnen gefallen ist). </p>
<p>c.) Bei sieben Ländern stehen die Ampeln auf gelb (Indexwerte zwischen -10 und -15). Dazu gehören unter anderem die Slowakei, aber auch Australien und Neuseeland und – ganz wichtig – die USA. In diesen Staaten sind ebenfalls risikobedingte Zinssteigerungen zu erwarten. Australien ist dabei wegen seiner Rohstoffe weniger gefährdet. </p>
<p>d.) Auf der Kippe stehen Länder wie Frankreich, Italien, Belgien oder Tschechien, aber auch Japan (mit Indexwerten jeweils knapp besser als -10). Sie könnten noch mit einem blauen Auge davonkommen. </p>
<p>Die Anpassungen bei den Renditen konnten bisher herausgeschoben werden, weil es auf den Märkten viel Liquidität gab. Das wird sich aber mit dem Exit aus der ultralockeren Geldpolitik sukzessive ändern. Zunächst werden die Notenbanken weniger Papiere auf dem offenen Markt kaufen. Das wirkt sich vor allem in Großbritannien aus, wo die Bank von England einen großen Teil des Staatsdefizits finanziert hat. In einem zweiten Schritt wird sich die Versorgung der Banken mit Liquidität verringern. Damit fällt eine wichtige Käufergruppe von Staatspapieren aus. </p>
<h4>Für den Anleger</h4>
<p>Die Renditen für Anleihen einzelner Staaten werden sich in den kommenden Monaten verstärkt nach Risiken differenzieren. In Ländern mit guter Bonität können sie noch sinken. In Ländern mit schlechter Bonität werden sie steigen. Die Rating-Agenturen werden ihre Bewertungen entsprechend korrigieren. </p>
<p>Die sich für einzelne Staaten ergebenden höheren Zinsen sind für Anleger jedoch mit Vorsicht zu &#8220;genießen&#8221;. Die Erhöhung beruht nämlich nicht auf marktbedingten Verklemmungen bei unveränderter Bonität, wie das bei den Unternehmensanleihen im vorigen Jahr der Fall war. Er ist vielmehr Ausfluss der verschlechterten Bonität. Das ist ein schlechtes Omen. Niemand sollte sich darauf verlassen, dass es einen Staatsbankrott in unserer Zeit nicht mehr geben kann. Es ist gerade erst 20 Jahre her, dass fast die Hälfte aller Staaten dieser Welt überschuldet waren. Das hing damals mit der Lateinamerika-Krise zusammen. </p>
<p>Wenn der Markt die Risiken in Großbritannien und den USA ins Visier nimmt, wird sich wegen der Bedeutung dieser Länder für die Kapitalmärkte auch das Klima für Aktien und die jeweiligen Devisen verschlechtern. </p>
<p>&#169; 19. März 2010 / Martin Hüfner</p>
<p>Dr. Martin W. Hüfner ist Chief Economist bei Assenagon Asset Management S.A. Er war viele Jahre Chefvolkswirt beziehungsweise Senior Economist bei der HypoVereinsbank und der Deutschen Bank. In Brüssel leitete er den renommierten Wirtschafts- und Währungsausschuss der Chefvolkswirte der Europäischen Bankenvereinigung. Hüfner schreibt für große internationale Zeitungen wie die Neue Züricher Zeitung oder die Schweizer Finanz und Wirtschaft sowie für große Zeitungen in Deutschland. Er ist Autor mehrerer Bücher, u. a. &#8220;Europa – Die Macht von Morgen&#8221; und &#8220;Comeback für Deutschland&#8221;.</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Auslandsaktien: Technik zieht die anderen mit</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 14:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon [...]


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<p>18. März 2010. FRANKFURT. Anhaltende Zuversicht sorgt für Höchststände der internationalen Indizes. US-Zentralbank-Chef Ben Bernanke behält das niedrige Zinsniveau bei, der DAX überspringt die 6.000er-Hürde, der Euro stabilisiert sich und auch die Sorgen um die Staatsverschuldung Griechenlands haben sich gelegt. </p>
<p>Jan Vrbsky von der Baader Bank erläutert: „Die Aktienkurse in den USA steigen jetzt schon sieben Tage in Folge, die Stimmung schwappt auch auf die europäischen Märkte über. Es gibt zudem viel Liquidität im Markt.“ Private Konsumfreude und unternehmerischer Investitionswille hätten gleichermaßen angezogen. Eines der ersten Ziele für Unternehmensinvestitionen sei der Bereich Informationstechnik. So wundert es nicht, dass nach der Talsohle hier zuerst die Kurse steigen. „Durch die niedrigen Zinssätze investieren viele Unternehmen und rüsten nach“, bemerkt Walter Vorhauser von der Close Brothers Seydler Bank. Weiteren Nachholbedarf sieht der Skontroführer im Reich der Mitte: „Die Anzahl der IT-Nutzer in China ist im vergangenen Jahr um satte 29 Prozent gestiegen.“ </p>
<h4>Intel: Schon wieder die Nase vorn</h4>
<p>Die weiter gestiegene Nachfrage nach Computern, vor allem in China und dem gesamten Pazifikraum, hat dem Kurs des Chipherstellers Intel (WKN 855681) einen kräftigen Schub gegeben. Am Dienstag, nach Veröffentlichung aktueller Zahlen, konnte die Aktie 4 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 16,18 Euro. Anfang Februar stand sie noch bei 13,80 Euro. Für die erfreuliche Entwicklung gibt es laut Vorhauser mehrere Gründe: „Intel hat mit seinen Gewinnaussichten die Erwartungen der Analysten weit übertroffen. Außerdem ist der neue XEON-Prozessor draußen, also Servertechnik in 32 Nanometer, damit hat Intel AMD schon wieder abgehängt. Nicht zuletzt plant Intel jetzt mit Sony und Google die Entwicklung von Geräten, die Internetdienste wie z.B. Twitter am Fernseher verfügbar machen sollen.“ </p>
<h4>Tencent Holding: Riesengewinne durch Social Networking Services</h4>
<p>Auf einmal wollen es alle haben: Social Networking via Internet bescherte der chinesischen Tencent Holding (WKN A0YAJU) im vergangenen vierten Quartal ein Umsatzplus von fast 74 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar und einen um 85,5 Prozent gestiegenen Gewinn. Laut Vorhauser kommt der größte Teil des Erfolges aus der um 20 Prozent gestiegenen Nutzung des Dienstes „Xiaoyou“, das bedeute so viel wie „Schulfreunde“. Das Geschäft mit Online-Spielen sei dagegen nur um 1,7 Prozent gewachsen. „Die Aktie hat einen enormen Sprung gemacht, sie lag im ersten Quartal 2009 noch bei 4 Euro, jetzt, kurz vor der Veröffentlichung der Zahlen hatte sie ihr Allzeithoch von 16 Euro erreicht“, erläutert der Skontroführer. Aktuell notiert die Aktie etwas leichter bei 14,80 Euro.</p>
<h4>China Mobile: weiter auf Wachstumskurs </h4>
<p>Über erfreuliche Geschäftszahlen und Perspektiven für den Mobilfunkanbieter China Mobile (WKN 909622) berichtet Vrbsky. Der mit rund 500 Millionen Kunden weltweit größte Netzbetreiber habe sein bisher bestes Quartalergebnis präsentiert und die Erwartungen der Marktteilnehmer übertroffen. „Sogar der Umsatz pro Kunde konnte gesteigert werden, das ist bei den Wettbewerbern eher umgekehrt“, betont der Skontroführer. Der Aktienkurs legte nach Bekanntgabe der Zahlen um 1 Prozent zu und steht aktuell bei 7,19 Euro. Laut Vrbsky setzt das Unternehmen zukünftig auf Wachstum rund um das mobile Internet. „Besonders die Zusatzapplikationen wie Spiele- und Musik-Downloads haben bereits Akzeptanz bei den Kunden gefunden.“ Auch im E-Commerce-Segment plane China Mobile zusätzliche Geschäfte, nachdem man sich erst kürzlich mit 20 Prozent an der Shanghai Pudong Development Bank beteiligt hatte. </p>
<h4>General Electric setzt positive Signale </h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/vorhauser_120x125.jpg" /><span><br />
Vorhauser</span></span></div>
<p>Der Mischkonzern General Electric (WKN 851144) hat nach der Aussage von Analysten die Talsohle durchschritten und rechne für das Geschäftsjahr 2011 mit einem Gewinnwachstum. Positive Signale kämen aus der Medizintechniksparte und dem Bereich Flugzugtriebwerke. Nachdem im vergangenen Jahr die Dividende um 68 Prozent beschnitten worden war, wolle GE 2010 wieder Gewinne ausschütten. Zum Ende des Jahres erwarte man einen Barbestand von 25 Milliarden US-Dollar. „Der Konzern hat vor allem unter GE Capital gelitten“, weiß Vorhauser. Nun sei man aber der Auffassung, dass die Abschreibungen durch Kreditkartenausfälle und andere Wertpapierverluste in der zweiten Jahreshälfte 2010 zurückgehen werden. Die Anleger honorierten die positiven Aussichten. An der Börse Frankfurt legte der Kurs um 10 Prozent zu und notiert aktuell bei 13,16 Euro.</p>
<h4>Nike im Fußball-WM Fieber </h4>
<p>Im vergangenen Jahr stand das US-amerikanische Unternehmen Nike Inc. (WKN 866993) noch mit einschneidenden Umstrukturierungen und Kostenprogrammen in den Schlagzeilen. Laut Vrbsky präsentiert sich der weltgrößte Sportartikelhersteller mittlerweile in Topform. Im dritten Quartal habe Nike seinen Nettogewinn mit 496 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt. „Am meisten profitiert hat Nike vom Wachstum in den Schwellenländern“, weiß Vrbsky. Die erfreuliche Nachricht hat den Aktienkurs um ganze 5 Prozent beflügelt, auf aktuell 54,20 Euro. „Nicht nur die Zahlen, sondern vor allem der positive Ausblick sorgen für Phantasien auf gute Geschäfte“, bemerkt der Skontroführer, „Der Hoffnungsträger ist wohl die bevorstehende Fußball-WM.&#8221;</p>
<p>&#169; 18. März 2010/Margarethe Dawo</p>
<div>
<h2>Ausländische Unternehmen im Überblick</h2>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Unternehmen</th>
<th>Branche</th>
<th>Land</th>
<th>WKN</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Intel Corp.</td>
<td>Halbleiter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US4581401001">855681</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Tencent Holding</td>
<td>Internet</td>
<td>Caiman Islands</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=KYG875721485">A0YAJU</a></td>
</tr>
<tr>
<td>China Mobile</td>
<td>Telekommunikation</td>
<td>China</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=HK0941009539" title="909622">909622</a></td>
</tr>
<tr>
<td>General Electric Co.</td>
<td>Industrie</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US3696041033">851144</a></td>
</tr>
<tr>
<td>Nike</td>
<td>Konsumgüter</td>
<td>USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=35&amp;ISIN=US6541061031">866993</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Roth: &quot;Alle Hundert Jahre sollte ein Staat Pleite gehen&quot;</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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Roth</span></span></div>
<p>18. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Der Finanzminister hatte eine wahre Herkules-Aufgabe übernommen. Nämlich die, den Staat zu entschulden. Man hatte ein schweres Erbe vom Vorgänger angetreten und es fiel nun der neuen Regierung zu, extrem unangenehme Maßnahmen zu ergreifen, um den Staat wieder handlungsfähig zu machen. Doch der geerbte Staatsbankrott war trotz vielfältiger Versuche nicht mehr abzuwenden. Die drastischen Einschnitte machten die Regierenden zu den meist gehassten Personen des öffentlichen Lebens. Die Bürger gingen auf die Strasse und protestierten, denn sie wollten und konnten die Last der Staatssanierung nicht alleine tragen. Kommt ihnen die Geschichte bekannt vor?</p>
<p>Es handelt sich hierbei nicht um den griechischen Finanzminister im März 2010, wie man meinen könnte. Sondern es handelte sich bei diesem Finanzminister um Abbé Terray und der war Mitte des 18. Jahrhunderts der leidgeprüfte Schatzmeister von König Ludwig XV. von Frankreich. Dieser hatte vom Sonnenkönig Ludwig XIV. ein schweres Erbe übernommen. Abbé Terray fiel nun die Aufgabe der Staatssanierung zu.</p>
<p>Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise und der damit verbundenen allgemeinen dramatischen Zuspitzung der Staatsverschuldung wird das Thema Staatspleite wieder heiß diskutiert. In vielen Ländern der Welt ist die Kasse genauso leer wie zu Zeiten des Sonnenkönigs. </p>
<h4>Stehen uns Staatsbankrotte bevor? </h4>
<p>Meine Antwort darauf ist „Ja, natürlich.“. Jetzt werden Sie vielleicht staunen und sich fragen, wie kann der so was sagen? Nun, dass Staaten sich kontinuierlich verschulden ist Teil unseres Geld- und Wirtschaftssystems. Früher oder später können oder wollen sie ihre Schulden nicht mehr bedienen. Die Staatsinsolvenz ist keine Ausnahme sondern ereignet sich in regelmäßigen Abständen. Die Frage ist nicht ob, sondern nur wann das geschieht. Sie glauben mir nicht? In den letzten 200 Jahren hat Spanien bereits achtmal seine Staatsschulden nicht zurückgezahlt, Griechenland fünfmal, Deutschland allein- zweimal im letzten Jahrhundert (1923 und 1948). Auch bestimmte Bundesstaaten der USA haben einst ihre Schulden nicht mehr bedient. Wenn ich Beispiele von Staatspleiten anführe, dann muss ich gar nicht soweit in die Vergangenheit reisen. Die beiden letzten Bankrotteure, die zumindest teilweise ihre Schulden gestrichen haben, waren Russland 1998 und Argentinien 2002. Am Beispiel dieser Länder erkennen wir, dass die Zahlungsunfähigkeit nicht mit dem Ende des Staatsgebildes verbunden ist.</p>
<h4>Wann ist ein Staat pleite? Was sind die Folgen einer Staatsinsolvenz?</h4>
<p>Am Umgang der Verantwortlichen mit einer Überschuldung des Staats hat sich seit Jahrhunderten nichts geändert. Die Regierung hat verschiedene Möglichkeiten, auf eine drohende Insolvenz zu reagieren. Es existieren, wie bei einer Pyramide, verschiedene Stufen des Risikomanagements. Eine Währungsreform ist nur die letzte Stufe davon. Wie wir in Griechenland sehen konnten, neigen zunächst die Regierenden zur Verschleierung der Zahlungskrise. Die kritische Situation wird zunächst verharmlost. Es folgt die Haushaltssanierung mit Ausgabensenkungen durch die Streichung von Sozialleistungen und Subventionen. Höhere Einnahmen sollen durch Steuererhöhungen erzielt werden. </p>
<p>Wenn das nicht ausreicht (und das hat es in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie), wird die Druckerpresse womöglich angeworfen. Die Geldmenge wird erhöht. Die Theorie dahinter ist, dass so die Schulden weg inflationiert werden könnten. Nominal würden die Schulden zurückgezahlt, aber das Geld hätte massiv an Kaufkraft verloren. Doch das funktioniert nur, solange keiner das wahre Ausmaß der Krise mitbekommt. Sobald der Kapitalmarkt vom Schuldendesaster und der Inflation erfährt, steigen die Risikoaufschläge und damit die Zinsen für künftige Staatsanleihen. Somit steigen auch wieder die Ausgaben des zuständigen Finanzministers. Das funktionierte auf Dauer nur durch bewusste Desinformation der Öffentlichkeit. </p>
<p>Die nächste Stufe ist eine Schwierige, denn die Regierung müsste die Staatsinsolvenz formell erklären. Damit stellt der Staat fest, dass Dieser seine Schulden nicht mehr (ganz oder teilweise) bedient. Im Falle der Insolvenz durch Überschuldung ist zunächst einmal nichts sicher und alles möglich, denn die Geschichte lehrt, dass jede Insolvenz anders abläuft. Dennoch existieren viele Erfahrungswerte und somit Parallelen. Umschuldung stände nun auf dem Programm. Der Staat versucht sich durch einen Vergleich mit seinen Gläubigern zu entschulden. Ein Teil der Schulden wird zurückgezahlt und die Restschuld wird gestrichen. Das führt unter anderem bei Staatsanleihen zu empfindlichen Abschlägen. In Deutschland sind neben den vielen Bürgern besonders Pensionsfonds und Versicherer in Staatsanleihen investiert. Man kann sich ja ausrechnen, was die Lebensversicherer an Policen noch auszuzahlen im Stande wären, wenn massenhaft Staatsanleihen ausfallen würden. Zwar werden ausländische Gläubiger im Vergleich zu inländischen Gläubigern meist schlechter gestellt, in dem unterschiedliche Rückzahlungsquoten festgelegt werden. Doch wird der Bürger, als Hauptabnehmer von Staatsschulden, unter dem Strich kaum besser als Andere wegkommen. Wer das Angebot akzeptiert, wird umgeschuldet und wer nicht akzeptiert, bekommt den Schuldendienst gestrichen. Russland und Argentinien haben uns die Umschuldung um die Jahrtausendwende vorgemacht. Wenn alle genannten Maßnahmen die Situation nicht beruhigen, bleibt der Regierung nur noch die letzte Stufe der Pyramide zu erklimmen. Der totale Neuanfang. Der Staat hofft auf die Wiederherstellung des Vertrauens der Kapitalmärkte und Bürger durch eine neue Währung. Währungsreform! Währungsschnitt! Der Staat entschuldet sich, in dem seine Gläubiger (Bürger) enteignet werden. </p>
<h4>Welche Lehren ziehen wir daraus?</h4>
<p>Ein Staat geht nicht wirklich Pleite. Er wird nicht liquidiert. Es gibt mehrere Möglichkeiten, einer Überschuldung zu begegnen. Neben dem frühzeitigen Sparen, dem Sanieren, dem Umschulden hat er noch als Ultima Ratio den Währungsschnitt, um sich zu entschulden. Schlussendlich müssten die Gläubiger die Rechnung zahlen. Bürger haften für ihre Staaten. </p>
<p>„Die ewige Dauer des Staates erfordert es, alle hundert Jahre den Staatsbankrott zu erklären, damit der Staat seine Bilanzen wieder in Ordnung bringe“. Mit diesem Zitat wurde Abbé Terray unsterblich und ist mit dieser Aussage heute aktueller den je. </p>
<p>&#169; 18. März 2010/Oliver Roth</p>
<p>* Oliver Roth ist Chefhändler und Börsenstratege der Close Brothers Seydler Bank AG, ein eigenständiges Tochterunternehmen der an der London Stock Exchange gelisteten Close Brothers Group plc, London. Das Unternehmen ist eine der größten Wertpapierhandelsbanken in Deutschland. Roth arbeitet seit 1990 an der Frankfurter Wertpapierbörse und ist seit 1996 bei der Close Brothers Seydler Bank AG. </p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Euro auf Erholungskurs</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 12:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Griechenland und sein Staatsdefizit sind nicht mehr die vorherrschenden Themen. Die zusätzlichen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung haben dazu geführt, dass dem Euro wieder mehr Vertrauen entgegen gebracht wird. Die Schwäche des Euro gegenüber den verschiedenen Währungen war vor allem auf die Schwierigkeiten Griechenlands und in diesem Sog Irlands, Portugals [...]


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<p>17. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Griechenland und sein Staatsdefizit sind nicht mehr die vorherrschenden Themen. Die zusätzlichen Sparmaßnahmen der griechischen Regierung haben dazu geführt, dass dem Euro wieder mehr Vertrauen entgegen gebracht wird. Die Schwäche des Euro gegenüber den verschiedenen Währungen war vor allem auf die Schwierigkeiten Griechenlands und in diesem Sog Irlands, Portugals und Spaniens zurückzuführen. Das Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung erhielt einen massiven Dämpfer. </p>
<p>Die Sorgen um den Bestand der Währungsunion haben den Euro in übertriebenem Maße belastet, schreiben die Volkswirte der DekaBank. Doch weder ein Auseinanderbrechen der Eurozone noch ein Staatsbankrott Griechenlands hätten je zur Debatte gestanden, meint Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank. „Das Budgetdefizit der Eurozone war im letzten Jahr mit 6 Prozent nicht ansatzweise so hoch wie das der USA oder Großbritanniens bei mehr als 12 Prozent. Und die eingeleiteten strukturellen Maßnahmen in der Eurozone gehen die Probleme an. Im Vergleich dazu pflegt die USA ihre Politik der Defizite weiter.“ Die USA sei der Defizit-Sünder schlechthin, während die EU ihre Hausaufgaben mache. Bis zum Jahresende werde die Neuverschuldung der USA Rekordhöhen bei 94 Prozent des BIP erreichen.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/hellmeyer_120x125.jpg" /><br />
Hellmeyer<br />
</span></div>
<h4>Scheitert der Euro?</h4>
<p>Seit der Einführung des Euro ist die Gemeinschaftswährung von der Debatte um ihre Auflösung begleitet. „Letztes Jahr sorgten sich die Marktteilnehmer unter Getöse um Österreich und Osteuropa, dieses Jahr stehen die PIIGS-Staaten im Fokus“, sagt Hellmeyer. Bei aller Kritik am Euro und den Zulassungkriterien bei der Einführung arbeite die EU-Kommission nun endlich nachhaltig gegenüber den Sündern der Eurozone. „Das Scheitern des Euro, das immer wieder diskutiert wird, werte ich als eine Kampagne der Finanzmächte aus London und aus New York, um von den zunehmenden Schwächen des US.Dollars abzulenken.“ Die strukturellen Maßnahmen, die ergriffen werden, würden zeigen, dass man in der Eurozone in die richtige Richtung gehe. Die Diskussion über einen Europäischen Währungsfond seien Sinn stiftend. Es wird diskutiert, dass man auch Teilnehmer ausschließen könne. „Die Eurozone kann man als einen Gastraum verstehen. Wer sich hier nicht wie ein Gast, sondern wie ein Schmarotzer verhält, sollte rausfliegen.</p>
<p>Längerfristig dürfte sich der Euro gegenüber dem US-Dollar wieder auf einem Niveau von 1,40 US-Dollar einpendeln.</p>
<h4>Japans Wirtschaft am Subventionstropf </h4>
<p>Auch die Stärke des japanischen Yen gegenüber dem Euro führen Analysten auf die Friktionen in der Eurozone zurück. „Die Bank of Japan hat heute ihre Nullzinspoltik bestätigt und wird mittel- bis langfristig daran festhalten. Die Konjunktur erfährt nach wie vor eine nachhaltige Subventionierung“, beschreibt Hellmeyer die Situation. Die Deflation und die erforderlichen Maßnahmen der Politik sollten den Yen weiterhin belasten. Die Wachstumspotenziale in der Eurozone seien ungleich höher. Investoren setzen hier vor allem auf einen fallenden Yen gegenüber dem Euro (WKN TB82CH). Ebenso auch die Anleger, die die neu an der Börse Frankfurt handelbaren ETNs bevorzugen. Sie kaufen den ETFS SHORT JPY LONG EUR (WKN A1DFSF0).</p>
<h4>Defizit-Sünder Großbritannien </h4>
<p>Ähnlich wie die USA ist Großbritannien in einer Defizitklemme. Wahlen stehen an und dies macht das Parlament handlungsunfähig. „Die Versuche zur Eindämmung der konjunkturellen Probleme und der hohen Staatsverschuldung sind halbherzig“, meint Hellmeyer. Das britische Pfund hat in den vergangenen Wochen massiv gegenüber dem Euro verloren. Die heutige Erholung im Tagesgeschäft basierend auf den Arbeitsmarktdaten ist nicht nachhaltig. Dass sich vor den Wahlen an dieser Situation noch etwas ändern könnte, glauben wenige Investoren. Sie setzen auf einen weiteren Verfall des Pfund mit dem ETFS SHORT GBP LONG EUR (WKN A1DFSD5) und mit einem Knock-out-Schein (WKN TB7AWW).</p>
<h4>Stabiler Hort im Sturm der Weltwirtschaft </h4>
<p>Der Schweizer Franken zeigte sich als sicherer Hafen in der Krise und wertete gegenüber dem Euro stark auf. Die norwegische Krone hat sich gegenüber dem Euro in den vergangenen Wochen als stabil erwiesen. „Die Februar-Pause der Norges Bank bei ihren Zinserhöhungen führte dazu, dass sich der Aufwertungstrend der Krone zunächst nicht fortsetzte“, schreiben die Volkswirte der DekaBank. Sie finden diese Entwicklung nicht erstaunlich, denn seit Ende 2008 hat die Krone um rund 20 Prozent gegen den Euro zugelegt. „Wir rechnen auf Sicht von sechs Monaten mit wenig Veränderung, ab dem Jahreswechsel aber wieder mit einem stärkeren Euro, wenn die EZB-Zinserhöhungen näher kommen.“</p>
<p>&#169; 17. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>ETFs: In Wartestellung</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 14:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>16. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). „Wenig los“ ist beinahe unisono die Aussage der Market Maker im Handel mit ETFs. „Investoren wissen derzeit nicht, wie sie sich positionieren sollen und warten ab“, sagt ein Händler. „Der DAX kämpft sich an die 6.000er Marke heran, aber solange die Impulse fehlen, ob es nach oben oder nach unten gehen wird, sitzen die Anleger in einer Warteschleife“, kommentiert Bernardus Roelofs von Flow Traders.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roelofs_bernardus_2010_120x.jpg" /><span><br />
Roelofs</span></span></div>
<p>Die Konjunkturzahlen in dieser Woche seien zu uneinheitlich gewesen. „Die US-Einzelhandelsdaten sind besser als erwartet ausgefallen, der Konjunkturindikator der Uni Michigan, die das US-Verbrauchervertrauen abfragen, bleibt weiterhin schwach, die US-Finanzmarktreform wird diskutiert, Ergebnisse sind noch unklar und Chinas Konjunktur und Geldpolitik könnten das Weltwirtschaftswachstum bremsen“, fasst Roelofs die Ereignisse der vergangenen Tage zusammen. „Überraschungen bleiben aber aus und man wartet ab.“</p>
<p>So halten sich Verkäufe und Käufe in ETFs auf die großen Indizes – DAX (WKNs 593393, LYX0AC, ETFL01), Euro Stoxx 50 (WKNs 593395, ETFL02, 798328, DBX1ET) oder dem französischen CAC 40 die Waage.</p>
<h4>Selektive Investitionsentscheidung</h4>
<p>Eindeutig jedoch Käufe sehen die Market Maker in ETFs auf den MDAX&#174; (WKN 593392) und dem MSCI Emerging Markets (WKN DBX1EM). Ebenso stehen ETFs auf den MSCI Asien (WKN DBX1MA) und auf US-Werte (WKN 264388, DBX1MU) auf den Einkaufszetteln der Investoren</p>
<p>Bei europäischen Aktienfonds dagegen dagegen sind Investoren weniger zuversichtlich bzw. abwartend. Quer über alle Anbieter wird der MSCI Europe-ETF (WKN A0JDGC) verkauft.</p>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/40_t_z/Wiegand_e_120x125.jpg" /><br />
<span>Wiegand</span></span></div>
<h4>Kommt die Korrektur?</h4>
<p>Eric Wiegand von der Deutschen Bank berichtet, dass einige Anleger sich auf eine Korrektur in den europäischen Indizes vorbereiten. Sie kaufen Short-Produkte auf den DAX (WKN DBX1DS) und den  Euro Stoxx 50 (WKN DBX1SS). Aber, so ist von verschiedenen Market Makers zu hören, es würden in keinem Produkt massive Verkäufe registriert. Wiegand bringt es auf den Punkt: „Es wird auf eine Korrektur spekuliert.“</p>
<h4>Selektive Länderauswahl</h4>
<p>Einzelne Investoren greifen zu ETFs, die die Länder Russland (WKN LYX0AF), Japan (WKN ETFL30, A0J3H2) oder Indien (WKN LYX0BA) abdecken.</p>
<h4>Sektorenrotation</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/20_h_m/mohr_frank_120x125.jpg" /><span><br />
Mohr<br />
</span></span></div>
<p>Frank Mohr von der Commerzbank beobachtet, dass einige Anleger sich aus zyklischen Sektoren verabschieden und nun defensive Sektoren suchen. „Ein Indiz, dass Investoren vorsichtiger werden“, meint Mohr. Verkauft haben sie ETFs mit Aktien aus dem Technologiesektor (WKN ETF076), der Chemie (WKN ETF064) und der Industreigüterindustrie (WKN ETF069). Gefragt sind stattdessen ETFs der Sektoren Gesundheit und Pharma (WKN ETF068), Haushaltsgüter (WKN ETF073) und Grundstoffe (WKN ETF063).</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Diskussion über die Finanzmarktreform trauen sich einige Investoren, in Banken-ETFs einzusteigen (WKN LYX0AP). Und von Immobilien lassen sich auch einige Investoren locken mit dem iShares FTSE/EPRA European Property Index Fund (WKN A0HG2Q). </p>
<h4>Setzen auf steigende Zinsen</h4>
<p>Einige Investoren nutzen die Gunst der Stunde und der neideren Zinsen: Wie schon in den vergangenen Wochen spekulieren sie auf einen Zinsanstieg über den db x-trackers II Short iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone TR Index ETF (WKN DBX0AW). </p>
<p>&#169; 16. März 2010 / Dorothee Liebing</p>
<div>
<table cellspacing="0" cellpadding="0">
<thead>
<tr>
<th>Name des ETFs</th>
<th>Anlageschwerpunkt</th>
<th>WKN</th>
<th>Tendenz</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>iShares DAX (DE) </td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933931" title="593393">593393</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DAX</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0252633754" title="LYX0AC">LYX0AC</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab DAX</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL011" title="ETFL01">ETFL01</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares DJ EURO STOXX 50 (DE) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933956" title="593395">593395</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab DJ EURO STOXX 50</td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL029" title="ETFL02">ETFL02</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ EURO STOXX 50 </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0007054358" title="798328">798328</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ EURO STOXX ETF Anteilsklasse (1C) </td>
<td>Aktienfonds Eurozone</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0380865021" title="DBX1ET">DBX1ET</a></td>
<td>Käufe + Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares MDAX (DE)</td>
<td>Aktienfonds Deutschland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0005933923" title="593392">593392</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI Emerging Markets TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107645" title="DBX1EM">DBX1EM</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI EM Asia TRN Index etf</td>
<td>Aktienfonds Emerging Markets</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292107991" title="DBX1MA">DBX1MA</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>iShares S&amp;P 500</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE0002643889" title="264388">264388</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers MSCI USA TRN Index ETF</td>
<td>Aktienfonds USA</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0274210672" title="DBX1MU">DBX1MU</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI Europe</td>
<td>Aktienfonds Europa</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010261198" title="A0JDGC">A0JDGC</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers ShortDAX ETF</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106241" title="DBX1DS">DBX1DS</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers DJ Euro STOXX 50 Short ETF</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0292106753" title="DBX1SS">DBX1SS</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF Russia</td>
<td>Aktienfonds Russland</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010326140" title="LYX0AF">LYX0AF</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ETFlab MSCI Japan</td>
<td>Aktienfonds Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=DE000ETFL300" title="ETFL30">ETFL30</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>UBS-ETF MSCI Japan I</td>
<td>Aktienfonds Japan</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0258212462" title="A0J3H2">A0J3H2</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF MSCI India</td>
<td>Aktienfonds Indien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010361683" title="LYX0BA">LYX0BA</a></td>
<td>Käufe </td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Technology TR</td>
<td>Aktienfonds Technologie</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378437098" title="ETF076">ETF076</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Chemicals TR</td>
<td>Aktienfonds Chemie</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435555" title="ETF064">ETF064</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Industrial Goods &amp; Services TR</td>
<td>Aktienfonds Industriegüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378436017" title="ETF069">ETF069</a></td>
<td>Verkäufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Health Care TR</td>
<td>Aktienfonds Pharma &amp; Gesundheit</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435985" title="ETF068">ETF068</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Personal &amp; Household Goods TR</td>
<td>Aktienfonds Haushaltsgüter</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378436520" title="ETF073">ETF073</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>ComStage ETF DJ STOXX 600 Basic Resources TR</td>
<td>Aktienfonds Grundstoffe</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435472" title="ETF063">ETF063</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>Lyxor ETF DJ STOXX 600 Banks</td>
<td>Aktienfonds Banken</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=FR0010345371" title="LYX0AP">LYX0AP</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>iShares FTSE/EPRA European Property Index Fund</td>
<td>Aktienfonds Immobilien</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0378435472" title="A0HG2Q">A0HG2Q</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
<tr>
<td>db x-trackers II Short iBoxx &#8364; Sovereigns Eurozone TR Index ETF</td>
<td>Strategiefonds</td>
<td><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.aspx?pageID=105&amp;ISIN=LU0321463258" title="DBX0AW">DBX0AW</a></td>
<td>Käufe</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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		<title>Wochenausblick: Erste Frühlingsgefühle</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 09:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Boerse Frankfurt</dc:creator>
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<p>15. März 2010. FRANKFURT (Börse Frankfurt). Vor dem Hintergrund der erfolgreichen Platzierung der Griechenlandanleihe und dem schrumpfenden Risikoaufschlag für andere Staatsanleihen des Landes blicken viele Börsianer wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Die zum Teil heftigen Verluste in diesem Jahr sind wieder wettgemacht, der DAX schloss am Freitag mit 5.945 nur knapp unter dem Jahresschlusskurs. In Sachen Griechenland versprechen die kommenden Tage abermals allerhand Neuigkeiten: Heute und morgen treffen sich die europäischen Wirtschafts- und Finanzminister, um dem griechische Sparpaket zuzustimmen und um über einen europäischen Währungsfonds (EWF) zu beraten. Die Idee eines EWF hat viele Gegner, an den Märkten könnte der Plan allerdings weiter für Beruhigung sorgen. Nach Kurszuwächsen von 1,2 Prozent in der Vorwoche liegt der DAX am Montagvormittag mit 0,10 % ganz leicht im Minus. Der Nikkei-225 schloss heute Morgen fast unverändert bei 10.752 Punkten.</p>
<h4>Jahreshoch im Blick</h4>
<div><span><img alt="" src="http://www.boerse-frankfurt.de/DE/MediaLibrary/Image/70_interview_partner/30_n_s/roth_oliver_120x125.jpg" /><span><br />
Roth</span></span></div>
<p>Oliver Roth von Close Brothers Seydler geht davon aus, dass in den kommenden Tagen neue Jahreshöchststände erreicht werden: „Momentan sieht es ganz danach aus, jedenfalls so lange, wie uns Griechenland nicht in die Parade fährt“, meint der Händler spricht von „ersten Frühlingsgefühlen an der Börse“. Durchweg optimistisch ist er aber nicht. Zwar koche das Griechenlandproblem derzeit auf kleiner Flamme, „das Thema Staatsverschuldung ist aber sehr ernst und wird uns auch noch in den kommenden Jahren immer wieder beschäftigen“, argumentiert Roth. Rückschläge an der Börse seien daher jederzeit möglich. </p>
<h4>DekaBank gibt sich vorsichtig</h4>
<p>Allzu hoffnungsvoll zeigt sich auch die DekaBank nicht. Ihrer Ansicht nach werden sich die Märkte zwar künftig wieder verstärkt auf die Entwicklung der Unternehmensgewinne konzentrieren – jedenfalls solange das „Nachbeben der Finanzkrise“ nicht zu einer erneuten massiven Zuspitzung führe. Die Gewinne würden im Zuge des globalen Aufschwungs allerdings moderater als in „normalen“ Aufschwüngen ansteigen, prognostizieren die Analysten. Sie rechnen aufgrund der anhaltenden Unsicherheit mit weiterhin „ungewöhnlich hoher“ Anfälligkeit der Aktienmärkte für Schwankungen. In drei Monaten sieht die Bank den DAX daher lediglich bei 5.500, in sechs Monaten bei 6.000 Punkten.</p>
<h4>DAX charttechnisch „überanstrengt“</h4>
<p>Charttechnisch wirkt der DAX nach Ansicht der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt „überanstrengt“. Zwar sei das Aktienbarometer weiter auf Kurs gen Norden, das Ziel aus der Schulter-Kopf-Schulter-Formation bei rund 6.040 Punkten rücke das Januarhoch bei 6.094 ins Visier. Allerdings schwänden die Aufwärtskräfte, die Stochastik erreiche den überkauften Bereicht. Gefahr nach unten droht der Bank zufolge aber nicht: „Auf der Unterseite bildet das Cluster aus den Hochpunkten bei 5.888 und 5.859 Punkten eine solide Unterstützungszone“, meinen die Analysten. </p>
<p>Die Berichtssaison läuft mittlerweile auch in Deutschland aus, in den kommenden Tagen werden von den DAX-Unternehmen noch Linde und BMW detaillierte Zahlen vorlegen. Anders als in der Vorwoche stehen aber wieder zahlreiche wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, außerdem wird das Ergebnis der US-Notenbanksitzung mit Spannung erwartet. </p>
<h4>Wichtige Konjunktur- und Wirtschaftstermine</h4>
<p>Montag, 15. März </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: New York Empire State Index März.</strong> Eine Abschwächung auf hohem Niveau prognostiziert die DekaBank, konkret erwartet sie 20 Punkte nach 24,9 im Vormonat. </p>
<p>14.15 Uhr. <strong>USA: Industrieproduktion/Kapazitätsauslastung Februar.</strong> HSBC Trinkaus rechnet bei der Industrieproduktion nach zuletzt sieben Anstiegen in Folge mit einem Monatsminus von 0,3 Prozent. Die Kapazitätsauslastung werde in diesem Umfeld mit 72,4 Prozent etwas niedriger ausfallen als zuletzt mit 72,6 Prozenten. </p>
<p>18.00 Uhr. <strong>USA: NAHB/WF Hausmarktindex März.</strong> Die Konsensschätzungen liegen bei 17 Punkten, was dem Vormonatswert entspricht. </p>
<p>Dienstag, 16. März</p>
<p>11.00 Uhr. <strong>Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen März.</strong> Die Finanzanalysten werden nach Ansicht von HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt vor dem Hintergrund der Solidität der Staatsfinanzen in der Eurozone ihre Konjunkturerwartungen wohl etwas zurückschrauben, die Bank rechnet mit 42 Punkten nach 45,1 im Vormonat. Die aktuelle Lagebeurteilung werde hingegen aufgrund der guten Auftragslage den Aufwärtstrend fortsetzen. </p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Wohnbaubeginne/-genehmigungen Februar.</strong> Die Helaba sieht bei den Wohnbaubeginnen aufgrund der wetterbedingten Verzerrungen etwas Enttäuschungspotenzial und rechnet mit einem Minus von 5,2 Prozen, im Januar war es noch ein Zuwachs von 2,8 Prozent. Bei den Baugenehmigungen wird ein Minus von 3,5 Prozent nach &#8211; 4,7 Prozent im Vormonat prognostiziert. </p>
<p>19.15 Uhr. <strong>USA: Zinsentscheid der US-Notenbank.</strong> Im Statement zu ihrem Zinsentscheid sollte die Fed nach wie vor von einer graduellen Erholung bei niedriger Inflation ausgehen, meint die DekaBank. Die Finanzmärkte werden nach Einschätzung der Analysten besonders darauf achten, ob die Zentralbank weiterhin eine „ausgedehnte Periode“ außergewöhnlich niedriger Leitzinsen in Aussicht stellen werde. </p>
<p>Mittwoch, 17. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen BMW, Linde, Lanxess</strong></p>
<p><strong>Bank of Japan: Zinsentscheid</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Erzeugerpreisindex Februar.</strong> Die Analysten gehen in der Mehrheit von einem leichten Minus von 0,2 Prozent gegenüber dem Januar aus. </p>
<p>Donnerstag, 18. März</p>
<p><strong>Quartalszahlen HeidelbergCement, Deutz</strong></p>
<p>13.30 Uhr. <strong>USA: Verbraucherpreise Februar.</strong> Die Preise sollten laut DekaBank im Februar lediglich um 0,1 Prozent im Monatsvergleich gestiegen sein, vor allem aufgrund rückläufiger Benzinpreise. Zudem machten sich die stagnierenden bis fallenden Wohnungsmieten bemerkbar. </p>
<p>15.00 Uhr. <strong>USA: Philadelphia Fed Index März.</strong> Nach Einschätzung der HSBC Trinkaus &amp; Burkhardt wird der Philadelphia Fed Index nach wie vor eine Expansion der Wirtschaftsaktivität anzeigen. Die Dynamik habe aber wahrscheinlich zumindest temporär an Schwung verloren. Konkret werden 15 Punkte nach 17,6 im Vormonat erwartet.</p>
<p>Freitag, 19. März</p>
<p>8.00 Uhr. <strong>Deutschland: Erzeugerpreise Februar.</strong> Die Konsensschätzungen belaufen sich auf ein leichtes Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat.</p>
<p>Weitere Termine sowie die aktuellen Daten kurz nach ihrer Veröffentlichung finden Sie auf <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/termine" title="www.boerse-frankfurt.de/termine">www.boerse-frankfurt.de/termine</a>. Möchten Sie den Wochenausblick kostenlos per E-Mail erhalten, dann schreiben Sie einfach an <a href="mailto:redaktion@deutsche-boerse.com?subject=Wochenausblick">redaktion@deutsche-boerse.com</a>. </p>
<p>&#169; 15. März 2010/Anna-Maria Borse</p>
<p>© Deutsche Börse AG</p>


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